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  • MUTausbruch Auswandern: Meine Übersiedlung in die Schweiz feiert 20 Jahre

    Drei MUTausbrüche haben mein Erwachsen-Sein geprägt. Über zwei davon habe ich auf meinem Blog bereits geschrieben: meine beiden Haarspenden und meinen (Um)Weg zur pflanzenbasierten Lebensweise. Meinen eigentlich allerersten MUTausbruch hatte ich mit gerade mal Mitte 20, als ich beschloss, dass ich meine Heimatstadt Dresden verlasse und mein Glück ausserhalb des mir Bekannten suchen gehe. Da war ich mutig – eine Blogparade von Esther Nogler im Sommer 2024 hatte mich anlässlich des bereits 18. Geburtstages dieses Ereignisses dazu verleitet, endlich auch diese Erfahrung für dich (und für mich zur Erinnerung) niederzuschreiben. Heute, nochmals zwei Jahre später, lebe, liebe und arbeite ich noch immer in der Schweiz. Darum ergänze ich diesen Beitrag um ein paar Learnings aus «20 Jahre Schweiz». Viel Spass dabei. Der Juli ist seit vielen Jahren für mich immer ein ganz besonderer Monat: Anfang 2006 hatte ich einen Entschluss gefasst und bereits im Juli des gleichen Jahres Deutschland verlassen, um in die Schweiz auszuwandern. Allein. Nur mit meiner damals dreijährigen Katze. Damals 26-jährig wollte ich einfach nur raus. Ich wollte die Welt sehen, aus dem Hamsterrad aussteigen und völlig neu und anders leben. Viele nannten mich damals mutig. Einige behaupten das heute noch von mir. Vielleicht trifft es «naiv» jedoch besser. Ich sehe es noch genau vor mir: Es ist Januar 2006. Ich stehe am Fenster meines Bastelzimmers, das eher einer Rumpelkammer ähnelt, und schaue dem Schneetreiben im Garten zu. Er wirbelt herum und bleibt nirgends liegen. Ungefähr so fühlt sich auch mein Innerstes an. Aufgewirbelt. Durcheinander. Rastlos. Und diese eine Frage hämmert in meinem Kopf: Wird mein Leben von jetzt an jeden Tag so ablaufen? Aufstehen, zur Arbeit gehen, mich mit Freunden treffen, am Wochenende feiern gehen und am Montag wieder von vorn? Ich muss hier raus! Ich muss weg von hier! Ich glaub, ich werde gehen! Ich glaub, ich wandere einfach aus! Da war er auf einmal, dieser Gedanke, dieser Funke, der in meinem ganzen Körper ein Feuerwerk anzündete: «Ich glaube, ich wandere einfach aus!» Es war beschlossene Sache. Ich wandere aus. Wohin? Sch****egal! Ich machte mir keine Sorgen, einen neuen Job zu finden. Das Gefühl von Urvertrauen, Sehnsucht und Freiheit liess gar keinen Raum für Angst oder Zweifel. Ich wollte raus. Ich wollte weg. Ich wollte das Unbekannte, das Ungewisse. Okay. Ganz so ungewiss war es Ende dann doch nicht. Mein damaliger Arbeitgeber war weltweit aufgestellt, sodass ich mich überall in der Welt bewerben konnte. Ich konnte mir Italien, Frankreich, England und damals sogar Russland vorstellen. Womit ich nicht gerechnet hatte, war, dass es die Schweiz werden würde. Bereits im April 2006 hatte ich die Zusage für eine Stelle in der Schweizer Niederlassung. Noch bevor ich offiziell anfangen sollte, wurde ich zum Team-Event eingeladen und mit dem Nidlenloch im Weissenstein und einer riesigen Meringue mit Vanilleeis und jeder Menge Schlagsahne, einer Schweizer Tradition als Nachtisch, vertraut gemacht. Zu meiner Abschiedsfeier am 14. Juli 2006 sind über 60 Leute gekommen. Ehemalige Schulkameraden, Studien- und Arbeitskollegen, Freunde, Nachbarn, meine Familie – alle waren da. Damit ich mich in der Fremde nicht einsam fühle, habe ich eine Schneiderpuppe zum Abschied geschenkt bekommen. Harry (so hab ich ihn getauft) hat mir noch viele Jahre treu gedient, obwohl ich ihm immer nur Frauensachen angesteckt habe. Keine zwei Wochen später kam der Möbelwagen und ich schlief die letzte Nacht im Schlafsack auf dem Boden meiner Wohnung in Dresden. Meine Mama war noch lange da. Wir haben geredet und geweint. Mir drückt es schon wieder die Tränen in die Augen, wenn ich an diesen letzten Abend denke. Ich hatte mir Winterthur als neue Heimatstadt ausgesucht. Nur ungefähr 20 Minuten Autofahrt von meinem neuen Arbeitsort entfernt, nahe an Zürich und wunderbar grün. Die Fahrt von Dresden nach Winterthur verlief komplett reibungslos. Auch meine Katze auf der Rücksitzbank in ihrem Transportkörbchen mauzte kein einziges Mal. Allerdings hab ich dann in der Nähe von Winterthur die falsche Ausfahrt genommen und musste mitten im Berufsverkehr einmal quer durch die ganze Stadt. Zu meinem Übergabetermin für meine süsse kleine Wohnung kam ich dadurch fast eine halbe Stunde zu spät. Meine innere Ruhe und die Gewissheit, dass alles gut kommen wird, haben sich komplett auf meine Katze übertragen. Sie war neugierig und vollkommen wohl in ihrem neuen Zuhause. Und wieder schlief ich eine Nacht auf dem Boden in meinem Schlafsack. Der Möbelwagen würde erst am nächsten Tag meine Einrichtung und damit auch mein Bett liefern. Weiter oben habe ich geschrieben, dass ich meine Auswanderung eher naiv als mutig sehe. Das liegt daran, dass ich ziemlich schnell gemerkt habe, dass ich mir in einem anderen Land ein neues Hamsterrad erschaffen habe. Denn ich habe vom Prinzip her nur das Land gewechselt, mir eine neue Wohnung und einen neuen Job gesucht und jede Menge neue Menschen kennengelernt. Doch so wirklich interessant und neu war ich nach 6 Wochen schon nicht mehr. Ich hatte mich nämlich ziemlich schnell an die neue Kultur und die Sprache gewöhnt. Montag bis Freitag war ich von 8 bis 6 im Büro und danach auf ein (oder zwei) Feierabendbier mit Kollegen und/oder neuen Bekannten und am Wochenende haben mir meine neuen Freunde die Schweiz gezeigt oder ich war ausgiebig wandern. Eigentlich der gleiche Trott in einem anderen Kleid. Zurückgehen kam dennoch nicht infrage für mich. Ich wusste einfach, dass diese Entscheidung für mich die richtige war. Dadurch, dass ich jeden Tag etwas Neues lernte und sah, wurde es nie wirklich langweilig. Mittlerweile wohne ich schon lange nicht mehr in Winterthur. Der Liebe wegen bin ich an den Bielersee gezogen und hier fühle ich mich absolut daheim, ich fühle mich angekommen. Gestern, am 26. Juli 2026, war es genau 20 Jahre her. 20 Jahre weg aus Dresden. 20 Jahre Schweiz. 20 Jahre ich und dieses Leben, das ich mir hier auf gut Glück neu aufgebaut habe. Meine Auswanderung war vielleicht naiv, weil ich meinen Rucksack mitgenommen und im Begriff war, mir mein Hamsterrad ganz neu aufzubauen. Doch gleichzeitig und mit dem Wissen von Human Design sehe ich heute diesen Impuls und die daraus resultierende Entscheidung von damals viel differenzierter. Die 26-jährige Sandra am Fenster hat exakt das getan, was ich dir mit all meinem Wirken heute beibringe: Sie hat ihrem Impuls vertraut. Sie hat ihrer inneren Stimme vertraut. Sie hat sich selbst vertraut. Sie hat dieses tiefe, körperliche Wissen wahrgenommen, für wahr genommen, als Wahrheit anerkannt und damit sich selbst ernst genommen. Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben. Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Wenn ich mir erlaube, mehr von meinem Leben zu wollen, als das, was allgemein als «normal», als «genug» oder als «richtig» anerkannt ist, nenne ich das pure Selbstachtung. Niemand gewinnt, wenn es mir beschissen geht. Niemand gewinnt, wenn es dir beschissen geht. Wie kann es jetzt noch besser werden? Das ist eine meiner Leitfragen im Leben. Egal wie gut es gerade ist, ich frage mich regelmässig: Wie kann es jetzt noch besser werden? ich bleibe neugierig. Ich erlaube mir, mehr zu wollen. Falls du gerade an deinem Fenster stehst. Falls da ein Impuls ist, der immer wiederkommt. Falls du dich fragst, ob der nächste Schritt der richtige ist. Dann schliess deine Augen, leg eine Hand auf dein Herz, die andere auf deinen Bauch und stell dir selbst diese eine Frage, immer und immer wieder: «Wie kann es jetzt noch besser werden?» Deine Richtung ist wichtiger als deine Geschwindigkeit. Wenn dich die Frage neugierig macht, welchem Impuls du eigentlich folgst, dann schau mal in dein persönliches Human Design Chart. Es zeigt dir, wie deine Energie funktioniert. 👉🏻 Berechne dein Chart kostenlos

  • (Fun) Facts: mehr als 70 Wahrheiten über mich

    Ich wurde im Dezember 1979, um 6.34 Uhr, nicht einmal 1 Jahr, nachdem sich meine Eltern das erste Mal gesehen haben, in Löbau (Sachsen / Deutschland) geboren. Ich hab also noch 3 Wochen von den 70ern mitgemacht und bin kein Popper. Vom Human Design her macht mich das zu einer Emotionalen Generatorin mit dem Profil 6 ⁄ 2, mit definiertem Sakral und definierter Emotion (sonst wäre der Energietyp nicht möglich), sowie definierter Milz, definiertem Herz und definierter Kehle. Die anderen Zentren (Wurzel, Selbst, Verstand und Krone) sind bei mir undefiniert. Wenn wir bei den Persönlichkeitsprofilen bleiben, dann bin ich nach Meyer-Briggs ein INFP und nach Sally Hogshead «Wie die Welt dich sieht» ein Rockstar. Ich bin unehelich gezeugt und geboren. Meine Eltern haben erst im September 1980 geheiratet. Meine Mama hat sich dagegen gesträubt, ein Kind als Heiratsgrund zu sehen. Ich sollte immer Sandra heissen. Nach der Sängerin Sandra Mo. Nicht, weil ihr die Musik so gut gefiel … Es war der Name. Meine Mama war von Anfang an davon überzeugt, dass ich ein Mädchen werde. Einen zweiten Vornamen habe ich nicht. Ich kann mich kaum an meine Kindheit erinnern und mache mir auch selten Sorgen um Morgen. Für mich zählt der jetzige Moment am meisten und ob ich mich in ihm gut fühle. Meine erste Fremdsprache ist Russisch, denn ich wurde mit der 3. Klasse in eine Leistungsklasse gesteckt. In Russland selbst war ich erst einmal. Im Februar 2017. Nach sehr viel Wodka und Bier hab ich mit unserem Fahrer fliessend Russisch gesprochen. Ich kann mich nur leider kein bisschen daran erinnern. Englisch hab ich in der Schule erst überhaupt nicht kapiert. Bis ich gecheckt hab, dass die im Radio die ganze Zeit auf Englisch singen. Das wollte ich verstehen. Ich hab mir in der Bibliothek ein Wörterbuch ausgeliehen und angefangen die Lieder für mich zu übersetzen. Das erste Lied war aus Dirty Dancing: She’s Like The Wind von Patrick Swayze Ich wollte unbedingt Blockflöte spielen lernen und hab meinen Eltern einen solchen Kurs aus den Rippen geleiert. Nach 4 Wochen hatte ich keine Lust mehr, weil meine Lehrerin mit meinen gemalten Noten nicht einverstanden war. Ich wollte Musizieren. Sie wollte, dass ich schön zeichne. Als ich 14 oder 15 war, war ich jeden Freitag, Samstag und Sonntag in der Staatsoperette in Dresden. Der Vater meiner Freundin war Geiger im Orchester und ich durfte mit ihr in jede Vorstellung gratis. Annatevka, Evita, Das weisse Rössl, Die Fledermaus, Die lustige Witwe, … ich hab sie alle mindestens dreimal, wenn nicht mehr gesehen. Eigentlich wollte ich ans Theater, Kostümbildnerin werden. Das bedeutet damals eine mehrstufige Ausbildung: zuerst Friseurin, dann Maskenbild und dann Kostümbild. Ich hab also meine Schnupperwoche in der 9. Klasse beim Friseur gemacht. Doch meine Betreuerin im Friseursalon hat mich inständig gebeten, mit meinen super Noten mein Abitur zu machen und mir die Welt anzuschauen. Ich habe bei meiner Abitur-Prüfung Mathe mündlich gewählt, um die Deutschprüfung zu umgehen. Während der ganzen Vorbereitungszeit habe ich auf meinen Prüfungsbogen gestarrt und Strichmännchen gemalt vor Verzweiflung. Erst als ich vor meinen Tutoren stand, hab ich die Aufgabenstellung kapiert. Mein Gestammel wurde tatsächlich mit 11 Punkten belohnt, nachdem sie als Vorbereitung ausschliesslich Strichmännchen sahen. Ich hab mir bis ich 18 war mit meiner Schwester ein Zimmer geteilt. Als wir aus unserer 50m2-Wohnung in ein süsses 3-stöckiges Reihenhaus gezogen sind, hat meine Schwester die ersten Nächte bei mir im Bett mit geschlafen, weil sie es einfach komisch fand, alleine schlafen zu sollen. Mit meiner Schwester zusammen habe ich einen Klöppelkurs belegt und Lesezeichen und Deckchen geklöppelt. Ich liebe es zu stricken. Am liebsten was zum Anziehen für mich. Strickjacken und Pullover haben es mir besonders angetan. Doch ich finde es total doof, zweimal das Gleiche zu stricken, vor allem, wenn ich mich beim zweiten Mal exakt an die Angaben vom ersten Mal halten muss. Das ist bei Ärmeln nicht wirklich hilfreich. Deshalb sind viele meiner Strickstücke entweder ärmellos oder aber warten schon eine ganze Weile darauf, fertig gestrickt zu werden. In meiner ersten eigenen Wohnung habe ich mir ein Zimmer ganz alleine für meine Kreativität eingerichtet und sogar eine Ausbildung zur Schneiderin angefangen. Das Stricken hat am Ende gesiegt. Das kann ich überall mit hinnehmen. Ich bin ein riesiger NKOTB-Fan (New Kids On The Block) gewesen und mit Take That oder Backstreet Boys konnte ich nie wirklich was anfangen. Das waren für mich Nachahmer. Zum Geburtstag liebe ich das Geburtstagslied von den New Kidz. Deshalb bekommen meine Freunde es entweder von mir vorgesungen oder vom Lautsprecher aufgenommen. Seit dem 18. Geburtstag meiner Schwester kann ich keinen Tequila mehr sehen. Ich habe mit einem Freund zusammen auf der elterlichen Terrasse eine 0.7-Flasche alleine getrunken. Meine Mama hat mir den Rücken gestreichelt (und ein Foto gemacht), als ich über der Schüssel hing. Ich liebe Bücher. Ich könnte stundenlang in einer Buchhandlung sein und in die verschiedenen Geschichten eintauchen. Ich steh voll auf Jugendbücher. Die Geschichten von Kerstin Gier, Stephenie Meyer, Halo Summer, Suzanne Collins und Cassandra Clare ziehen mich voll in ihren Bann. Egal, ob Buch, Hörbuch oder Verfilmung. Da fieber ich mit und bin voll drin im Geschehen. Netflix ist eine klasse Erfindung. Da ich dazu neige, auch noch die nächste und die übernächste Folge zu schauen, hab ich einen sehr gut funktionierenden Deal mit mir: Meine Serien guck ich nur noch auf dem Laufband. Ich bin serientechnisch auf dem neuesten Stand und hab gleichzeitig für ca. 45 min trainiert. Ich nenn das dann Netflixjoggen. Ich hatte mal eine Katze. Josi. Sie war erst 7 Wochen alt, als sie zu mir kam und hat am liebsten die gelben Plastik-Eier aus dem Überraschungs-Ei apportiert. Seit sie nicht mehr ist, gibt es immer wieder Momente, in denen ich gerne wieder eine Katze hätte, doch der richtige Moment ist einfach immer noch nicht da. Ich hab die Theorieprüfung für meinen Führerschein zweimal machen müssen, weil ich tatsächlich davon ausgegangen bin, dass es reicht, wenn ich am Vorabend der Prüfung anfange zu lernen. Meine Eltern haben nie mit mir Autofahren geübt. Erst als ich meinen Führerschein in der Tasche hatte, ist mein Papa mit mir auf den Parkplatz vom Supermarkt und hat mich rückwärts eine Acht fahren lassen. Mein erstes Auto war unser Familienkombi. Ein weisser Ford Sierra mit rotem Streifen an der Seite und passenden roten Radkappen. Da mein Papa sein Geschäft aufgeben musste und wieder LKW fahren ging, hab ich ihm das Auto abgeschwatzt, mit der Begründung, dass der Wagen bewegt werden müsste, sonst rostet er. Der Deal war, dass ich ihn jederzeit von überall aus abholen musste. Ein geringer Preis für die neu gewonnene Freiheit. Mein Auto-Kennzeichen für mein eigenes Auto in Deutschland war DD-SH 1279. Dabei war mir bei der Zulassung meines Wagens das Kennzeichen völlig egal. Doch die nette Dame am Schalter wollte mir unbedingt genau dieses Kennzeichen geben. Ich bin im Sommer 2006 mit Mitte 20 in die Schweiz ausgewandert, weil mir meine Heimatstadt zu klein wurde. Innerhalb von nur 3 Monaten «musste» niemand mehr meinetwegen Hochdeutsch sprechen, denn ich bin ziemlich schnell mit der Sprache der Schweizer zurechtgekommen. Im Team gab es auch ein paar Walliser, darum verstand ich sogar recht schnell auch diesen Dialekt ausreichend gut, um zu wissen, worum es in Gesprächen ging. Als ich mein Auto in der Schweiz immatrikulieren wollte, wurde festgestellt, dass die Fahrgestellnummer in den Papieren nicht mit der im Auto übereinstimmte. Da ich diesen Wagen aber schon über 2 Jahre fuhr, haben sie ein Auge zugedrückt und in den neuen Papieren penibel auf Richtigkeit geachtet. Seit August 2021 habe ich auch die Schweizer Staatsbürgerschaft, doch erst im November 2021 habe ich offiziell davon erfahren, weil mir Wahlunterlagen zugestellt wurden. Ich habe einen Hochseeschein fürs Segeln und bin fast jährlich mit meinem Lieblingsmenschen auf einem Boot unterwegs. Ein Segelboot im Hafen einzuparken, überlasse ich meinem Süssen. Als ich das das letzte Mal geübt habe, haben sogar meine Arschbacken vor Angst gezittert. Ein Stress, den ich nicht brauche. Ich gebe unseren Autos haben immer einen Namen. Unser Landrover Defender mit Dachzelt heisst gebürtig nach seinem Herkunftsland James. Ich wollte immer unbedingt mal nach Amerika. Für den März 2010 hatten wir gerade zwei Wochen Urlaub mit Freunden auf den Keys in Florida, gebucht, als mein Lieblingsmensch von seinem Arbeitgeber ein Incentive für Maui, also Hawaii, gewann. Für den Februar 2010. Ich war also gleich zweimal innerhalb weniger Wochen das erste Mal in den Staaten. Maui fand ich so toll, dass mein Hübscher doch bitte dafür sorgen sollte, dass wir nächstes Jahr wieder gehen können. Keiner von uns beiden hat diesen Wunsch ernst genommen. Doch im Februar 2011 war ich zum 2. Mal auf Hawaii. Wieder wegen eines Incentives und diesmal haben wir noch 3 Wochen dran gehangen. Ungefähr seit 2014 lebe ich hauptsächlich pflanzenbasiert und verzichte so gut es geht auf Nahrung tierischen Ursprungs. Eigentlich wollte ich damit meine Fertilität anregen, jetzt mache ich das aus ethischen Gründen. Morgens will ich meine Ruhe. Deshalb war ich bei all meinen Lohnjobs nie vor halb 9 im Büro und selbst dann haben die Kollegen schnell gemerkt, dass ich erst noch «ankommen» musste. Heute lege ich Termine nach Möglichkeit auf frühestens 10 Uhr, lieber ist mir 11 Uhr. Jeglichen Sport lege ich auf die Zeit direkt nach dem Aufstehen, solange mein Hirn noch nicht funktioniert. Ich spüre, dass mir Bewegung extrem guttut und meine Gedanken sortiert, doch ab Mittag bin ich sportlich gesehen nicht annähernd so fit wie morgens. Ich war noch nie die Frühstückerin, und seit ich nicht mehr zu Hause wohne, fällt das Frühstück bei mir eher auf den Mittag. Mittlerweile weiss ich, dass ich so auf natürliche Weise Intervall-Fasten betreibe und getreu meinem Human Design lebe. Ich mag fast keine Chips. Dafür kann ich eine Tüte Erdnussflips in einem Rutsch vernaschen. Ich liebe Lakritze. Mein Lieblingseis ist dunkle Schokolade. Meinen Kaffee trinke ich schwarz. Seit dem heissen Sommer 2026 sogar kalt auf Eis. Ich kann also mittlerweile behaupten: Ich trinke tatsächlich auch Eiskaffee. Ich liebe Kaffee. Ich mag den Geschmack und darum hab ich auch angefangen, vermehrt entkoffeinierten Kaffee zu trinken. Aber er musste bis jetzt immer heiss sein. Sobald er nur ein bisschen angekaltet war, schmeckte er mir nicht mehr. Nunja, eiskalt ist auch sehr lecker. Bei mir läuft selten Musik. Wenn ich alleine bin, ist es mucksmäuschenstill daheim. Musik muss bei mir laut sein und ich will den Musiktext hören, verstehen, erleben. Das geht nicht leise und im Hintergrund. Da lenkt es mich nur ab oder nervt mich. Mit mir neue Schuhe zu finden, gleicht einem Hindernislauf. Ich habe sehr schmale Füsse mit kaum Rist, dafür aber einen ziemlich langen Grossen Zeh. Mir sind also die meisten Schuhe entweder zu weit oder zu kurz. Ich habe im Juni 2020 meine Haare gespendet und dafür meinen Kopf auf 2 mm kurz rasieren lassen. Im März 2022 habe ich zum zweiten Mal alle Haare gespendet, nachdem ich zuvor 15 Monate alles hab wieder wachsen lassen. Ich schreibe super schnell auf meiner Computertastatur. Dabei benutze ich ausschliesslich meine beiden Mittel- und Zeigefinger sowie für Leerzeichen meinen rechten Daumen und schaue auf die Tastatur statt auf den Bildschirm. Zwischen März 2020 und November 2025 war ich ununterbrochen im Homeoffice und habe fast ausschliesslich Jogginghosen getragen. Auch in Coaching-Calls. Jedes Mal, wenn ich eine Jeans angezogen habe, habe ich mich gefeiert, dass ich immer noch reinpasse und sie bequem sitzt. Der Satz «Bleib so, wie du bist!» macht mich jedes Mal wütend, weil ich auf gar keinen Fall morgen der gleiche Mensch sein will, der ich heute bin. Es gibt so viel im Heute zu lernen. Das schönste Kompliment, das ich mal bekommen habe, war: «Du sagst immer Ja. Zu all meinen Hirngespinnsten und Ideen. Keine davon ist dir zu verrückt. Bei dir darf ich träumen. Und meistens werden diese Träume dann auch wahr.» Ich bin die schlechteste Hausfrau aller Zeiten. Putzen finde ich einfach nur doof. Generell finde ich sich ständig wiederholende Aufgaben bekloppt. Und Staub kommt wirklich regelmässig wieder. Stand März 2023 wurden die Fenster bei uns zu Hause von mir das letzte Mal vor 3 Jahren geputzt. Mittlerweile bin auch ich an dem Punkt, dass es Zeit wird … Ich koche leidenschaftlich gerne. Die Zutaten vorbereiten, das Schnipseln und das Glas Wein dazu. Ich gehe überhaupt nicht gerne einkaufen. Noch so eine sich ständig wiederholende Aufgabe. Irgendwann habe ich jemanden, dem das total Spass macht und für uns erledigt. Ich bin voll der Einsiedler und mega gerne mit mir alleine. Wenn wir uns begegnen und ich mich mit dir wohlfühle, würdest du nie darauf kommen, dass ich eher introvertiert bin. Ich lauf auch niemanden mehr hinterher, um miteinander was auszumachen. Wenn sich aus «Ich meld mich» oder "uh, da kann ich nicht» oder «Ach blöd, mir ist was dazwischengekommen» keine neuen Verabredungen ergeben, bin ich meistens nach zwei oder drei solcher Erfahrungen raus. Im September 2022 habe ich mir einen langgehegten Wunsch erfüllt und bin mit meinem Lieblingsmenschen über vier Tage hinweg von A nach B nach C nach D wandern gegangen. Ich möchte unbedingt ein Buch schreiben. Ich hab keine Ahnung, worüber, doch das Gefühl in mir ist da. Von 2005 bis 2010 habe ich regelmässig gebloggt. Leider habe ich keine Zugriffsdaten mehr, sodass ich diesen Blog nicht mehr moderieren kann. Im Januar 2022 habe ich mich wieder fürs Bloggen entschieden und extra dafür einen 3-monatigen Blogkurs gebucht. In dieser Zeit sind jedoch nur 3 Artikel entstanden. Im Mai 2022 habe ich an einer Blog-Challenge von Judith Peters teilgenommen und war schockverliebt von ihrer Art, das Thema Bloggen zu vermitteln. Mein Aprilscherz vom 1. April 2024 war nach knapp 2 Jahren Bloggen gleichzeitig auch mein 100. Blogartikel - ich schreib also im Schnitt einen Artikel pro Woche. Im Gegensatz zu den vielen Mitbloggerinnen in meiner Blogosphäre blogge ich mit Wix und habe dafür sogar eine eigene Support-Gruppe gegründet. Auch wenn ich noch kein Buch veröffentlicht habe, bin ich Autorin. Und Herausgeberin bin ich ebenfalls. Denn Seit September 2025 erscheint mein Human Design Magazin «selbst bestimmt». Das ist eines meiner Lieblingsbilder von mir selbst. Das Bild ist im Februar 2023 in Portugal entstanden direkt nachdem ich in meinem allerersten Online-Kurs «Happy Healthy Generator» mit der Q&A Session fertig war. Ich war so glücklich und so stolz auf meine Teilnehmer, auf mich, auf unsere erste gemeinsame Woche. Herzensempfehlung ohne Bezahlung 😉 Dieser Blogartikel wäre ohne die wundervolle Anleitung von Judith Peters niemals so schnell und unkompliziert entstanden. Für den Fall der Fälle, dass du dir für deine Webseite auch überlegst, deine Fun Facts zu verbloggen, empfehle ich dir den Kurs FÄCTÄSTIC von Judith Peters. Du bekommst nicht nur die Anleitung, wie du den Artikel schreibst, sondern noch so viel mehr Blog-Know-How! (Auszug von der Webseite von Judith) Blogartikel konzipieren: DER Tipp für schnelles Bloggen! How to: Blogartikel schreiben mit dem WordPress Gutenberg Editor Das perfekte Beitragsbild für deine Fun Facts - und für andere Blogartikel Permalink ändern: so geht's! Alles über Kategorien Blogartikel veröffentlichen: Darauf solltest du achten So kommt dein Blogartikel in deine Navigation Teile deinen Blogartikel auf Social Media: Meine besten Tipps für viel Ahhh & Wow

  • Halbjahresrückblick 2026 – mein Leben auf Links

    Was machst du eigentlich, wenn sich dein Leben komplett neu sortiert und es sich dadurch ganz anders präsentiert, als du es geplant hast? Gute Frage, nicht wahr? Also ich ändere auf keinen Fall mein Ziel. Das finde ich einfach immer noch zu gut, um es aufzugeben. Ich ändere den Plan, um es zu erreichen. Ich bin so froh, dass ich über diesen Satz in Brian Tracy’s Buch «Nicht labern, machen!» gestolpert bin. Er ist für mich eine Art Anker geworden, niemals meine Träume und Visionen aufzugeben, auch wenn es gerade einfach nur sch** ist. Ich bleibe handlungsfähig. Ich bleibe selbstbestimmt. In meinem Halbjahresrückblick hab ich reflektiert, was die letzten sechs Monate (naja, eigentlich anderthalb Jahre) bei mir los war: Einmal Leben auf links, bitte! Diese Themen erwarten dich: 1 – Zurück ins Angestelltenverhältnis 2 – Notion wird mein Organisations- und Struktur-System 3 – Ich treffe die Mädels meiner «magazinschmide-family» live in Hamburg 4 – Was ich im ersten Halbjahr 2026 gebloggt habe 5 – Was sonst noch los war im ersten Halbjahr 2026 6 – Worauf ich mich im zweiten Halbjahr 2026 freue Zurück ins Angestelltenverhältnis Um in der Schweiz offiziell als Selbstständige gelten zu können, muss man gewisse Voraussetzungen erfüllen. Ich hatte mir zwei Jahre dafür gegeben: 2023 und 2024. Und es sah auch echt richtig gut aus, sodass ich Ende 2024 plante, mich auf Mitte 2025 selbstständig erwerbend anzumelden. Doch das Jahr 2025 hatte es in sich. Von Anfang an. Nichts wollte sich richtig anfühlen. Nichts wollte wirklich funktionieren. Ich versuchte alles. Investierte sogar nochmal in mich selbst, nur um zu merken, dass dieser Ansatz noch stärker gegen mich und meine Werte verstösst, als all das andere, was ich bisher tat und angeblich zu tun ist. Jetzt hiess es für mich: Wenn es Mitte 2025 so aussieht, als würde das Ganze so weitergehen, suche ich mir wieder einen Job. Mir sind meine Energie und meine Lebensfreude zu kostbar, als dass ich sie hinter Stolz und der Angst, als gescheitert abgestempelt zu werden (von mir selbst und von anderen), verstecke. Ändere nie dein Ziel, ändere den Plan, um dein Ziel zu erreichen. aus dem Buch "Nicht labern, machen" von Brian Tracy Eines meiner Ziele ist es, ein Leben zu führen, das mir rundum Spass macht, in dem ich mich wohlfühle, für mich und für andere eine Inspirationsquelle bin und mich ein Gefühl von Fülle, Erfolg und Wohlstand umgibt. Es kam, wie es kommen musste (auch wenn ich all das erst jetzt im Nachhinein wirklich verstehe und annehmen kann): Seit Dezember 2025 stehe ich wieder zu 60 % auf einer Gehaltsliste eines Unternehmens. Ich hatte einen anderen Weg für mein Ziel vorgesehen und mich gleichzeitig an eine ganz wichtige Sache erinnert: Ändere nie dein Ziel, ändere den Plan, um dein Ziel zu erreichen. Mit dem Schritt zurück ins Angestelltenverhältnis änderte sich mich Tagesablauf rapide. Drei volle Tage in der Woche stehe ich für mein eigenes Ding nicht mehr zur Verfügung. Drei volle Tage in der Woche fliessen meine ganze Energie, meine Aufmerksamkeit und all meine Ideen und Power in das Business eines anderen. Doch ich habe dazugelernt und mir darum einen guten Arbeitgeber ausgesucht. Einen, der meinen Moralvorstellungen und meinen Werten entspricht. Ich darf und soll mitdenken, umdenken, querdenken, andersdenken. Es ist absolut erwünscht, dass ich den Wandel mitgestalte. Und die Art und Weise, wie ich das tue, kommt richtig gut an. Die ersten Monate von 2026 waren also geprägt von diesem Neubeginn. Es fiel mir extrem leicht, mich in der Angestelltenwelt wieder zurechtzufinden. Mehr Mühe hatte ich damit, die restlichen vier Tage der Woche zu gestalten. Mit nur noch zwei Tagen plus dem Wochenende merkte ich schnell, dass ich Themenbereiche streichen musste. Und zwar radikal. Und vor allem schnell. Zuerst «machte ich Schluss» mit ein paar bezahlten und unbezahlten Community-Aufträgen. Da hier andere involviert waren, fiel mir dieser Teil besonders schwer, denn das bedeutete, dass die andere Seite relativ schnell für Ersatz sorgen musste. Ich muss zwar dreimal die Woche verdammt zeitig aufstehen, doch ich werde regelmässig auf dem Weg zum Bus um 6:53 Uhr mit solch einem Anblick verwöhnt. Als ich dann wieder Luft hatte, zum Durchatmen und Hinschauen, was ICH eigentlich will, war klar: Ich will einfach nur schreiben. Ich will wieder bloggen, ich will wieder Newsletter verschicken, ich will weitere Human Design Reports erstellen und ich will wieder Magazine veröffentlichen. Das heisst im Umkehrschluss: Jegliche 1:1‑Angebote müssen gehen. Bis auf eine einzige Kundin habe ich darum alles abgesagt und alle Coaching- und Reading-Angebote eingestampft. Ich liebe dieses neue Leben sehr. Meine Ideen sprudeln wieder und ich habe die Energie, sie in die Tat umzusetzen. Wer sagt denn bitte, dass, wenn man sich für die eine Sache entscheidet, man die andere Sache nicht mehr tun darf? Ich bin mächtig stolz auf mich, dass ich 2022 den Schritt aus dem sicheren und gut bezahlten Job gewagt und das Abenteuer Solo-Selbstständigkeit für mich ausgetestet habe. Und ich bin mächtig stolz auf mich, die Reissleine gezogen zu haben, als sich dieses Leben für mich nicht mehr richtig angefühlt hat. Notion wird mein Organisations- und Struktur-System Mit der Umstrukturierung meines Tages- und Wochenablaufes wurde mir immer deutlicher bewusst, dass ich für mein Hirn schleunigst eine bessere Ablage brauchte, als Post-its, Notizbücher, Zettel, Kalendereinträge und Google-Docs. Mit Notion hatte ich mich auch schon mehr als einmal befasst und darum die Newsletter von verschiedenen Notion-Spezialisten abonniert. Allerdings war keine der jeweils vorgestellten Vorlagen auf lange Sicht wirklich brauchbar für mich. Manche hatten zu viel Chi-chi und wieder andere konnte man nur mit entsprechendem Know-how an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Irgendwann kam Lea Giltjes in mein Sichtfeld. Sie will niemandem ein fix-fertiges System verkaufen. Sie will, dass man sich sein eigenes System baut. Bähm! Das hat mich hellhörig gemacht. Ich liebe technischen Kram. Alles, was ich mir selbst beibringen kann, wo ich die Logik dahinter verstehe, stösst bei mir auf grösste Begeisterung. Ausserdem mag ich ihre Art, Dinge zu erklären. Ende April, nachdem ich alle ihre Videos und Freebies durch hatte, wusste ich: Mit Lea baue ich mir mein eigenes Organisations- und Struktur-System. Ich wusste mittlerweile, welche Angebote bleiben und welche neuen dazukommen werden. Auch wusste ich nun, wie sich meine Woche in etwa gestaltet und welche Ziele ich erreichen will. Also habe ich mir für diese Projekt den kompletten Mai und den kompletten Juni blockiert. Tunnelita-Modus vom Feinsten. Version 1.0 steht und ich arbeite extrem gern damit. Letztens konnte ich abends nicht einschlafen, weil mir (aus welchem Grund auch immer) extrem coole Ideen für meinen Human Design Adventskalender – Edition 2026 – eingefallen sind. Mein Handy fungiert im Flugmodus als mein Wecker und ich habe natürlich die Notion-App darauf installiert. Ruckzuck waren meine Ideen in einer Notiz runtergeschrieben, mit dem richtigen Produkt und dem dazugehörigen Projekt verknüpft. Ich konnte endlich beruhigt und tief entspannt einschlafen. Im Oktober, wenn ich mich dann mit den ersten Vorbereitungen zu meinem Adventskalender auseinandersetze, ist diese Idee mit allem Drum und Dran immer noch vorhanden. Ich muss weder in irgendwelchen Notizen noch in meinen Erinnerungen kramen. Ich treffe die Mädels meiner «magazinschmide-family» live in Hamburg Wenn ich schon nicht beim Live-Treffen meiner Blog-Community "The Content Society" dabei sein kann, ist es wie ein bisschen Fügung, dass es mit dem Live-Treffen meiner Magazin-Community «magazinschmide-family» klappt. Auch hier wieder grosses Learning: Wenn du nicht sagst, was du brauchst, kann dir auch keiner dabei helfen, zu bekommen, was du brauchst. Punkt. Denn zur Auswahl für das Treffen standen der Juni und der September. Der Juni wäre perfekt, da mein Lieblingsmensch und ich sowieso für die ersten beiden Juni-Wochen Ferien im Norden Deutschlands geplant hatten: Sylt, Büsum, Hamburg. Genau in dieser Reihenfolge. Darum habe ich für genau dieses eine verlängerte Wochenende vom 11.-14. Juni ganz viel «Werbung» gemacht. Es hat geklappt. Wenn du nicht sagst, was du brauchst, kann dir auch keiner dabei helfen, zu bekommen, was du brauchst. Punkt. Learning von Sandra Hoppenz Während wir auf Sylt und in Büsum noch das tollste nordisch-sommerliche Wetter mit bis zu 23 Grad und richtig viel Sonne erleben durften, begrüsste uns Hamburg mit abwechselnd Regen und ab und zu Sonne. Das alles bei gerade mal 15 Grad. Brrrr. Aber wie heisst es so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Und faszinierender Weise wird es ab ca. 16 Uhr immer schön. Mit den Mädels von der magazinschmide steht so einiges auf dem Programm: Musical, Fährfahrten, Escape-Room, Elphi, Miniatur-Wunderland und natürlich auch gemeinsames Magazine-schreiben und neue Formate ausprobieren. Fürs Schreiben haben wir uns im Beehive-Co-Working-Space am Hauptbahnhof eingemietet. Im Fokus steht das Format «Live-Reportage»: Jede von uns schreibt ihre ganz eigene Reportage über ihr Hamburg-Erlebnis. In einer Trainings-Session von nur 10 Minuten ist dieser Text von mir entstanden: «Tag 2 in Hamburg und heute geht das Live-Treffen ganz offiziell los. Die letzten Mädels der magazinfamily werden zum Frühstück im Motel One Alster ankommen. Ich bin extrem gespannt auf sie. Noch satt vom Frühstück in meinem Hotel mach ich mich auf den Weg. 25 Minuten zu Fuss. Herrlich. Wenn da nicht dieser eklige Nieselregen wäre. Hamburg zeigt sich von seiner feuchten Seite. Wenigstens ist es warm. Ich entscheide mich kurzerhand für die Öffis. Die U1 soll mich in nur zwei Stationen rüberbringen. Tönt in meiner Welt dann doch irgendwie angenehmer. Auf dem Weg zur U-Bahnstation läuft meine Brille an. Mist. Ich hab das Brillenputztuch schon wieder nicht dabei. Bahnsteig 1 in Richtung … irgendwas mit “O”. Das krieg ich hin. Das Gleis ist voll mit Menschen und auf der Anzeige steht auf beiden Bildschirmen was mit “O”. Ich wundere mich noch, doch die Bahn fährt rein, also denk ich mir nix weiter dabei. Hätte ich mal besser, denn als die zweite Station nicht Lohmühlen-irgendwas sondern Jungfernstieg heisst, hör ich auf, mich auf die Bettlerin zu konzentrieren. [..]» Auch jetzt, fast 4 Wochen nachdem sich diese Szene abgespielt hat, spür ich noch genau meine aufflackernde Panik und dieses verlorene Gefühl in mir hochkommen. Was danach passiert ist und warum das nicht die einzige Verirrung von uns Mädels war, liest du in meinem Magazin «selbst bestimmt». Wir haben uns felsenfest vorgenommen, dieses Treffen auch nächstes Jahr wieder zu machen. Ein bisschen mehr im Süden und mit noch mehr Zeit auch zum Schreiben. Ich freu mich jetzt schon wie Bolle darauf. Was ich im ersten Halbjahr 2026 gebloggt habe Ich habe im ersten Halbjahr nur 6 Blogartikel veröffentlicht 😱 Also grundsätzlich nicht schlecht … Das macht immerhin einen Artikel pro Monat. Es zeigt auf jeden Fall deutlich, dass sich bei mir erst einmal wieder etwas einpendeln musste, bevor ich zurück ins Schreiben komme. Am 12. Januar habe ich aufgeschrieben, was ich alles im ersten Quartal 2026 erreichen will. Oh wie blauäugig ich doch der neuen Situation gegenüber war: Meine Bucket-Liste für das 1. Quartal 2026: To-do's, To-want's und Tadaaa's bis Ende März Am 22. Januar habe ich die Energievorschau für das Jahr 2026 aus der Sicht von Human Design veröffentlicht Im Februar habe ich endlich den Artikel zum Not Self im Human Design geschrieben: Not-Self im Human Design: Was dir dein innerer Widerstand sagen will Im März habe ich ein Thema aus Ausgabe #2 meines Human Design Magazins «selbst bestimmt» aufgegriffen und verbloggt: Was ist Kontemplation? Ihre Bedeutung und warum sie im Human Design so wichtig ist. Pünktlich zum 1. April gab es einen neuen Aprilscherz von mir: So hilft dir Human Design, Familienfeiern entspannter zu erleben: Warum dein Platz an der Familientafel über den ganzen Abend entscheiden kann Und weil das Thema "Famile" und "Drama" selten weit auseinanderklaffen, kam am 12. April noch dieser Artikel hinterher: Mein Aprilscherz 2026 und die ernste Wahrheit hinter Familienfeiern Deutlich wird, dass ich mich im Mai und Juni komplett dem Tunnelita-Modus «neues System mithilfe von Notion» verschrieben habe. Kein einziger neuer Blogartikel ist dazugekommen. Was sonst noch los war im ersten Halbjahr 2026 Ich bin raus aus Social Media Instagram, LinkedIn, TikTok und wie sie nicht alle heissen. Es gab eine Zeit, da hat mir das Posten und Stories teilen auf Instagram richtig viel Freude bereitet. Doch irgendwann wurde es doof. Es ging nicht mehr um mich und die Themen, die ich in die Welt tragen wollte. Es ging um Likes, um Re-Posts und um Kommentare. Wenn du das nicht innert nützlicher Frist bringst, wirst du nicht mehr angezeigt. Vor allem nicht denen, die durch ein «Follow» ausdrücklich Ja zu deinen Inhalten gesagt haben. Ich hab es dann noch mit LinkedIn probiert. Geschaut, ob es in diesem Rahmen mehr Freude bringt. Doch die Natürlichkeit des Prozesses war für mich nicht mehr vorhanden. Es wollte nicht mehr fliessen. Ich hab mir das Buch «No Social Media … und wie dein Marketing trotzdem gelingt» von Alexandra Polunin schon vor längerer Zeit gekauft. In den Ferien war endlich die Zeit, meinem Gefühl durch das Lesen dieses wirklich guten Buches Bestätigung zu geben. Ich will schreiben. Ich will relevante Texte mit Tiefe schreiben. das gelingt mir auf Social Media nicht und es ist mir auch zu anstrengend. Punkt. Ich bleibe bei meinem Blog, meinem Newsletter und nutze fürs Marketing zusätzlich Pinterest. «No Social Media» ist eine absolute Leseempfehlung, falls du ebenfalls mit dem Gedanken spielst, Social Media den Rücken zu kehren. Mein Haarspende-Projekt geht immer noch weiter Ich hab schon ein Weilchen nicht mehr darüber berichtet und auch mein Blogartikel zu meinen ersten beiden Haarspenden könnte mal ein Update vertragen … Spende Nummero Drei ist in vollem Gange. Dieses Mal will ich meine Haare nur bis auf Kinnlänge spenden, was bedeutet, dass es etwas länger dauert, bis sie lang genug sind. Im Juli 2024 habe ich damit angefangen. Immer montags halte ich den Fortschritt mit einem Selfie fest: Bild 1 ist vom 8. Juli 2024, Bild 2 ist vom 9. Juli 2025 und Bild 3 ist von heute Morgen, dem 6. Juli 2026. Ich hab mir ein Klavier gekauft Wenn ich pensioniert bin, lerne ich Klavier. Das war bisher eines meiner Wenn-dann-Ziele. Mein Lieblingsmensch hat im Oktober 2025 endlich seinen Traum vom Bassspielen-lernen wahrgemacht, sodass ich dachte: «Pustekuchen. Ich fang jetzt damit an, mit 46, und nicht erst mit 64!» Und darum habe ich mir Anfang des Jahres ein GEWA PP-3 gekauft. Mit dem Kauf dieses Klangwunders kam ein 3-Monats-Probe-Abo von music2me, das mir ein Wochenziel von 3 Stunden empfahl. Da ich vorhatte, jeden Tag mindestens(!) 30 Minuten und am Sonntag noch viel länger zu üben, hatte ich tatsächlich das Vertrauen, dass das auf jeden Fall schaffbar ist. Hust. Im Januar hatte ich ja auch erst angefangen, mein neues Leben auf die Reihe zu kriegen und dachte, ich kann alles wuppen. Nunja. Ich spiele vor mich hin. Nicht oft. Doch wenn ich an meinem Klavier sitze, vergehen zwei Stunden wie im Flug. Für einen Klavierlehrer reicht meine Zeit noch nicht, doch auch das wird kommen. Da bin ich mir ganz sicher. Bekannt aus Film und Fernsehen … ähm aus dem Leads-Magazin von Steffi Schmid Ich bin mit meinem Human Design Magazin «selbst bestimmt» beim Leads-Magazin 2026 mit dabei. Das ist ein digitales, online blätterbares Magazin mit über 50(!) tollen Magazinen, Freebies und Communities mit Impulsen zu Copywriting, Webdesign, IT-Sicherheit, Memberships und Business sowie Gesundheit, Lebensbalance, Körperarbeit, Human Design und vieles mehr. Steffi Schmid, meine Magazin-Mentorin, ist die Herausgeberin. Was ich besonders krass finde: Das Leads-Magazin ging an über 9'000 Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hui. So viele potenzielle neue Leser für mein Human Design Magazin. Falls du nicht auf dem Verteiler warst, kannst du das Magazin direkt im magazinkiosk von Steffi anschauen 👉🏻 https://links.magazinschmide.de/leadsmagazin-2026 Im magazinkiosk findest du viele weitere Online-Magazine von Steffi und von vielen anderen Magazin-Macherinnen. Der Kiosk ähnelt ein bisschen einem Bahnhofskiosk, in dem du bestimmt auch schon durch die verschiedenen Magazine gestöbert hast, während du auf den nächsten Zug gewartet hast. Schau dort also unbedingt auch vorbei 👉🏻 https://kiosk.magazinschmide.de Steffi, wäre nicht Steffi, wenn sie nicht den Kopf schon wieder voll hätte mit Ideen für weitere Ausgaben von solchen Sonder-Magazinen. 2026 kommen das Bücher-Magazin und das Adventskalender-Magazin. Für 2027 sind ein Magazin zum Weltfrauentag am 8. März sowie Ausgaben zu Gesundheit, Finanzen für Frauen, ganzheitlicher Energiearbeit und Podcasts geplant. Falls du da gern auch mit dabei sein willst, meld dich bei Steffi einfach über dieses Formular. Worauf ich mich im zweiten Halbjahr 2026 freue Ich veröffentliche als Nächstes mein Portfolio-Magazin Ich veröffentliche zwei neue Ausgaben vom Human Design Magazin (inklusive einem neuen Human Design Report passend zur jeweiligen Ausgabe). Die Reihenfolge ist noch nicht gesetzt, aber eines erscheint zum Thema «Gesundheit» und das andere zum Thema «Arbeit». Meld dich gerne mit Ideen, wenn du einen Platz im Magazin haben willst. Sommerzeit ist Blogparadezeit. In den vergangenen vier Jahren war ich immer mit einer Idee dabei. Kannst du dich noch erinnern? Blogparade: Die Zukunft is(s)t vegan? Wie bist du vegan geworden ODER warum bist du es (noch) nicht? Blogparade: Wie stehst du zu Human Design? Liebesgeschichte oder totaler Humbug? Blogparade - Was bedeutet für mich Selbstbestimmung? Aufruf zur Blogparade: Liebesbrief an meinen Körper Dieses Mal habe ich keinen eigenen Beitrag. Doch ich habe mir felsenfest vorgenommen, an anderen teilzunehmen. Hier kommst du zur Auswahl 👉🏻 https://judithpeters.de/50-blogparaden-im-sommer-2026/ Im August kommt meine Familie in die Schweiz. Im Spätsommer mache ich Ferien an der Amalfiküste, erst ein paar Tage an Land und dann wieder mit dem Segelboot. Wir erkunden ein neues Revier. Und natürlich gibt es im Dezember wieder meinen Human Design Adventskalender. Ich hab sogar schon zwei Anmeldungen. Egal, ob du schon dabei warst oder es das erste Mal für dich sein wird: Es wird sich lohnen! Versprochen. Also meld dich doch einfach jetzt schon an 👉🏻 https://www.sandra-hoppenz.com/human-design-adventskalender Du willst auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere am besten meinen Newsletter 😉

  • Meine Angebote 2026: So kannst du mit mir zusammenarbeiten

    Du willst 2026 nicht einfach weitermachen wie bisher – sondern endlich dein Leben nach deinen eigenen Regeln gestalten? Dann bist du hier richtig. Ich unterstütze reflektierte Frauen wie dich dabei, raus aus dem Gedankenkarussell und rein in ein selbstbestimmtes und richtig cooles Leben zu kommen – mit Human Design, einer ordentlichen Portion Klarheit und ganz viel Rückenwind. Dein Human Design Chart – der erste Schritt zu dir selbst Human Design Report mini – dein Energietyp & deine Autorität Dein Human Design kompakt – dein persönliches E-Book «selbst bestimmt» – das Human Design Magazin Stricken und Häkeln mit Human Design verbinden – 7 Anleitungen easy Vegan – eine Schritt-für-Schritt-Anleitung RINGANA Produkte – 100% Frische. 0 % Bullshit. RINGANA Business – Clean Beauty = Green Beauty Newsletter – deine Montagspost Blog – (fast) jede Woche ein neuer Artikel Podcast – ALLES! ausser gewöhnlich Dein Human Design Chart – der erste Schritt zu dir selbst Die Erstellung deines Human Design Charts ist der erste Schritt, dich mit deinem energetischen Fingerabdruck vertraut zu machen. Dein Chart zeigt dir unter anderem, welcher Energietyp du bist, auf welche Weise du am besten deine Entscheidungen triffst, welches Verhalten deine Energie hebt und wie du merkst, dass du gerade so gar nicht DEINEM Weg folgst. Alles, was du dafür brauchst, sind deine Geburtsdaten: Tag, Uhrzeit & Ort und schon kann es losgehen. Falls du deine genaue Geburtszeit nicht kennst, habe ich dir in diesem Blogartikel alle mir bisher bekannten Hilfestellungen aufgelistet. 👉🏻 Hier geht’s direkt zum Chart-Creator: https://www.sandra-hoppenz.com/human-design-chart-berechnen Für Einsteiger geeignet. Preis: CHF 0 △ zurück zur Übersicht Human Design Report mini – dein Energietyp & deine Autorität Der «Human Design Report Mini» ist dein erster Blick hinter das Chart. Er beantwortet dir diese zwei Fragen: Wie funktioniert meine Energie? Wie treffe ich Entscheidungen, die sich richtig anfühlen? Dein Energietyp und deine Autorität sind die Basis deines Human Designs. Wer diese beiden kennt, hat einen konkreten Ankerpunkt für den Alltag, für Entscheidungen, für sich selbst. 👉🏻 Hier geht’s zum Mini-Report: https://www.sandra-hoppenz.com/human-design-chart-berechnen Für Einsteiger geeignet. Preis: CHF 0 △ zurück zur Übersicht Dein Human Design kompakt – dein persönliches E-Book Mit dem E-Book «Human Design Report kompakt» bekommst du dein ganz persönliches Mini-Buch über deine Energie. Auf ca. 70 Seiten erfährst du, wie du Energie aufnimmst und abgibst (Energietyp), wie du zu stimmigen Entscheidungen kommst (Autorität) und wie du durchs Leben gehst und auf andere wirkst (Profil). Du siehst, welche Bereiche in dir konstant sind und welche sich verändern (Zentren) und wo deine Stärken liegen und zusammenspielen (Tore und Kanäle) – damit du lebst, wer du bist. 👉🏻 Hier geht's zum E-Book: https://www.sandra-hoppenz.com/human-design-report-kompakt Für Einsteiger geeignet. Preis: CHF 55 △ zurück zur Übersicht «selbst bestimmt» – das Human Design Magazin für Frauen, die sich nicht länger verbiegen wollen Klarheit. Echtheit. Mut. Und vor allem: Lebensfreude.​ ​Hier trifft Human Design auf gelebten Alltag und fundiertes Wissen auf echte Aha-Momente. «selbst bestimmt» ist dein Magazin für klare Gedanken, ehrliche Reflexion und neue Perspektiven auf dich selbst. Das erwartet dich in jeder neuen Ausgabe Fokusthema – Jede Ausgabe ist einem Fokusthema gewidmet, an dem sich die Inhalte orientieren. Die Titelgeschichte zum Fokus der jeweiligen Ausgabe eröffnet diesen inhaltlichen Rahmen.​ Klartext – Fachwissen, Erklärungen und Hintergründe zu Human Design in Bezug auf das Fokusthema lassen dich tiefer tauchen. Umsetzung – genug gelesen, jetzt wird’s praktisch! Hier gibt es Anleitungen, Übungen, Fallbeispiele oder kleine Challenges, die dich sofort ins Tun bringen. Austausch – hier kommen spannende Menschen zu Wort. Sie teilen ihre Erfahrungen, Geschichten und Perspektiven zum Fokusthema.​ Ausserdem – mein ganz persönlicher Blick hinter die Kulissen. Termine, Anekdoten und Geschichten aus meinem Leben – immer mit Bezug zum Fokusthema. Für Human Design Einsteiger geeignet. Preis: für Newsletter-Abonnenten kostenlos / PDF für CHF 15 👉🏻 Hier erfährst du mehr: https://www.sandra-hoppenz.com/human-design-magazin △ zurück zur Übersicht Stricken und Häkeln mit Human Design verbinden – 7 Anleitungen Gemeinsam mit Stefanie Schöneich entstand durch eine wirklich tolle Eingebung zum Jahreswechsel 2024/2025 dieses Praxisbuch für Privatpersonen und Heilpraxen, für Nadelsuchtis und Zahlenjongleure oder auch die, die es (noch) nicht sind. Zum Herunterladen und Selbstausdrucken oder als DIN A4 Ringbuch-Printausgabe mit insgesamt 192 Seiten und vielen Boni. 7 Anleitungen zu Schutz- und Regenerationsbegleitern nach der Schöneich-Methode von A bis Z erklärt. Zum nach- und mitmachen. Für Human Design Einsteiger geeignet. Preis: E-Book Euro 17.99 | Ringbuch Euro 48.48 👉🏻 Hier erfährst du mehr: https://www.sandra-hoppenz.com/stricken-haekeln-human-design △ zurück zur Übersicht easy Vegan – eine Schritt-für-Schritt-Anleitung Mit dieser einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitung stellst du dir deine neuen, veganen Lieblingslebensmittel ganz ohne Ersatzprodukte zusammen. Ausserdem erfährst du, welche die richtige Ernährungsweise auf Basis von Human Design ist und welche, die Gesundheit fördernden Lebensmittelgruppen es gibt. 👉🏻 Hier kannst du dir das Freebie sichern: https://www.sandra-hoppenz.com/vegan-ohne-ersatzprodukte △ zurück zur Übersicht RINGANA Produkte – 100 % Frische. 0 % Bullshit. Du willst Kosmetik und Nahrungsergänzung, die wirklich zu deinen Werten passen: vegan, ehrlich und tierleidfrei? Du bist es leid, Etiketten zu entziffern, Greenwashing zu durchschauen und Produkte auszuprobieren, die gut klingen, aber nicht halten, was sie versprechen? Dann sind die frische Kosmetik und Nahrungsergänzungsmittel von RINGANA genau das Richtige für dich. 100 % Wirkstoffe. 0 % Bullshit. Ich empfehle ausschliesslich, was ich selbst täglich nutze. 👉🏻 Hier kannst du ganz sicher clean shoppen: https://sandra-hoppenz.ringana.com/ △ zurück zur Übersicht RINGANA Business – Clean Beauty = Green Beauty Du möchtest finanziell unabhängiger werden, suchst aber etwas, das zu deinen Werten passt? Vegan, ehrlich, tierleidfrei. Einen weiteren Job in Strukturen, die sich nicht nach dir anfühlen, willst du nicht. Du suchst etwas, das du empfehlen kannst, ohne dich zu verbiegen? RINGANA ist eine Marke für frische Kosmetik und Nahrungsergänzungsmittel. 100 % vegan. 100 % tierleidfrei. 100 % frei von unnötigen Zusätzen. Als RINGANA Partnerin empfehle ich ausschliesslich Produkte, die ich selbst täglich nutze und von denen ich wirklich überzeugt bin. Wer ebenfalls Partnerin werden möchte, baut ein eigenes, flexibles Business auf. Absolut ortsunabhängig, selbstbestimmt und nach den eigenen Regeln. Ein Nebeneinkommen, das wachsen kann, weil du liebst, was du empfiehlst, und mit wem du es teilst. 👉🏻 Lass uns ganz unverbindlich schauen, ob das RINGANA Business etwas für dich ist: https://www.sandra-hoppenz.com/ringana △ zurück zur Übersicht Newsletter – deine Montagspost In meinem Newsletter erzähle ich meiner stetig wachsenden Leserschaft von meinen Gedanken, Erfahrungen und Erkenntnissen der vergangenen Woche. Meistens geht es dabei um Vitalität, Spass und Energie durch Human Design und vor allem viel Herz. Ausserdem erfährst du immer brühwarm von meinen neuen Ideen und wenn ich mal wieder Menschen suche, um eine Produktidee weiter auszufeilen. In der Regel flattert mein Newsletter am Montagabend in dein Postfach. Probier es einfach mal aus. Falls er doch nix für dich ist, kannst du dich jederzeit wieder abmelden. 👉🏻 Hier kannst du meinen Newsletter abonnieren: https://www.sandra-hoppenz.com/newsletter △ zurück zur Übersicht Blog – (fast) jede Woche ein neuer Artikel Auf meinem Blog dreht sich alles rund um einen selbstbestimmten und coolen Lebensstil mit Human Design. In der Regel erscheint auch hier jede Woche ein neuer Beitrag. Das Bloggen dient mir in erster Linie als Grundlage für meine eigene Klarheit, denn «Schreiben ist Denken mit der Hand». Deshalb findest du bei mir nicht nur reine Experten-Artikel, die dir bestimmte Begriffe erklären, sondern mindestens genauso viele, wenn nicht sogar mehr Beiträge mit meiner Haltung zu diesen Themen. 👉🏻 Hier kannst du die neuesten Artikel lesen: https://www.sandra-hoppenz.com/blog △ zurück zur Übersicht Podcast – ALLES! ausser gewöhnlich Gemeinsam mit Annalena plaudere ich jede Woche Donnerstag in unserem Podcast «ALLES! ausser gewöhnlich» über das tägliche Leben und darüber, wie wir es schaffen, Freude und Leichtigkeit in unseren Alltag zu bringen, um auch an «unvorteilhaften» Tagen bei uns zu bleiben. Dabei teilen wir das, was wir selbst in zahlreichen Coachings gelernt haben und am besten annehmen konnten. Unser Ziel ist es, dich zu inspirieren, all das für dich auszuprobieren, was dir guttut. 👉🏻 Hier kannst du direkt in die neuesten Folgen reinhören: https://www.sandra-hoppenz.com/podcast △ zurück zur Übersicht

  • Mein Wirken: Was ich als Veganerin, RINGANA Partnerin und Human Design Autorin und -Coach in dieser Welt bewirken will

    Jeder Tag birgt die Chance in sich, neu durchzustarten. Die vergangenen Wochen haben mich mental sehr gefordert und ich habe mir mehr als einmal die Frage gestellt: Warum mach ich das hier eigentlich? Was will ich damit bewirken? Was möchte ich in dieser Welt anstossen? Genau diese Frage(n) beantworte ich mir (und dir) in meinem neuen, sehr persönlichen Blogartikel. Was dich in diesem Blogartikel erwartet: 1. Eine Challenge genau zum richtigen Zeitpunkt 2. Was sind meine Werte? Wonach richtet sich mein Handeln? 3. Mein Wirken als Veganerin 4. Mein Wirken als RINGANA Partnerin 5. Mein Wirken als Human Design Coach 6. Mein Wirken als Mensch, als Sandra Hoppenz 7. Was will in ich dieser Welt hinterlassen? Was ist mein Vermächtnis? Eine Challenge genau zum richtigen Zeitpunkt Genau zum richtigen Zeitpunkt kommt Judith Peters mit einer neuen Blog-Challenge um die Ecke. Sie stellt sich und über 1.000 Teilnehmern die Aufgabe, über ihren Purpose in dieser Welt nachzudenken. Warum bin ich hier? Was will ich erreichen? Was will ich in dieser Welt bewirken? Was will ich hinterlassen, wenn ich mal nicht mehr bin? Warum zum genau richtigen Zeitpunkt für mich? Weil ich mich seit einiger Zeit mal wieder auf einem Wachstums-Plateau befinde und mich ständig selber frage, für wen und wozu ich eigentlich diesen ganzen Sch**** mache. Es wäre doch so viel einfacher, zurück ins System zu kriechen, von 9 bis 5 in einem Büro zu arbeiten, am Wochenende frei zu haben und genau zu wissen, wie viel Geld am Ende des Monats reinkommt. Doch wessen Träume erfülle ich dann? Meine jedenfalls nicht. Immer, wenn ich feststecke oder das Gefühl habe, mich im Kreis zu drehen, muss ich raus. Raus in die Natur. Zurück zu mir. Es ist also richtig gewesen, aus dem Hamsterrad - das übrigens nur von innen wie eine Karriereleiter aussieht - auszusteigen und mich auf die Suche nach der für mich Sinn stiftenden Tätigkeit zu machen. Erst, wenn ich es ausprobiere, werde ich herausfinden, ob dieses "selbständig" etwas für mich ist. Zurück kann ich ja immer noch. Und schon ploppt die nächste Frage in meinem Kopf auf: Was bedeutet Sinn-stiftend eigentlich für mich? Was macht Sinn? Was ist dann Sinn-los? Für was will ich morgens aufstehen? Wofür brenne ich? Was ist mein Kompass? Was lenkt mich? Was treibt mich an? Du siehst, die Frage von Judith Peters ist eine essenzielle Frage für mein Wirken. Was sind meine Werte? Wonach richtet sich mein Handeln? Vor einiger Zeit habe mich hingesetzt und meine Werte für mich ausgearbeitet. Ich habe dafür alles aufgeschrieben, was mir wichtig ist im Leben. Da waren Wörter dabei wie Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Loyalität, Gesundheit, Bewusstheit, Respekt, Offenheit, Ethik, Tierschutz, Unabhängigkeit, finanzielle Sicherheit, Kreativität, Optimismus, Glück, Erfolg, Spontaneität, Vertrauen, Spass, Lebendigkeit und viele mehr. Diese Liste an Wörtern habe ich in einem Prozess aus Sortieren, Clustern und Streichen auf drei Kernwerte zusammengeschrieben: echt, frei, froh - diese drei Werte will ich stärker kultivieren und bewusster leben. Sie sollen mein Kompass sein. Echt heisst für mich: Was ich fühle, was ich sage, was ich tue, was ich gebe - alles ist wahr, ist rein, ist authentisch und ohne Maske. Ich sehe dich, du siehst mich. Es ist sicher Ich zu sein. Es ist sicher Du zu sein. Frei heisst für mich: Frei von "du musst", "du solltest", "du könntest" - frei von unnötigem Ballast, frei von raubender Energie - dafür voll mit nachhal(l)tigen und belebenden Gedanken, weitsichtig und offen für das, was ist ohne an dem zu hängen, was war. Froh bedeutet für mich: Ich gehe begeistert und lachend durch den Tag, durch die Welt, durch mein Leben. Ich folge meiner Freude. Mein Optimismus und meine positive Grundeinstellung sind der Schlüssel zum Herzen meines Gegenübers. Meine Werte unterstützen mich dabei, richtige Entscheidungen zu treffen und meine Meinung klar zu vertreten. Sie weisen mir die Richtung und geben meinem Handeln einen Rahmen. Wie ich meine Werte im Business lebe, habe ich in diesem Blogartikel aufgeschrieben. Mein Wirken als Veganerin Mit dem steigenden Bewusstsein für meine Gesundheit und den dadurch wachsenden Informationen über die Machenschaften in unserer Nahrungsmittelindustrie schwor ich vor knapp 10 Jahren dem Fleischkonsum ab. Durch einen geplanten Angelausflug und der Gewissheit, dass ich den Fisch dann selber töten müsste, verzichtete ich wenig später auch auf Fisch. Dieser Verzicht blieb nicht ohne Wirkung auf mein Umfeld. Es war auf einmal schwer, mit mir essen zu gehen. Noch schwerer wurde es, als ich auch Milchprodukte wie Käse und Butter wegliess und Eier von meiner Speisekarte strich. Mir erging es ganz nach den Worten von Mahatma Gandhi "Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." Die eine oder andere Freundschaft ist tatsächlich daran zerbrochen und auch meine Eltern hatten, obwohl wir seit meiner Auswanderung in die Schweiz im Sommer 2006 nun knapp 850 km auseinander wohnen und uns meistens nur einmal im Jahr physisch treffen, anfangs schwer damit zu kämpfen. Durch diese teilweise schmerzhaften Erfahrungen habe ich auch heute noch immer wieder Phasen, in denen ich meinen Lebensstil nicht so an die grosse Glocke hänge. Denn ich bin dein Spiegel. Tief in dir drinnen weisst du, dass du einen Unterschied machst zwischen einem Huhn und einem Wellensittich oder zwischen einem Schwein und einem Hund. Das eine ist "Essen", das andere ist "Haustier". Es würde einen riesen Aufschrei in unserer Gesellschaft geben, wenn wir auf einmal Hundefleisch oder Katzenmilch im Supermarkt kaufen könnten. Wie wirke ich also mit meinem Vegan-sein ohne mit dem Finger auf dich zu zeigen? (Kleine Randbemerkung: wenn ich mit dem Zeigefinger auf dich zeige, zeigen immer die drei anderen Finger auf mich 😉) Als ich noch regelmässig mit Arbeitskollegen zum Mittagessen gegangen bin, wurde häufig fast schon wehmütig auf meinen Teller geschaut, denn der sah so viel bunter und vielfältiger aus. Und wenn ich beim Thai um die Ecke das Essen für den Chef mit organisiert habe, wusste er, dass er das vegane Menü bekam, weil ich mich weigerte, Geld - wenn auch nicht meines - für Tier auszugeben. Auch in der Kantine habe ich durch "einfach mal fragen" bewirkt, dass mindestens einmal in der Woche ein veganes Menü angeboten wurde und alle Salate und offenen Gemüse ebenfalls auf vegan umgestellt wurden. Bei Weihnachtsfeiern und Team-Events konnten alle auch immer eine vegane Option ankreuzen, die erstaunlich oft genutzt wurde. Ich liebe dieses Bild. Es zeigt mich links kurz bevor ich erkenne, dass ich nie wieder Tier als Nahrung sehen möchte und rechts meine Transformation innerhalb weniger Jahre. Ich sehe nicht nur frischer aus, ich fühle mich auch so. Freunde, die keine Veganophobie entwickelt haben, lieben es regelrecht, alle möglichen veganen Rezepte auszuprobieren, wenn wir zu Besuch kommen. Bei uns daheim gibt's lang nicht so viel Abwechslung, wie wenn wir eingeladen werden. Da lerne ich richtig coole neue Rezepte und Kombinationen kennen. Mittlerweile bezeichnet sich auch mein Lieblingsmensch ganz öffentlich als Veganer. Das war nicht immer so. Zu Hause war er das quasi bereits, da ich mich daheim meistens um das leibliche Wohl kümmere und seit vielen Jahren keine tierischen Sachen mehr einkaufe. Doch unterwegs, mit Freunden oder wenn er einfach "ganz normal" sein wollte, hat er wie alle anderen Fleisch oder Fisch gegessen. Für mich völlig okay, weil es auch für ihn völlig okay war, dass es zu Hause ausser noch Joghurt und Käse nichts Tierisches mehr gab. Erst als er merkte, dass die mehr und mehr pflanzliche Ernährung seiner sportlichen Leistung keinen Abriss tat, sondern ihn sogar fitter und wacher machte, sollte ich auch diese beiden Überbleibsel aus dem Warenkorb streichen. Und während ich diesen Artikel schreibe, bekomme ich von meiner Nachbarin - eine Nagel-Designerin - ein WhatsApp, dass ihre neue Lack-Kollektion komplett vegan sei und sie mega Freude daran hat, mit diesen Produkten zu arbeiten. Ich möchte mit meinem Sein als Vorbild vorangehen. Vielleicht musst du erst durch mich erleben, dass es gar nicht sooo schwer ist, Tier als Nahrung von deinem Einkaufszettel zu streichen. Meine Erfahrungen und meine Erlebnisse machen es dir leichter, zu verstehen und nachzuahmen. Ich bin keine Missionarin. Ich will dich nicht bekehren. Ich will dich durch Nachdenken zum Umdenken motivieren. Mein Wirken als RINGANA Partnerin Meine Umstellung auf eine pflanzenbasierte Lebensweise machte auch vor meiner Kosmetik keinen Halt. Zuerst ging es mir darum, dass meine Produkte nicht an Tieren getestet werden durften. Ich habe daher von der berühmten blauen Dose zu The Bodyshop gewechselt. Von CHF 3.00 für 150ml zu CHF 30.00 für 50ml war zwar im ersten Moment ein Schock, doch mein Gewissen war rein. Bis ich begann, mich mit den Inhaltsstoffen auseinanderzusetzen. Hast du schon mal genauer auf die Rückseite deiner Körperpflege geschaut? Ich bin fast hinten runtergefallen. Mineralöl, Mikroplastik und synthetische Zusatzstoffe sorgen dafür, dass deine herkömmliche Gesichtscreme, deine Bodylotion, dein Shampoo und deine Zahnpasta wahrscheinlich schon seit zwei Jahren im Regal standen und regelmässig abgestaubt wurden, bevor sie in deinem Einkaufswagen gelandet sind. In der gesamten Europäischen Union ist es vorgeschrieben, dass ein Kosmetikprodukt nur dann ein Mindesthaltbarkeit braucht, wenn es ungeöffnet weniger als 30 Monate haltbar ist. Das gilt auch für die Natur- & Bio-Produkte, die du im Laden kaufen kannst. Alles, was länger als diese 30 Monate haltbar ist, muss mit dem Symbol eines geöffneten Cremetiegels gekennzeichnet sein, das eine Kombination aus einer Zahl und dem Buchstaben „M“ für Monat(e) enthält. 12M bedeutet demnach, dass der Hersteller ein Jahr nach dem ersten Öffnen eine Anwendung bei gleichbleibender Qualität gewährleistet. Ich kann also 12 Monate lang mit meinen Fingern in den Tiegel greifen und das soll der Qualität des Produktes nicht schaden? hmmm... da kamen bei mir Zweifel auf. Bei meiner Recherche zu Alternativen bin ich auf das österreichische, in Familie geführte Unternehmen RINGANA gestossen. Die machten das einfach seit Jahren schon ganz anders. Denn als dem Gründerpaar bewusst wurde, dass in der Zahnpasta ihres damals 7-jährigen Buben bedenkliche Stoffe drin waren, die auf keinen Fall in einen Kindermund gehören, beschlossen sie, das sich was ändern muss. Seit der Gründung 1996 verwendet RINGANA statt Mineralöl Oliven-, Samen- oder Nussöle und statt Mikroplastik kommen abgerundete Peelingkörnchen aus Schwammkürbis, Bambus und Granatapfelkernen zum Einsatz. Auf Zusatzstoffe wird komplett verzichtet. Das tun sie, weil diese Stoffe zum einen gesundheitlich bedenklich sind und zum anderen für die Wirkung völlig irrelevant sind. Für RINGANA kommen nur Zutaten in Frage, die absolut und zu 100% rein und sinnvoll sind – also nur reine Inhaltsstoffe, die wirken - reine Wirkstoffe. Diese absolute Frische und hohe Wirksamkeit hat kein Mindesthaltbarkeitsdatum sondern ein Ablaufdatum. Ungeöffnet ist die Pflegeserie in der Regel 6 Monate haltbar und sollte nach Anbruch innerhalb von 10 Wochen aufgebraucht werden. Das hat natürlich auch seinen Preis. Für meinen Hauttyp (medium) zahle ich für 50ml nun CHF 50.00 - also weitere CHF 20.00 mehr als für das Produkt von The Bodyshop. Bevor du die Hände über dem Kopf zusammenschlägst, schau dir nochmal das Bild oben genau an. Mit den Produkten von RINGANA trage ich also aktiv zum Tier- und Klimaschutz bei. Mit wirklich gutem Gewissen kann ich mir im Wald beim Camping oder auf dem Meer beim Segeln die Haare shampoonieren und wieder ausspülen, denn ich gebe nur Natur zurück in die Natur. Durch die kurze Haltbarkeit findest die Produkte nicht im Laden. Du bekommst sie ausschliesslich direkt ab Werk in St. Johann in der Haide oder Online. Jedes Produkt ist maximal 14 Tage alt, wenn es sich auf den Weg zu dir macht. Klar, dass es dafür eine Marketing- und Vertriebslösung braucht, die dem hohen Anspruch gerecht wird, das die Produkte frisch beim Kunden ankommen. Statt in teure Marketing-Unternehmen Geld zu stecken und Werbeanzeigen in Funk und Fernsehen zu schalten, nutzt RINGANA die gute und altbewehrte von-Mensch-zu-Mensch- von-Herz-zu-Herz-Methode. Denn es ist so einfach andere zu begeistern, wenn man selbst begeistert ist. Ich wirke also nicht nur in meinem Badezimmer, sondern gewinne als offizieller Partner von RINGANA weitere begeisterte Kunden durch mein Weitererzählen. Das Geld, dass für die Werbetrommel durch Marketing-Firmen eingespart wird, bekomme ich anteilig als Provision. Ich brauche dafür weder einen Laden, noch ein Lager und muss mich auch nicht um die Lieferung der Produkte kümmern. Doch damit nicht genug. Das was ich kann, kannst du auch. Deshalb erzähle ich nicht nur von den tollen Produkten, die so wichtig sind für deine Gesundheit und die Gesundheit unseres Planeten. Ich suche immer auch nach Menschen, die ebenfalls die Badezimmer Europas erdöl- und plastikfrei machen wollen und damit nebenbei in meinen Augen sehr ethisches Geld verdienen wollen. Wenn du dich angesprochen fühlst, dann schreib mir. Mein Wirken als Human Design Coach Jeder von uns trifft tagtäglich tausende und abertausende Entscheidungen. Laut der Wissenschaft tun wir allerdings mindestens 95 Prozent davon komplett unbewusst, also ohne uns wirklich aktiv dafür zu entscheiden. Du tust es einfach. Aus reiner Gewohnheit. Egal ob diese Gewohnheit jetzt gut oder eben nicht so gut für dich ist. Ich habe ja selbst die ersten 33 Jahre meines Lebens mehr oder weniger schlafend verbracht. Mit Mitte 20 war ich kurz wach, hab mein Leben auf Links gedreht und bin ausgewandert. Doch erst meine bewusste Entscheidung gegen Tiere als Nahrungsmittel hat verschiedene Synapsen in meinem Hirn tatsächlich freigeschaufelt. Dieses neue Bewusstsein hat mich offen gemacht für all die Informationen, die die ganze Zeit schon um mich herum vorhanden waren. ich mit Mitte 20 auf meiner Abschiedsfete in Dresden im Sommer 2006 - ich wusste damals, dass ich mehr wollte vom Leben und bin einfach losgelaufen. Dass ich dann, kaum in diesem neuen Leben angekommen, für weitere knapp 10 Jahre weiterschlafe, hatte ich damals nicht auf dem Plan ;o) Ich habe mich mit der Zeit enorm weiterentwickelt und durch die RINGANA-Welt zusätzlich weitere Themen der Persönlichkeitsentfaltung kennengelernt. Am meisten davon hat mich Human Design geflasht. Beim Human Design geht es im Kern darum, die für dich, also für deine Energie, für deine Entfaltung richtigen Entscheidungen zu treffen, anstatt wie die Lemminge dem "das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht" hinterher zu wackeln. Raus aus dem Einheitsbrei, rein in deine Individualität. Raus aus dem Verstand, zurück in deinen Körper. Was liegt da näher, als deine Entscheidungen in Bezug auf deine Gesundheit überdenken und neu zu sortieren. Beobachte dich mal - ohne zu werten! Wie oft sagst du Ja obwohl du Nein sagen möchtest? Wie oft hast du schon bereut, dass du nicht auf diese kleine, leise Stimme gehört hast, die jetzt dafür umso lauter und ein wenig beleidigt brüllt: "Ich hab's dir ja gesagt!". Wie oft rennst du zum Kühlschrank, machst ihn auf, guckst rein und weil du nicht findest, was du suchst, machst du ihn wieder zu - nur um eine halbe Stunde dieses Prozedere zu wiederholen? Wie oft hast du dich schon dafür verurteilt, dass du mit dieser schnelllebigen Zeit nicht mithalten kannst und am liebsten den Mittagsschlaf für dich wieder einführen möchtest? Halte alles fest - die tollen wie die fragwürdigen Dinge. Ohne Wertung! Du wirst so viele, teilweise echt spannende Beobachtungen machen, wenn du dich mal einen Tag lang neben dich stellst und dir bei deinem Tagwerk zusiehst. Als mir klar wurde, dass ich mit meinem Human Design Chart ein Tool in der Hand habe, mit dem ich meine tagtäglichen Entscheidungen immer wieder aufs Neue ausrichten kann und dadurch soviel energiegeladener durch meinen Alltag gehe, wusste ich: dieses Wissen will ich weitergeben. Es gibt kein One-Size-Fits-All. Sobald du dir erlaubst, du selbst zu sein und deine Einzigartigkeit lebst, wirst du zum Vorbild anderer. Wusstest du, dass wir alle über sechs Ecken miteinander bekannt sind? Wenn ich also nur sechs Mensch beim "Erwachen" unterstütze und diese wiederum sechs Menschen "wach küssen", welche wiederum ... du erkennst das Prinzip ... dann würden wir in wundervoller Harmonie miteinander leben. Genau das will ich als Human Design Coach bewirken. Ich will zu einer einer Welt beitragen, in der jeder Mensch sein volles Potential erkennt und vor allem auch auslebt. Mit jedem einzelnen, dem ich durch sein ganz individuelles Human Design zeigen kann, mit welch simplen Mitteln er/sie Einfluss auf seine/ihre Vitalität und Gesundheit nehmen kann, bringe ich mehr gute Energie auf diesen Planeten. Mein Wirken als Mensch, als Sandra Hoppenz Und dann bin ich auch noch Tochter, Schwester, Tante, Lebensgefährtin, Freundin, Buddy, Nachbarin und einfach Mensch. Egal wo ich bin, was ich mache, wer mir zusieht: ich wirke. In mir kannst du lesen wie in einem Buch. Ich kann mich nicht verstellen. Ich kann auch nicht lügen. Ich finde Betrug furchtbar. Ich spiele immer mit offenen Karten. Sobald ich merke, dass du schummelst, bin ich raus. Wenn ich mich dann doch verstelle, nichts sage und mich fürs Runterschlucken entscheide, fängt es an mir an, in mir zu brodeln - so lange bis der berühmte letzte Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt. Das Traurige ist, dass mein Gefühlsausbruch dann jedesmal genau die Person erwischt, die so überhaupt nix mit dem Ganzen zu tun hat. Es hat ein ganze Weile gedauert, bis ich dieses Verhalten von mir entschlüsselt hatte und mittlerweile passieren solche Ausbrüche immer seltener. Sobald ich merke, dass mich eine Situation irritiert, frage ich nach. Das brauchte am Anfang Mut. Den ersten Schritt zu tun, erfordert meistens Mut. Es hat sich herausgestellt, dass viele dieser Situationen tatsächlich schlichtweg auf Missverständnissen beruhen: miss-verstanden worden sein und etwas miss-verstanden haben. Es gibt so gut wie nichts, dass ein klärendes Gespräch nicht aus der Welt räumen kann. Diese Entwicklung von mir darf ich wohl zum Einen meiner Lebenserfahrung (und der damit einhergehenden Gelassenheit gegenüber so manchen Dingen) zuschreiben und zum Anderen bin ich mir ziemlich sicher, dass das daran liegt, dass ich beschlossen habe, an meinen eigenen Zielen, Träumen und Visionen zu arbeiten - auch wenn das bedeutet, unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Meine eigenen Ziele, diese Träume und Visionen richte ich immer wieder an meinen Werten aus: echt, frei, froh. Mit diesem Mann an meiner Seite ist so ziemlich alles möglich. Er unterstützt mich, wo er nur kann. Mit ihm und durch ihn will ich so sein, wie ich bin. Es ist sicher, ICH zu sein. Mir blieb es verborgen, selber Mutter zu werden. Ich durfte vier ganze Wochen lang schwanger sein und dieses Glücksgefühl wird für immer in meinem Herzen wach bleiben. Ich habe also keine eigenen Kinder, für die ich jeden Tag ein Jemand sein kann. Doch ich weiss, ich bin für all die Kinder (und auch für die Erwachsenen) um mich herum Jemand. Was heisst das für mein Wirken? Ich will greifbar sein. Ich will begreifbar sein. Ich will, dass du weisst, woran du bei mir bist. Ich will mit dir im Austausch sein. Ich will von dir lernen und du sollst von mir lernen. Ich will Vorbild sein. Ich will zum Nachdenken, zum Umdenken und zum Querdenken anregen. Egal wie alt du bist und was du alles schon im Leben erlebt hast oder noch erleben wirst: Ich will dir auf Augenhöhe begegnen. Am Ende zählt nicht, was ich gesagt oder getan oder auch nicht gesagt und nicht getan habe. Am Ende zählt nur, wie sich mein Gegenüber in dieser Begegnung mit mir gefühlt hat. Meine Maxime ist es, dass du aus jeder Begegnung mit mir mit guter Energie gehst. Du sollst dich gesehen fühlen. Du sollst spüren, dass ich dich in deiner Gänze wahrnehme und schätze. Du sollst spüren und wissen, woran du bei mir bist. Was will ich in dieser Welt hinterlassen? Was ist mein Vermächtnis? Diese Frage macht mir meine Endlichkeit sehr bewusst. Auch wir kommen mit einem Ablaufdatum auf diese Welt. Das Leben endet immer tödlich. Und was tun wir? Der Dalai Lama bringt es mit diesem Zitat ziemlich gut auf den Punkt: Der Mensch opfert seine Gesundheit, um Geld zu verdienen. Dann opfert er sein Geld, um seine Gesundheit zurück zu gewinnen. Er ist so auf die Zukunft fixiert, dass er die Gegenwart nicht geniessen kann. So lebt er weder die Zukunft noch die Gegenwart. Er lebt so, als würde er niemals sterben und stirbt so, als hätte er nie gelebt. Was soll also von mir bleiben, wenn ich nicht mehr da bin? An dieser Frage hänge ich. Ich habe schon lange den Traum, ein Buch zu schreiben. Ich hab keine Ahnung, über was und ob es sein Sachbuch sein wird oder ein Roman. Da ist einfach nur dieser Gedanke in mir, ein Buch schreiben zu wollen. Vielleicht ist ja mein Blog ein guter Anfang. Schreiben bringt Klarheit. Klarheit in die eigenen Gedanken, Klarheit in den Prozess. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, irgendwann in einem Altersheim den Rest meines Seins vor mich zu sabbern und mit Tabletten ruhig gestellt zu werden, weil es entweder zu wenig und auf jeden Fall viel zu schlecht bezahltes Personal gibt. Ich will 102 Jahre alt werden. Fit, rüstig, gesund, vital und immer noch geistig auf der Höhe. Deshalb spukt noch eine andere, sehr unausgereifte Idee in meinem Kopf: Ich möchte eine Art Campus schaffen. Auf diesem Campus leben, lernen und arbeiten viele Generationen miteinander, nebeneinander und füreinander. Es gibt riesige Gärten und Felder, die wir gemeinsam bestellen, die uns ernähren. Jeder hilft mit. Ich gebe Menschen wie Tieren einen Ort zum ausruhen und alt werden. Und dann ist da noch diese fixe Idee einer Academy. Was wäre, wenn ich die Leute in "Plantbased by Human Design" ausbilde, die wiederum Menschen coachen und beraten. Was wäre, wenn meine Zielgruppe Fitness-Trainer und Ernährungsberater wären... Doch würden mich diese Projekte wirklich überleben? Und ist mir das wirklich wichtig? Ich war schon immer eher ein Jetzt-Mensch. Was vergangen ist, ist vergangen. Was morgen sein wird, kann ich nicht wissen. Alles, was ich habe, ist das Jetzt. Jetzt will ich wirken. Und deswegen finde ich es okay, im Moment keinen Plan für ein Vermächtnis zu haben.

  • Wie ich wurde, was ich bin: Über 50 Stationen auf meinem Weg zur Autorin und Human Design Coach für ein selbstbestimmtes Leben und für natürliche Gesundheit nach deinem Energietyp

    Und? Was willst du später mal werden? Die Frage fand ich schon immer doof. Entweder wusste ich gerade keine Antwort oder ich wurde für meine Vorstellung ausgelacht. Als das Westfernsehen bei uns ankam, wollte ich z. B. Top-Modell werden. Ich wollte um die Welt jetten, tolle Leute kennenlernen und mich selbst kennenlernen. Meine Familie hat sich scheckig gelacht. Das Wort «Top» mit zwei «p» bedeutet nämlich im Sächsischen «Klo». Ich wollte also in den Augen meiner Familie Klofrau werden. Sie lachen heute noch herzhaft darüber … Ich hab mich darum mal hingesetzt und all die Stationen niedergeschrieben, die in irgendeiner Weise einen Einfluss auf mein heutiges Wirken haben. Da gibt es bestimmt noch etliche mehr. Dezember 1979: Absolut nicht geplant und doch gewollt erblicke ich das Licht der Welt. Dass ich eine Sandra werde, war meiner Mama von Anfang an klar. Auch dass ich ein Mädchen werde … (puh) September 1986: Ich gehe auf eine andere Schule, als alle meine Kindergartenfreunde Bei uns im Ort gab es zwei Schulen: die eine nur 2min und die andere etwas mehr als 10min Fussmarsch von zu Hause entfernt. In der Schule quasi um die Ecke gab es zu wenig Platz, sodass meine Mama gebeten wurde, mich auf die andere Schule zu schicken. Für meine Mama ein super Deal, da der Kindergarten meiner Schwester direkt nebendran war, für mich ein erster Abschied von dem, was ich bisher kannte. Sommer 1986 - sobald ich Wasser sehe, geht’s mir gut. Meine Eltern erzählten mir mal, dass ich, sobald ich Wasser gesehen hab, meine Schuhe und Socken ausgezogen hab und ins Wasser musste. September 1988: Mein Leben als Akademiker wird von ganz oben beschlossen Mit Beginn der 3. Klasse kam ich in die sogenannte Leistungsklasse. In der DDR war das ein Zeichen dafür, dass man wegen seiner guten Noten für die Möglichkeit, studieren gehen zu können, «auserwählt» wurde. Für mich ein weiteres Mal, dass ich aus einer gewohnten Umgebung, einem gewohnten Umfeld herausgerissen wurde und wieder aufs Neue Anschluss finden durfte. Im Gegensatz zu meinen neuen Klassenkameraden blieben für mich wenigstens die Schule und der Schulweg gleich. Alle anderen kamen von überall aus den umliegenden Stadtteilen Dresdens. 1989/90: Russisch macht mir extrem Spass und ich gründe einen Lernzirkel Schon immer hab ich die Dinge um mich herum verstehen wollen. Es musste für mich “logisch” sein. Stur auswendig lernen kann ich bis heute nicht. Ich muss es anwenden wollen, also ein “Warum” dafür haben. Sobald da ein “Ding” ist, das mich interessiert, mich buchstäblich anzündet, bin ich Feuer und Flamme und will es der ganzen Welt beibringen. Mit dem Wechsel in die Leistungsklasse standen nun jeden Tag auch zwei Stunden Russisch auf dem Stundenplan. Ich habe diese Sprache von Anfang an geliebt. Ich war fasziniert von den anderen Buchstaben, den Regeln, der Aussprache. Meine Klassenkameraden waren nicht ganz so begeistert und hatten Lernschwierigkeiten. Da hab ich als kleiner Knirps einen Lernkreis gegründet und bei uns am Küchentisch meinen Freundinnen beim Pauken geholfen. Ich wusste: Ich will mal Lehrerin werden. Sommer 1992: Ich entscheide zum 1. Mal bewusst, welchen Weg ich weitergehe Mit der Wende kam auch ein neues Schulsystem. Obwohl ich eine wirklich aufmerksame und auch gute Schülerin war, empfand ich den Leistungsdruck und den Berg an Hausaufgaben einfach nur als sehr anstrengend. Erneut hiess es: Wechsel in eine andere Klasse. Dieses Mal wurde ich gefragt, was ICH möchte: Gymnasium oder Mittelschule? Diese Entscheidung ist mir echt total leicht gefallen: Mittelschule! Ich wollte wieder Freude am Lernen haben. Länger schlafen, kürzerer Schulweg, Klassenkameraden, die in meiner Nähe wohnen, weniger Hausaufgaben und mehr Zeit für mich. Faschings-Dienstag 10. Klasse: diese Art Verkleidung ist so ziemlich das Höchste der Gefühle, was ich zulasse. Meine Mama hatte es doch tatsächlich geschafft, mich an einem Montag statt an einem Dienstag als Blumenmädchen zu verkleiden und seither finde ich Fasching einfach doof. Theatersaison 1994/95: Freitags, samstags und teilweise auch sonntags findest du mich in der Staatsoperette Dresden im Zuschauerraum Der Vater meiner Freundin spielt Geige im Orchester der Staatsoperette in Dresden und hat darum für jede Vorstellung ein paar Freikarten. Ich weiss nicht mehr, wie es dazu kam, dass meine Freundin und ich da mal mitgegangen sind, doch danach war es um uns beide geschehen. Ich weiss nicht, wie oft ich «Anatevka», «Evita» oder «Das weisse Rössl» gesehen habe. Ich konnte auswendig mitsingen und -sprechen. Am meisten haben mich die Kostüme und das Bühnenbild fasziniert. Kostümbildner wäre doch ein grandioser Beruf für mich. Sommer 1995: Mädchen, mach dein Abitur. Du hast mehr auf dem Kasten Für alle 9.-Klässler gab es immer diese Schnupperwochen. In dem Beruf, in dem du nach dem Schulabschluss deine Lehre machen willst, gehst du 2 Wochen lang mithelfen. Da ich für die Ausbildung zum Kostümbildner zuerst Friseur und dann Maskenbildner sein musste, hab ich meine Schnupperwoche beim Friseur um die Ecke gemacht. Ich habe 14 Tage lang Haare gewaschen und den Laden gefegt. Da mir die Schule wieder Spass machte und mir das Lernen extrem leicht fiel, hatte ich auch echt gute Noten, ohne mich anstrengen zu müssen. Als meine Betreuerin beim Friseur das mit den Noten mitbekam, sagte sie diesen für mich sehr Nachdenk-würdigen Satz: «Mädchen, mach dein Abitur und überlass denen mit den schlechteren Noten diese Lehrstelle. Du hast mehr auf dem Kasten als Haare schneiden.» Frühjahr 1996: Ich setze mich durch und werde mein Abitur machen Obwohl ich viel bastelte, nähte und strickte, rutschte die Idee von der Ausbildung zur Kostümbildnerin wieder in den Hintergrund. Der Satz aus der Schnupperlehre ging mir nicht mehr aus dem Kopf. In der 10. Klasse gehörte ich nicht nur zu den Klassenbesten, ich war auch Schulsprecherin und auf eine wirklich schöne Art beliebt. Ich kam irgendwie mit jedem aus und fühlte mich echt wohl. Dass ich jedoch noch weiter zur Schule wollte und jetzt tatsächlich vielleicht studieren gehen würde, kam nicht nur bei meinen Eltern schräg an. Ich sank im Ansehen meiner Mitschüler: «Die will was Besseres werden.» Ich setzte mich durch und bewarb mich statt auf Lehrstellen an den verschiedenen Gymnasien für einen Platz. Mein Papa kam mit zum Bewerbungsgespräch und sagte nach der Zusage: «Ich rede mit Mama. Das hier ist richtig. Mach das!» Jepp. Auch das bin ich. Am liebsten mit mir allein daheim und in ein Strickprojekt vertieft. Kind, geh mal raus und triff Freunde! O-Ton meiner Eltern … 1996: Von der 1er-Schülerin zur Katastrophe Die ersten sechs Monate waren notentechnisch die Hölle für mich … von der 1er-Schülerin zur Katastrophe. Doch die neuen Leute, die ganz anderen Ideen und Einstellungen meiner Klassenkameraden, die aus allen Teilen Dresdens und der Umgebung kamen, waren wie Balsam für mich. Das 11. Schuljahr war mein bestes und schönstes Schuljahr. Auch wenn ich erst nach einem halben Jahr voller Fünfen und Sechsen meine erste Eins in Mathe schaffte! Als ich freudestrahlend meiner Mama davon erzählte, meinte sie nur platt: «Und? Was kannst du dir jetzt davon kaufen?» Eines meiner Highlights während der 11. Klasse: Wir haben für das Schulturnier trainiert und sind sogar übers Wochenende ins Zeltlager zum Training gefahren. Ach Mädels, was für ein genialer Sommer. Ich bin die 2te von links. 1998: Wir ziehen in eine andere Stadt und ich bekomme mein eigenes Zimmer Nach 18 Jahren gemeinsam mit meiner Schwester in einem Zimmer in einer kleinen 3-Zimmer-Wohnung ohne Balkon mit nur einem Bad wohnen wir jetzt zwar am Ar*** der Welt im Grünen, doch mit herrlich grosser Terrasse, 3 Etagen und 2 Bädern. Luxus pur. Da beim Abi eh alle von überall herkommen und ich mehr und mehr den Anschluss an all die nun berufstätigen Freunde der Mittelschule verloren habe, fühle ich hier eine Art Neustart. Alles fühlt sich auf einmal so weit an. Abiturjahr 1999: Keine Ahnung, was ich nach der Schule machen soll Um mich herum scheinen alle genau zu wissen, was sie nach dem Abitur machen werden. Mittlerweile würde ich gerne Fremdsprachenkorrespondentin werden, doch die Ausbildung kostet verdammt viel Geld und eine andere Idee habe ich nicht. Daher geh den vermeintlich einfachen Weg: duales Studium. Drei Jahre abwechselnd Vollzeit studieren und arbeiten. Am besten Betriebswirtschaftslehre. BWL kann ich immer und überall gebrauchen. Doch keiner will mich. Arbeitsproben, Assessments, Schnuppertage - immer bekommen andere den Platz. Im Prüfungsmonat Juli 1999 ruft die Personalabteilung der SAP an und will mich kennenlernen. Keine Ahnung, was das für ’ne Firma ist. Ich setze alles auf eine Karte und bin, wie ich bin. Das scheint anzukommen, denn ich krieg den Ausbildungsplatz zugesichert. Drei Wochen vor meinem Abitur weiss ich, wie es erstmal weitergeht. Meine Mama und ich. Ja sie war und ist nicht immer mit meinen Entscheidungen einverstanden und wir hatten so manche Meinungsverschiedenheit, doch vielleicht sind wir uns einfach zu ähnlich. Ich liebe sie über alles und ich liebe dieses Bild 🥰 1999 bis 2005: Ich lerne die Welt kennen Die SAP-Welt ist eine ganz neue Welt für mich. Dort arbeiten Menschen, die schon überall auf der Welt gearbeitet haben und unter der Woche nicht nach Hause kommen, sondern im Hotel wohnen und für andere Firmen im Auftrag arbeiten. Im Sommer 2001 steht an zwei Türklingeln mein Name: von Montag bis Donnerstag lebe ich in Berlin in einer (Firmen-)Wohnung und Freitag bis Sonntag in Dresden in meiner ersten eigenen Wohnung. Ich verdiene richtig gut Geld, arbeite gefühlt überall in Deutschland und geniesse mein Leben. Dezember 2005: Ich beginne zu bloggen Auf Blogspot von Google beginne ich, regelmässig meine Gedanken und Erlebnisse zu dokumentieren. Es ist eher eine Art digitales Tagebuch. Fast täglich kommt bis 2010 ein neuer Beitrag hinzu. Erste Januarwoche 2006: Ich muss hier raus Ich seh mich noch am Fenster in meinem Bastelzimmer stehen, wie ich auf den Garten hinterm Haus starre und sich diese Idee in mir formt. Ich will raus aus diesen vier Wänden, ich will raus aus Dresden, ich will raus aus Deutschland. Ich muss hier weg. Egal wohin. Unter anderem bewerbe ich mich auch SAP-intern. Weltweit. Juli 2006: Ich wandere in die Schweiz aus Als ich die Zusage für eine Stelle in der Schweiz erhalte, heisst es bereits im Sommer 2006 für mich: «Adieu Heimat». Zu meiner Abschiedsfeier am 14. Juli 2006 sind über 60 Leute gekommen. Schulkameraden, Studien- und Arbeitskollegen, Freunde, Nachbarn, meine Familie … alle waren da. 14. Juli 2006 - meine Abschiedsfete in Dresden. Ich freu mich mega auf den Neustart. Ganz alleine auf zu neuen Ufern. Mein bisher grösster MUTausbruch. Damit ich mich nicht einsam fühle in der Fremde, habe ich als Abschiedsgeschenk eine Schneiderpuppe geschenkt bekommen. Harry (so hab ich ihn getauft) hat mir noch viele Jahre treu gedient, obwohl ich ihm immer nur Frauensachen angesteckt habe. Bis 2013 folgen ein paar wundervolle Jahre im Einheitsbrei: Ich habe einen herausfordernden 40-Stunden-Job mit jeder Menge Überstunden, 25 Tage Urlaub im Jahr, einen wundervollen Mann an meiner Seite und null Ambitionen, was mein Leben angeht. Bei all dem Einheitsbrei ist das Segeln definitiv etwas, was mich von den anderen unterscheidet. Denn mein Lieblingsmensch und ich - wir segeln seit 2012 dank Hochsee-Schein mit uns alleine. Anfang 2013: Mein Kokon aus «Null Ambition» bekommt Risse Ich bin 34 Jahre alt, habe mein molligstes Kampfgewicht ever erreicht, fühle mich schwabbelig und unzufrieden und bekomme langsam Torschlusspanik, da ich immer noch nicht verheiratet bin und weder Kinder noch ein Haus mein Eigen nennen kann. Mit dem Kinderwunsch wird auch ein Wunsch nach einem Neustart wach. Ich entdecke Freeletics und die pflanzenbasierte Ernährung. Ich fange an, mich mit persönlicher Entwicklung zu beschäftigen. 2014 und 2015: Ich beginne eine von meinem Chef verordnete Ausbildung zum Coach Meine Leidenschaft für Persönlichkeitsentwicklung bleibt nicht unentdeckt. Da in meiner damaligen Firma grosse Restrukturierungen angesagt waren, wurden Mitarbeiter gesucht, die in ihrer Funktion als sogenannte Multiplikatoren den Rest der Belegschaft auf das Neue einschwören. Um dem gerecht zu werden, bekomme ich eine Weiterbildung zum Coach für Teams und Organisationen «verordnet». Anfang Februar 2015: Ausgebrannt und verzweifelt Bei der Ausbildung zum Coach für Teams und Organisationen reflektierte ich mit verschiedensten Techniken auch meine eigene Work-Life-Balance und stellte mehr und mehr fest, dass ich weit weg von meinen Träumen, Wünschen, Visionen und Zielen lebe. So darf mein Leben auf gar keinen Fall weitergehen! Nachdem ich drei Wochen lang keine einzige Nacht geschlafen hatte, beschloss ich am Vorabend eines 1:1 mit meiner Chefin, dass ich kündigen werde. Ohne einen Plan für danach. Ich konnte einfach nicht mehr! Mit dieser Entscheidung schlief ich in dieser Nacht wie ein Baby. Als ich meine Kündigung dann ausgesprochen hatte, brachen auf einmal alle Dämme. Ich heulte wie ein Schlosshund und sass über zwei Stunden in dem Meetingraum. Ich konnte mich nicht beruhigen. Statt die Kündigung zu akzeptieren, schickte mich meine Chefin zum Arzt. Ich blieb fast ein halbes Jahr krankgeschrieben mit der Diagnose «Burnout» zu Hause. April 2015 - fast 4 Wochen Hawaii. Trotz Burnout und Krankschreibung konnte ich diesen wundervollen Urlaub wahrnehmen und meine Heilung beschleunigen. Der Mann an meiner Seite ist zusätzlich ein Goldschatz, der einfach alles mit seiner Art wieder ins rechte Licht rückt 🥰 2015 und 2016: Ein Umbruch bahnt sich an Die Zeit des Heilens zeigte mir, dass ich fürs Erste einen anderen Tagesablauf für mein Leben haben will. Bis um 7 schlafen, nach einem oder zwei Kaffees eine grosse Runde raus spazieren, den eigenen Gedanken lauschen oder einem Hörbuch, gemütlich zu Hause noch was lesen oder lernen und dann an den Dingen arbeiten, die mir Spass machen, mich erfüllen und einen Sinn in meinem und im Leben anderer stiften. Durch die Beschäftigung mit mir selbst und die Umstellung auf eine vegane Ernährung verliere ich nicht nur wie von selbst 8 Kilo Körpergewicht, sondern auch verschiedene Ansichten darüber, wie mein Leben sein muss, nur weil alle anderen so leben. 2017: Ich bleibe bewusst kinderfrei Ich merkte, dass mein Kinderwunsch nicht mein Wunsch war. Ich wollte unbedingt Kinder, weil das halt dazugehört: heiraten, Haus bauen, Kinder kriegen. Ich hing all das ganz bewusst an den Nagel. Ich wusste einfach, dass da eine andere Aufgabe auf mich wartet. Dieses Loslassen hat mein Leben beflügelt. Heute weiss ich, dass es da draussen ganz viele Konzepte gibt. Gewollt oder ungewollt kinderlos zu sein, kann trotzdem glücklich machen. Ich musste mich einfach nur dazu entscheiden! 2017 bis 2019: «pump mehr GRÜN in deine Adern» wird mein Thema Ich beginne eine Ausbildung zur veganen Ernährungsberaterin, hab erste Klienten und freue mich über jeden, der ein bisschen mehr Obst und Gemüse zu sich nimmt. Meine erste Webseite entsteht, auf der ich ganz viele Videos, Dokumentationen und Filme teile, die auch schon mich auf meinem Weg begleiteten. Die 1:1 machen Spass und doch erreiche ich damit irgendwie zu wenig. Ich will mehr Menschen erreichen. Ich komme mit den Themen «Online-Business» und «Personenmarke» in Berührung und mein Lieblingsmensch gibt mir den Hinweis, doch im Netz nach einem neuen Job zu suchen, der mehr meinen Werten entspricht. 03. Dezember 2019: Der perfekte 40. Geburtstag. Genauso habe ich mir diesen Tag manifestiert. Ich stehe am Strand, barfuss in einem wunderschönen Kleid, die Sonne lacht, es ist warm und ich hab die Frauen meiner Familie um mich herum. Anfang 2019: Ich höre zum ersten Mal von Human Design … und denke mir: «Was für ein Schmarrn.» Das Thema war auf einmal in meiner Bubble in aller Munde und ich wusste nicht so recht, was ich damit anfangen sollte. Neugierig, wie ich nun mal bin, hab ich mir auch so ein Chart generiert und erst mal einfach nur Bahnhof verstanden. Gut ein Jahr lang hab ich den Hype darum ignoriert. Sommer 2019: Ich entdecke ganz neue Modelle, wie «Arbeiten» gehen kann Bei der Suche nach einem neuen Job, der mehr meinen Werten entspricht, spuckt mir Google immer wieder die Firma RINGANA aus. Die Philosophie des Unternehmens und die Produkte hauen mich um, doch was soll ich in Österreich. Nochmal auswandern? Nee, da hab ich jetzt echt keinen Bock drauf. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich geschnallt habe, dass ich gar nicht vor Ort sein muss, dass es sich um ein europaweites Netz aus Menschen wie du und ich handelt, die die Produkte lieben und nutzen, sie weiterempfehlen und für eine erfolgreiche Weiterempfehlung Geld verdienen. Ich werde also am 21. August 2019 RINGANA-Partnerin. So richtig für eine 100%-Selbstständigkeit kann ich mich noch nicht entscheiden. Mein tiefes Verlangen nach Sicherheit ist einfach zu stark. Also bleibe ich auch weiterhin angestellt. Frühjahr 2020: Ich entdecke Human Design erneut Durch die grossartige Community im RINGANA-Kosmos und dem «So We»-Gedanken werde ich erneut auf Human Design aufmerksam. So viele Puzzleteile meiner Vergangenheit fügen sich auf einmal und ich verstehe mich, mein Verhalten und das Verhalten in meinem Umfeld so viel besser. Ich verbinde «Ernährung», «Du bist, was du isst» und «Selbstbestimmt leben» mit meinem eigenen Human-Design-Chart und erkenne, dass hier meine Aufgabe, meine Freude, mein Feuer liegt. Rest von 2020: Detox auf allen Ebenen. Auch meine Haare müssen gehen. Der Covid-bedingte Rückzug tut mir extrem gut. Detox auf allen Ebenen und eine wunderbare Gelegenheit, mich tiefer mit mir und meinem Human Design zu beschäftigen. Ausserdem wurde ich im November 2019 gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, meine Haare für einen guten Zweck zu spenden. Am 24. Juni 2020 war es soweit. Von knapp schulterlang auf 2mm. Einer der bewegendsten Momente in meinem Leben. Ich habe mich so schön und so weiblich gefühlt wie noch nie in meinem Leben. Ich habe wahrhftig MICH gesehen. Januar 2021: Ich veranstalte meinen ersten Human Design Workshop Ich veranstalte meinen 1. Workshop «Human Design & deine Ernährung». Die Aufzeichnung wird mein allererstes Produkt als On-Demand-Online-Kurs. November 2021 bis Juli 2022: Ich mache die 200-h-Ausbildung zum Yoga-Teacher Was als fixe Idee auf meinem Visionboard angefangen hat, wird Realität. Ich bin zertifizierte Yoga-Lehrerin. Ich wollte Yoga für mich tiefer verstehen und irgendwie auch «richtiger» praktizieren. Ich liebe dieses Foto. Auf dem linken Bild siehst du mich zum Jahreswechsel 2013/2014 in Mexiko auf einer dieser Pyramiden in meiner damaligen vollen Pracht und auf dem rechten Foto im Sommer 2021. Was für eine Transformation. Januar 2022: Ich wechsle meinen Website-Anbieter und beginne wieder zu bloggen Mein damaliger Website-Anbieter war ziemlich unmodern in seinem Design. In meinem Paket waren für den Ausbau meines Online-Business auch kaum entsprechende, aber für mich essenzielle Möglichkeiten drin. Ausserdem wollte ich wieder mit dem Bloggen starten. Nicht mal das Feature «Blog» gab es in diesem System. Ich gönne mir einen Blogkurs, damit meine Artikel von Anfang an strategische Sogwirkung erzielen. Strategisch zu bloggen liegt mir überhaupt nicht, sodass in den ersten vier Monaten des neuen Jahres gerade mal zwei Blogartikel entstehen. März 2022 (naja eigentlich schon August 2021): Ich bin offiziell Schweizerin Nachdem ich bereits im November 2021 Wahlunterlagen im Briefkasten hatte, wusste ich, dass ich eigentlich schon seit Anfang August 2021 als Doppelbürgerin, also als Deutsche und als Schweizerin, im System eingetragen bin. Die Behörden hatten einfach nur vergessen, mir das auch mitzuteilen. Im März 2022 war es dann auch ganz offiziell so weit. Ich hab nämlich erneut Wahlunterlagen erhalten, aber immer noch keine Unterlagen, um mir meinen Pass abzuholen. Ich stand also postwendend wieder in der Gemeindeverwaltung und auf einmal ging alles ganz schnell. März 2022: Ich spende zum zweiten Mal meine Haare Nur wenige Tage nachdem ich mein Passfoto hab machen lassen, war es schon wieder nicht mehr aktuell, denn beim Termin für die zweite Spende hab ich mir meinen Wuschelkopf wieder auf 2mm rasieren lassen. Nach knapp 3 Jahren seit dem Antrag halte ich meinen neuen Pass in den Händen. Jetzt kann ich in meiner Wahlheimat nach gut 15 Jahren endlich mitgestalten. 12. Mai 2022: Ich bin so im Vertrauen mit mir, dass ich meine Festanstellung kündige Erst durch meine Yoga-Lehrer-Ausbildung und all die wundervollen Menschen und Impulse, die Sehnsüchte und Träume, die sich nach und nach für die anderen Schüler erfüllten, gewann ich den Mut und die Zuversicht. Seit meinem Burnout 2015 wusste ich, dass ich das irgendwann tun würde. Es war der 8. Mai 2022, als ich meinen Entschluss gefasst und vor meinem Lieblingsmenschen formulierte: «Ich muss da raus! Ich muss kündigen!» Seine Antwort hat mich glatt umgehauen, denn er sagte: «Ist gut. Kündige.» Auch er war im Vertrauen, dass das jetzt das Richtige ist. Am 12. Mai 2022 überreichte ich meinem ziemlich überraschten Chef meine Kündigung. Juni 2022: Judith Peters wird meine Blog-Metorin Ich will Sichtbarkeit. Und zwar auf meine Weise. Das hat mir der rein strategische Blogkurs vom Frühjahr gezeigt. Judith ist dynamische Bloggerin. Ihr Motto, zu schreiben, als würde niemand mitlesen, kommt sofort bei mir an. Dieser Artikel hier, den ich regelmässig überarbeite, ist in seiner ersten Fassung auch der erste Artikel gewesen, den ich mit Judith und vielen anderen Menschen geschrieben habe. Keine 24 Monate später habe ich mit meinem April-Scherz 2024 meinen 100. Blogartikel veröffentlicht. Selfie-Alarm am 03. Juni 2022 - stolz und ein wenig aufgeregt geht dieser erste sehr persönliche Blog-Beitrag von mir online. August 2022: Ich ändere meinen Claim in «Pump mehr ECHT in deine Adern!» Einer meiner grössten Werte ist ECHT. Alles, was ich tue, was ich sage, was ich fühle, was ich gebe. Alles ist wahr, ist rein, ist authentisch und ohne Maske. Ich sehe dich. Du siehst mich. Es ist sicher, ich zu sein. Es ist sicher, du zu sein. Meine Vision ist es, dass jeder Mensch sein ganz persönliches, selbstbestimmtes Leben führt und dabei sich selbst und seinem Umfeld ein Beitrag ist. Das geht meiner Meinung nach am allerbesten, wenn du bist, wer du wirklich bist, wenn du ECHT bist. Erkenne die Konditionierungen deiner Vergangenheit und lass sie nach und nach gehen. Deswegen war «Pump mehr GRÜN in deine Adern!» einfach nicht mehr ausreichend. Aus GRÜN wurde ECHT. «Pump mehr ECHT in deine Adern!» Damit du in deiner vitalsten und gesündesten Version von dir erstrahlst. August 2022: Mein Newsletter geht an den Start Doch beinahe hätte er gar nicht das Licht der Welt erblickt … Kennst du das Wort «Newsletter-Ängst»? Das ist eine Wortschöpfung von Judith Peters und beschreibt die Angst davor, mit dem Newsletter zu starten, also ihn regelmässig zu schreiben und (das ist bei der ganzen Aktion das Wichtigste) tatsächlich auch zu verschicken. September 2022: Ich werde Podcasterin Für die Vorbereitung habe ich so viel Neues gelernt. Ich hab mich mit Podcast-Hostern auseinandergesetzt, Titelmusik lizenziert, Folgen geschnitten, Titelbilder in Canva erstellt und, und, und … Gemeinsam mit Annalena spreche ich in unserem Podcast «ALLES! ausser gewöhnlich» über das tägliche Leben. Wir reden darüber, wie wir es schaffen, Freude und Leichtigkeit in unseren Alltag zu bringen und auch an unvorteilhaften Tagen bei uns zu bleiben. Wir teilen das, was wir selbst in zahlreichen Coachings gelernt haben, am besten annehmen konnten und was wir daraus gemacht haben. Ganz so kompliziert ist mein Setting heute nicht mehr Q1 2023: Ich veranstalte meinen allerersten 4-Wochen-Kurs LIVE Über 80 Menschen haben sich für meinen kostenlosen Kurs «Happy Healthy Generator - mit Human Design zum Wohlfühl-Ich» eingeschrieben, den ich im Rahmen des Kurses SOMBA Kickstart veranstaltet habe. Kickstart hatte zum Ziel, dass ich am Ende einen fixfertigen Online-Kurs habe, den ich mit echten Menschen getestet und durchgeführt habe. Dieses Versprechen wurde mehr als erfüllt. Was ich zusätzlich bekommen habe, war die Erkenntnis, dass das Thema meines Online-Kurses kein Thema für einen Selbstlerner oder für einen Gruppenkurs ist. Dafür ist das eigene Human Design Chart dann doch wieder zu individuell. Aus dem ursprünglich angedachten Online-Selbstlerner wird mein erstes 1:1-Coaching-Paket. Februar/März 2023: Workation mit mir allein in Ferragudo, Portugal Vier der fünf Wochen war ich alleine und komplett zum Arbeiten dort. In der fünften und letzten Woche war dann auch mein Lieblingsmensch da und wir haben ausgiebig Urlaub gemacht. Für den 4-Wochen-Live-Kurs (siehe Punkt 34) war diese Einsamkeit perfekt. So konnte ich mich voll und ganz nur darauf konzentrieren. Ausserdem war das Wetter die meiste Zeit nicht so prickelnd. Es hat mehr geregnet, als dass die Sonne schien, und auch die Temperaturen waren bis auf wenige Ausnahmen tagsüber selten über 15 Grad. Das machte das Arbeiten draussen ziemlich ungemütlich. Wenn es die Temperatur zuliess und ich es mir auf dem Balkon mit meinem Laptop gemütlich machen konnte, war auf meinem Bildschirm kaum etwas zu erkennen, weil die Sonne viel zu sehr geblendet hat. Soviel also zum süssen Digital-Nomaden-Leben am Strand … Der Blick von meinem Balkon in Ferragudo war einfach atemberaubend schön. Ich hatte sogar eine Markise gegen die Sonne. Doch durch sehr viel Regen oder Temperaturen unter 15 Grad, war sie selten im Einsatz. Mai 2023: Ein Human Design Reading nach dem anderen Für meine Newsletter-Abonnenten hatte ich mir zu Ostern eine kleine Überraschung ausgedacht: Jeder, der mir innerhalb der nächsten 24 Stunden mit einer kleinen Ostergeschichte antwortet, bekommt mein 1:1 «Dein Human Design Energie-Typ und deine Gesundheit» geschenkt. Die Resonanz war grandios und die Ostergeschichten einfach klasse. Je nach Stand der Vorkenntnisse erzählte ich entweder erst einmal «nur» etwas über ihre ureigene Energie, wie sie am für sich besten wichtige Entscheidungen treffen sollte und welche Hinweise ihr Energie- und ihr Ernährungstyp ihr für ihr Wohlbefinden hergibt. Oder aber wir tauchten ganz tief ab und schauten uns ein ganz konkretes Thema an, analysierten gemeinsam Verhaltensmuster und Gewohnheiten, um neue Ansätze und Herangehensweisen zu finden. Juni 2023: Mein Freebie «easy vegan - Erstelle eine Einkaufsliste, die dir Lust auf eine pflanzenbasierte Ernährung macht» erblickt das Licht der Welt Eigentlich ist ja mein Human Design Chart Creator mein Freebie. Doch in meiner ganzen Arbeit geht es um den Zusammenhang von Human Design und deinem Wohlbefinden und deiner Gesundheit. Um ganz easy an (gesunde) Lebensmittel-Alternativen zu denken, habe ich darum eine Anleitung gebaut, wie du dir eine rein pflanzenbasierte Einkaufsliste erstellst. Dezember 2023: Ich veranstalte zum ersten Mal einen Online-Adventskalender «Die Planeten und Himmelskörper im Human Design» scheinen mir perfekt für einen Zeitraum von 24 Tagen. Ich überlege nicht lange, sondern lege direkt los, mir zu überlegen, wie ich es technisch auf meiner Webseite hinbekomme, dass du tatsächlich jeden Tag ein virtuelles Türchen öffnen kannst. 2024: Ich schreibe einen Blogartikel nach dem anderen Frühjahr 2024: Ich gründe eine WIX-Austauschgruppe In meiner Blog-Community «The Content Society» arbeiten einige mit der Plattform von WIX statt mit Wordpress und wir finden uns zu einem Co-Wix-Working zusammen. Rasch entwickelt sich daraus ein eigenes Format, das ich bis heute als Moderatorin leite. September 2024: Ich werde Host beim Co-Blogging am Montag In der gleichen Blog-Community gibt es mittlerweile viermal die Woche jeweils einen dreistündigen Block zum Bloggen: montags, dienstags, freitags und sogar sonntags. In diesen Sessions sind bei mir schon so manche Blogartikel entstanden. Im September 2024 übernehme ich den freigewordenen Posten am Montag. September 2024: Sei ALLES! ausser gewöhnlich - mein neuer (alter) Claim Alle meine Mails und jeden meiner Social Media Posts unterschreibe ich seit Jahren mit 'Sei ALLES! ausser gewöhnlich 💚 deine Sandra'. Sogar mein Podcast mit Annalena wurde deshalb «ALLES! ausser gewöhnlich» genannt. Das hat doch was zu bedeuten? Aus «Pump mehr ECHT in deine Adern!» wird hochoffiziell «Sei ALLES! ausser gewöhnlich». Dezember 2024: Mein Human Design Adventskalender bekommt ein klitzekleines Make-over und geht dann zum zweiten Mal an den Start. Januar 2025: Finally … der «Human Design Report kompakt» erblickt das Licht der Welt Wie lange tue ich jetzt schon, was ich tue? Und bisher gab es tatsächlich keinen Report, den du dir instant bei mir kaufen konntest. Seit Januar 2025 geht es. Das Faszinierende für mich daran: Innerhalb von nur fünf Tagen im Tunnelita-Modus war der Report fertig. Du bekommst nun ein Mini-Buch von ca. 70 Seiten über deine Energie (Energietyp, Autorität, Profil, Zentren, Tore und Kanäle). Ausserdem bekommst du einen Hinweis für deinen individuellen und einzigartigen Weg durch dein Leben. Januar 2025: Stricken und Häkeln mit Human Design verbinden Über den Jahreswechsel 2024/2025 entstand gemeinsam mit Stefanie Schöneich aus einer genialen Idee ein noch viel genialeres Produkt für alle Strick- und / oder Häkel-Begeisterten: das Buch «Stricken und Häkeln mit Human Design verbinden». Januar bis Juni 2025: Wie geht eigentlich «Verkaufen»? Ich gönne mir erneut ein Business-Coaching. Dieses Mal über sechs Monate mit dem Fokus, ein 1:1-Programm zu entwickeln und zu lernen, dieses auch zu verkaufen. Eine verdammt teure Investition, bei der ich für mich endlich klar bekomme, dass ich absolut keine Lust auf das Tamtam bei der Kundengewinnung für 1:1-Coachings habe. Mein Angebot, das in dieser Zeit entstand, ist grossartig. Und ich weiss ganz genau, dass es das Bedürfnis gibt. Doch um in der Schweiz über die Runden zu kommen, müsste ich pro Jahr mindestens 5 Kunden pro Woche parallel begleiten. Das ist verdammt viel Akquise-Aufwand und ich hab schlichtweg keinen Bock darauf. Juni 2025: Ich will wieder ein geregeltes Einkommen Was ich tue, macht mir grundsätzlich extrem viel Spass. Aber … ja, hier kommt ein fettes «aber». Um davon leben zu können, muss ich so viel Zeugs tun, das weit ausserhalb meiner Zone of Genius liegt, dass mir die Lust auf all das andere Tolle vergeht. Ich beschliesse, dass es an der Zeit ist, wieder (und dieses Mal nebenbei) in ein Angestelltenverhältnis zu gehen. Ich nenne es liebevoll Miet- und Mahlzeiten-Job. September 2025: Ich werde Magazin-Herausgeberin Die Erstausgabe meines Human Design Magazins «selbst bestimmt» erscheint, denn mithilfe von Steffi Schmid und ihrer magazinschmide fröne ich wieder meinem liebsten Hobby im Online-Business: dem Schreiben. Auf meiner Bucket-List steht schon ewig drauf, dass ich mal ein Buch schreiben werde. Warum nicht häppchenweise mit verschiedenen Magazin-Ausgaben starten? Dezember 2025: Runde drei für meinen Human Design Adventskalender Am liebsten habe ich die AHA-Momente, die mir zugeschickt werden. Darum weiss ich, dass ich auch die kommenden Jahre dieses Format wiederholen werde. Dezember 2025: Ausgabe #2 meines Human Design Magazins «selbst bestimmt» erscheint Ganz ursprünglich sollte es in der zweiten Ausgabe um all die Glaubenssätze rund um das Thema Gesundheit gehen. Doch aufgrund der ganzen Adventskalender-Vorbereitungen bot es sich an, dass sich die zweite Ausgabe von «selbst bestimmt» deinen Potenzialen, Gaben, Talenten und Stärken widmet. Dezember 2025 bis Juni 2026: Ich sortiere mich komplett neu und starte durch Heute: Ich bin Autorin und Human Design Coach für ein selbstbestimmtes Leben und für natürliche Gesundheit nach deinem Energietyp Was für ein Weg. Dankbar schaue ich auf diese Zeilen zurück und bin freudig überrascht, welche Wendungen und Abzweigungen mich an diesen heutigen Punkt gebracht haben. Sei ALLES ☀️ ausser gewöhnlich! Denn wirklich jeder von uns wird in seiner Einzigartigkeit gebraucht. Ich werde meinen Beitrag leisten und dich dabei unterstützen, deine Einzigartigkeit für dich herauszuarbeiten. Mit meinen Blog-Artikeln, Workbooks, Magazinen, Reports und Büchern begleite ich dich auf der spannenden Entdeckungsreise zu deinem Human Design Energietyp.

  • Das Profil 6/2 im Human Design - die zurückgezogene Visionärin zeigt ihrer Welt, wie es geht

    Das Profil 6/2 im Human Design, auch bekannt als Vorbild oder Einsiedler, beschreibt Menschen, die einfach durch ihr Sein andere inspirieren. Sie verkörpern ein Leben, das wirklich gelebt wird. Diese Menschen kennen die Irrwege und gehen trotzdem weiter. Sie ziehen sich zurück, um sich zu finden, und werden dabei weiser. Sie leben ihre Talente und Gaben. Und genau dadurch öffnen sie anderen die Augen dafür, dass es anders möglich ist. Diese Menschen sind Vorbilder. Dabei strengen sie sich gar nicht an, vorbildlich zu sein, sie sind einfach nur authentisch und tun, was ihnen entspricht. Du bist mit dem Profil 6/2 im Human Design genau diese Art von Mensch. Dein Leben verläuft in drei Phasen, in drei klar erkennbaren Lebensabschnitten, die jeweils ihre eigene Qualität haben. Dein ganzes Leben ist darauf ausgerichtet, am Ende das zu verkörpern, was andere nur zu denken wagen. So entsteht das Human Design Profil 6/2 Das Profil in deinem Human Design zeigt dir, welche Rolle du in diesem Leben verkörperst. Wie nimmst du dich selbst wahr und was nehmen andere wahr? Dein Profil wird aus der Linie hinter dem Tor deiner bewussten Sonne und der Linie hinter dem Tor deiner bewussten Erde abgeleitet. Beispiel für das Profil 6/2:   die bewusste Sonne ist im Tor 9. 6  aktiviert = 6 die bewusste Erde ist im Tor 64. 2  aktiviert = 2 daraus ergibt sich das Profil 6/2 Inhaltsverzeichnis 1 - Linie 6 im Profil 6/2: Dein inneres Erleben 2 - Was die Linie 6 dir schenkt 3 - Linie 2 im Profil 6/2: Wie andere dich wahrnehmen 4 - Was die Linie 2 dir schenkt 5 - Das Thema Vertrauen 6 - Die Suche nach der Seelenverbindung 7 - Deine Wirkung auf die Welt 8 - Die Herausforderungen erkennen und schätzen 9 - Das Human Design Profil 6/2 und dein Energietyp 10 - Häufige Fragen zum Human Design Profil 6/2 Linie 6 im Profil 6/2: Dein inneres Erleben Die Linie 6 trägt die Weisheit einer alten Seele. Sie sieht das grosse Bild, denkt in langen Bögen und hat eine innere Kenntnis des Lebens, die den anderen (noch) nicht zugänglich ist. Das kann unheimlich einsam machen, denn was du bereits jetzt siehst, erreicht andere erst viel später. Dein Leben verläuft in triphasisch: Bis etwa 30 lebst du wie eine Linie 3: Du experimentierst, probierst aus, machst gefühlt Fehler um Fehler. Das ist deine Schule. Hier sammelst du gelebte Erfahrung, die sich später in echte Weisheit verwandelt. Dieser Weg formt dich zu dem, der du wirst. Von etwa 30 bis 50 steigst du „aufs Dach“. Du trittst innerlich einen Schritt zurück, beobachtest das Leben aus der Distanz und beginnst zu reflektieren. Du wirst zum Zeugen des Lebens um dich herum. Das kann sich seltsam anfühlen, als würdest du am Rande stehen, während andere mitten im Geschehen sind. Aber du bist aktiv, denn d urch das Bezeugen des Lebens sammelst du Informationen aus der Distanz, um deine Weisheit und Klarheit zu vertiefen . Ab etwa 50, mit deinem Chiron Return, bist du bereit, als Vorbild in die Welt zu treten. Jetzt trägst du gelebte Weisheit in dir: Substanz statt Theorie und Erfahrung statt Konzepte. Das, was du wirklich weisst, weil du es durchlebt hast. Das Schöne ist: Du gibst dich jeder Phase hin. Du widersetzt dich nicht den Naturgesetzen deines Lebens. Diese Hingabe ist deine Kraft. Dadurch verkörperst du echte, gelebte Weisheit und nicht nur theoretisches Wissen. Und diese Authentizität inspiriert andere auf eine unglaublich tiefe Weise. Was die Linie 6 dir schenkt Dein grosses Potenzial liegt darin, dass Menschen nicht nur deinen Worten glauben, sie glauben deinem Leben. Durch deine klare Kommunikation und dein authentisches Wesen ziehst du Menschen an, die sich mit deinem Weg identifizieren und Unterstützung suchen. Du wirst zum Vorbild, weil du die Dinge, die du sagst, wirklich lebst. Die Versuchungen, die Irrwege, die Sinnkrisen – all das machst du durch und kommst dabei jedes Mal etwas weiser heraus. Du bist glaubwürdig, weil du die Versuchungen, die Irrwege, die Sinnkrisen wirklich kennst. Du bist angekommen, weil du hindurchgegangen bist. Dein Leben selbst ist deine Botschaft. Dazu kommt: Du siehst das grosse Bild und erkennst Zusammenhänge, die anderen (noch) verborgen sind. Dabei siehst du weit voraus und hast ein Gespür dafür, was auf lange Sicht im Leben wirklich Bestand haben wird. Diese Weitblick-Qualität macht dich zu einem wertvollen Gegenüber für alle, die nach echter Orientierung suchen. Dein Leben selbst ist deine Botschaft. Linie 2 im Profil 6/2: Wie andere dich wahrnehmen Die 2er Linie in dir ist der stille Talentvogel. Menschen sehen deine Gaben, deine Talente und Stärken oft schneller als du selbst. Du selbst bist überzeugt, dass diese Fähigkeiten nichts Besonderes sind. Du hast ein natürliches Gespür dafür, wie die Dinge getan werden sollten, ohne dass du es lernen musstest. Es ist schlichtweg in dir. Für dich kann es daher schwierig sein, deine eigenen Talente überhaupt zu erkennen. Du bist dir unsicher, was dein „Besonderes“ ist. Darum brauchst du Menschen in deinem Umfeld, die das in dir erkennen und dir sagen, was sie sehen. Diese Spiegelung ist für dich superwichtig. Die 2er Linie braucht ausserdem echte Zeit für sich. Als Rückkehr zu sich selbst. In dieser Stille entfalten sich deine Talente. Dein Rückzug ist die Bedingung, unter der du wirklich „du“ sein kannst. Was die Linie 2 dir schenkt Du besitzt ein ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein, das es dir ermöglicht, immer das Beste zu finden. Es umgibt dich gewissermassen ein Filter, der nur das Richtige durchlässt. Du selektierst ganz intuitiv, was zu dir passt und was nicht. Wenn es nicht genau deinen Bedürfnissen entspricht, ist es nicht das Richtige. Menschen kommen zu dir, wenn sie echte Substanz suchen. Dazu trägst du ein natürliches Talent in dir, das sich zeigt, ohne dass du dafür gearbeitet hast. Es ist einfach da. Und genau diese Mühelosigkeit ist das Geschenk für dich und für andere. Rückzug schafft den Raum, in dem dieses Talent wachsen und sich verfeinern kann. Kreativität, ungewöhnliche Perspektiven, Ideen jenseits des Mainstreams entstehen in der Stille, die du dir gönnst. Das ist wertvoll. Das Thema Vertrauen Für dich ist Vertrauen eine Grundvoraussetzung. Erst wenn du jemandem wirklich vertraust, kannst du dich öffnen, dich zeigen, dich einbringen. Wird dieses Vertrauen gebrochen, trifft es dich tiefer als andere. Das ist die Natur deines Profils. Gleichzeitig bedeutet das: Dein Rückzug in Momenten ohne Vertrauen ist eine kluge Reaktion deines Systems. Umso wichtiger ist es, dass du lernst, klar zu kommunizieren, was du brauchst, und dir selbst zu vertrauen, dass deine Grenzen berechtigt sind. Dein inneres Wissen ist zuverlässig. Du siehst Dinge, die andere noch entdecken werden. Hier liegt deine Arbeit: Lerne, deiner eigenen Wahrnehmung zu vertrauen, auch wenn die Welt um dich herum sie noch bestätigen muss. Die Suche nach der Seelenverbindung Viele Menschen mit dem Human Design Profil 6/2 tragen eine tiefe, oft unausgesprochene Sehnsucht in sich: die Suche nach dem Menschen, mit dem sie wirklich ankommen können. Eine Seelenverbindung. Jemanden, der sie wirklich sieht. Dem sie wirklich vertrauen können. Solange diese Verbindung fehlt, bleibt da dieses Gefühl von Unvollständigkeit, auch wenn nach aussen alles stimmt. Das ist Teil deines Designs. Du bist dafür gemacht, in tiefer Verbindung zu leben. Wenn du also spürst, dass etwas fehlt, obwohl eigentlich alles in Ordnung ist: Vielleicht sucht dein Profil 6/2 in dir noch nach dieser Verbindung. Deine Wirkung auf die Welt Du wirkst weit über deinen engsten Kreis hinaus. Du bist hier, um Fremde zu berühren. Menschen, die dir vielleicht nur kurz begegnen, aber etwas von dir mitnehmen, das ihr Leben verändert. Ein Gespräch. Ein Beispiel. Ein Moment, in dem du einfach du warst. Dafür reicht es, authentisch das zu leben, was dir entspricht. Deine Gaben zeigen sich am natürlichsten, wenn du deiner eigenen Neigung folgst. Stell dir vor, du gibst einen kleinen Kurs, arbeitest an deinem Projekt, kochst für Freunde … und genau dabei, ganz nebenbei, öffnest du jemandem die Augen. Das ist das Human Design Profil 6/2 in Aktion. Die Herausforderungen erkennen und schätzen Es ist nicht immer leicht, als Vorbild gesehen zu werden. Dadurch, dass du immer wieder die Sinnhaftigkeit des Lebens hinterfragst und dich über die Handlungen anderer wunderst, kann es dir schwerfallen, dich zugehörig zu fühlen. Das wiederum kann zu einem Gefühl der Isolation führen. Denn wenn du dich zu sehr zurückziehst, riskierst du, arrogant zu wirken und das Lernen aus deinen Erfahrungen zu behindern. Finde Aktivitäten, die dich erfüllen und dir helfen, deinen Platz in der Welt zu finden. Hier hilft es, dir selbst zu vertrauen. Erinnere dich immer wieder daran: Diese Rückzugsphasen sind notwendig. Sie sind die Zeit, in der du dich neu sammelst und dir selbst näher kommst. Dein Wunsch nach Rückzug kann für dein Umfeld manchmal herausfordernd sein, besonders in familiären oder partnerschaftlichen Beziehungen. Es ist entscheidend, offen zu kommunizieren, dass diese Zeit für dich wichtig ist, um deine Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Mit dieser Klarheit können andere verstehen, dass dein Rückzug der Raum ist, in dem du aufblühst. Wenn du dir genügend Me-Time erlaubst, findest du ganz automatisch (d)eine perfekte Balance von Allein-Sein und Zusammen-Sein. Die Tür zu deiner “Höhle” ist geschlossen? Deine Liebsten verstehen nun, dass du nicht gestört werden möchtest. Diese Rückzugsphasen schaffen einen kreativen Raum, um deine Talente in deinem Tempo zu entwickeln und zu verfeinern. Du selektierst genau, wer dich aus deiner Ruhe-Oase herauslocken darf, und wofür. Erst, wenn du wirklich bereit bist, dein Können zu teilen, zeigst du dich im Aussen. Das Human Design Profil 6/2 und dein Energietyp Das Profil 6/2 begegnet dir bei allen fünf Energietypen und doch verändert der Typ die Art, wie du dein Profil lebst, spürbar. Du kannst es dir so vorstellen, dass dein Profil deine Rolle und dein Warum und der Energietyp deine Energie und dein Wie beschreibt. Erst beides zusammen ergibt dein vollständiges Bild. Generatorin 6/2 Als Generatorin im Human Design bringst du eine konstante, ausdauernde Lebensenergie mit . Dein triphasischer Weg verläuft aktiv und geerdet. Du findest deine Vorbildrolle häufig über das, was du mit echter Freude und Begeisterung tust. Dein Umfeld und andere sehen das. Deine Strategie ist das Reagieren: Wenn dein Bauchgefühl Ja sagt, bist du in deinem Element. Manifestierende Generatorin 6/2 Als Manifestierende Generatorin im Human Design verbindest du die Ausdauer des Generators mit der Geschwindigkeit und Initiativkraft des Manifestors . Das macht dich vielseitig und umsetzungsstark. Dein Vorbild-Sein zeigt sich oft darin, dass du Dinge anpackst und andere dadurch inspirierst, es dir gleichzutun. Und zwar auf ihre eigene Art und Weise. Projektorin 6/2 Als Projektorin im Human Design ist deine Energie feiner und subtiler als die der sakralen Energietypen . Das ist deine besondere Qualität. Du führst und leitest, ohne zu drängen. Deine Vorbildwirkung entfaltet sich besonders dann, wenn du auf die richtigen Einladungen wartest und dir ausreichend Rückzug gönnst. Gerade als Projektorin 6/2 ist für dich Energiemanagement ein zentrales Thema. Manifestorin 6/2 Als Manifestorin im Human Design verbindest du die Unabhängigkeit und Pionierqualität des Manifestors mit der ruhigen, besonnen wirkenden Ausstrahlung der 6er-Linie. Das ergibt eine kraftvolle Präsenz, die andere anzieht. Deine Strategie ist das Informieren: Wenn du dein Umfeld mitnimmst, geht sich dein Weg leichter. Reflektorin 6/2 Als Reflektorin im Human Design spiegelst du die Welt um dich herum und nimmst dabei alles tief in dich auf . Die Weitblick-Qualität der 6er-Linie verbindet sich mit deiner offenen, spiegelnden Natur und deiner einzigartigen Fähigkeit, zu spüren, was in einem System oder einer Gemeinschaft wirklich im Argen liegt. Besonders wichtig für dich: Gib dir Zeit und umgib dich mit Menschen, die dir guttun. Was alle 6/2-Menschen gemeinsam haben Unabhängig vom Energietyp tragen alle 6/2-Menschen dieselbe Kernqualität in sich: die triphasische Reise, die Suche nach Tiefe und Vertrauen, die verborgenen Talente der 2er-Linie und die Berufung zum Vorbild. Der Energietyp formt den Weg und das Profil bestimmt die Richtung. Häufige Fragen zum Human Design Profil 6/2 Wie erkenne ich, ob ich das Human Design Profil 6/2 habe? Dein Profil steht in der Regel deinem Human Design Chart direkt neben deinem Energietyp . Es wird aus der Linie hinter dem Tor deiner bewussten Sonne und der Linie hinter dem Tor deiner bewussten Erde abgeleitet. Was bedeutet „triphasisch“ beim Profil 6/2? Triphasisch bedeutet, dass dein Leben in drei klar erkennbare Phasen eingeteilt ist: die Experimentierphase bis etwa 30, die Beobachtungsphase zwischen 30 und 50, und die Vorbildphase ab etwa 50. Jede Phase hat ihre eigene Qualität und ihren eigenen Sinn. Warum brauche ich so viel Zeit für mich allein? Die Linie 2 in dir braucht Rückzug, um ihre Talente zu entfalten. In der Stille entstehen deine besten Ideen und wächst deine Kreativität. Dieser Rückzug ist die Bedingung, unter der du wirklich du sein kannst. Ich bin über 50. Warum fühle ich mich noch nicht wie ein Vorbild? Das Vorbild-Sein entwickelt sich organisch. Es entsteht dadurch, dass du deine gelebten Erfahrungen integrierst und anfängst, sie zu teilen. Das passiert selten von einem Tag auf den anderen. Manchmal braucht es auch Menschen in deinem Umfeld, die deine Gaben benennen und dich einladen, sie zu zeigen. Was ist der Unterschied zwischen dem Profil 6/2 und dem Profil 2/4? Beide Profile tragen die Linie 2 und damit den Wunsch nach Rückzug und die verborgenen Talente in sich. Der Unterschied liegt in der bewussten Linie: Das Profil 6/2 bringt die Weitblick-Qualität der alten Seele und den triphasischen Lebensweg. Das Profil 2/4 hingegen wirkt vor allem über sein persönliches Netzwerk und feste Beziehungen. Welcher Human Design Energietyp kann das Profil 6/2 haben Das Profil 6/2 ist unabhängig vom Energietyp. Es kann bei Generatorinnen, Manifestierenden Generatorinnen, Projektorinnen, Manifestorinnen und Reflektorinnen gleichermassen auftreten. Die Kombination aus Energietyp und Profil ergibt zusammen ein viel vollständigeres Bild deiner Strategie und deines Weges. Möchtest du dein Human Design noch tiefer verstehen? Im Human Design Report Kompakt werden alle Facetten deines einzigartigen Designs beleuchtet.

  • Mein Aprilscherz 2026 und die ernste Wahrheit hinter Familienfeiern

    Am 1. April habe ich ein neues Produkt vorgestellt, das es gar nicht gibt und welches trotzdem sofort alle haben wollten. Ich habe den Human Design Familienfeier-Sitzplan vorgestellt. Entwickelt habe ich ihn in Zusammenarbeit mit dem fiktiven „Institut für Angewandte Familien-Energetik in Bern“ und untermauert mit Forschungszahlen, die ich mir vollständig ausgedacht habe. Selbst die Erfahrungsberichte waren Fake. Und trotzdem: Fast niemand hat beim Lesen gezweifelt. Das sagt ziemlich viel über uns und unseren aller Alltag mit Familie aus, besser als jede echte Studie es könnte. Ich selbst wohne knapp 1'000 Kilometer von meiner Familie entfernt. Familienfeiern sind für mich schon aus logistischen und finanziellen Gründen selten. Und trotzdem weiss ich genau, wovon ich schreibe. Bea schrieb unter den Artikel: Anja sagt: Dana plädierte direkt für eine Umsetzung: Und dann war da noch Stefanie, die mir per Newsletter geschrieben hat: Was für eine bahnbrechende Idee! Die Erklärung zu mir als Manifestierende Generatorin erklärt, warum ich am liebsten am äussersten Rand sitze, am besten an einer Tischecke. Und tatsächlich, wenn ich ‚mittendrin‘ platziert werde, mich in mir zurückziehe. Ich hätte mir den Plan durchaus bestellt, aber habe dafür keine Verwendung. Unsere letzte Familienfeier fand 2014 statt. Aprilscherze funktionieren immer dann, wenn sie auf einen echten Wunsch treffen. Auf eine Lücke. Auf etwas, das fehlt. Mein Familienfeier-Sitzplan nach Human Design zeigt gleich drei solcher Lücken. 1. Familienfeiern erschöpfen und darüber schweigen wir In meinem Artikel schrieb ich, dass 81 % der Befragten nach einer energetisch passenden Platzierung deutlich weniger erschöpft waren. Die Zahl ist frei erfunden. Das Gefühl dahinter ist es nicht. Ich habe im Laufe meiner Zeit auf Erden von Freunden und in Coachings von Klientinnen immer wieder gehört, dass sie nach Familienfeiern mindestens drei Tage Erholungszeit brauchen. Drei Tage. Für ein Familienessen. Und fast alle haben das mit einem leichten Schulterzucken erzählt, so als wäre das normal. So als müsste man das einfach in Kauf nehmen, wenn man Familie hat. Das ist ein Missstand, über den kaum jemand offen spricht. Weil man doch froh sein soll. Weil Familie doch ein Geschenk ist. Weil man sich doch freut oder zumindest freuen sollte. 2. Wir warten auf eine externe Lösung Der Sitzplan hat deshalb so gut funktioniert, weil er eine verlockende Idee transportiert: Das System übernimmt. Ich muss nichts ändern. Ich werde einfach an den richtigen Platz gesetzt. Das ist zutiefst menschlich. Und ich sage das ohne jeden Vorwurf. Ich kenne diesen Wunsch ja selbst auch von mir. Aber, solange du und ich auf den perfekten Sitzplan warten, vermeiden wir die eigentliche Frage. Nämlich diese: "Wer bin ich, wenn ich mich an diesen Tisch setze?" 3. Du nutzt dein Wissen über dich nicht Human Design gibt dir keinen Sitzplan. Aber es gibt dir etwas, das viel wirksamer ist: Selbstkenntnis. Wenn du weisst, dass du als Projektorin Einladung brauchst, dann weisst du auch, dass du dich nicht ins Gespräch drängen musst, nur weil alle reden. Wenn du weisst, dass dein emotionales Zentrum definiert ist, dann weisst du, dass du dir Zeit lassen darfst, bevor du reagierst. Auch am Familientisch. Wenn du weisst, dass du als Manifestierende Generatorin Bewegungsfreiheit brauchst, dann weisst du, dass der Eckplatz genau richtig für dich ist (danke, Stefanie, für diese wunderbare Bestätigung). Das verändert nichts an Onkel Ernie. Aber es verändert, wie du mit dir selbst durch diesen Abend gehst. Fazit: Du brauchst keinen Sitzplan. Du brauchst dich selbst. Der schönste Moment beim Schreiben dieses Aprilscherzes war die Erkenntnis, dass die Sehnsucht dahinter so real ist. Die Sehnsucht, Familienfeiern entspannter zu erleben. Weniger in alte Rollen zu fallen. Sich selbst nicht zu verlieren, nur weil man am selben Tisch sitzt wie vor 30 Jahren. Diese Sehnsucht ist berechtigt. Und du musst sie nicht mit einem Sitzplan lösen. Du kannst damit anfangen, dich selbst besser kennenzulernen. Dein Human Design Chart zeigt dir, wie du von Natur aus tickst. Es zeigt dir deine Stärken, deine Energiedynamik, deine Entscheidungsweise. Es ist so eine wundervolle Orientierungshilfe. Weisst du, wer du bist, wenn du dich an den Familientisch setzt? Dein Human Design Chart ist ein guter Anfang, um genau das herauszufinden.

  • Konditionierung im Human Design: 5 Arten, die dich prägen und wie du dich befreist

    Hast du dich schon einmal gefragt, warum du Entscheidungen triffst, die sich im Nachhinein so überhaupt nicht wie deine eigenen anfühlen? Oder warum du in Situationen bleibst, die dir nicht guttun, oder warum du nach etwas suchst (einem Job, einem Partner, einem Lebensstil) und es sich trotzdem, wenn du es dann hast, nicht ganz richtig anfühlt? Die Antwort liegt höchstwahrscheinlich in deiner Konditionierung. Inhaltsverzeichnis 1 - Was ist Konditionierung im klassischen Sinne 2 - Konditionierung ist weder gut noch schlecht 3 - Die Arten der Konditionierung nach Human Design 4 - Deine Definition bestimmt, wie du konditioniert wirst 5 - Du bist nicht deine Konditionierungen 6 - Was drauf-konditioniert wurde, kann auch wieder runter-konditioniert werden – in 5 einfachen Schritten Was ist Konditionierung im klassischen Sinne Gemäss Wikipedia versteht man unter Konditionierung im Fachgebiet der Psychologie eine Form des Lernens durch wiederholte Koppelung von Reizen oder Aktionen an Reaktionen. Ein Reiz oder eine Aktion löst eine bestimmte Reaktion aus und durch Wiederholung des immer gleichen Reizes, kommt es dazu, dass du fast automatisch, ein bestimmtes Verhalten an den Tag legst. Einfach ausgedrückt, verstehe ich nach dieser Formulierung unter Konditionierung Folgendes: Konditionierung ist alles, was mir von aussen aufgedrückt wird, damit ich mich in einer bestimmten Art und Weise verhalte.  „Aufgedrückt“ deshalb, weil ich auf einen äusseren Reiz reagiere und daraus lerne, ob meine Reaktion mir guttut oder ob sie mir schadet. Da ich mir nicht wehtun will, lerne ich, welche Art zu reagieren für mich besser ist. Und schon bin ich darauf konditioniert, denn ich gewöhne mich daran, genauso und nicht anders zu reagieren. Ich muss da unweigerlich an die Unterschiede meiner Mittagspausenzeiten in meinen Angestelltenverhältnissen damals in Deutschland und in der Schweiz denken. Solange ich noch in Deutschland gearbeitet habe, ging die Belegschaft gegen 12.30 Uhr zu Tisch. In der Schweiz beginnt die Mittagspause eine ganze Stunde früher. Am Anfang fand ich das total befremdlich, weil ich noch gar keinen Hunger hatte. Doch nach und nach meldete mein Bauch pünktlich um 11.30 Uhr, dass es jetzt Zeit für Futter wäre, manchmal noch vor meinen Kolleginnen. Konditionierung ist weder gut noch schlecht Bevor wir weitergehen, möchte ich dir etwas sehr Wichtiges mitgeben: Etwas, das Human Design von anderen Ansätzen zur Selbstentwicklung unterscheidet, ist die Haltung, dass Konditionierung weder gut noch schlecht ist. Es gibt in der Mechanik des Lebens keine Moral. Wir leben in einer Welt, die von Ra Uru Hu, dem Begründer von Human Design, als Maja bezeichnet wird. Alles in dieser Welt trägt Konditionierung, weil wir ein Teil davon sind, wie das Leben auf dieser Ebene funktioniert. Konditionierung ist nicht das Problem. Das Problem entsteht erst dann, wenn du dich in deiner Konditionierung verlierst und aufhörst, du selbst zu sein. Dein Design ist der Schüler. Was in deinem Leben offen ist, ist die Schule, die du in diesem Leben besuchst, was du lernen sollst, worüber du weise werden sollst. Nicht das, wovon du gefangen werden sollst. Ra Uru Hu Dieser Perspektivwechsel ist entscheidend: Konditionierung ist nicht dein Feind. Sie ist ein Teil deiner Reise. Die Frage ist nur, ob du von ihr kontrolliert wirst oder ob du sie bewusst wahrnimmst. Die Arten der Konditionierung nach Human Design Wenn du zum ersten Mal von deinem Human Design und den dahinterliegenden Energien erfährst, kann es sein, dass du auf zwei sehr unterschiedliche Weisen darauf reagierst: Entweder du findest dich sofort in vielen Dingen wieder, fühlst dich gesehen und bist berührt von so viel Übereinstimmung in deinem bisherigen Leben. Oder du spürst eine tiefe Diskrepanz zu den Energien, die dein Human Design über dich aussagt, denn du fühlst dich ganz anders. Natürlich gibt es noch Abstufungen dazwischen, denn es kann auch sein, dass du zu vielen Punkten sofort Ja sagst und zu anderen Punkten andere Erfahrungen gemacht hast. Das liegt vor allem daran, dass dein Human Design dir aufzeigt, wie du als Individuum für diese Welt der beste Beitrag sein kannst, unter der Prämisse, dass alle anderen ebenfalls nach ihrem Human Design leben. Jeder von uns ist also ein Puzzlestück für das grosse Ganze. Wir Menschen werden jedoch sehr hilfebedürftig geboren und sind in den ersten Jahren wortwörtlich mit unserem Leben von unserem Umfeld abhängig. Deshalb betrachtet man im Human Design Konditionierung auf fünf Ebenen: Konditionierung durch deine eigene Energie auf Basis der Aktivierungen in deinem Human Design Chart Konditionierung durch die Energien der Menschen, mit denen du viel Zeit verbringst Konditionierung durch die Energie deiner Ahnen Konditionierung durch deine Genetik Selbstkonditionierung: die gelernte Hilflosigkeit 1. Konditionierung durch deine eigene Energie auf Basis der Aktivierungen in deinem Human Design Chart Je nachdem, wie zum Zeitpunkt deiner Geburt und ca. 3 Monate davor die Planeten und Himmelskörper am Firmament standen, werden in deinem Human Design Chart die Tore in den Zentren aktiviert und legen dadurch fest, welche Charakterzüge, Eigenschaften, Talente und Potenziale ganz natürlich zu dir gehören. Über alle aktivierten (definierten) Aspekte deines Charts wirst du zum Sender dieser energetischen Qualität, über die offenen (undefinierten) Aspekte bist du Empfänger. Dein wahrer Kern, wenn du es so ausdrücken willst, wird quasi durch das Universum selbst konditioniert. Diese Art der Konditionierung ist die, die du - so gut es eben geht, jeden Tag ausleben sollst. 2. Konditionierung durch die Energien der Menschen, mit denen du viel Zeit verbringst Während du im Mutterleib heranwächst, bist du über die Nabelschnur mit deiner Mutter verbunden. Alles, was sie isst, trinkt, tut, denkt und mit wem sie sich umgibt, hat bereits einen physischen und energetischen Einfluss auf dich. Als Baby und kleines Kind bist du am stärksten beeinflussbar, denn dein eigenes Bewusstsein ist noch nicht so stark ausgebildet. Deine ersten Glaubenssätze, wie: „Ich kann alles schaffen, was ich mir vorstelle!“ oder: „Was sollen denn die anderen denken?“ werden bis zu unserem siebten Lebensjahr geprägt. Verbringst du viel Zeit mit den immer gleichen Menschen, wirst du deren definierte Aspekte auch in dir spüren und das Gefühl entwickeln, dass diese Aspekte zu dir gehören. Schau dir hierfür dein Human Design Chart an. Welche deiner Zentren sind weiss und damit offen für die Energien von aussen? Offene Zentren in deinem Chart sind nicht einfach leer. Sie sind Empfänger. Und als Empfänger tun sie etwas sehr Einzigartiges: Sie verstärken das, was sie aufnehmen, manchmal überdrehen sie und es kommt zur Verzerrung. Wenn jemand in deiner Nähe also ein definiertes Zentrum hat, das bei dir offen ist, nimmst du die Energie des definierten Zentrums deines Gegenübers nicht nur auf, du amplifizierst sie auch. Du kannst von diesem Gefühl so überwältigt werden, dass du vergisst, dass es gar nicht deins ist. Drei Beispiele, wie sich diese Verzerrung konkret anfühlen kann Offene Milz: An Dingen festhalten, die nicht gut für dich sind Die Milz ist das älteste Bewusstseinszentrum im Human Design. Sie ist unser Instinkt, unsere Intuition, unser Immungefühl. Wenn dieses Zentrum in deinem Chart offen ist, bist du empfänglich für das Sicherheitsgefühl anderer Menschen. Bist du in der Nähe von jemandem mit definierter Milz, fühlst du dich plötzlich sicher, geborgen, gut aufgehoben. Du verstärkst dieses Gefühl bis zur Verzerrung und kannst darin gefangen werden, auch wenn die Situation oder der Mensch gar nicht gut für dich ist. Das erklärt, warum Menschen in schwierigen Beziehungen oder Jobs bleiben: Das sichere Gefühl, das sie spüren, ist nicht ihr eigenes. Offenes Sakral-Zentrum: Nicht wissen, wann „genug“ genug ist Das Sakral-Zentrum ist das grösste Energiezentrum im Human Design. Wer es offen hat, hat keine konstante Lebensenergiequelle und nimmt die Lebensenergie anderer auf und verstärkt sie. Das klingt zunächst positiv. Doch ohne die eigene Ahnung, wann „genug“ genug ist, führt das dazu, dass man sich überarbeitet, überfordert und ausgebrannt, weil man die Energie anderer für die eigene hält. Offenes G-Zentrum: Auf der Suche nach Richtung und Identität Das G-Zentrum ist das Zentrum für Identität, Richtung und Liebe. Wer es offen hat, empfängt und verstärkt die Richtungen und Identitäten anderer und hat oft das Gefühl, nie am richtigen Ort zu sein, nie den „richtigen“ Partner gefunden zu haben. Diese Menschen suchen oft ihr ganzes Leben nach etwas – nach einer festen Identität, einem Zuhause, einer Berufung –, ohne je das Gefühl zu haben, wirklich angekommen zu sein. Dabei ist das offene, undefinierte G-Zentrum eine Einladung zur Weisheit über Richtung und Liebe. Es hat nicht die Aufgabe, eine permanente Richtung zu sein. Mit dem Beginn der Pubertät beginnt ganz automatisch der Abnabelungsprozess. Du verbringst mehr und mehr Zeit mit dir alleine und lernst andere Menschen kennen. Dadurch spürst du deine eigenen Energien deutlicher und lernst neue, auf andere Art definierte Aspekte kennen. Du lernst dich neu kennen und beginnst im Idealfall für dich herauszufinden, wer du sein willst. Die Beschäftigung mit deinem Human Design und das Experimentieren damit, führt dich Schritt für Schritt weg von den Konditionierungen durch die anderen, zurück zu deinem wahren Kern. 3. Konditionierung durch die Energie der Familiendynamik Das Human Design wird nicht vererbt. Doch in der Familiendynamik werden gewisse Muster vererbt. Je nachdem, in welchen Verhältnissen deine Grosseltern aufwuchsen und wie sich deren Leben gestaltete, verankerten sich Lebenseinstellungen und Gebräuche in der Erziehung deiner Eltern. Diese wiederum gaben weiter, was ihnen selbst beigebracht worden war, immer mit den besten Absichten und ohne zu wissen, wie es anders gehen könnte. „Bei meinen eigenen Kindern mache ich das aber anders“, hast du dich bestimmt selbst sagen hören. Und dann bist du doch in ein bestimmtes Muster deiner Eltern von früher verfallen. Aus Sicht des Human Designs ist es sehr wertvoll, wenn Eltern die ihnen zugewiesene, fast schon übergeordnete Rolle nicht dafür nutzen, ihren Kindern beizubringen, „wie man in der Welt zu funktionieren hat“. Eltern sollten bereit sein, die Eigenart und Individualität ihrer Kinder zu fördern, von ihnen zu lernen und sie als gleichwertige Partner in der Familie zu akzeptieren. 4. Konditionierung durch deine Genetik Haarfarbe, Augenfarbe, Nase und Körperbau sind Dinge, die du tatsächlich von deiner Herkunftsfamilie erbst. Auch eine Prädisposition für eine bestimmte Krankheit oder verschiedene Wesenszüge finden sich meist in deinen Ahnen wieder. Selbst die Erlebnisse deiner Vorfahren sind in deiner DNA abgespeichert. In der Epigenetik hat man erforscht, welche Auswirkungen die Entbehrungen der Kinder während des Zweiten Weltkrieges auf sie selbst, deren Kinder und Kindeskinder hatten. Prof. Tessa Roseboom sagt in der ARD-Produktion Epigenetik: Was unsere Gene und die unserer Nachkommen steuert : „Kinder, deren Eltern dem Hunger ausgesetzt waren, waren deutlich weniger gesund und neigten auch zu Übergewicht, was sie anfälliger für chronische Krankheiten machte.“ Das Hungerleiden hatte die Art und Weise, wie Gene geschaltet sind, verändert und diese neue Information wurde an die nächsten Generationen weitergegeben. Du bist, was du isst – was deine Mutter und sogar deine Grossmutter gegessen haben. Das klingt alles ziemlich unwiederbringlich und für immer genauso gegeben. Doch da bin ich anderer Meinung. Selbst deine Gendisposition kannst du durch blosse Gedankenkraft verändern, wie es der Film „Heal “  eindrücklich zeigt. 5. Selbstkonditionierung: die erlernte Hilflosigkeit Selbstkonditionierung entsteht durch dich selbst. Genauer gesagt: durch das, was du aus all den anderen Konditionierungen geschlussfolgert hast. Die Psychologie nennt es erlernte Hilflosigkeit. Der Begriff geht auf den Psychologen Martin Seligman zurück. Er beobachtete in den 1960er Jahren, dass Hunde, die wiederholt Situationen ausgesetzt wurden, in denen ihre Handlungen keinen Unterschied machten, irgendwann aufhörten, es wenigstens zu versuchen, wenngleich es plötzlich einen Ausweg gab. Sie hatten gelernt: Es bringt nichts, also bleibe ich passiv. Beim Menschen sieht es so aus: Du hast als Kind immer wieder erlebt, dass dein „Nein“ nichts bewirkt hat, dass deine Gefühle nicht zählten und du dich anpassen musstest, um dazuzugehören. Dass die Systeme Familie, Schule und Beruf vorgaben, wie du zu funktionieren hattest. Du siehst es und willst es anders, doch dann kam der Punkt, an dem du aufgehört hast, zu widersprechen, weil du gelernt hast, dass es nichts bringt. Diese Überzeugung "Ich habe keinen Einfluss, ich kann eh nichts ändern, ich muss mich fügen." ist eine der tiefsten Konditionierungen, die ein Mensch haben kann. Denn sie betrifft nicht nur eine einzelne Situation. Sie verallgemeinert sich. Du beginnst, sie auf Bereiche deines Lebens zu übertragen, in denen du sehr wohl Einfluss hättest. Im Human Design Kontext ist das kein Zufall: Wir haben über 400 Jahre im Kreuz der Planung gelebt, in einem Zeitalter, das Anpassung, Sicherheit und systemkonformes Verhalten belohnt hat. Die kollektive Botschaft war: Funktioniere innerhalb des Systems, dann bist du sicher. Das hat sich tief in unsere Köpfe eingebrannt. Auch in die Köpfe derer, die das System eigentlich nie mochten. Das Erschöpfende an der gelernten Hilflosigkeit ist, dass sie sich wie die Wahrheit anfühlt. So bin ich eben. Ich kann das nicht. Das ist nichts für mich. Das wird sowieso nicht funktionieren. Deine Definition bestimmt, wie du konditioniert wirst Nicht alle Menschen werden auf dieselbe Weise konditioniert. Human Design unterscheidet hier nach Definitionstypen, also danach, wie die aktivierten (definierten) Bereiche deines Charts miteinander verbunden sind: In deinem Human Design Chart gibt es Zentren, die eingefärbt (definiert) sind und solche, die weiss (offen) sind. Die Definition beschreibt, wie deine definierten Zentren untereinander verbunden sind. Genauer gesagt: Hängen sie alle in einem zusammenhängenden System zusammen oder gibt es einzelne „Inseln“? Einfach-Definition bedeutet, dass alle deine definierten Zentren direkt miteinander verbunden sind. Es ist ein geschlossenes, konsistentes Energiesystem. Du bist in dir relativ stabil und brauchst andere nicht, um dich energetisch zu vervollständigen. Rund 41 % der Menschen haben diese Definition. Gespaltene Definition (Split) bedeutet, dass deine definierten Zentren in zwei getrennte Gruppen aufgeteilt sind, die nicht direkt miteinander verbunden sind. Da ist eine „Lücke“. Du trägst also sozusagen zwei energetische „Inseln“ in dir. Rund 45–46 % der Menschen haben diese Definition. Das ist der häufigste Definitionstyp. Dreifach-Gespaltene Definition (Triple Split) bedeutet, dass deine definierten Zentren in drei voneinander getrennte Gruppen aufgeteilt sind. Da sind zwei „Lücken“. Du trägst also drei energetische „Inseln“ in dir. Rund 11–13 % der Menschen haben diese Definition. Vierfach-Gespaltene Definition (Quadruple Split) ist die seltenste Form der Definitionstypen. Du hast vier getrennte Energiegruppen. Da sind drei „Lücken“, also vier energetische „Inseln“ in dir. Nur etwa 1–2 % der Menschen tragen diese Definition. Was du dir dazu merken kannst: Je mehr „Lücken“ du hast, desto vielfältiger bist du empfänglich für Konditionierung durch deine Umgebung und desto mehr Zeit brauchst du idealerweise, um Entscheidungen alleine zu treffen, damit du wirklich du selbst bist und nicht von den Energien anderer beeinflusst wirst. Wenn dein Chart eine Einfach-Definition hat, bist du energetisch relativ unabhängig. Deine tiefste Konditionierung kommt durch deine offenen Zentren: Die Themen dieser Zentren werden zu deinen grössten Wunden und Wachstumsfeldern. Hat dein Chart eine gespaltene Definition (Split, Triple, Quadruple), erzeugt das ein unbestimmbares Gefühl, dass etwas fehlt und man nicht ganz ist. Du suchst dein ganzes Leben nach der Verbindung, die dieses Gefühl schliesst. Bist du dann mit Menschen zusammen, die ein sogenanntes Brückentor mitbringen, kann die Lücke für den Moment des Zusammenseins geschlossen werden und du dich plötzlich vollständig fühlen. Das klingt wunderschön. Doch es ist auch eine Falle: Das Gefühl der Vollständigkeit kommt von aussen und nicht von innen. Und so suchst du immer wieder nach Beziehungen, Freundschaften oder Gruppen, die dieses Gefühl ausfüllen. Ra Uru Hu sagt, dass die Menschen mit gespaltenen Definitionen die gesamte Menschheit auf Paarbindung konditioniert haben, weil ihr Bedürfnis nach Verbindung so stark und so spürbar ist. Wenn du eine gespaltene Definition hast, ist es nicht falsch, dass du Verbindung suchst. Aber es ist wichtig zu verstehen: Diese Energie kommt nicht von einem Mangel in dir. Sie ist, wie sie ist. Und das ist gut so. Im Human Design nennt man das „Mechanik“. Du bist nicht deine Konditionierungen Konditionierung ist also eine Vielzahl an gelernten Reaktionen und daraus entstandenen Gewohnheiten. Eine Gewohnheit ist eine Erwartung oder eine Überzeugung oder ein Gedanke oder eine Einstellung, welche(r) in meinem Unterbewusstsein abgespeichert ist. Dein Unterbewusstsein steuert dein gewohnheitsmässiges Handeln. Durch dieses Handeln entstehen deine Ergebnisse. Willst du nun andere Ergebnisse, musst du deine Erwartungen oder deine Überzeugungen oder deine Gedanken oder deine Einstellungen ändern, damit sich dein Handeln ändern kann. Leichter gesagt als getan! Deine Gedanken, Einstellungen, Erwartungen und Überzeugungen wurden von Anfang an durch andere beeinflusst. Viele dieser Beeinflussungen haben in deinen ersten Lebensjahren dein „Überleben“ gesichert, manch andere das Leben deiner Eltern mit dir erleichtert und wieder andere sorgen dafür, dass du gesund bleibst. Ein simples Beispiel hierfür ist das zweimal-am-Tag-Zähne-putzen-Ding-inklusive-Zahnseide. Hat mir persönlich so manche Zeit beim Zahnarzt und Dentalhygieniker verkürzt. Wenn dir nun aber dein Human Design Chart verrät, dass du vom Energietyp her Reflektor bist und dich vom Leben überraschen lassen sollst, du in keine Schublade passt und dich bitte auch von dir selbst nicht labeln lassen solltest? Was, wenn du als Reflektor so rein und natürlich essen solltest, wie es nur geht, dir aber nur Fertigfood und leider Kantinenessen von der schlechteren Sorte zur Verfügung steht? Es beginnt der Prozess des Erkennens und mit dieser Erkenntnis auch das Erwachen. Du willst eine vitalere Version von dir selbst werden? Dann heisst das: Raus aus der Komfortzone (oder auch Komm-fort-Zone). Welche Alternativen stehen dir fürs Mittagessen zur Verfügung? Vielleicht machst du mal einen Spaziergang und lässt dich von den Möglichkeiten zwei Strassen weiter überraschen. Du willst neue Erfahrungen machen? Dann musst du anders an die Sache herangehen, um die Ecke denken und anders handeln als bisher … Von Einsiedlerkrebsen und Menschen „Willkommen in der Box“ heisst es in Kapitel 5 des Buches Miracle Morning für Millionäre. Das Erfolgsgeheimnis: Was die Reichen vor 8 Uhr tun *. Auch wenn dieses Buch sich stark mit deinen Glaubenssätzen zum Thema Geld befasst, finde ich den Vergleich, den die Box darstellt, für alle Konditionierungen hilfreich. Die Autoren vergleichen die Box mit dem Zuhause eines Einsiedlerkrebses. Denn ein Einsiedlerkrebs hat keine eigene, harte Kruste. Er muss sich sein Zuhause immer wieder neu suchen, wenn er aus dem alten hinauswächst. Man hat jedoch beobachtet, dass nicht alle Einsiedlerkrebse gleich oft die Schale wechseln. Die Dauer, wie lange ein Krebs in seiner Schale bleibt, variiert. Manche bleiben länger in ihrem geborgten Zuhause als andere oder wechseln es so gut wie nie. Wieder andere ziehen im Laufe der Zeit immer wieder um. Manche hören irgendwann ganz auf, zu wachsen und verbringen den Rest ihrer Tage in der gleichen Schale. Betrachtest du jetzt dein Umfeld, ist das bei Menschen gar nicht so anders. Statt Schalen haben wir Boxen: Einstellungen, Gewohnheiten und Überzeugungen, die jeder von uns sich zulegt und auch wieder ablegt, sobald er darüber hinausgewachsen ist. Erinnere dich an deine Kindheit und deine Teenie-Zeit. Du bist nicht nur körperlich, sondern auch geistig jeden Tag gewachsen und hast damit sehr häufig die Box gewechselt. Doch sobald du erwachsen wirst, läufst du Gefahr, dass dieser Prozess nach und nach einschläft. Du machst immer mehr das immer Gleiche mit den immer gleichen Menschen. Dadurch denkst du auch immer gleich und dein Handeln wird immer eingefahrener. Die Box wird zum mentalen Einsiedlerkrebs-Panzer. „Nein.“ ist ein vollständiger Satz „Nein.“ ist ein vollständiger Satz. Punkt. Doch ich möchte es mit einem Beispiel untermauern: Es ist Sonntagmittag. Die ganze Familie sitzt am Tisch und isst. Du bist 7 Jahre alt und längst satt. Du stocherst mehr oder weniger nur noch in deinem Teller herum. Deine Mama sagt noch: „Iss lieber auf, sonst gibt es morgen schlechtes Wetter!“ während dein Papa sich deinen Teller schnappt, zum Herd läuft und noch mal was Heisses obendrauf gibt. „Kalt würde mir das auch nicht schmecken. Iss lieber schnell, bevor es wieder kalt wird.“ Solche Sonntage gibt es häufig. Noch Jahre später, mit Mitte 40 hast du Mühe damit, einfach aufzuhören, wenn du satt bist, was man an deinen Rundungen sehr deutlich sehen kann. Du hast nie gelernt, „Nein.“ zu sagen oder dein „Nein.“ wurde zu oft ignoriert, sodass du aufgegeben hast. „Nein.“ ist ein vollständiger Satz. Die ersten Male, in denen du diesen Satz aussprichst, wird dein Umfeld reagieren. Jedoch nur, weil es dich anders kennt. Du bist darauf konditioniert (daran gewöhnt), alles in dich hineinzuschaufeln. Die anderen sind darauf konditioniert (daran gewöhnt), dass du immer alles aufisst. Vielleicht glaubst du auch, dass es Lebensmittelverschwendung wäre, den Teller nicht leerzuessen, weil dir gar nicht der Gedanke kommt, von vornherein deine Portionen zu überdenken. Kochst du zu viel zu? Würde das für zwei Mahlzeiten reichen? Probiere es mit weniger auf deinem Teller. Und weisst du, was so richtig gut ankommt, wenn du eingeladen bist und deine Portionen von Anfang an kleiner gestaltest: Jeder Gastgeber freut sich, wenn du nach einem Nachschlag fragst. Doch vergiss nie, es ist vollkommen okay „Nein, danke.“ zu sagen, wenn nichts mehr reinpasst. Und wenn du unterwegs bist, hab am besten immer eine Dose für Reste dabei. Was drauf-konditioniert wurde, kann auch wieder runter-konditioniert werden – in 5 einfachen Schritten Willst du andere Ergebnisse, musst du anders denken. Ja, richtig! Anders denken, nicht anders handeln. Denn zuerst kommt der Gedanke, dann die Tat auf Basis dieses Gedankens. Erkenne deine Konditionierungen. Welche Gewohnheiten belagern dich? Isst du jeden Morgen Müsli, weil es einfach schon zu Schulzeiten jeden Morgen Müsli gab? Was würdest du eigentlich viel lieber essen? Willst du überhaupt frühstücken? Also um diese Uhrzeit? Hast du schon Hunger? Nur weil du etwas schon immer so gemacht hast, heisst das nicht, dass du das auch für immer so weitermachen musst! Hier ist etwas Wichtiges, das ich dir mitgeben möchte, weil es vieles in ein anderes Licht rückt: Es dauert ungefähr sieben Jahre, um ein Wesen auf zellulärer Ebene zu dekonditionieren. Sieben Jahre. Das klingt lang. Und gleichzeitig: Wie viele Jahrzehnte hat dich die Konditionierung bereits geformt? Sieben Jahre für ein neues Leben klingen da doch recht kurz, oder nicht? Und wie fängst du konkret an? Durch Kontemplation. Das Erkennen ist der erste Schritt. Aber zwischen „Ich weiss jetzt, dass das eine Konditionierung ist" und „Ich lebe tatsächlich anders" liegt eine Brücke. Und diese Brücke heisst Kontemplation. Du kannst unglaublich viel über dein Human Design wissen und trotzdem ist es möglich, dass dieses Wissen deinen Körper noch nicht erreicht hat. Dein Kopf sammelt Inhalte wie ein Eichhörnchen, das den Winter überstehen muss. Du liest, hörst, verstehst und dennoch laufen im Alltag die alten Muster weiter. Das liegt daran, dass dein Nervensystem noch nicht mitgekommen ist. Es braucht Wiederholung, Ruhe und Beobachtung, um wirklich umzulernen. Kontemplation bedeutet, bei einem Thema bewusst und wiederholt beobachtend dranzubleiben. Du nimmst dir ein einziges Thema aus deinem Chart, ein Zentrum, ein Tor oder z.B. deine Autorität, und verbringst Zeit damit. Du schaust dir dieses eine Thema von verschiedenen Seiten an, lässt es in dir wirken und beobachtest, was es auslöst. Du suchst dabei nicht nach Antworten. Du willst diesen Aspekt von dir wirklich kennenlernen. Schritt für Schritt: So beginnst du mit deiner Dekonditionierung Wähle ein einziges Thema aus deinem Chart Nimm dir ein Zentrum, das offen ist, oder ein Tor, das dich fasziniert oder triggert. Vielleicht startest du mit dem offenen Zentrum, dessen Verzerrung du gerade am stärksten in dir erkennst. Bleibe mehrere Tage bei genau diesem Thema Spring nicht sofort weiter. Tiefe entsteht durch Wiederholung. Betrachte dein Thema wie eine neue Freundin, die du wirklich kennenlernen möchtest. Beobachte deinen Körper Achte darauf, was in deinem Bauch, Brustkorb, Hals oder mit deinem Atem passiert, wenn dieses Thema im Alltag auftaucht. Dein Chart heisst nicht ohne Grund auch „Körpergrafik“. Dein Körper erzählt dir ehrlicher, ob du ein Muster schon lebst oder bisher nur verstanden hast. Fragen, die dir dabei helfen können: Wo wird es eng, wenn ich an dieses Thema denke? Wo fühlt sich etwas weit oder ruhig an? Notiere echte Beobachtungen Ein Notizbuch hilft dir, dich zu erinnern. Schreibe auf, was du wirklich gespürt, gedacht oder erlebt hast. Keine Analysen, keine Bewertungen. Einfach das, was ist. Übe ohne Lösungsdruck Kontemplation ist Neugier. Du musst nichts „richtig machen“. Du musst nichts verstehen, lösen oder kontrollieren. Du bleibst schlicht dran und neugierig auf dich selbst. Betrachte jede Beobachtung wie ein Mini-Training für dein Nervensystem. Veränderung passiert manchmal mit einem einzigen grossen Aha-Moment. Doch im Falle von Dekonditionierung braucht sie viele kleine Momente, in denen du präsent bleibst und alte Muster zwar bemerkst, ihnen aber nicht mehr automatisch folgst. Wie genau Kontemplation funktioniert und welche Rolle dein Energietyp dabei spielt, erkläre ich ausführlich in meinem Artikel Was ist Kontemplation? Triff neue Entscheidungen! Kreiere neue Ideen und Gedanken und handle nach ihnen. Ja, das braucht ein bisschen Training. Immerhin hast du die letzten 30 oder 40 Jahre jeden Tag um 7 Uhr Müsli gegessen und jetzt ist es „nur“ ein Glas warmes Wasser. Frühstück gibt’s erst um 11 Uhr, weil du um 11 Uhr erst Hunger hast. Aber statt Müsli machst du dir einen Smoothie. Da braucht dein System eine Weile, um die neue Gewohnheit zu etablieren und die alte von Dannen zu schicken. Trau dich! Häufig gestellte Fragen Was ist Konditionierung im Human Design? Konditionierung beschreibt im Human Design alle äusseren und inneren Einflüsse, die dazu führen, dass du nicht mehr du selbst bist, sondern nach einem fremden Muster denkst, fühlst und entscheidest. Sie entsteht durch offene Zentren, familiäre Prägungen, Genetik und gelernte Hilflosigkeit. Was ist der Unterschied zwischen definierten und offenen Zentren? Definierte Zentren sind deine feste, konsistente Energie. Offene Zentren nehmen die Energie anderer auf und verstärken sie, was zu Konditionierung führt, wenn man den Unterschied nicht kennt. Wie lange dauert Dekonditionierung? Nach Ra Uru Hu dauert es ungefähr sieben Jahre, ein Wesen auf zellulärer Ebene zu dekonditionieren. Bewusstsein kommt nicht über Nacht. Es ist ein Experiment, das Zeit braucht. Was ist gelernte Hilflosigkeit? Ein psychologisches Konzept von Martin Seligman: Wer wiederholt erlebt, dass sein Handeln nichts bewirkt, gibt irgendwann auf, auch in Situationen, wo er sehr wohl Einfluss hätte. Dein nächster Schritt Konditionierung zu verstehen ist der erste Schritt. Der nächste Schritt ist herauszufinden, wo in deinem Chart die grössten Konditionierungsfelder liegen. Welche Zentren sind offen, welche Themen erzeugen sie in dir und wie kannst du mit deiner eigenen Strategie und Autorität Entscheidungen treffen, die wirklich dir entsprechen? Dann hol dir deinen individuellen Human Design Report 👉🏻 HIER 👈🏻 * Das ist ein Affiliate-Link. Wenn du hierüber kaufst, bleibt für dich der Preis gleich, nur ich bekomme als Dankeschön eine kleine Provision.

  • Not-Self im Human Design: Was dir dein innerer Widerstand sagen will

    Ich weiss ganz genau, wann es Zeit wird, eine Pause einzulegen, rauszugehen und meinen Kopf auszulüften. Ich spüre den Trotz und die Frustration und doch handle ich nicht. Ich bleibe gefangen in diesem Gefühl, habe schlechte Laune und zu nichts so richtig Lust. Kennst du solche Gefühle auch? Bist du auch manchmal in Momenten von Zweifeln, Wut, Verwirrung oder Frustration gefangen und fragst dich, ob es einen tieferen Grund hinter diesen Gefühlen gibt? Ja? Dann lohnt sich ein Blick auf die Not-Self-Themen im Human Design. Diese inneren Zustände sind wichtige und äusserst spannende Signale deines Systems dafür, dass du (noch oder gerade im Moment) nicht in deiner wahren Energie lebst. Was also sind Not-Self-Themen? Was bedeuten sie und welche typischen Warnzeichen gibt es? Und wie findest du den Weg zurück in deine Energie? Das Human Design Not-Self in aller Kürze Das Not-Self beschreibt dein ganz persönliches emotionales Warnzeichen, das auftritt, wenn du nicht gemäss deines Energietypen im Human Design lebst. Für Generatoren und Manifestierende Generatoren ist es Frustration, bei den Manifestoren ist das Warnzeichen Wut, Projektoren erleben Bitterkeit und Reflektoren Enttäuschung. Diese Gefühle zeigen dir, wo du aus der Balance geraten bist und können dir helfen, dich (immer wieder) neu auszurichten.  Inhaltsverzeichnis:  1 - Was sind Not-Self-Themen im Human Design? 1.1 - Wie du dein persönliches Not-Self-Muster erkennst 1.2 - Was passiert, wenn du dein Not-Self übergehst? 1.3 - 5 Schritte zurück in dein authentisches Selbst 2 - Not-Self-Thema Frustration: Der Weckruf für Generatoren und Manifestierende Generatoren 3 - Not-Self-Thema Wut: Der innere Druck der Manifestoren 4 - Not-Self-Thema Bitterkeit: Wenn Projektoren sich übersehen fühlen 5 - Not-Self-Thema Enttäuschung: Die Herausforderung der Reflektoren 6 - Fazit: Dein Not-Self-Thema ist dein Kompass für Klarheit Was sind Not-Self-Themen im Human Design? Im Human Design sind Not-Self-Themen Hinweise auf eine energetische Fehl-Ausrichtung und Inauthentizität, die entstehen können, wenn du nicht im Einklang mit deiner wahren Natur lebst. Jeder Human Design Energietyp hat ein typisches Gefühl oder Muster, das auftaucht, wenn er sich von äusseren Erwartungen, Konditionierungen oder falschen Entscheidungen leiten lässt . Dein Not-Self-Thema bietet dir daher eine wertvolle Orientierung für dein persönliches Wachstum und deine Selbstentdeckung, weil es sichtbar macht, wo du aus diesen konditionierten Mustern heraus handelst. Wenn du dein individuelles Not-Self-Thema identifizierst und verstehst, kannst du daran arbeiten, diese Muster zu lösen und deine wahre Natur mehr und mehr leben. Sieh dein Not-Self-Thema daher als deinen emotionalen Kompass auf deinem Weg zur Authentizität. Er führt dich zu einem authentischeren, erfüllteren und harmonischeren Leben, denn unterm Strich sind die Not-Self-Themen kraftvolle Werkzeuge für Transformation, weil sie dich dabei unterstützen, deine Echtheit zurückzuholen und dich in deiner Human-Design-Reise an deinem höchsten Potenzial auszurichten. Es gibt vier Not-Self-Themen. Jeder Energietyp hat sein eigenes, ganz spezifisches Thema: Frustration bei den Generatoren und Manifestierenden Generatoren, Wut bei den Manifestoren, Bitterkeit bei den Projektoren und Enttäuschung bei den Reflektoren. Ich nenne das Not-Self auch gerne Unhappy-State. Frustration, Wut, Bitterkeit oder Enttäuschung werden viel zu oft übergangen oder wegerklärt. Dabei sind sie eigentlich ein Geschenk. Wenn du lernst, diese Signale als Orientierung zu nutzen, wirst du klarer, kraftvoller und authentischer in deinen Entscheidungen. Wie du dein persönliches Not-Self-Muster erkennst Die erste Frage ist: Welcher Human Design Typ bist du? Das ist der Schlüssel zur Interpretation deines Not-Self-Themas. Doch darüber hinaus gibt es auch individuelle Nuancen: Wann tritt dein Muster besonders stark auf? Welche Situationen triggern dich? Welche Glaubenssätze begleiten dich in diesen Momenten? Je bewusster du diese Muster beobachtest, desto eher kannst du sie transformieren. Was passiert, wenn du dein Not-Self übergehst? Wenn du Not-Self-Zustände chronisch ignorierst, kann das langfristig zu Burnout, Entscheidungsblockaden oder innerer Leere führen. Viele Menschen verlieren durch ständige Fehl-Ausrichtung ihre Lebensfreude und wissen nicht, warum. Deshalb mein Rat: Nimm dein Not-Self-Thema ernst. Es ist ein Wegweiser. 5 Schritte zurück in dein authentisches Selbst Identifiziere deinen Energietyp im Human Design und damit dein Not-Self-Thema. Beobachte deine Muster im Alltag ganz ohne Bewertung. Entscheide dich bewusst für deine Strategie und Autorität gemäss deinem Energietyp. Reflektiere regelmässig: Lebe ich gerade in Einklang mit meinem Human Design? Hole dir Unterstützung durch Readings, Mentoring oder Journaling. Not-Self-Thema Frustration: Der Weckruf für Generatoren und Manifestierende Generatoren Frustration ist das Not-Self-Thema für Generatoren und Manifestierende Generatoren . Vielleicht kennst du es auch eher als Unzufriedenheit und schlechte Laune oder als unstetes Gefühl, nicht in die Gänge zu kommen. Es fühlt sich an wie festzustecken, innerlich leer zu sein, den „richtigen“ Weg nicht zu finden oder gegen eine Wand zu laufen beziehungsweise nur noch im Kreis zu rennen. Frustration entsteht, wenn du dich auf Aktivitäten oder Beziehungen einlässt, die nicht im Einklang mit deiner sakralen Reaktion stehen. Du erlebst dadurch weniger Zufriedenheit und Erfüllung in deinem Tun. Die Strategie von dir ist es, auf das Leben zu reagieren und abzuwarten, ob sich ein Gefühl eines inneren Ja’s einstellt. Wenn du lernst, darauf zu hören, deine sakrale Reaktion ernst zu nehmen und damit auf deine klare innere Führung zu warten, kannst du diese unangenehmen Empfindungen jeweils ziemlich schnell überwinden. Immer und immer wieder, dafür aber auch jedes Mal etwas schneller. Der Lohn: In dem, was du dann tust, wirst du echte Zufriedenheit erfahren. Wenn du Generatorin bist und dich etwas frustriert, frag dich: Was habe ich gerade aus dem „Ich sollte“-Modus gestartet statt aus echter Freude? Not-Self-Thema Wut: Der innere Druck der Manifestoren Wut ist das Not-Self-Thema für Manifestoren . Du hast das Gefühl, dass man dich nicht versteht. Du fühlst dich zurückgehalten oder gar daran gehindert, zu handeln. In dir brodelt der Groll, du bist leicht reizbar und explodierst gern mal. Wut entsteht, wenn du dich in deiner Unabhängigkeit blockiert fühlst. Diese Blockade entsteht entweder durch Kontrolle von aussen oder aber auch durch fehlende Selbstermächtigung zum Handeln. Deine Strategie ist es, andere über deine Ideen, Handlungen oder Absichten zu informieren. Dabei geht es nicht darum, bei deinem Gegenüber die Erlaubnis für das einzuholen, was du vorhast! Es geht wirklich rein um die Information. Sobald du sagst, was du als Nächstes tun wirst, legt sich die Irritation und es kehrt Frieden ein. Lebe deine Unabhängigkeit, während du gleichzeitig deine Wirkung auf die Menschen um dich herum mitbedenkst. Wenn du Manifestorin bist, frage dich: Wo lebe ich meine Autonomie nicht? An welcher Stelle informiere ich nicht klar genug? Not-Self-Thema Bitterkeit: Wenn Projektoren sich übersehen fühlen Bitterkeit ist das Not-Self-Thema für Projektoren . Es ist das Gefühl, übersehen oder nicht wertgeschätzt oder nicht gebraucht zu werden, irgendwie unsichtbar und nicht wichtig zu sein. Du hast ein tiefes Bedürfnis, für deine Perspektive auf die Dinge geschätzt zu werden. Doch das funktioniert nur, wenn du zur richtigen Zeit eingeladen wirst, deine Erkenntnisse zu teilen. Denn die Strategie von Projektoren ist es, zu warten. Übe dich in Geduld und lerne, die echten Einladungen zu erkennen und wahrzunehmen. Dich aufzudrängen, dein Wissen unter Beweis zu stellen und deine Einsichten und Ideen ungefragt zu teilen, kommt schnell als „Klugschwätze“ an. Znd du weisst ja: Niemand mag Klugscheisser. Wenn du Projektorin bist, frage dich: Wo weiss ich etwas und versuche durch ungefragtes Teilen meines Wissens, Anerkennung zu bekommen? Not-Self-Thema Enttäuschung: Die Herausforderung der Reflektoren Enttäuschung ist das Not-Self-Thema für Reflektoren . Das kann sich in Ernüchterung, Unzufriedenheit oder dem Gefühl äussern, dass das Leben nicht hält, was es verspricht. Egal, ob es sich dabei um Menschen oder Beziehungen handelt. Dieses Gefühl entsteht, wenn du vorschnell Entscheidungen triffst und (oder) dich stark von deiner Umgebung beziehungsweise deinem Umfeld beeinflussen lässt. Gib dir Zeit zum Reflektieren und um deine Umgebung einzuschätzen. Deine Stärke liegt darin, ein Spiegel zu sein. Spontanität und schnell ins Tun zu kommen eher nicht. Deine Strategie ist es, dir selbst Zeit zu geben, deine Umgebung mit allen Sinnen aufzunehmen und die vielen feinen Nuancen zu fühlen, die die Zeit mit sich bringt. Das kann gut und gerne auch mal um die 28 Tage dauern, also einen ganzen Mondzyklus lang. Wenn du Reflektorin bis, frage dich: Gebe ich mir genug Raum zur Reflexion oder reagiere ich zu schnell auf äussere Impulse? Fazit: Dein Not-Self-Thema ist dein Kompass für Klarheit Dein ganz persönliches Not-Self-Thema kann dir Orientierung geben und dir helfen, die Lücke zwischen deinem konditionierten Selbst und deiner wahren Natur zu erkennen. Wenn du lernst, auf dieses Signal zu hören, kannst du bewusster, klarer und erfüllter leben. Generiere dir deinen ganz persönlichen Human Design Report und lerne dich selbst auf einer ganz neuen Ebene kennen. Natürlich inklusive deines Not-Self-Themas. Klicke dazu entweder auf das Bild oder 👉🏻 HIER auf diesen Link 👈🏻

  • Was ist Kontemplation? Ihre Bedeutung und warum sie im Human Design so wichtig ist.

    Meiner Erfahrung nach kannst du im Yoga eine Asana (Haltung) hundertmal einnehmen und sie wird dir trotzdem jedes Mal etwas Neues zeigen. Im herabschauenden Hund wird mir das besonders deutlich: Mal spüre ich Weite, mal Widerstand, mal Ruhe und auch ab und zu das Bedürfnis, sofort wieder herauszugehen. Mein Kopf will raus aus der Position und dennoch bleibe ich und atme mich durch dieses Gefühl. Ich weiss, dass ich mich nach der Session wie neugeboren fühlen werde. Was sich auf der Yogamatte zeigt, ist auch eine der grössten Herausforderung im Human Design: Du kannst unglaublich viel wissen und trotzdem ist es möglich, dass dieses Wissen deinen Körper noch nicht erreicht hat. Dein Kopf sammelt Inhalte über Human Design wie ein Eichhörnchen, das den Winter überstehen muss. Du liest Bücher, hörst Podcasts, schaust Videos, und trotzdem fühlt sich dein Alltag immer noch nicht wirklich anders an. Dabei weiss dein Verstand doch schon so viel. Warum läuft also bitte dein Körper weiterhin auf Autopilot? Die Brücke zwischen all diesem Wissen und der wahren Verkörperung deines Human Designs heisst Kontemplation: Du bleibst bei einem Thema bewusst dran, lässt es in deinem Körper wirken und betrachtest es von verschiedenen Seiten.  Inhaltsverzeichnis:  1 - Kontemplation einfach erklärt 2 - Warum Kontemplation im Human Design so wichtig ist 3 - Kontemplation ist Körperarbeit 4 - So beginnst du mit Kontemplation im Human Design 5 - Was Kontemplation vom Grübeln und Analysieren unterscheidet 6 - Wie dein Energietyp deine Kontemplation färbt 7 - Häufige Fehler bei der Kontemplation 8 - Fazit: Kontemplation macht aus Human Design Wissen echte Verkörperung Kontemplation einfach erklärt Kontemplation bedeutet, bei einem Thema bewusst und wiederholt beobachtend dranzubleiben. Du beobachtest, was ein Gedanke, ein Muster oder eine Situation in dir auslöst. Nur beobachten. Neugieriges Beobachten. Dein Ziel ist es, diesen Gedanken, das Muster oder die Situation wirklich kennenzulernen. Dieses Beobachten ist im Human Design der Schritt, der aus deinem vielen Wissen nach und nach Verkörperung macht. Du nimmst dir ein einziges Thema aus deinem Chart heraus und verbringst Zeit damit. Du schaust es dir von verschiedenen Seiten an, lässt es in dir wirken und beobachtest deine Reaktionen. So, als würdest du mit einer neuen Freundin am Küchentisch sitzen, Kaffee trinken und sie wirklich kennenlernen. Verwechsle Kontemplation nicht mit Nachdenken. Wenn du über etwas nachdenkst, sucht dein Kopf sofort nach einer Antwort oder Lösung. Dein Verstand hat Pause, wenn du zum Beobachter wirst. Warum Kontemplation im Human Design so wichtig ist Du hast schon so viel über dein Design gelernt. Du weisst, welcher Energietyp du bist . Du kennst deine Tore , die Bedeutung deiner Linien, weisst, was deine Autorität für dich bereithält und was dieses eine offene Zentrum für ein Potenzial in sich trägt. Und trotzdem merkst du: Im echten, realen Leben kommen immer wieder die alten Muster zurück. Das liegt vor allem daran, dass dein Nervensystem noch nicht mitgekommen ist. So viel neues Wissen, so viele tolle Aha-Momente. Das muss erstmal integriert werden. Kontemplation hilft dir, dieses neue Wissen, die neue Weisheit über dich selbst und dein wahres Sein langsam in deinem Körper ankommen zu lassen. Sie bringt dich raus aus dem reinen Verstehen und hinein ins bewusste Wahrnehmen. Du beobachtest, wie sich ein Thema in deinem Alltag zeigt, wie dein Körper reagiert und welche Situationen dich enger oder weiter werden lassen. So wird dein Human Design Chart von einer Sammlung an Informationen zu einem lebendigen Wegweiser, mit dem du tatsächlich Tag für Tag mehr anfangen kannst. Kontemplation ist Körperarbeit Dein Chart heisst nicht ohne Grund auch "Körpergrafik". Kontemplation ist deshalb auch immer Körperarbeit. Dein Nervensystem, deine Muskeln, dein Atem erzählen so viel ehrlicher, ob du ein Thema schon lebst oder ob du es bisher nur verstanden hast. Du kannst zum Beispiel mit einem Tor beginnen, das dich besonders fasziniert oder triggert. Oder du startest mit dem Tor in deiner bewussten Sonne oder bewussten Erde. Lies dir die Beschreibung dazu in Ruhe durch und lausche dann in dich hinein. Fragen für deine Kontemplation können sein: Wo wird es eng oder hart im Körper, wenn ich mich intensiver mit diesem Thema beschäftige? Wo fühlt sich etwas weit, lebendig oder ruhig an? Welche Emotion taucht zuerst auf, wenn ich diese Energie in meinem Alltag bewusst wahrnehme? Wie zeigt sich dieses Thema in meinem Leben und in meinen Beziehungen? Veränderung passiert manchmal mit einem einzigen grossen Aha-Moment. Doch im Falle von Human Design und dem Erkennen deines wahren Selbst braucht sie viele kleine Momente, in denen du präsent bleibst und alte Muster zwar bemerkst, ihnen aber nicht automatisch folgst. Seit dem Tag, an dem du auf die Welt gekommen bist, haben ganz viele andere Menschen dich geprägt und geformt. Vieles davon war ganz bestimmt richtig gut und absolut im Sinne deines wahren Ich's. So einiges anderes davon aber unter Garantie nicht förderlich. Konditionierung lässt grüssen. Betrachte jede Beobachtung wie ein Mini-Training für dein System. So beginnst du mit deiner Kontemplation im Human Design Kontemplation ist nicht kompliziert. Du brauchst dafür kein bestimmtes Ritual oder eine Methode. Wichtig ist aus meiner Sicht nur, dass du dich auf ein Thema nach dem anderen einlässt und dir Zeit nimmst. So kannst du anfangen: Wähle ein Thema aus deinem Chart Nimm ein Tor, ein Zentrum, deine Autorität oder ein Thema, das dich gerade stark beschäftigt. Bleibe einige Tage bei diesem einen Thema Spring nicht sofort weiter zum nächsten Aspekt. Tiefe entsteht durch Wiederholung. Beobachte deinen Körper Achte darauf, was in deinem Bauch, Brustkorb, Hals, Schultern oder Atem passiert, wenn du an dieses Thema denkst oder es im Alltag auftaucht. Notiere echte Beobachtungen Ein Notizbuch hilft dir, dich zu erinnern. Notiere das, was du wirklich gespürt, gedacht oder erlebt hast. Übe ohne Lösungsdruck Kontemplation ist Neugier pur. Du musst keine Aufgabe „richtig“ machen. Bleib schlichtweg dran und neugierig auf dich selbst. Was Kontemplation vom Grübeln und Analysieren unterscheidet Grübeln, Nachdenken, Analysieren, Auseinandernehmen und erneutes Durchdenken haben nichts mit Kontemplation zu tun. Du sollst dich weder im Kreis drehen, noch irgendetwas unter Kontrolle bekommen oder bis ins kleinste Detail verstehen müssen. Du bleibst beim Kontemplieren Ergebnis-offen und Lösung-frei. Du beobachtest, was ist. Punkt. Du greifst nicht ein. Die blosse Beobachtung öffnet den Raum für weitere Möglichkeiten und schafft dadurch Raum für echte Veränderung. Wie dein Energietyp deine Kontemplation färbt Jeder Human Design Energietyp erlebt Kontemplation etwas anders. Dabei bleibt der Prozess immer gleich: hinschauen, fühlen und sich selbst beobachten. Generatorinnen: Kontemplation über Bauchgefühl und Frust Bei dir als Generatorin steht der Bauch im Zentrum. Dein Körper zeigt dir sehr klar, worauf Energie da ist – und worauf nicht. Fragen für deine Kontemplation: Wo sagt mein Bauch klar Ja, und ich gehe trotzdem auf halbe Kraft? Wo arbeite ich weiter, obwohl die Freude raus ist? Achte auf: Weite und Lebendigkeit im Bauch oder Schwere, Druck und Müdigkeit Kontemplation heisst für dich, deine Reaktionen ernst zu nehmen und zu beobachten, welche Situationen dich energetisch aufladen und welche auslaugen. Manifestierende Generatorinnen: Kontemplation über Tempo und Sprünge Als Manifestierende Generatorin liebt deine Energie Tempo, Abkürzungen, Projekte im Parallel-Modus. Genau deshalb kann Kontemplation für dich besonders wertvoll sein. Fragen für deine Kontemplation: An welcher Stelle springe ich im Kopf so schnell weiter, dass mein Körper überhaupt keine Chance hat, nachzukommen? Wie fühlt sich mein System an, kurz bevor ich etwas starte? Achte auf: Nervöse Unruhe im Unterschied zu freudiger Aufbruchsstimmung. Und auf Momente, in denen dein Körper eigentlich eine Pause möchte. Kontemplation heisst hier: einmal tief durchatmen, kurz innehalten, bevor du lossprintest. Nimm wahr, wie sich ein bewusst gesetzter Start anfühlt. Projektorinnen: Kontemplation über Anerkennung und Erschöpfung Du als Projektorin nimmst Menschen, Muster und Systeme sehr klar wahr. Dabei kann es leicht passieren, dass dein Fokus nur noch bei anderen liegt. Fragen für deine Kontemplation: Wo richte ich meine Aufmerksamkeit fast ausschliesslich auf andere? Wie fühlt sich mein Körper an, wenn ich mich wirklich gesehen und anerkannt fühle? Achte auf:  Schwere in Schultern, Augen, Kopf und dein Bedürfnis nach Rückzug und nach Stille Kontemplation heisst für dich, deine Müdigkeit zu respektieren und zu beobachten, welche Einladungen dir guttun und welche nicht.  Manifestorinnen: Kontemplation über innere Impulse In dir, liebe Manifestorin , entsteht Bewegung oft aus einem inneren Drang heraus. Diese Impulse sind wertvoll, auch dann, wenn sie nicht immer logisch wirken. Fragen für deine Kontemplation: Wo spüre ich den Impuls, etwas anzuschieben? Was passiert in meinem Körper, wenn ich diesen Impuls zurückhalte? Achte auf:  Druck im Brustkorb, Hals oder Bauch und auf die Erleichterung, sobald du einen ersten Schritt machst Kontemplation heisst hier: deine Impulse bemerken und sie auf keinen Fall sofort weg-argumentieren zu wollen. Beobachte, welche Projekte deine Energie wirklich aufladen. Reflektorinnen: Kontemplation über Umgebung und Zyklen Als Reflektorin „liest“ du die Energie von Menschen und nimmst Stimmungen, Räume und Tagesqualitäten besonders fein wahr. Deshalb beginnt Kontemplation bei dir oft mit dem Blick auf dein Umfeld. Fragen für deine Kontemplation: Wie verändert sich mein Körpergefühl in verschiedenen Umgebungen? In welchen Settings atme ich tiefer, schlafe besser, lebe leichter? Achte auf: Unterschiede im Körpergefühl je nach Menschen und Orten und kleine Signale wie Kopfdruck, Unruhe und Müdigkeit sind wichtig. Kontemplation heisst für dich, deine Umgebung bewusster wahrzunehmen und dir zu erlauben, sorgfältiger zu wählen, wo du dich aufhältst. Häufige Fehler bei der Kontemplation Damit Kontemplation ihre Wirkung entfalten kann, lohnt es sich, ein paar typische Stolperfallen zu kennen. Zu viele Themen auf einmal Wenn du gleichzeitig Tore, Zentren, Linien, Variablen und Autorität betrachten willst, wird es garantiert unruhig. Nimm lieber ein einziges Thema. Ja, auch wenn du Manifestierende Generatorin bist ;) Sofort eine Lösung suchen Mit Kontemplation bist du Beobachtende. Es wird weder ein Ergebnis noch eine Lösung von dir erwartet. Sobald du dich jedoch unter Druck setzt, blockierst du genau das, was sich zeigen möchte. Nur im Kopf bleiben Herz über Kopf. Fühlen über Verstehen. Wahrnehmen über Interpretieren. Wenn du ausschliesslich interpretierst, aber nicht spürst, fehlt die verkörperte Ebene. Dein Körper ist deine zentrale Quelle während deiner Kontemplation. Deine Beobachtungen bewerten Es geht bei der Kontemplation darum, das, was ist, wahrzunehmen – für WAHR zu nehmen. Da gibt es kein „gut“ oder „schlecht“. Es geht darum, ehrlich zu registrieren, was da ist. Fazit: Kontemplation macht aus Human Design Wissen echte Verkörperung Kontemplation verwandelt dein Human Design Chart von einer Sammlung an wahnsinnig vielen Informationen über dich in einen lebendigen Wegweiser, mit dem du tatsächlich etwas in deinem Alltag anfangen kannst. Sie erinnert dich daran, dass Veränderung nicht nur über Verstehen entsteht, sondern über bewusste Beobachtung und Körperwahrnehmung. Jedes Mal, wenn du einen Aspekt deines Charts kontemplierst, wirst du daran erinnert, dass dein Potenzial kein Zufall ist. Dein Chart zeigt dir die energetische Landkarte und durch Kontemplation beginnst du, das Gelände wirklich zu erkunden. Du stärkst dein Vertrauen in deine Wahrnehmung und in die Art, wie du durch dein Leben gehen willst. Wähle noch heute ein einziges Thema aus deinem Chart und beobachte es in den nächsten Tagen. Verstehe, warum du tickst, wie du tickst Human Design Report Wenn du das Gefühl hast, dass da mehr für dich möglich ist, du aber nicht greifen kannst, was es ist, dann ist dieser Report der erste Schritt zu dir selbst.

  • So hilft dir Human Design, Familienfeiern entspannter zu erleben: Warum dein Platz an der Familientafel über den ganzen Abend entscheiden kann

    Ostern steht vor der Tür. Morgen ist schon Gründonnerstag und ich rechne mit vollen Autobahnen, da dieses Fest für viele auch ein Familienfest ist. Die leuchtenden Augen der Kleinsten beim Ostereiersuchen sind einfach zu schön, als dass man sie verpassen möchte. Während du beim Osterspaziergang mit Alt und Jung noch gut den politischen Ansichten von Onkel Ernie aus dem Weg gehen kannst, wird es spätestens an der gemeinsamen Familientafel bei Kaffee und Kuchen kritisch: Der einzige noch freie Stuhl ist der neben Tante Frieda mit dem lockeren Gebiss auf der rechten Seite und eben Onkel Ernie auf der linken Seite. Eigentlich hast du dich wirklich auf dieses Familienessen gefreut. Jetzt, nur ein halbes Stück Kuchen im Mund später, merkst du, dass du wieder in derselben Rolle gelandet bist wie vor 20 Jahren. Du erklärst dich, schluckst runter, lachst an den falschen Stellen, sagst aus Höflichkeit Ja und fragst dich auf dem Heimweg, warum du schon wieder nicht ganz du selbst warst. Nach jahrelangem Human Design Coaching mit Klientinnen und Klienten, die mir immer wieder berichteten, dass sie nach Familienfeiern mindestens drei Tage für die Erholung bräuchten, habe ich endlich einen lange gehegten Traum wahrgemacht: Zusammen mit dem Institut für Angewandte Familien-Energetik in Bern (AFEB) habe ich einen auf Human Design basierenden Familienfeier-Sitzplan entwickelt. Inhaltsverzeichnis 1 - Was die Forschung in Bezug auf Familiengespräche an Festtagen zeigt 2 - So funktioniert der Familienfeier-Sitzplan auf Basis von Human Design 3 - Zusätzliche Parameter, die den Sitzplan beeinflussen 4 - Erfahrungsberichte aus der Testphase für den Human Design Familienfeier-Sitzplan 5 - Häufig gestellte Fragen Was die Forschung in Bezug auf Familiengespräche an Festtagen zeigt Die Datenlage ist eindeutig. In einer Auswertung von 1'247 dokumentierten Familienfeiern durch das AFEB zeigte sich: 73 % aller eskalierten Familiengespräche entstanden durch direkte Sitznachbarschaft von Menschen mit kollidierenden definierten Zentren. 81 % der Befragten berichteten von deutlich weniger Erschöpfung, wenn sie gemäss ihrem Energietyp und ihrer Autorität platziert wurden. Gespräche von Familienmitgliedern mit einem definierten Emotionszentrum, die gemeinsam in der Tischmitte platziert wurden, hatten eine um 67 % höhere Wahrscheinlichkeit für dramatische Wendungen beim Hauptgang. Diese Zahlen überraschen nicht. Human Design zeigt uns seit Jahrzehnten, wie Energie zwischen Menschen fliesst, sich verstärkt und sich staut. Es war Zeit, das auch am Esstisch anzuwenden. So funktioniert der Familienfeier-Sitzplan auf Basis von Human Design Das Tool benötigt die Geburtsdaten aller Anwesenden und berechnet daraus eine optimierte Sitzanordnung. Das sind die Grundprinzipien: Manifestor:innen erhalten einen Platz mit klarer Übersicht über den gesamten Tisch. Ihre Energie braucht Raum zur Entfaltung. Alle anderen bekommen so die Möglichkeit, rechtzeitig informiert zu werden, bevor die nächste Entscheidung bereits gefallen ist. Generator:innen sitzen dort, wo Reaktion möglich ist: nah am Geschehen, aber nie an der Stelle, von der aus man das Gespräch führen muss. Ihre Stärke liegt im Antworten, nicht im Initiieren. Das gilt auch für die Frage, ob noch jemand Kartoffeln möchte. Manifestierende Generator:innen benötigen Bewegungsfreiheit. Ein Eckplatz mit Zugang zu mehreren Gesprächsgruppen gleichzeitig hat sich in der Praxis bewährt. Projektor:innen sitzen dort, wo sie sehen und gesehen werden können. Sie sitzen zwar nicht im Zentrum des Geschehens, aber doch nah genug, um eingeladen zu werden, wenn ihre Perspektive gefragt ist. Und sie wird gefragt werden. Garantiert. Spätestens beim Dessert. Reflektor:innen bekommen einen ruhigen Platz mit Abstand zu stark definierten Zentren. Fensterplätze haben sich bewährt. Ihre Einschätzung des Abends wird – falls gewünscht – 28 Tage später eingeholt. Zusätzliche Parameter, die den Sitzplan beeinflussen Der Sitzplan ist eigentlich ganz simple und doch kommen noch so viele weitere Parameter zum Zug, dass es den Anschein nehmen könnte, er wäre kompliziert. Ein paar solcher logischen, den Familienfeier-Sitzplan nach Human Design beeinflussenden Parameter findest du hier (Auszug): Familienmitglieder mit einem definierten Emotionszentrum erhalten Plätze mit ausreichend Abstand zueinander. Zwei definierte Emotionszentren in direkter Nachbarschaft erzeugen sonst ein emotionales Feld, das die gesamte Tischgesellschaft beeinflusst – oft schon beim Brotkorb. Wer Tor 55 (Fülle) aktiv hat, bringt ausserdem die Überzeugung mit, dass das Leben ein Spielplatz ist. Das klingt grundsätzlich charmant, wird jedoch schwierig, wenn jemand mit Tor 63 (Zweifel) direkt daneben sitzt und jede Aussage auf logische Konsistenz prüft. Die Familienmitglieder oder Gäste mit aktiviertem Kanal 37-40, also Kanal der Gemeinschaft, sind das energetische Fundament jeder Familienrunde. Sie sorgen für das Zusammengehörigkeitsgefühl, solange Fairness und gegenseitiger Respekt gewährleistet sind. Bricht das Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen am Tisch zusammen, ziehen sie sich innerlich zurück. Alle anderen spüren das, auch wenn keiner von ihnen genau einordnen kann, woher dieses Gefühl kommt. Menschen mit dem aktivierten Kanal 20-57, dem Kanal der Improvisation, sitzen am besten dort, wo spontanes Eingreifen möglich ist. Ihre Intuition ist blitzschnell und präzise. Sie handeln, bevor andere überhaupt reagiert haben. Glaub mir: Am Kopfende eines langen Tisches ist diese Energie verschwendet. Menschen mit definiertem Herzzentrum wissen genau, was sie wollen, und setzen ihren Willen mit Ausdauer durch. Anerkennung ist ihnen wichtig. Sie sitzen gut an einer Position, von der aus sie gesehen werden ... und gehört. Wer Tor 43, Entscheidung, aktiv hat, kommt blitzartig zu Eingebungen und Erkenntnissen, die ihrer Zeit voraus sind. Am Familientisch wird das manchmal als Unterbrechung erlebt. Der Familien-Sitzplan platziert diese Person dort, wo ihre Impulse Raum bekommen und gehört werden können. Erfahrungsberichte aus der Testphase für den Human Design Familienfeier-Sitzplan Ich habe den Sitzplan zu Weihnachten getestet. Meine Mutter, sie ist Manifestorin mit definiertem Herzenzentrum, sass am Kopfende mit vollem Überblick. Mein Bruder, emotionaler Generator mit Kanal 37-40, hatte genug Abstand zu meinem Vater, der seit Jahren jeden Satz kommentiert. Es war das ruhigste Fest seit mindestens einem Jahrzehnt. Karin, 44, Generatorin 4/1 Als Projektorin sitze ich normalerweise dort, wo zufällig noch ein Platz frei ist. Mit dem Sitzplan sass ich zu Silvester neben meiner Schwester, einer Generatorin mit Kanal 20-57. Sie ist wirklich jemand, die intuitiv reagiert und tatsächlich zuhört. Ich wurde gefragt, was ich denke. Zweimal. Theresa, 39, Projektorin 2/4 Ich spreche hier auch aus eigener Erfahrung. Ich bin emotionale Generatorin mit Profil 6/2 und aktivem Kanal 6-59 (Nähe und Intimität). Menschen öffnen sich mir gegenüber und vertrauen sich mir an. Das ist am Esstisch wirklich schön. Tor 6 (Diplomatie, Mediation, Streit) macht mich zur natürlichen Brückenbauerin in Konflikten. Aber nur, wenn ich den Abstand habe, den mein Profil 6/2 braucht: leicht zurückversetzt, beobachtend und nur dann eingreifend, wenn ich wirklich gefragt werde. Der Familienfeier-Sitzplan auf Basis von Human Design berücksichtigt das. Ich sitze seitlich, mit Überblick und dennoch nah genug am Geschehen. Mein aktiviertes Tor 58 (Lebensfreude) erklärt mir, warum ich spüre, wenn etwas am Tisch nicht stimmt. Ich habe bei einer anderen Sitzordnung eigentlich den inneren Antrieb, diesen Umstand zu verbessern. Der neue Sitzplan nach Human Design gibt mir die strukturelle Erlaubnis, das sein zu lassen. Der Sitzplan hat bei uns letzte Weihnacht vor allem eines verhindert: dass ich wieder automatisch die Gastgeberin, Vermittlerin und emotionale Müllabfuhr in Personalunion werde. Ich sass weit genug weg von meiner Grosstante, um freundlich zu bleiben, und nah genug am Kuchen, um mich bei Bedarf selbst zu regulieren. Claudia, 41, Generatorin 6/2 Meine Familie kennt Human Design nicht und ich habe ihr auch nichts vom Human Design Sitzplan erzählt. Offiziell habe ich einfach „aus organisatorischen Gründen“ dieses Mal mit Sitzkärtchen gearbeitet. Inoffiziell sass mein Bruder nicht mehr neben meinem Onkel mit Dauermeinung. Es war das erste Osterfest seit Jahren, bei dem niemand beleidigt den Raum verlassen hat. Nadine, 38, Manifestorin 1/3 Ich war erst skeptisch. Aber nachdem mein Vater beim Neujahrsbrunch nicht mehr direkt neben meiner Schwester sass, blieb der legendäre Kartoffelsalat-Konflikt komplett aus. Wir hatten nicht einmal eine Diskussion über „früher“. Das grenzt in meiner Familie an ein Wunder. Miriam, 52, Projektorin 5/1 Häufig gestellte Fragen Muss die Familie Human Design kennen? Die Geburtsdaten genügen. Der Plan funktioniert still im Hintergrund. Niemand muss wissen, warum die Tischordnung dieses Jahr so aussieht, wie sie aussieht. Was, wenn sich jemand weigert, seinen Platz einzunehmen? Das ist ein Hinweis auf ein definiertes Herzzentrum oder mindestens das aktivierte Tor 26 (Egoismus). Das zeigt die Fähigkeit, jede Situation in die eigene Richtung zu drehen. Passe den Plan an. Energetisch wird er sich trotzdem auswirken. Ist der Sitzplan auch für andere Anlässe geeignet? Er wurde bereits an Weihnachten getestet (siehe Erfahrungsberichte weiter oben). Geburtstagsfeiern, Betriebsfeste, Hochzeiten und WG-Küchen-Gespräche befinden sich in der Pilotphase. Ergebnisse folgen nach dem Sommer. Was passiert, wenn an der Familienfeier nur noch ein einziger Platz frei ist? In diesem Fall greift das Notfallprotokoll. Betroffene Personen werden energetisch stabilisiert, indem sie mit Kuchen, Kaffee oder einer klaren Fluchtlinie zur Terrasse versorgt werden. Idealerweise wird zusätzlich das Gesprächsthema frühzeitig auf das Wetter gelenkt. Funktioniert der Sitzplan auch, wenn nur die eigenen Geburtsdaten bekannt sind? Ja, allerdings in eingeschränkter Form. Das System arbeitet dann mit Wahrscheinlichkeiten, familiären Erfahrungswerten und dem sogenannten Feiertags-Kompensationsmodus. Was ist, wenn mehrere Familienmitglieder denselben optimalen Platz hätten? Dann entscheiden die Hierarchie der definierten Zentren, die aktuelle Transitlage und im Zweifelsfall die Person, die den Kartoffelgratin gemacht hat. Kann der Sitzplan auch Konflikte mit Schwiegerfamilien entschärfen? Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend. Besonders wirksam zeigte sich eine diagonale Platzierung bei gleichzeitig begrenztem Blickkontakt und kontrolliertem Zugang zu heiklen Gesprächsthemen wie Erziehung, Karriere und Immobilienpreisen. Was, wenn ich bewusst neben der anstrengendsten Person sitzen möchte? Das ist möglich, wird aber nur erfahrenen Menschen mit stabilem Nervensystem und einem definierten Selbstzentrum empfohlen. Für alle anderen raten wir zu einer Position mit mindestens einem neutralen Puffer-Menschen dazwischen. Gibt es den Sitzplan auch für Weihnachten? Ja. Die Weihnachtsversion ist aktuell sogar präziser, da dort zusätzliche Stressfaktoren wie Geschenke-Druck, Küchenlogistik und generationsübergreifende Erwartungen berücksichtigt werden. Wie kurzfristig kann der Sitzplan erstellt werden? In dringenden Fällen innerhalb von 12 Minuten. Voraussetzung ist, dass alle Geburtsdaten vorliegen und niemand kurz vor dem Dessert noch spontan die Tischordnung infrage stellt. Ist der Sitzplan auch für Patchwork-Familien geeignet? Ja. Gerade dort zeigt sich der Mehrwert besonders deutlich, weil das System zwischen genetischer Nähe, emotionaler Altlast und sozial erlerntem Pflichtgefühl differenzieren kann. Was, wenn jemand seinen Platz eigenmächtig tauscht? Dann übernimmt das System keine Verantwortung für die energetischen Folgen. Erfahrungsgemäss entstehen erste Irritationen innerhalb von 17 bis 25 Minuten, meist zwischen Hauptgang und Kaffee. Berücksichtigt der Sitzplan auch Kinder? Kinder werden grundsätzlich flexibler bewertet, solange sie nicht ausgerechnet zwischen zwei emotional aufgeladenen Erwachsenen mit ungeklärter Familiengeschichte sitzen. Dein nächster Schritt Der Human Design Familienfeier-Sitzplan verbindet energetische Erkenntnisse mit konkreter Alltagstauglichkeit. So musst du dich an Ostern und all den kommenden Familienfeiern nicht länger auf Glück, Strategie oder spontane Flucht ins Küchenhelfer-Team verlassen. Wenn du Ostern dieses Jahr also anders erleben möchtest, vielleicht ruhiger, klarer, mit weniger Energie-Kater am Abend, dann ist der Familienfeier-Sitzplan auf Basis von Human Design genau das, was du brauchst. Hol dir den Human Design Familienfeier-Sitzplan an. Er ist kostenlos, denn ich bin der festen Überzeugung, dass uns allen am meisten geholfen ist, wenn es so vielen Menschen wie möglich gut geht. Einfach HIER oder auf das Bild klicken. April, April Hach, das wäre doch zu schön gewesen, wenn es so einfach gewesen wäre. ​Doch weisst du was: Genau das liebe ich am Human Design. Es ist, wie es ist. Und es ist genau richtig, wie es ist. Den Sitzplan gibt es nicht. Aber das Gefühl, das du beim Lesen hattest, und deine Gedanken, dass endlich jemand eine Lösung für solche Situationen hätte … die sind real. Die eigentliche Frage ist eine andere: Weisst du, wer du bist, wenn du dich an den Familientisch setzt? Kennst du dich wirklich? Dein Human Design Chart erzählt dir so viel über deine Potenziale, Stärken und Talente. Selbst zu  bestimmen, seine eigene Wahrheit zu leben und sich selbst zu sein, beginnt damit, sich selbst gut zu kennen. Darum mein Vorschlag: Hör auf, dich von anderen platzieren zu lassen. Erkunde dich selbst und ein Human Design. Dein auf dich persönlich zugeschnittener Report ist hierbei ein guter Anfang. Du hattest Spass an diesem Scherz? Dann hinterlass' mir doch gerne ein bisschen Liebe in Form von einen Kommentar 🫶🏻 Das war übrigens mein 4. Aprilscherz in Folge 2023 habe ich einen neuen Energietyp im Human Design entdeckt: den Armurnator. 2024 konntest du deinen Energietypen wechseln, wenn du ihn doof fandest und 2025 habe ich den ersten KI-Coach erfunden, der dich dich und dein Human Design Chart besser kennt als du selbst

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