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Warum ich trotz veganer Ernährung auf Nahrungsergänzung setze



So lange wollte ich diesen Beitrag schon schreiben. Da kommt mir die Blogparade von Petra Büeler gerade recht. Sie fragt nämlich nach dem Sinn oder Unsinn von Nahrungsergänzungsmitteln. Das hat mich sofort angesprochen, denn wenn ich als Veganerin anderen erzähle, dass ich meine Nahrung ergänze, wird mein Umfeld auf einmal zu Experten in Sachen ausgewogene Ernährung. Hach, herrlich.



Was erwartet dich in diesem Blogartikel:

Was dein Körper braucht und was ihm schadet

5 am Tag reicht nicht mehr aus

Meine tägliche Nährstoffroutine



Was dein Körper braucht und was ihm schadet


Als ich letztes Jahr im Sommer in Spanien für ein verlängertes Wochenende bei einer Freundin war, bekam ich eines meiner schönsten Komplimente. Sie fragte mich: "Wie lange hast du eigentlich noch bis zur 40? 5 oder doch noch 6 Jahre?" Sie ist fast hinten runter gekippt, als ich meinte, dass ich in einem halben Jahr bereits 42 werde, also genau genommen schon auf die 50 zusteuere. „Wie machst du das?“ war ihr erstaunte Frage. Und ich so: "Ähm, nix besonderes. Ernährung, Bewegung, Mindset … und richtig gute Nahrungsergänzung."


Selbst wenn du dich - wie ich - vollwertig pflanzenbasiert ernährst, kommen wahnsinnig viele Faktoren zusammen, die es vor über 250 Jahren zu Beginn der Industrialisierung und Massenproduktion noch nicht gab oder sich damals gerade erst entwickelten. Diese machen es uns mittlerweile echt schwer, sich aus dem Supermarkt heraus mit ausreichend Vitalstoffen zu versorgen. Makronährstoffe - also Kohlenhydrate, Eiweisse und Fette, stehen uns zu Hauf zur Verfügung. Meist in der „Aufreissen-Reinbeissen-Lecker“-Variante. Doch Mikronährstoffe - also Vitamine, Mineralstoffe & Spurenelemente, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe - essen wir immer weniger. Mit der Industrialisierung und Globalisierung kam die Monokultur, die 40-Stunden-Woche, der Fernseher und die Tiefkühl-Pizza.

Um zu überleben braucht unser Körper Nahrung. Das ist so ziemlich jedem klar, der schon mal richtig dolle Hunger hatte und am ganzen Leib spüren konnte, dass es höchste Eisenbahn ist, was zu sich zu nehmen. Und da ist sie, die Frage der Fragen: Was ess’ jetzt ich bloss? Hör ich auf meinen Quatschi, der Chips und Müesli und ein paar Scheiben von dem leckeren Cashew-Käse haben will? Oder halte ich kurz inne und werde mir bewusst, dass ich mir was Richtiges zubereiten sollte? Was Richtiges! Noch so ein Unding! Was ist denn nun richtig? Was brauch ich überhaupt? Wieso ist das alles so kompliziert geworden?


Makronährstoffe


Zu den Makronährstoffen zählen Kohlenhydrate, Fette und Eiweisse. Ganz grob und ohne komplett ins wissenschaftliche abzudriften, heisst das, dass Kohlenhydrate zu allererst als Haupt-Energielieferant von deinem Gehirn gebraucht werden. Dein Gehirn nimmt sich ca. 70% der Energie aus deiner Nahrung, bevor es den Rest an den Körper weitergibt. Eiweisse sind der Baustoff unseres Körpers und vor allem für unser Blut, die Muskeln und das Immunsystem notwendig. Und Fett dient in erster Linie als Schutz für die Organe und zum Warmhalten des Körpers. Alles, was der Körper an Makronährstoffen gerade nicht braucht, speichert er - mit Vorliebe um die Organe drumherum und im Bindegewebe.

Mikronährstoffe oder auch Vitalstoffe


Mikronährstoffe oder auch Vitalstoffe genannt sind all die Baustoffe, die unser Körper - und im allerkleinsten bedeutet das jede Zelle - benötigt um gut in der jeweiligen Funktion zu funktionieren. Dazu gehören Vitamine, Mineralstoffe & Spurenelemente, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Es gibt Vitalstoffe, die der Körper selbst bilden kann und dann gibt es solche, die sind essentiell, also lebensnotwendig und müssen von aussen über deine Ernährung zugeführt werden, weil unser Körper sie einfach nicht selbst bilden kann.


Vital-Stoff … der Stoff fürs Leben (vita)

Was deinem Körper die Vitalstoffe raubt


„Aufreissen-Reinbeissen-Lecker“ ist nur bei Bananen wirklich gesund und vitalstoffreich. Sobald eine Verpackung drumherum ist, die nicht auf den Kompost gehört, kannst du davon ausgehen, dass deine Mahlzeit zu viele Makro- und zu wenige Mikronährstoffe enthält.


  • Selbst wenn du dich bunt ernährst und viel frische Sachen isst, bringt es unsere Zeit mit sich, dass vieles in Monokulturen angebaut wird und damit die Böden mehr und mehr ausgelaugt sind. Mineralstoffe sind ja nix anderes als Steine und wenn im Boden kaum noch Mineralien enthalten sind, kann auch weniger davon über die Wurzeln der Pflanze aufgenommen werden.

  • Südfrüchte werden unreif geerntet und reifen erst auf dem Transport und dann auch noch mittels chemischer Zusätze nach.

  • Wir leben im 21. Jahrhundert … höher schneller weiter … und bitte sofort verfügbar! Statt den leckeren Gemüse-Eintopf selber zu kochen, wird die Tütensuppe aufgewärmt. Die meisten schnell verfügbaren Lebensmitteln werden industriell hergestellt und durch jede Menge Konservierungs- und Zusatzstoffe haltbar und geniessbar gemacht.

  • Ja und dann der liebe Stress… Stress auf der Arbeit, Stress mit den Kindern, Stress im Strassenverkehr, Stress mit dem eigenen Spiegelbild, Stress mit dem Stressabbau.

  • Hand aufs Herz - wieviel Bewegung gibts du deinem Körper? Wusstest du, dass deine Darmtätigkeit durch blosses Spazierengehen angeregt werden kann? Wir sitzen zu viel und nehmen selbst für die kürzesten Strecken das Auto oder den Bus.

  • Zu viel Stress und zu wenig Bewegung führen dann auch nicht selten zu Schlafmangel - was wiederum zu Stress führt…

  • Und als wäre es damit nicht genug, trinken die meisten von uns viel zu wenig Wasser. Wasser ist eines der wichtigsten Transportmittel für all die Makro- und Mikronährstoffe hin zu den Zellen und zeitgleich für den Abfall raus aus den Zellen.

  • Ich sag jetzt mal nicht zu Alkohol und übermässigem Kaffee-Konsum


Alles Dinge, die unserem Körper Vitalstoffe rauben oder aber verunmöglichen, dass die Vitalstoffe aus deiner Ernährung bis zur Zelle gelangen können.

5 am Tag reicht nicht mehr aus


5-am-Tag war lange die Devise, mittlerweile liest man auch schon 5-7 am Tag, also 5 bis 7 Portionen Obst und (grünes) Gemüse um den Körper mit allen Vitalstoffen zu versorgen, die er braucht und ein Risiko von Fehlfunktionen oder gar Krankheiten zu vermeiden. Geh mal kurz in dich: wieviel frisches Obst und wieviel frisches (grünes) Gemüse isst du am Tag? In der Woche? Im Monat? Im Jahr?


Meiner Meinung nach reichen 5 oder auch 7 am Tag schon lange nicht mehr aus. Auch Dr. Michael Greger hat in seinem Buch How Not to Die: Entdecken Sie Nahrungsmittel, die Ihr Leben verlängern - und bewiesenermassen Krankheiten vorbeugen und heilen* insgesamt 11 Nahrungsmittel plus Bewegung herausgefiltert, die bei täglichem Konsum, das Wohlbefinden steigern und vor Krankheiten schützen sollen. Er nennt es Daily Dozen, das tägliche Dutzend: Bohnen, Beeren, Früchte, Kohl, grünes Blattgemüse, Gemüse, Leinsamen, Nüsse, Getreide, Gewürze, Wasser und Bewegung. Du kannst auch einfach mal via App Daily Dozen (iPhone / Android) tracken, ob du das schaffst.


Genau deshalb nehme ich Nahrungsergänzungsmittel. Ich ergänze meine Nahrung. Denn obwohl ich mich bunt und vegan ernähre und obwohl ich Sport treibe und viel an der frischen Luft bin, weiss ich, dass ich meine tagtäglichen Belastungen so nicht komplett kompensiert bekomme. Ja und ausserdem möchte ich gerne 102 Jahre alt werden und das fit und vital… deshalb fange ich jetzt schon an, wenn ich noch keine Zipperlein habe und mich eigentlich gesund fühle. Das bin ich meinem Körper einfach schuldig. Auf die Art sage ich jeden Tag „Danke, Körper. Danke, dass du mich von A nach B bringst, Danke, dass du mir meine kleinen Sünden verzeihst und Danke dafür, dass du immer nur mein Bestes willst!“.



Meine tägliche Nährstoffroutine


Dein Organismus verdient nur das Allerbeste. In Obst und Gemüse findest du die Vitalstoffe immer in Symbiose zueinander. Klar heisst es, dass Orangen reich an Vitamin C sind, doch sie enthalten auch Kalzium und Magnesium, dazu noch Antioxidanzien und jede Menge Ballaststoffe. Je natürlicher und komplexer du die Vitalstoffe bekommen kannst, umso wertvoller sind sie für deinen Körper. Du kannst davon ausgehen, dass sie in dieser Form von deinem Körper am optimalsten aufgenommen werden können. Wenn du also, wie ich, zu Nahrungsergänzungsmitteln greifst, dann schau, dass diese in gut abgestimmter bioaktiver Nährstoffkombination kommen.


Ich habe mich für die Supplements von RINGANA entschieden, denn sie werden in eben dieser perfekt abgestimmten bioaktiven Kombination und in hochkonzentrierter Form hergestellt. Alle Zutaten sind frisch & rein pflanzlich und es werden keinerlei künstliche Konservierungsstoffe verarbeitet. Das passt wunderbar auch zu meiner Philosophie und meinen Werten. Diese Produkte gehören zu meiner täglichen Routine und die habe ich immer auf Vorrat: PACK balancing*, CAPS beyond omega*, CAPS move*, CAPS beauty & hair*, CAPS fem*. Die Namen sagen eigentlich schon alles: Ich tue täglich etwas für meinen Säure-Basen-Haushalt, versorge mich mit den essentiellen Omega-3-Fettsäuren und gönne meinem Bewegungsapparat jede Menge wichtige Nährstoffe, damit er geschmeidig bleibt. Und dann unterstütze ich die Elastizität meiner Haut, stärke meine Nägel und habe meinen Zyklus im Griff.


In meinem Blogartikel "Fit durch den Winter: meine (Viren-)Winter Geheimwaffen" berichte ich über ein paar ergänzende Vitalstoffe für die nasskalte Jahreszeit und geb dir meine Tipps weiter, die mich mehr oder weniger Erkältungs-frei durch den Winter kommen lassen.



 

(*) Noch ein kleiner Hinweis, weil ich es transparent mag: alle Links, die ich mit einem Sternchen gekennzeichnet habe, sind Affiliate Links. Das heisst, wenn du darauf klickst und das Buch oder die Dienstleistung kaufst, kostet dich das keinen müden Cent bzw. Rappen mehr, ich bekomme für die Empfehlung aber eine kleine Provision vom Anbieter.

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