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- Vegan naschen im Herbst: mein liebstes Rezept für Süsses sind "Heisse Marroni"
Im Herbst ist bei uns in der Blogosphäre Blogparaden-Zeit . Eine Bloggerin gibt ein Thema vor und wir schreiben dazu einen eigenen Blogartikel. Der wird natürlich zu der Themen-Geberin verlinkt und auch in den Kommentaren unter dem Aufruf stellst du den Link zu deinem Artikel mit rein. Dieses Jahr sind es fast 50 Aufrufe zu einer Blogparade geworden. Meinen Aufruf "Liebesbrief an meinen Körper" findest übrigens HIER . Als Ingrid Holscher ihr Thema verkündete, wusste ich sofort: "Da mache ich mit!". Ingrid's grosses Anliegen ist es, Müll zu vermeiden und Ressourcen zu schonen. Das macht sie, indem sie mit ihren Kursen und Beratungen zum Thema Windelfrei und ihren Blogartikeln rund um Nachhaltigkeit und Veganismus aufklärt und informiert. Ihr Aufruf zur Blogparade für dieses Jahr lautet: "Vegan naschen im Herbst: mein liebstes Rezept für Süsses!" . Ich liebe Süsskram. An Kuchen, Schokolade oder Keksen komm ich selten vorbei ohne wenigsten ein bisschen davon zu naschen. Da mein Lieblingsmensch so überhaupt nicht süss isst und ich der Versuchung nicht standhalten kann, gibt es bei uns so gut wie nie Leckereien. Reiner Selbstschutz meinerseits. Stattdessen haben wir immer Datteln da und Bananen und Mandeln. Wenn mich also der Süss-Hiper erwischt, nasche ich "vollwertig". Besonders im Herbst und Winter, wenn es draussen mehr dunkel als hell ist und auch kalt und nass wird, mag ich die wohlige Wärme von Süssspeisen. Da könnte ich die ganze Zeit Kekse backen, heissen Kakao trinken und stricken. Es gibt jedoch eine Nascherei, an der auch mein Liebster nicht vorbeigehen kann: Heisse Marroni . Je nach Dialekt und Land sind das Maronen, Kastanien, Maroni (in Österreich mit nur einem "r"), Keschde in der Pfalz oder Keschtn in Südtirol. Bis Mitte 20 kannte ich "Heisse Marroni" nicht. Gut möglich, dass wir mal Esskastanien zu Hause hatten, doch erinnern tu ich mich nicht daran. Erst als ich in die Schweiz kam, wurde ich in meinem ersten Herbst vor 17 Jahren in diese Köstlichkeit eingeweiht. Ich kann mich noch gut erinnern, wie erstaunt ich angeschaut wurde, als wir vor einem Marroni-Stand anhielten und ich keinen blassen Schimmer hatte, was ich gleich zu essen bekommen würde. Bei meinem ersten Bissen wurde ich mit Argus-Augen beobachtet: "Du bist kein Schweizer, wenn du heisse Marroni nicht magst!" hiess es. Die Wärme der Marroni in meiner Hand, das Rausholen aus der Schale, der Geruch von süsslicher Nuss und dann der Geschmack - es war einfach nur KÖSTLICH! Seither vergeht keine Marroni-Saison ohne mindestens(!) einmal extra für heisse Marroni das Haus zu verlassen um sie ganz frisch am Marroni-Stand zu kaufen. Für dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen, selbst mal welche zu machen. Wenn das nämlich easy peasy geht, kann ich viel öfter davon naschen, als immer nur dann, wenn ich an einem Marroni-Stand vorbeikomme. Und günstiger ist es auch ;o) Hier kommt der Aufruf zur Blogparade von Ingrid genau zum richtigen Zeitpunkt. Mein Experiment passiert auf diese Weise nicht nur bei mir daheim in der Küche, sondern auch gleich auf meinem Blog und du hast vielleicht eine neue Lieblings-Nascherei. Da ich meine Maroni aus dem Migros habe, hab ich mich auch direkt an dem Rezept von ihnen orientiert: Marroni ca. 1 Stunde in kaltem Wasser einlegen. Vorsichtig über Kreuz einschneiden. Auf ein Blech legen. Eine ofenfeste Tasse mit 1 dl Wasser dazustellen. In die Ofenmitte einschieben. Backofen auf 250 °C Umluft einstellen. Marroni ca. 25 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit mit einem Ofenhandschuh Wasser aus der Tasse aufs Blech giessen. Marroni fertig backen. Absolut easy. Wenn da nicht das Einritzen der Marroni wäre. Jedes Messer, dass ich finden konnte, war ungeeignet. Und unser Sackmesser (Schweizerdeutsch für Taschenmesser) war im James (unser Landrover Defender mit Dachzelt). Am Ende habe ich das Brotmesser benutzt. Heidewitzka hab ich geschwitzt. Minus eine Fingerkuppe oder gar minus ein kompletter Finger stand nicht auf meinem Plan. Irgendwie hab ich das hinbekommen und war mächtig stolz auf mich, dass alles heile blieb. Der Rest war wirklich total einfach. Frisch aus dem Ofen konnten wir es kaum erwarten zu probieren. Lecker. Nicht mit dem Aroma eines Marroni-Stands, der ja die Marroni über offenem Feuer röstet, dennoch lecker. Hier noch ein paar Nutrition-Facts für 100 g Heisse Marroni knapp 200 kcal und keine 2 g Fett im Vergleich dazu haben 100 g (ungeröstete) Erdnüsse knapp 400 kcal und über 30 g Fett und Wallnüsse mehr als 650 kcal und über 60 g Fett die Angabe der Ballaststoffe reicht von 1.5 bis 8 g - also wird das irgendwo dazwischen liegen mit knapp 2 g Eiweiss sind Marroni auch eine gute Proteinquelle Ausserdem sind Marroni reich an Vitamin B1 - wichtig für das Nervensystem Vitamin B2 - unterstützt den Körper bei der Entgiftung Vitamin B6 - wichtiger Bestandteil des Fettstoffwechsels Vitamin C - gut für das Immunsystem vor allem im Herbst & Winter Kalium - wichtig für die Weiterleitung von Nervenimpulsen Omega-3-Fettsäuren - positive Wirkung auf den Bluttfettspiegel Mein Fazit: Super lecker, super sättigend, reich an wichtigen Vitaminen und Ballaststoffen und wird ab diesem Herbst öfter auch zu Hause gemacht. Jetzt du. Was naschst du am liebsten, wenn's draussen dunkler und kühler wird?
- Das Baukastenprinzip der veganen Lebensmittel - entspannt und gut versorgt im Alltag
Du willst dich mehr und mehr pflanzenbasiert ernähren, doch weisst nicht, wo du anfangen sollst und wie du welche Lebensmittel miteinander kombinieren kannst? Du willst dich gut versorgt wissen und satt und zufrieden fühlen? Ausser Nudeln mit Tomatensosse und Gemüsesuppe fällt dir nix ein, was du kochen könntest? Dann ist dieses Baukastenprinzip der veganen Lebensmittel genau das Richtige für dich. Das erwartet dich in diesem Blogartikel: 1 - Die Lebensmittelgruppen der veganen Ernährung 2 - Das Baukastenprinzip - so kombinierst du die 5 Lebensmittelgruppen ausgewogen 3 - Rezept-Anregungen, um direkt loslegen zu können Die Lebensmittelgruppen der veganen Ernährung Es gibt insgesamt fünf Lebensmittelgruppen in der veganen Ernährung: Obst, Gemüse, Getreide & Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse & Samen. Obst – Kernobst, Steinobst, Beerenobst und Südfrüchte sind vor allem Wasser- und Kohlenhydrate-Lieferanten. Proteine und Fette sind in der Regel in eher geringen Mengen enthalten. Obst wird eine extrem präventive und zum Teil therapeutische Wirkung in Bezug auf Krebs, Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauf-Krankheiten nachgesagt, denn es ist reich an Kalium, Eisen, Vitamin E und Vitamin C. Gemüse – Wurzeln und Knollen, Blatt- und Salatgemüse, Stängel und Sprossen, Blüten- und Fruchtgemüse, Zwiebeln, Pilze und Algen sind tendenziell energiearm - du nimmst also pro Portion in der Regel sehr wenige Kohlenhydrate, Proteine und Fette zu dir. Dafür bekommt dein Körper die geballte Ladung an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen sowie Ballaststoffen. Also richtig viele gute Sachen, die er so dringend braucht, um gut und gesund für dich jeden Tag aufs Neue zu funktionieren. Getreide, Pseudogetreide und alle Produkte, die wir daraus herstellen können , gehören mittlerweile zu unseren Grundnahrungsmitteln. Richtig gesund sind sie für uns aber nur dann, wenn sie aus dem vollen Korn sind. Sie sind besonders wertvoll zur Deckung des Kohlenhydrate- und Proteinbedarfs und enthalten neben den wichtigen Ballaststoffen auch eine ordentliche Portion an Vitaminen und Mineralstoffen. Hülsenfrüchte - wer braucht schon Tier fürs Protein, wenn er doch Hülsenfrüchte hat . Hülsenfrüchte sind die(!) Proteinquellen der Pflanzenwelt. Ausserdem sind sie reich an Eisen, Mangan, Zink, Selen, Kalium, Kalzium und den B-Vitaminen B1, B2, B3. Auf eines solltest du zwingend achten: Konsumiere Hülsenfrüchte immer gekocht. Nüsse, Samen und Pflanzenöle sind in ihrer Urform reich an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren und enthalten viel Protein. Ausserdem stecken in ihnen viele Mineralien wie Eisen, Calcium, Zink, Magnesium, Kalium, Mangan und Selen. Sie haben ausserdem einen hohen Gehalt an B-Vitaminen und Vitamin E. Avocados, Oliven und Kokosnüsse sind zwar botanisch gesehen Früchte, aufgrund ihres relativ hohen Fettgehalts werden sie jedoch ebenfalls in der Kategorie "Nüssen und Samen" verortet. Kräuter und Gewürze geben unseren Speisen erst den richtigen Pfiff - egal ob frisch, getrocknet oder gemahlen. Das ganz Besondere an ihnen ist ihre sekretionsfördernde Wirkung, sowie die antioxidativen, antibakteriellen und fungiziden (Pilz-abtötenden) Eigenschaften. Damit tragen Kräuter und Gewürze auch zur Vorbeugung einiger Krankheiten bei. In meinem E-Book easy VEGAN ohne Ersatzprodukte findest du eine Liste mit allen mir bis dato bekannten Lebensmitteln sortiert nach diesen fünf Lebensmittelgruppen. Das Baukastenprinzip - so kombinierst du die 5 Lebensmittelgruppen ausgewogen Die meisten von uns essen in der Regel drei Hauptmahlzeiten am Tag: Frühstück, Mittagessen und Abendbrot. Dazwischen gibt es nicht selten einen Snack am Vormittag und auch am Nachmittag oder spätabends auf dem Sofa. Auch das Baukastenprinzip der veganen Lebensmittel orientiert sich an dieser Prämisse. Dennoch möchte ich dich bitten, auf dein individuelles Hungergefühl zu hören: Wenn du das Gefühl hast, dass du morgens kaum einen Bissen runterbekommst, dann folge bitte unbedingt diesem Gefühl und verlege dein Frühstück auf den Vormittag oder die Mittagszeit. Vielleicht gehörst du auch eher zu den Menschen, die gar nicht so grosse Mahlzeiten auf einmal verdrücken können, sondern eher mehrere kleine Portionen am Tag essen. Auch das ist vollkommen richtig. Dein individuelles Hungergefühl ist dein Leitsystem. Ein Apfel oder dein liebstes Reisgericht bieten dir alleine betrachtet einen tollen Nährstoff-Mix. Doch würdest du immer wieder dein Lieblingsessen aus den immer gleichen Zutaten kochen, stehen nach und nach die vielen anderen wertvollen Nährstoffe hinten an. Mit dem Baukastenprinzip kombinierst du alle 5 Lebensmittelgruppen der veganen Ernährung über den Tag verteilt so, dass du genügend Energie aus Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten aufnimmst und ganz bestimmt auch ausreichend Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe zu dir nimmst. Zusätzlich wird deine Kreativität angeregt. Das Baukastenprinzip ist wie folgt aufgebaut: In der obersten Zeile findest du die 5 Lebensmittelgruppen. In der Spalte ganz links siehst du die verschiedenen Mahlzeiten. Welche Lebensmittelgruppe zu welcher Mahlzeit kombiniert werden sollte, ist blau hinterlegt. In der untersten Zeile der jeweiligen Gruppe findest du ein paar Beispiele für Lebensmittel. Bei deiner ersten Mahlzeit des Tages solltest du auf Hülsenfrüchte verzichten und am besten deine letzte Mahlzeit ohne Obst gestalten. Morgens bzw. deine erste Mahlzeit sollte aus Obst, Gemüse, Getreide und Nüsse & Samen bestehen. Dein Mittagessen bzw. deine zweite Mahlzeit zauberst du dir aus Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchten und Nüssen & Samen. Als dritte Mahlzeit abends sind deine Zutaten wieder Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte und Nüsse & Samen. Falls du zwischendurch hungrig wirst, naschst du als Snack etwas aus der Kategorie Gemüse oder Obst, eine Handvoll Nüsse ist auch gut. Rezept-Anregungen, um direkt loslegen zu können Morgens bzw. deine erste Mahlzeit Obst - Gemüse - Getreide - Nüsse & Samen ein warmes Porridge aus Haferflocken mit Apfelstückchen und Kürbiskernen Smoothie aus Bananen, Federkohl, Leinsamen und Kokosnusswasser die gute alte Stulle mit Avocado, einem Salatblatt, Gurkenscheiben, dazu ein Apfel Mittags bzw. deine zweite Mahlzeit oder auch abends bzw. deine dritte Mahlzeit Gemüse - Getreide - Hülsenfrüchte - Nüsse & Samen Reis mit Sch*** 😅 also ein Thai-Reis-Gemüse-Curry mit Tofu und Sesam Linsensuppe mit Gemüseeinlage und Kürbiskernen - dazu eine Scheibe Schwarzbrot ein riesiger, bunter Salat aus grünen Blattsalaten, Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Fenchel und Linsen, mit einem Dressing auf Humus-Basis und Kürbiskerne als Topping, dazu Reiswaffeln Spaghetti "Bolognese" mit Hack auf Erbsenbasis, dazu ein grüner Salat mit einem einfachen Essig-Öl-Dressing Dieses Baukastenprinzip hat mich schon so manches Mal vor der Chipstüte gerettet, wenn ich hungrig nach Hause gekommen bin und so gar nicht wusste, was ich mir jetzt kochen könnte. Es ist wie eine Art Kompass für mich , um auf meinem (gesunden) Weg zu bleiben. Auf diese Weise stelle ich zu einem grossen Teil sicher, dass ich mit allen wichtigen Nährstoffen gut versorgt bin. Dennoch supplementiere ich , weil ich weiss, dass unsere Böden aufgrund der Monokultur schon lange nicht mehr das hergeben, wie noch vor 50 Jahren. Natürlich gibt's auch bei mir "Ausrutscher" oder es sind nur drei der Lebensmittelgruppen miteinander kombiniert. Doch auf lange Sicht kommt es doch auf den "Dauerzustand" an, der entweder für oder gegen meine Gesundheit arbeitet 😉 Hast du das Gefühl, du brauchst mehr Unterstützung und du möchtest das Ganze auch an deinem Human Design ausrichten? Dann ist mein Coaching Plantbased by Human Design vielleicht genau das Richtige für dich.
- Human Design und Ernährung - eine Anleitung in 5 Schritten.
Sobald ich sage, dass meine Passion Human Design ist und ich als einfachstes Übungsmittel unsere tagtägliche Ernährung sehe, denken die meisten bei dem Wort "Ernährung" sofort an Diät. Ja und mit dem Wort "Diät" geht dann meisten Verzicht, Anstrengung, kurzfristiger Erfolg, Jo-Jo-Effekt und Frust einher. Doch schon in einem meiner letzten Blogbeiträge „5 Gründe, warum ich es als emotionaler Generator liebe, mich nach meinem Human Design zu ernähren “ , war Grund Numero Uno für eine Ernährung nach meinem Human Design: Ich kann essen, was ich will . Im Human Design wird keine bestimmte Ernährungsform explizit hervorgehoben. Es heisst einfach nur, je grösser der Verarbeitungsgrad ist, desto weniger Energie steckt noch drin und desto weniger solltest du es auf deinem Speiseplan haben. Egal, ob du dich also vegan, vegetarisch oder mit Tier ernährst - Human Design gibt da keine Wertung ab. Du wirst mir hoffentlich zustimmen, dass frisches und so unverarbeitetes Essen wie möglich wahrscheinlich auch am Vitalstoff-reichsten und gesündesten für uns Menschen ist. Es macht was mit dir, ob du nun frisches Obst und Gemüse zu dir nimmst oder eine Packung Gummibärchen isst. Um dir wortwörtlich vor Augen zu halten, welche tollen und frischen Sachen es gibt, habe ich dir in diesem Blogartikel eine klitzekleine Anleitung erstellt, mit der du in gerade mal 5 Schritten herausfindest, was DU essen magst. Was dich im Blogartikel erwartet Schritt 1 - Materialien und Vorbereitung Schritt 2 - Mach eine Bestandsaufnahme Schritt 3 - Dein Kühlschrank-Check Schritt 4 - Geh einkaufen Schritt 5 - Geniesse deine Mahlzeiten Schritt 1: Materialien und Vorbereitung Du brauchst ein grosses Blatt Papier - am besten Grösse A4 und einen Stift. Mit dem Stift unterteilst du das Blatt in sechs gleich grosse Bereiche, in dem du zuerst der Länge nach von oben nach unten eine Linie zeichnest und dann noch zweimal von links nach rechts quer über das Blatt. Jeder Bereich bekommt eine Kategorie: oben links Obst und oben rechts Gemüse , in der Mitte links Getreide und stärkehaltiges Gemüse und in der Mitte rechts Hülsenfrüchte , unten links Pflanzenöle, Nüsse & Samen und unten rechts Kräuter und Gewürze . Schritt 2: Mach eine Bestandsaufnahme Bereite dir eine Tasse Tee oder Kaffee zu und dann überleg dir, was dir schmeckt. Ich lebe selbst pflanzenbasiert und verzichte auf tierische Produkte, weil ich es zum einen moralisch und zum anderen gesundheitlich nicht vertrete. Ich bin überzeugt, dass wir hier in Europa längst ohne Tier auf dem Teller sehr viel gesünder und vitaler leben könnten. Darum findest du hier von mir keine Empfehlung von Tier. Welche Obstsorten fallen dir ein? Kernobst wie Äpfel und Birnen, Steinobst wie Kirschen und Pfirsiche, Südfrüchte wie Bananen und Ananas oder auch Beeren. Welche Gemüsesorten und Salate fallen dir ein? Gurke, Radieschen, Kohlrabi, Lattich oder Chicorée Welche Getreide oder stärkehaltigen Gemüse fallen dir ein? Kartoffeln, Mais, Roggenbrot, Haferflocken, ungesüsste Cornflakes Welche Hülsenfrüchte fallen dir ein? Mungobohnen, Rote Bohnen, Weisse Bohnen, Grüne Bohnen, Tofu, Kichererbsen Welche Pflanzenöle, Nüsse & Samen fallen dir ein? Haselnüsse, Mandeln, Leinsamen, Chiasamen, Olivenöl, Sesamöl Welche Kräuter & Gewürze fallen dir ein? Petersilie, Basilikum, Zwiebel, Knoblauch, Paprikagewürz, Chili, Rosmarin, Thymian Schreibe in jedes Kästchen alles rein, was dir so schmeckt oder du unbedingt mal ausprobieren magst. Falls du weitere Anregungen brauchst, habe ich dir in diesem Artikel ein ABC der leckeren Sachen zusammengestellt. Schritt 3: Dein Kühlschrank-Check Okay ... jetzt kommt der Schritt, bei dem dich auch das Universum beobachtet ... denn, wenn du Hü sagst, aber Hott meinst, weiss der Gaul am Ende nicht, wohin er dich bringen soll. ;) Deshalb schau in deinen Kühlschrank und in deinen Vorratsschrank. Vergleiche den Bestand mit dem, was du gerade alles auf dein Blatt mit deinen Lieblingsspeisen geschrieben hast. Alles, was jetzt fehlt, kommt auf deine Einkaufsliste. --- Für Fortgeschrittene und solche, die noch einen drauf setzen wollen: Miste aus. Schmeiss alles raus, was nicht auf deinem Zettel steht. Verschenke nach Möglichkeit so viel es nur geht, no Food Waste! Schritt 4: Geh einkaufen Nimm deinen Einkaufszettel UND dein Blatt mit all deinen neuen und alten Lieblingsspeisen sowie einen Stift und dann ab mit dir in den Supermarkt oder Ähnliches deiner Wahl. Den Einkaufszettel brauchst du, um nichts zu vergessen und dein Blatt mit all deinen Lieblingen brauchst du, um eventuell Ergänzungen vorzunehmen. Direkt vor Ort kommst du vielleicht an etwas vorbei, das dir daheim bei deiner Tasse Tee gar nicht eingefallen ist, jedoch hier im Laden freundlich anlächelt. Schritt 5: Geniesse deine Mahlzeiten Essen soll, nein MUSS Spass machen. Essen MUSS lecker sein. Essen MUSS befriedigen, dieses 'Jammi-war-das-gut'-Gefühl auslösen, ohne dass du dabei ein schlechtes Gewissen oder ein Völlegefühl bekommst. Deshalb geniesse jeden Bissen. Leg die Gabel kurz beiseite, mach die Augen zu und spür mal nach, was du dir da gerade in den Mund geschoben hast. Die meisten von uns - und auch ich beobachte mich dabei immer wieder - neigen leider dazu, die Gabel wieder zu füllen, sobald sie den Mund verlassen hat. Dein Fokus geht also weg von dem Bissen, der gerade im Mund ist, wieder zu dem, was als Nächstes in den Mund soll. Du bist also statt im Hier und Jetzt bereits wieder im Später.
- Über mich: Sandra Hoppenz
Hi, ich bin Sandra und ich bin Expertin für ein selbstbestimmtes und cooles Leben nach deinem Human Design. Ausserdem bin ich Veganerin, Podcasterin und Networkerin. Ich bin gern zu Fuss unterwegs und entspanne beim Yoga oder Freeletics. Meine grosse Leidenschaft ist das Stricken. Als emotionale Generatorin liebe ich es, mich nach meinem Human Design zu leben . Du brauchst nur ein bisschen Mut, Neugierde und Offenheit, um auf DEINE Weise einen Unterschied für dich und die ganze Welt zu machen.. Ich wurde in eine Weltanschauung geboren, in der es ratsam ist, gut in der Schule zu sein, damit man später mal einen gut bezahlten Job findet, heiratet, Kinder kriegt, ein Häuschen baut und genügend Reserven bildet, um dann, wenn man in Rente geht, das Leben in vollen Zügen zu geniessen. In mir schlummerte dieser Gedanke, dass Leben, Arbeiten und Geld verdienen doch auch anders gehen kann! Gehen muss! Ich spürte, dass da noch so viel mehr in mir steckt und so viel mehr auf mich wartet. Ich wollte etwas tun, das mir und anderen Sinn stiftet. Ich wollte etwas Gutes tun. Ich wollte so viel mehr nach meinen Werten leben. Deshalb begann ich, mir folgende Fragen zu stellen: ❓ Wie darf sich „arbeiten“ für mich anfühlen? ❓ Wessen Träume möchte ich erfüllen? ❓ Wie viel Geld möchte ich verdienen? ❓ Was will ich mit diesem Geld anstellen? ❓ Welchen Impact soll mein Handeln auf mich, meine Familie, mein Umfeld, die Tiere und auf Mutter Natur haben? Dabei wurde mir eines klar: 👉🏻 Ich WILL einen Unterschied machen! 👉🏻 Für mich. 👉🏻 Für mein Leben. 👉🏻 Für das Leben der anderen. 😉 Alles, was ich dafür brauchte, war eine Portion Mut, Neugierde und Offenheit, auf eine neue Art und Weise zu leben und zu arbeiten. Heute verbinde ich meine Liebe zu den Themen langlebige Gesundheit, tierleidfreies Leben und mein eigenes Ding machen in meinen beiden „Jobs“ als Networkerin für RINGANA und als Human Design Coach mit Schwerpunkt für ein selbstbestimmtes und cooles Leben. Was ich kann, will und glaube Meine Richtung ist wichtiger als meine Geschwindigkeit. Jede Reise beginnt mit dem berühmten ersten Schritt. Es geht nicht darum, wie schnell ich an meinem Ziel ankomme. Es geht meiner Meinung nach darum, WARUM ich überhaupt erst losgelaufen bin. Denn dieses Warum ist meine Rettungsleine, wenn ich ins Schwanken komme, wenn sich mein Leben wie Kaugummi am Schuh anfühlt und es doch so viel einfacher wäre, wieder in die altbekannten Trampelpfade zurückzukehren. Es nützt niemanden etwas, wenn es dir beschissen geht. Trage Sorge für dich und für deinen Körper. Ein gesunder Geist will in einem gesunden Körper zu Hause sein. Darum glaube ich, dass du dich an die erste Stelle deines Lebens setzen solltest. Wenn jeder Mensch gut für sich sorgt, ist für alle gesorgt. Human Design ist mein Ding. Ich kann ziemlich gut erklären und komplizierte Dinge während dem Reden so vereinfachen, dass wirklich jeder am Ende versteht, worum es geht. Auf die Art hab ich schon so manchen Echt-jetzt?-Nicht-noch-eine,-die-von-Human-Design-erzählt!- Das-ist-eh-wieder-nur-so-ein Trend! -Muffel zu einem Echt-jetzt?-Ich-glaub,-ich-mag-mehr-darüber-wissen! -Knuffel gemacht. Die Zukunft is(s)t vegan. In unseren Breitengraden ist Tierkonsum meines Erachtens mittlerweile völlig überflüssig. Tierkonsum führt, neben der Ausbeutung der Tiere und vielen Umweltschäden, zu all den sogenannten Zivilisations-Krankheiten, die wir - mehrfach wissenschaftlich bewiesen - mit einer rein pflanzlichen Ernährung längst in den Griff bekommen hätten. Doch der Tierkonsum schafft Arbeitsplätze und hier ist Umdenken und Aufklärung gefragt. Ich glaube fest daran, dass wir alle unsere Arbeitskraft viel karmischer in einer rein pflanzlichen Konsumgesellschaft einsetzen können. One Size Fits All war gestern! Auch wenn wir gemäss Biologieunterricht grundsätzlich gleich aufgebaut sind, bin ich der Meinung, dass keiner so is(s)t wie der andere . Nicht alle verdauen, verstoffwechseln und verarbeiten das, was da so tagtäglich an Informationen auf uns hereinprasselt, vollkommen gleich. Also vergiss, was die bunten Magazine schreiben und fang an, dir selbst zuzuhören. Meine 3 wichtigsten Werte - und was sie mir bedeuten ECHT: Was ich fühle, was ich sage, was ich tue, was ich gebe - alles ist wahr, ist rein, ist authentisch und ohne Maske. Ich sehe dich, du siehst mich. Es ist sicher Ich zu sein. Es ist sicher Du zu sein. FREI: Frei von "du musst", "du solltest", "du könntest" - frei von unnötigem Ballast, frei von raubender Energie - dafür voll mit nachhal(l)tigen und belebenden Gedanken, weitsichtig und offen für das, was ist ohne an dem zu hängen, was war. FROH: Ich gehe begeistert und lachend durch den Tag, durch die Welt, durch mein Leben. Ich folge meiner Freude. Mein Optimismus und meine positive Grundeinstellung sind der Schlüssel zum Herzen meines Gegenübers. Wie ich meine Werte im Business lebe, habe ich in diesem Blogartikel aufgeschrieben. Sei ALLES! ausser gewöhnlich - Was (mir) dieser Claim bedeutet Mein Claim soll dir in wenigen Worten (m)ein Lebensgefühl ausdrücken. Er soll dir meine Werte, meine Vision, meinen Wunsch für dich und für mich in unserer Zusammenarbeit vermitteln. Beim Lesen meines Claims sollst du ein Gefühl haben von: " Ja, die passt zu mir! Mit der will ich reden! " Ich wünsche mir für dich, dass du ein selbstbestimmtes und richtig cooles Leben lebst. Ein Leben, in dem du dich jeden Tag wohlfühlst - in erster Linie mit dir selbst und dann natürlich mit all deinen Menschen um dich herum. Wenn du dich selbst magst, dich vital und energiegeladen fühlst und deinen eigenen Weg gehst, strahlst du eine ganz andere Haltung aus, als wenn du an deinem Leben vorbeilebst. Ich bin neugierig auf mich selbst und auf mein Leben. Ich will Abenteuer erleben und die Welt noch viel, viel bunter sehen. Ich will mein Leben in die eigene Hand nehmen und nach meinem Gusto gestalten. Ich will nach vorn schauen und meine Zukunft im Blick haben. Ich will dieses Leben für mich und andere nachhaltig gestalten und besser machen. Dazu muss ich den Mut haben, aus dem Einheitsbrei auszusteigen , um mir selbst begegnen zu können. Ich muss mir meiner eigenen Träume, Ziele und Visionen klar werden. Ich kann anderen in ihren Fussspuren folgen, doch nur ich kann meinen eigenen Weg gehen. "ALLES! ausser gewöhnlich zu sein" bedeutet für mich, dass ich die Dinge auch mal anders machen muss, als es für "gewöhnlich" der Fall ist. Es bedeutet, dass ich meine Bestimmung für diese Welt erkenne und beginne, sie zu leben. Die ganze Story zu meinem Claim findest du hier in diesem Blogartikel . Zahlen, Daten, Fakten Geboren und aufgewachsen bin ich in Sachsen, Deutschland. Mit Mitte 20 bin ich in die Schweiz ausgewandert. Aufgrund eines unerfüllten Kinderwunsches befinde ich mich seit 2013 auf dem pflanzenbasierten Lebensweg. Seit 2015 darf ich mich Coach für Teams und Organisationen (FHNW Olten, CH) nennen. Seit auch 2016 NLP Practitioner (NLP Akademie Winterthur, CH) In 2017 habe ich mich bewusst dazu entschieden, keine Mama zu werden. Ich lebe aber nicht kinderlos, sondern bewusst kinderfrei . Seit 2018 bin ich als Studentin der Fernfachschule ecodemy für die Ausbildung zur veganen Ernährungsberaterin eingeschrieben - ohne Zertifikat, denn es geht mir rein um den Wissensaufbau. Im August 2019 habe ich RINGANA für mich gefunden und bin direkt Partnerin geworden. In 2020 habe ich mein eigenes Human Design Experiment gestartet und einige Ausbildungen absolviert. Seit August 2021 bin ich Doppelstaatsbürgerin Deutsch / Schweiz. Seit 2022 gebe ich 1:1 Coachings für Human Design mit dem Schwerpunkt Gesundheit. Im Februar/März 2023 fand mein erster Online-Kurs "Happy Healthy Generator" statt. Dabei habe ich festgestellt, dass ich viel lieber im 1:1 mit meinen Kundinnen arbeite. Spezial-Fakt: Mein Inkarnationskreuz ist das Kreuz der Identifikation: Linkes Kreuz der Identifikation (2) - 9/16 | 64/63 Ich bin auf diese Welt gekommen, um mich intensiv mit den Details eines sicheren Experiments auseinanderzusetzen. Deshalb werde ich mich nur in ein Experiment, ein Projekt oder einen Plan vertiefen, wenn von Anfang an genügend Ressourcen vorhanden sind. Ich möchte mir keine Sorgen machen müssen, denn nur wenn ich mich rundum sicher fühle und ich frei von Zweifeln bin, kommen meine wahren Fähigkeiten zum Vorschein. Human Design ist dieses Experiment für mich und daher entwickle ich mich selbst und auch mein Angebot für dich ständig weiter. Fun Facts über mich Ich liebe es zu stricken - am liebsten was zum Anziehen für mich, Strickjacken und Pullover haben mir es besonders angetan. Doch ich finde es total doof, zweimal das Gleiche zu stricken - vor allem, wenn ich mich beim zweiten Mal total an die Angaben vom ersten Mal halten muss. Das ist bei Ärmeln nicht wirklich hilfreich. Deshalb sind viele meiner Strickstücke entweder ärmellos oder aber warten schon eine ganze Weile darauf, fertig gestrickt zu werden. Ich habe bereits zwei Mal meine Haare gespendet . Im Sommer 2020 habe ich meine Haare das erste Mal für ein Kurzhaar-Perücken-Projekt der Krebsliga Schweiz gespendet . Über ein halbes Jahr waren meine Haare raspelkurz. Doch ich wollte auch wissen, wie es ist, von 2 mm wieder auf eine Mindest-Spendenlänge von 15 cm zu kommen, um noch einmal spenden zu können. Schon im März 2022 konnte ich erneut spenden. Ich steh voll auf Jugendbücher. Die Geschichten von Kerstin Gier, Stephenie Meyer, Halo Summer, Suzanne Collins und Cassandra Clare ziehen mich voll in ihren Bann. Egal, ob Buch, Hörbuch oder Verfilmung. Da fiebre ich mit und bin voll drin im Geschehen. Netflix ist eine klasse Erfindung. Da ich dazu neige, auch noch die nächste und die übernächste Folge zu schauen, hab ich einen hervorragend funktionierenden Deal mit mir: Meine Serien schau ich nur noch auf dem Laufband. Ich bin serientechnisch auf dem neuesten Stand und hab gleichzeitig für ca. 45 min trainiert. Ich bin voll der Einsiedler und mega gern mit mir alleine. Wenn wir uns begegnen und ich mich mit dir wohlfühle, würdest du nie darauf kommen, dass ich eher introvertiert bin. Ich lauf auch niemanden mehr hinterher, um miteinander was auszumachen. Wenn sich aus "ich meld mich" oder "uh, da kann ich nicht" oder "ach blöd, mir ist was dazwischen gekommen" keine neuen Verabredungen ergeben, bin ich meistens nach zwei oder drei solcher Erfahrungen raus. Über 60 weitere (Fun) Facts oder auch Wahrheiten über mich findest du hier . Sandra Hoppenz in den sozialen Medien Instagram // Facebook // LinkedIn
- 12 von 12 - mein 12. September 2024: Herbstwetter, viel zu tun und ein ordentlich produktives Gefühl zum Tagesende
Ich hätte nicht gedacht, dass ich heute 12 Bilder zusammenkriege. Ich hab quasi den ganzen Tag an meinem Laptop gesessen und an meinem Webseiten-Remake gearbeitet. Und doch ... hier sind sie: meine 12 Bilder des Tages. Guten Morgähn ... So langsam aber sicher kommt der Herbst. Ein paar blaue Fetzen vom Himmel sind erkennbar, doch der Nebel ist auf dem Vormarsch. Donnerstag ist auch Podcast-Tag. Seit heute Morgen um 4:44 Uhr ist wieder eine neue Folge vom "ALLES! ausser gewöhnlich"-Podcast live. Folge 110 - Fake it till you make it. Strickjacke und Socken. Ich fasse es nicht. Noch ist doch Sommer. Mein selbstgemachter Sojajoghurt mit eingeweichten Leinsamen und Sonnenblumenkernen schmeckt trotzdem. Zahnpflege 2.0 - Wusstest du, dass die Zahnreinigung sich in den letzten Jahrhunderten nicht wirklich weiterentwickelt hat? Dieses Zahnlicht ist tatsächlich mal was ganz Neues. Ich benutze es jetzt seit gut einem Jahr und letzte Woche bei der Dentalhygiene hatte die gute Frau fast nix zu tun. Oje ... was für ein Chaos-Schreibtisch. Doch jeder Zettel ist wichtig. Auf jedem Zettel steht eine wichtige Notiz. Etwas, das ich auf keinen Fall vergessen will oder noch umsetzen muss. Der Tag beginnt mit einem Blog- & Business-Talk mit meiner Blogmentorin Judith Peters und noch ein paar anderen Frühaufstehern. Ich liiiiiebe Lupinen. Doch so ein Glas aufzubekommen, ist gar nicht so einfach. Gut, dass ich in meiner Teenie-Zeit in einem Eiscafé gejobt habe und dort die Sauerkirschen auch nur mit einem Schraubendreher öffnen konnte. Fast fertig. Meine Webseite bekommt ein Remake und ich hab felsenfest vor, noch heute auf den Publish-Knopf zu drücken. Ich habe ein wenig an meiner Positionierung geschraubt und meinen Claim geändert. Kaffeepause. Eigentlich wollte ich mich ein bisschen auf den Balkon stellen und frische Luft schnappen, doch 11 Grad sind mir dann doch zu kalt. Dann sitz ich halt drinnen und stricke nebenbei noch ein paar Reihen an meinem neuen Pulli. Die Wolle hierfür hab ich mir auf unserem Roadtrip Richtung Norden in der Hamburger Wollfabrik gekauft. Ein Geistesblitz. Ich könnte das Pullover-Muster ja auch mit der Wolle stricken. Ich bereite schon mal den Knäuel vor ... und kann mich gerade noch vom Anstricken abhalten, denn eigentlich hab ich genug anderes zu tun. Am späten Nachmittag war dann die Luft raus. Ich brauch Bewegung. Das Wetter lädt nicht gerade ein, eine Runde rauszugehen. Gut, dass ich mein Laufband habe. Bei einem leckeren Beeren-Smoothie schreibe ich die letzten Zeilen für diesen 12von12. Sobald ich hier auf "veröffentlichen" gedrückt habe, kommt der Rest meiner Webseite dran und mein Newsletter für morgen. Bis zum nächsten #12von12. Wahrscheinlich kommt der aus Barcelona oder Rom. Da sind wir uns noch nicht ganz einig. Ich mag dieses Format sehr. Es ist eine alte Blogging-Tradition. In der deutschsprachigen Blogging-Community ist Caroline Götze über ihren Blog Draussen nur Kännchen die Hosterin.
- 15+ Erfahrungsberichte zu Human Design
Kann die Beschäftigung mit dem Human Design tatsächlich Leben verändern oder ist es am Ende nur Humbug und der neueste Schrei in der Persönlichkeitsentwicklung? Ich muss zugeben: Auch bei mir war Human Design keine Liebe auf den ersten Blick. Am Anfang war ich extrem skeptisch. Ich hielt es für Zeitverschwendung und für Schmarrn. Diese anfängliche Skepsis erfahre ich bei vielen Menschen. Deshalb habe ich im Sommer 2024 zu einer Blogparade aufgerufen : Wie stehst du zu Human Design? Liebesgeschichte oder totaler Humbug? Im offiziellen Zeitraum der Blogparade haben 15 wundervolle Frauen teilgenommen. Sie haben auf ihrer eigenen Webseite einen Blogartikel geschrieben, der ihre Geschichte oder ihre Erfahrungen oder ihre Meinung zu Human Design widerspiegelt. Hier findest du zu jedem dieser Artikel eine kleine Zusammenfassung sowie den Link zum kompletten Beitrag. Viel Spass beim Lesen und lass gerne unter den jeweiligen Beiträgen in Form von einem Kommentar ein bisschen Liebe da. Diese tollen Beiträge sind während der offiziellen Laufzeit entstanden: Andrea Beerbaum - Beziehungsstatus: Mein Business und ich im Human Design Umani Wendler - Mein energetischer Fingerabdruck: Wie ich zu Human Design stehe Matilda Jelcic - Wie ich zu Human Design stehe Monika Probst - Was ist Human Design - Lovestory oder Reinfall? Meine persönliche Reise Christina J. Boysen - Wie ich zu Human Design stehe Barbara Strasser - Wie ich zu Human Design stehe Sina Kunz - Warum ich Human Design liebe Antje Kaden - Mein Weg mit Human Design Gunhild Rudolph - Human Design im Garten Verena Schmalz - Warum ich Human Design liebe Mandy Hübel - Liebe auf Umwegen - wie stehe ich zu meinem Human Design? Kiren Dierkes - Wie ich zu Human Design gekommen bin, meine Kritik und Begeisterung Marion Glück - Ich bin Projektor im Human Design Generose Sehr - Generose Sehr Genie oder Freak? – Wie Human Design mich mir selbst näher brachte Dr. Martina Riedel - Meine Liebesgeschichte zu Human Design plus 1 - meine eigene Geschichte: Sandra Hoppenz - Human Design und ich - eine Lovestory mit Startschwierigkeiten Andrea Beerbaum Beziehungsstatus: Mein Business und ich im Human Design In ihrem Artikel "Beziehungsstatus: Mein Business und ich im Human Design" erzählt uns Andrea, dass sie - trotz anfänglicher Skepsis - nun auch für ihr Business ein eigenes Human Design Chart erstellt hat. Sie ist Manifestierende Generatorin mit dem Profil 1/3 und ihr Business ist ein Projektor 4/1. Ganz am Anfang verstand Andrea nämlich erst mal nur Bahnhof: " Meine ersten Berührungspunkte mit Human Design liegen schon einige Jahre zurück, ganz genau kann ich das nicht mehr festlegen. Ich habe irgendwo im Social Media davon gehört und mir dieses Buch von Chetan Parkyn * in der Bücherhalle in Hamburg ausgeliehen. Ich habe es durchgeblättert, nur Bahnhof verstanden und es zurückgebracht und mich vorerst nicht weiter damit beschäftigt. " Jahre später kam dann ein Moment, in dem sie dieses Thema jedoch nicht mehr loslassen wollte und sie alles, wirklich alles wissen wollte. Seit Dezember 2023 hält Andrea nun ihre Zertifizierung zur Embodicode® Mentorin in den Händen. Persönliches Fazit von Andrea: " Ich habe gelernt, den Fokus zu halten, meine Kommunikation für meine Klient:innen und Patient:innen anzupassen und das ohne einen Ball ablegen zu müssen. Für mich ist HD ein wunderbares, ergänzendes Tool, wenn es denn gelesen werden kann und nicht als starre Schablone für den eigenen Lebenspfad verwendet wird. HD zeigt uns immer die optimale Version unseres Selbst und nicht den Ist-Zustand, vielmehr wohin es gehen kann, wenn du verstanden hast, wie du geschaffen wurdest. " 👉🏻 HIER 👈🏻 kannst du Andrea's kompletten Beitrag lesen. Umani Wendler Mein energetischer Fingerabdruck: Wie ich zu Human Design stehe Umani schreibt ganz am Anfang: " Es ist jetzt bestimmt schon über 15 Jahre her, als ich das erste Mal mit Human Design in Berührung kam. Damals hatte ich mich schon längere Zeit intensiv mit westlicher und östlicher Astrologie beschäftigt, forschte über die Kabbala und hatte mich schon während meiner Feng-Shui-Ausbildung Anfang 2000 ausgiebig mit dem I Ging beschäftigt. Als ich dann den ersten Artikel über Human Design las, konnte ich mit diesem Modell, der Verknüpfung von Astrologie, Chakrenlehre und I Ging, wenig anfangen. [..]" Wieder eine Skeptikerin 😅 Ein paar Jahre später buchte Umani ihr erstes Reading: " Ich verstand nur Bahnhof [..] Doch die Lunte war gelegt, ich war angefixt, wollte nun mehr darüber wissen. " Allein das Wissen darüber, dass sie Manifestierende Generatorin mit sakraler Autorität und Profil 2/5 ist, haben fortan in ihrem Leben grosse Veränderungen gebracht, weil Umani nun genauer wusste, wie sie eigentlich gedacht war. Mittlerweile kann sie sich Human Design in ihrer Arbeit mit Menschen gar nicht mehr wegdenken, denn es bringt auf so unglaublich schöne Weise die Essenz jedes Menschen ans Tageslicht. 👉🏻 HIER 👈🏻 kannst du Umani's kompletten Beitrag lesen. Matilda Jelcic Wie ich zu Human Design stehe Matilda ist sakrale Generatorin mit Profil 4/6, aber auch Expertin für Neuroembodiment, spiritueller Coach, Solopreneurin, Bloggerin, Naturliebhaberin und Reise-begeisterte Menschenfreundin. Ihre Reise mit Human Design begann vor ungefähr vor 4 Jahren. Damals hatte sie sich schon viel mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt. Bei Instagram ist Matilda dann über Human Design gestolpert. Sie betrachtet es eher oberflächlich: Chart erstellt, das Buch von Chetan Parkyn * dazu bestellt und ihre „Fakten“ durchgelesen. Das war's. O-Ton Matilda: " Ich habe also Human Design dann wieder 'beiseitegelegt'. Wie so viele andere, wenn sie z.B. ein Human Design Reading bekommen haben. Damals habe ich den Nutzen und wie ich damit arbeiten kann, noch nicht richtig verstanden oder auch, was man alles damit machen kann. Ich hatte eher das Gefühl, dass es mich wieder in eine Schublade steckt. " Heute sagt sie: " Human Design ist ein Geschenk. " Aber auch: " Human Design darf hinterfragt und weiterentwickelt werden. Was fühlt sich für mich authentisch an? Kann ich mich damit identifizieren? Nehme ich das als gegeben hin? " 👉🏻 HIER 👈🏻 kannst du Matilda's kompletten Beitrag lesen. Monika Probst Was ist Human Design - Lovestory oder Reinfall? Meine persönliche Reise In ihrem Artikel "Was ist Human Design - Lovestory oder Reinfall? Meine persönliche Reise" beschreibt Monika ihre Beziehung zu Human Design so: " Ich würde sagen: Wir sind in einer etwas komplizierten Beziehung, Human Design und ich. Es fasziniert mich, wie schnell damit das Energiesystem eines Menschen aus dem Geburtsdatum herausgelesen werden kann. Vor allem hat es mir erklärt, warum ich so fühle, wie ich fühle. Trotzdem stört mich die Möglichkeit, dass ich durch dieses System eingeschränkt werden könnte. " Schon allein wie Monika ihren Blogartikel aufgebaut hat, macht Lust ihn zu lesen 1️⃣ Human Design – brauche ich das oder kann das weg? 2️⃣ Die Anfangszeit mit rosaroter Brille – me & my Human Design in Love 3️⃣ Wenn die rosa Brille die Farbe verliert: Der Alltag kommt. 4️⃣ Eine Beziehung zum Knutschen. Manchmal mehr, manchmal weniger. 5️⃣ Fazit: Eine lockere Beziehung, die mich trotzdem weiterbringt. 👉🏻 HIER 👈🏻 kannst du Monikas kompletten Beitrag lesen. Christina J. Boysen Wie ich zu Human Design stehe Ganz zu Anfang schreibt Christina: " Human Design und ich – wir hatten einen etwas holprigen Start. Wenn ich daran zurückdenke, ist es eher komisch, dass ich heute überhaupt Human Design anwende. Um ehrlich zu sein, hatte ich zu Anfang das Gefühl, Human Design engt mich noch mehr ein, als es die ganzen Konditionierungen tun, die man im Laufe seines Lebens so erfährt. " Denn sie wurde direkt in ihrem ersten Reading vor den Kopf gestossen: „ Du kannst das nicht.“ [..] „das steht nicht in deinem Chart. “ Wow. Das musste Christina erst mal verdauen. Gut vier Jahre später traf sie dann aber auf eine Trainerin, der es mehr um das gelebte Human Design ging und die Frage „Wie funktioniert es für mich?“. Das machte Sinn und Christina lernte Human Design noch einmal neu kennen und verstehen. Christinas Kritik gilt vor allem den sozialen Medien: " Was mich jedoch oft in den Sozialen Netzwerken stört, ist, dass Human Design oft so genutzt wird, wie ich es zu Beginn erfahren habe. Viele versuchen sich die Welt so zu erklären, in dem sie schauen, was im Chart oder den Grundlagen steht und was nicht und so soll es dann funktionieren. Fakt ist für mich zumindest, Human Design ist kein Humbug, genauso wenig wie psychologische Astrologie oder Gene Keys, aber ein Plan für 'So und nicht anders hat es zu sein' ist es auch nicht. Viel mehr ist es ein Experiment, das man für sich erforschen sollte. " 👉🏻 HIER 👈🏻 kannst du Christinas kompletten Beitrag lesen. Barbara Strasser Wie ich zu Human Design stehe Barbara hat durch eine Freundin von Human Design erfahren und war auch sofort neugierig und wollte mehr wissen. Leider gab es damals nicht wirklich viel in unseren Breitengraden darüber zu lesen, sodass noch ein bisschen Zeit verstreichen musste, bis sie wieder in Kontakt mit Human Design kam. Sie kaufte Bücher, folgte einigen Leuten auf Instagram und ihre Neugierde war geweckt. Im August hatte sie ihr Basis-Reading und im September begann sie ihre Ausbildung zum Human Design Analysten. O-Ton von Barbara: " Human Design ist definitiv ein Wegweiser für mich. Mein Design zeigt mir Seiten, die ich sonst nie entdeckt hätte. " 👉🏻 HIER 👈🏻 kannst du Barbaras kompletten Beitrag lesen. Sina Kunz Warum ich Human Design liebe Sina hat meine Frage nach dem Beziehungsstatus im Aufruf zu meiner Blogparade sehr angesprochen, denn ihre Beziehung mit Human Design ist sehr innig und sie ist nach wie vor im siebten Himmel mit diesem Tool. O-Ton Sina: " Ich war nicht nur verliebt in Human Design, sondern auch zum ersten Mal so richtig in mich selbst und meine Individualität. " Sina begeistert an Human Design besonders, dass es sehr vielschichtig ist. Dein Chart ist so individuell, wie jeder Mensch es eben auch ist. Dein Chart ist dein eigener Blueprint – nicht mehr und nicht weniger. Was du damit schlussendlich anfängst, ist dir selbst überlassen. Mittlerweile hat Sina ihre ganz eigene Methode entwickelt: HumanVeda®. Mit dieser Methode ist es ihr möglich, nicht nur die eigene Identität auf körperlicher und mentaler Ebene viel leichter bestimmen zu können, sondern auch typische „Sollbruchstellen“ zu ermitteln, um handfeste Tipps geben zu können, für ein Leben entsprechend der eigenen Individualität. 👉🏻 HIER 👈🏻 kannst du Sinas kompletten Beitrag lesen. Antje Kaden Mein Weg mit Human Design Human Design hat Antjes Leben und ihre Arbeit als Coach nachhaltig verändert und ihn ihrem Beitrag teilt sie ihre Erfahrungen und Erkenntnisse: " Ich war nicht nur verliebt in Human Design, sondern das erste Mal so richtig in meine eigene Individualität. Es war, als hätte ich endlich den Schlüssel zu meinem wahren Ich gefunden. " Eine der grössten Aha-Momente für Antje war das Erkennen ihrer Selbst-Autorität. Um energetisch gute Entscheidungen treffen zu können, muss sie sich selbst ganz genau zuhören. Wenn sie spricht (mit sich selbst oder mit anderen), hört sie oft genau die Antworten, die sie braucht, um weiterzukommen. " Es ist, als ob meine innere Stimme mir den Weg weist, und das gibt mir eine unglaubliche Klarheit in meinen Entscheidungen. " All diese Erkenntnisse sind nicht nur für Antje persönlich wertvoll, sondern auch für ihre Arbeit als Coach. Bei Interesse ihrer Kunden integriert sie Human Design gerne in den gemeinsamen Prozess. Fazit von Antje: " Human Design hat mir geholfen, mehr Ordnung und Klarheit in mein Leben zu bringen. Es ist kein Allheilmittel, aber ein wertvolles Werkzeug, das uns helfen kann, uns besser zu verstehen und unser Leben gezielt zu gestalten. Um es in einem Beziehungsstatus zu sagen 'in einer Beziehung - aber ohne rosarote Brille'. " 👉🏻 HIER 👈🏻 kannst du Antjes kompletten Beitrag lesen. Gunhild Rudolph Human Design im Garten Gunhild schreibt in ihrem Artikel darüber, warum Human Design für sie als mentale Projektorin mit Kraftort Natur total authentisch ist. Doch bevor es so weit kam: " Als ich das erste Mal von Human Design hörte, habe ich die Augen verdreht. Es schien, als wäre es nur eine weitere esoterische Modeerscheinung, die nach Sternzeichen und I Ging den Markt der Lebenshilfen überflutete. Muss das sein? Hauptsache: Keiner übernimmt Verantwortung für sein eigenes Leben! Ich kann es nicht mehr hören! " Aaaaber: Ihre Neugier wurde geweckt. Heute steht sie an einem ganz anderen Punkt – mit Einsichten über sich selbst, ihre Familie und ihre Arbeit. Und genau dort, in der Verbindung von Mensch und Natur, hat sie ihren Frieden gefunden. Human Design hat Gunhild auf eine Art und Weise mit ihr selbst in Kontakt gebracht, die sie vorher nicht kannte. Plötzlich war da diese Gelassenheit, dieses tiefe Verständnis für die Vielseitigkeit der Menschen um sie herum. Als Gartenbegleiterin bringt Gunhild in ihrer Rolle als Projektorin eine besondere Fähigkeit mit: Sie sieht das Potenzial, das im Garten ihres Kunden und in ihm selbst schlummert. Und sie weiss genau, wie man es zum Leben erweckt. Für Gunhild ist Human Design kein starres Konzept, sondern ein immer wiederkehrendes Entdecken. Es hilft ihr, sich selbst und ihre Umwelt besser zu verstehen. Es ist ein Werkzeug, das sie kontinuierlich begleitet. 👉🏻 HIER 👈🏻 kannst du Gunhild's kompletten Beitrag lesen. Verena Schmalz Warum ich Human Design liebe Erste Berührungspunkte gab es 2015. In ihrem ersten Reading hörte Verena einen für sie absolut entscheidenden Satz: " Du bist ein Projektor - du musst nicht 24/7 arbeiten und ackern, sondern solltest lieber regelmässig Pausen machen. " Dieser Satz brachte ihr eine unglaubliche Erleichterung in ihr Leben. Ausserdem hat Human Design Verena vor allem darin bestätigt, was sie selbst schon immer gespürt hat: Dass sie sehr oft die Gefühle und Probleme von anderen wahrnimmt, bevor diese Personen es selbst erkennen. " Früher habe ich dann eben ungefragt meine Meinung und Lösungsvorschläge in den Raum geworfen und mich gewundert, warum mein Gegenüber mir nicht strahlend um den Hals gefallen ist, sondern sich sogar manchmal von mir entfernt hat. " Verena konnte Ihre Gabe einfach nicht effektiv und zielführend nutzen. Heute weiss Verena, dass sie nicht ungefragt ihren Senf zu einer Sache oder einer Person dazugeben sollte und so ihre eigene Energie schützt. Sie hört zu und wartet ab, ob ihr Gegenüber sie nach ihrer Meinung fragt. " Die Arbeit an und mit mir selbst hat mir sehr geholfen, besser zu unterscheiden, was meine eigenen Gefühle und Themen sind und was zu meinem Gegenüber gehört. Das hat meinen Alltag sehr erleichtert - egal ob im privaten oder im beruflichen Umfeld." Verena möchte gern etwas ändern an unserer Leistungsgesellschaft und die Menschen zu ihrer Individualität zurückführen. Sie ist ganz bewusst aus dem Wettbewerbs-Zirkus und dem Konkurrenzdenken der Masse ausgestiegen.Ihre Kolleginnen sind eine Bereicherung für Verena und keine Konkurrenz. Keiner ist besser oder schlechter als jemand anderes. 👉🏻 HIER 👈🏻 kannst du Verenas kompletten Beitrag lesen. Mandy Hübel Liebe auf Umwegen - wie stehe ich zu meinem Human Design? Mandy ist quasi über Human Design gestolpert und erst mal komplett verwirrt worden. Denn astrologisch gesehen ist sie vom Sternzeichen her Fische - jemand, der gemäss ihren Recherchen jemand sei, der sich nicht entscheiden könne, sanft und lieb wäre, aber eher nicht durchsetzungsfähig sei. Den Fischen würde es schwerfallen, eine eigene Meinung zu finden und sie würden sich schnell in ihren Gefühlen verlieren. Wie gerne hätte sie ein bisschen mehr Erfolgswille, ein bisschen mehr Fokus und Charisma wie der Löwe oder das Energische des Steinbocks oder das Widerspenstige des Widders gehabt. " Aber na ja - ich bin halt ein Fisch." Dann kam Human Design in ihr Leben. Mandy ist Manifestorin. Laut ihrem Reading eine kraftvolle Initiatorin und Visionärin, die vorangeht und die Dinge anders macht. Sie sei ergebnisorientiert und schnell, unabhängig von den Energien anderer mit einem natürlichen Führungspotential und hier auf der Welt, um Dinge zu initiieren und in die Welt zu bringen. Mandy's erste Reaktion: " Also ich hab ehrlicherweise gedacht, was für ein Humbug, das bin niemals ich. Ich habe mich da wirklich nicht wiedergesehen. Aber etwas in mir wurde hellhörig und so habe ich auch noch das anschliessende Deep Dive gebucht. " " Das Human Design Reading war der Startschuss für eine umfassende Beschäftigung mit mir selbst und meinen Stärken und Schwächen. Ich fühle mich angekommen in mir. Doch das Wichtigste für mich ist die Erkenntnis: Steck dich selbst nicht in eine Schublade. Dein Geist ist frei und gross und so viel mehr als dein Human Design, dein Sternzeichen, dein Archetyp oder welches Tool auch immer dir etwas über deine Persönlichkeit erzählt. " 👉🏻 HIER 👈🏻 kannst du Mandys kompletten Beitrag lesen. Kiren Dierkes Wie ich zu Human Design gekommen bin, meine Kritik und Begeisterung Mit dem Start ihrer Online-Sichtbarkeit auf Instagram Mitte 2020 kam auch Human Design in ihren Feed. Zuerst wollte Kiren das alles ignorieren, doch dann war das Thema einfach zu interessant: " Und wow! Das hat alles so viel Sinn gemacht. Und so viele Dinge, gegen die ich innerlich immer wieder gekämpft habe und bei denen ich dachte, ich müsste doch anders sein – wie alle anderen – waren plötzlich total klar: Es war so anstrengend dagegen anzukämpfen, weil es meine natürliche Art war. Ich habe also gegen mein authentisches Selbst und meine eigene Leichtigkeit gekämpft. " Ohne so richtig zu wissen, was Kiren damit anstellen soll, hatte sie sich für ein Human Design Ausbildung angemeldet. Es ging ihr nicht darum, Readings zu geben, sondern viel mehr darum, das Human Design Wissen zu nutzen, um noch besser und individueller auf ihre Kunden eingehen zu können. In ihrem Alltag nutzt Kiren Human Design vor allem für Entscheidungen und als inneren Kompass. Es zeigt ihr, was sie braucht, worauf sie achten sollte, welche Gefühle und Körperreaktionen da sind und wann sie noch weiter geduldig sein darf. Ihre Kritik an Human Design gilt dem Drumherum: " Leider sehe ich immer wieder, wie Human Design als Ausrede genutzt wird. [..] Vielleicht gehört das auch ein bisschen dazu. Allerdings sehe ich da uns Human Design Coaches in der Verantwortung, unseren Kunden zu vermitteln, dass Human Design sie nicht einschränken, sondern sie ermächtigen und ihnen Leichtigkeit schenken soll. Dass es keine Ausrede ist, sondern vielmehr ein Kompass, eine Hilfestellung, eine leicht zu verstehende Übersetzung von dem, was sie innerlich sowieso schon spüren und ihre Seele längst weiss. " 👉🏻 HIER 👈🏻 kannst du Kiren's kompletten Beitrag lesen. Marion Glück Ich bin Projektor im Human Design Ihren ersten Eindruck von Human Design beschreibt Marion so: " Früher hätte ich das ganze als Esogesabbel abgetan, doch seit meiner Therapie habe ich mich für andere Methoden geöffnet. Getreu dem Motto: Blöd finden kann ich es ja immer noch. " Als Kopfmensch brauchte Marion fundierte Grundlagen, um ein Thema besser zu verstehen. Das war in ihrem Fall nicht die beste Voraussetzung für Human Design, da ja eine gechannelte Methode ist. Sie musste ganz bewusst entscheiden, daran zu glauben, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, deren Existenz und Wirksamkeit (noch) nicht wissenschaftlich bewiesen sind. Einerseits findet Marion es spannend, wie ein individuelles Chart Menschen helfen kann, sich selbst besser zu verstehen. Die Idee, dass jeder Mensch eine spezifische Energie hat, die auf bestimmte Weise fliesst, ist grossartig. Es ist eine Art Bedienungsanleitung, die im Alltag und im Umgang mit einem selbst sehr hilfreich sein kann. Auf der anderen Seite jedoch nervt es Marion, dass sie sich durch das Human Design System in ein Korsett gezwängt fühlt. Sie liebt ihre Freiheit. Und abgesehen davon, hört sie manchmal von Klientinnen " Das geht nicht, weil mein Human Design sagt … " - das ist Blabla, um nichts zu verändern. " Es ist wichtig, Human Design als Werkzeug zu verstehen und nicht als absolute Wahrheit. [..] Aber wie bei allen Werkzeugen gilt auch hier: Ich muss wissen, wann und wie ich es einsetze – und manchmal eben auch, wann ich es beiseitelegt. " 👉🏻 HIER 👈🏻 kannst du Marions kompletten Beitrag lesen. Generose Sehr Genie oder Freak? - Wie Human Design mich mir selbst näher brachte Für Generose ist Human Design eine Kombination aus Wissen und Erfahrung, denn das ist es, was ihre Arbeit ausmacht: Sie lernt und forscht so lange, bis sie zu einer spannenden oder befriedigenden Erkenntnis gelangt. Dann geht Generose ins Ausprobieren. Sie überprüft, ob ihre Erkenntnisse der Realität standhalten. Auch für ihre Klient:innen ist dieses Erfahrungswissen Gold wert. Human Design ist für Generose die Bestätigung von Aussen für das, was sich im Innen schon zeigt und hat dadurch aus ihrer Sicht ein riesiges Potenzial. Es kann Menschen einen Weg aufzeigen, der für sie richtig und stimmig ist - auch, wenn sie diesen Weg in sich (noch) nicht wahrnehmen können. " Human Design und Ich – das wird eine Langzeitbeziehung - Um die Frage von Sandra noch zu beantworten: Es war Liebe auf den ersten Blick. Und aus heutiger Sicht kann ich sagen: Die Beziehung ist langzeittauglich. Wie genau sie sich noch entwickeln wird, das kann ich nicht sagen. Denn natürlich sagt mein 1er-Linien-Anteil, dass ich ganz unbedingt und dringend eine Human-Design-Ausbildung machen muss. Und mein 3er-Linien-Anteil will noch so viel mehr forschen und ausprobieren, vielleicht auch einfach ganz ohne Ausbildung. " 👉🏻 HIER 👈🏻 kannst du Generose's kompletten Beitrag lesen. Dr. Martina Riedel Meine Liebesgeschichte zu Human Design System Für Martina war und ist die Begegnung mit Human Design eine Liebesgeschichte, die genau zum richtigen Moment in ihrem Leben begann: " Es war die Bestätigung meiner Person darin: Situationen ergaben plötzlich einen Sinn oder eben auch nicht mehr, Bewertungen von anderen Menschen rückten weit in den Hintergrund, weil mir genau das entsprach, wie ich handelte, Lektionen, Zeitpunkte und Zyklen waren so stimmig für mich. Ich lernte, warum ich was mache, wie ich es mache. Ich war und bin fasziniert davon. " Vor allem beim "Entscheidungen treffen" ist das Wissen um ihren Human Design Typen und ihre Autorität Martina eine grosse Stütze. Mit ihrer emotionalen Entscheidungsweisheit spürt sie sofort, wenn sie die Klarheit und Ruhe ihrer Gefühle nicht abwartet und dadurch eine Entscheidung aus einem Hoch oder einem Tief trifft. Auch Martina kritisiert am Human Design, dass Menschen es dafür nutzen, sich selbst genügend Ausreden zu geben, bestimmte Dinge nicht zu tun. Doch das sagt nichts über die Qualität des Human Design Systems aus, sondern über deren Anwender. Martinas Fazit: "Ich fühlte mich so sehr erkannt in der Tiefe meines Wesens, was mich bis heute fasziniert und tief berührt." 👉🏻 HIER 👈🏻 kannst du Martinas kompletten Beitrag lesen. Sandra Hoppenz Human Design und ich - eine Lovestory mit Startschwierigkeiten mein eigener Beitrag zu meiner Blogparade Was haben Harry Potter und Human Design gemeinsam? Was ist Human Design für mich? Was begeistert mich an Human Design? Was war meine erste Reaktion, als ich meinen Human Design Energietypen erfuhr? Was hat sich in meinem Leben verändert, seit ich mich mit Human Design beschäftige? All das liest du 👉🏻 HIER 👈🏻 in meinem eigenen Beitrag zu dieser Blogparade. (*) Noch ein kleiner Hinweis, weil ich es transparent mag: alle Links, die ich mit einem Sternchen gekennzeichnet habe, sind Affiliate-Links. Das heisst, wenn du darauf klickst und das Buch oder die Dienstleistung kaufst, kostet dich das keinen müden Cent bzw. Rappen mehr, ich bekomme für die Empfehlung aber eine kleine Provision vom Anbieter.
- Sei ALLES! ausser gewöhnlich - mein neuer alter Claim
Mein Claim soll dir in wenigen Worten (m)ein Lebensgefühl ausdrücken. Er soll dir meine Werte, meine Vision, meinen Wunsch für dich und für mich in unserer Zusammenarbeit vermitteln. Beim Lesen meines Claims sollst du ein Gefühl haben von: " Ja, die passt zu mir! Mit der will ich reden! " Ich wünsche mir für dich, dass du ein selbstbestimmtes und richtig cooles Leben lebst. Ein Leben, in dem du dich jeden Tag wohlfühlst - in erster Linie mit dir selbst und dann natürlich mit all deinen Menschen um dich herum. Wenn du dich selbst magst, dich vital und energiegeladen fühlst und deinen eigenen Weg gehst, strahlst du eine ganz andere Haltung aus, als wenn du an deinem Leben vorbeilebst. Das macht mir meinen derzeitigen Claim zu eng. Die vergangenen zwei Jahre war "Pump mehr ECHT in deine Adern!" genau das, was ich durch meinen Wert ECHT zum Ausdruck bringen wollte: Wir brauchen viel mehr ECHT. Doch wir brauchen noch so viel mehr. Irgendwas in meinem Claim fehlte. Meine 3 wichtigsten Werte sind ECHT, FREI und FROH . In meinem alten Claim spreche ich "nur" den Wert ECHT an. Das änderte sich, als ich im April 2024 mit Conny Jost und Sandor Kersting von OverTheMaze an meinem Angebot arbeiten durfte. Über 6 Wochen haben sie mich begleitet, mein Angebot aus meinem Kopf aufs Papier zu bringen. Dabei ist dieses Werteversprechen aus mir herausgesprudelt: " Ich arbeite mit Frauen, die neugierig auf sich selbst sind und ihr Leben endlich wieder in die eigene Hand nehmen und gestalten wollen. Allerdings fühlt sich ihr Leben eher festgefahren an und es fehlt ihnen an Kraft, komplett alleine daraus auszubrechen. Mit meinem Angebot bekommen diese Frauen die volle Ladung neue Energie, Vitalität und Gesundheit für ein cooles und selbstbestimmtes Leben, in dem sie sich so richtig wohlfühlen. Mit ihrem Körper, in der Partnerschaft und in ihrem Umfeld. " Dieses Werteversprechen begleitete mich im Mai und Juni auf meiner lange geplanten Auszeit Richtung Norden . Wir sind mit unserem Land Rover Defender 'James' die Atlantikküste hochgefahren und haben das süsse Nichts genossen. Nicht direkt mit der Ausarbeitung meines Angebots weiterzumachen, sondern die Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit Conny und Sandor erst mal sacken zu lassen, war genau das Richtige in dem Moment. "Meine Mails und meine Social Media Posts unterschreibe ich fast immer mit 'Sei ALLES! ausser gewöhnlich 💚 deine Sandra' . Auf einer dieser Fahrten von A nach B zu unserer nächsten Station, während ich auf dem Beifahrersitz sass, strickte und meine Gedanken so dahinflossen, kam mir DIESER EINE Gedanke: " Meine Mails und meine Social Media Posts unterschreibe ich fast immer mit 'Sei ALLES! ausser gewöhnlich 💚 deine Sandra ' ." Sogar mein Podcast mit Annalena wurde deshalb "ALLES! ausser gewöhnlich" genannt. Das muss ich doch endlich mal ernst nehmen! Und wie ich das ernst nehme! Ich ändere meinen Claim! Es fühlt sich fast wie ein Befreiungsschlag an ... denn, ich wurde in eine Weltanschauung geboren, in der es ratsam ist, gut in der Schule zu sein, damit man später mal einen gut bezahlten Job findet, heiratet, Kinder kriegt, ein Häuschen baut und genügend Reserven bildet, um dann, wenn man in Rente geht, das Leben in vollen Zügen zu geniessen. Klingt absolut einleuchtend und all das wollte ich auch mal unbedingt haben. Doch heute bin ich mir auch sicher, dass ich nicht glücklich geworden wäre. Bin ich ja auch nicht. Ich wollte nicht auf die Rente warten, um mein Leben geniessen zu können. Das erste Mal, als ich dieses Zwicken gespürt habe, habe ich meinen Hausrat und meine Katze eingepackt und bin ausgewandert . Ich bin regelrecht geflohen und erst jetzt, sehr viele Jahre später begreife ich, dass ich mich schon damals davor gefürchtet habe, jeden neuen Tag als eine Kopie des gestrigen Tages zu erleben. Ich bin neugierig auf mich selbst und auf mein Leben. Ich will Abenteuer erleben und die Welt noch viel, viel bunter sehen. Ich will mein Leben in die eigene Hand nehmen und nach meinem Gusto gestalten. Ich will nach vorn schauen und meine Zukunft im Blick haben. Ich will dieses Leben für mich und andere nachhaltig gestalten und besser machen. Dazu muss ich den Mut haben, aus dem Einheitsbrei auszusteigen , um mir selbst begegnen zu können. Ich muss mir meiner eigenen Träume, Ziele und Visionen klar werden. Ich kann anderen in ihren Fussspuren folgen, doch nur ich kann meinen eigenen Weg gehen. "ALLES! ausser gewöhnlich zu sein" bedeutet für mich, dass ich die Dinge auch mal anders machen muss, als es für "gewöhnlich" der Fall ist. Es bedeutet, dass ich meine Bestimmung für diese Welt erkenne und beginne, sie zu leben. Hol die Farbstifte raus! Mal dir dein Leben bunt! ... und vor allem: Sei ALLES! ausser gewöhnlich 💚 deine Sandra
- Blogparade: Wie stehst du zu Human Design? Liebesgeschichte oder totaler Humbug?
Human Design und ich - das war keine Liebe auf den ersten Blick. Ich war extrem skeptisch. Wenn ich heute erzähle, dass ich Human Design Coach bin - also auf der Basis von Human Design meine Kundinnen auf ihrem Weg begleite, muss ich schmunzeln. Die Meinungen und Reaktionen zum Thema Human Design sind auf jeden Fall so unterschiedlich wie Tag und Nacht: Ich vergleiche das gerne mit dem Beziehungsstatus, den du auf Facebook eingeben kannst: single , in einer Beziehung , es ist kompliziert , verheiratet , geschieden , verwitwet . Ich muss zugeben, ich bin neugierig. Ich möchte deinen "Beziehungsstatus" zu diesem Thema erfahren 😅 und darum rufe ich zur Blogparade auf: Wie stehst du zu Human Design? Was ist deine Meinung darüber? Schreibe deine Human Design Geschichte auf. Orientiere dich gerne an diesen Fragen: Woher kennst du Human Design? Was denkst du über Human Design? Warum begeistert dich Human Design (nicht)? Warum findest du Human Design (un)interessant? Wie hast du von Human Design erfahren und was war deine (erste, zweite) Reaktion? Ist Human Design ein Wegweiser für dich oder doch nur Humbug? Findest du es doof (oder gut) ein bestimmter Human Design Typ zu sein? Wenn du es dir aussuchen könntest, welchen Human Design Typ würdest du wählen? und Warum? Hattest du schon mal ein Human Design Reading und was hat sich dadurch bei dir verändert? Bist du selbst Human Design Coach oder setzt es in deinen Beratungen und Trainings ein? Ich will deine Geschichte lesen. Ich will wissen, ob du von Human Design begeistert bist und ich will auch wissen, warum dich Human Design vielleicht komplett kaltlässt. Meinen eigenen Blogartikel zu meiner Human Design Geschichte und allem drumherum kannst du 👉🏻 HIER 👈🏻 lesen. Ganz kurz erklärt: Was ist eine Blogparade? Eine Blogparade ist Networking pur. Gemeinsam mit anderen Blogger:innen schreibst du auf Basis eines vorgegebenen Themas einen Blogartikel auf deinem eigenen Blog. Unter dem Aufruf zur Blogparade werden alle Artikel gesammelt und verlinkt. So entsteht eine bunte Mischung von Blogartikeln mit vielen verschiedenen Meinungen und Erfahrungen zum jeweiligen Thema der Blogparade. Warum solltest du bei meiner Blogparade mitmachen? Was bringt es dir, deine Meinung zu Human Design zu verbloggen? Menschen folgen Menschen - und sie folgen am liebsten denen, mit denen sie sich identifizieren können. So ein persönlicher Blogartikel auf deiner Webseite spricht genau die Menschen an, die du in deinem Umfeld haben willst. Ausserdem bekommst du jede Menge Lesestoff, wie andere Blogger über Human Design denken. ... und so nimmst du an meiner Blogparade teil: Schreibe einen Beitrag über deine Meinung zu Human Design auf deinem Blog. Orientiere dich dabei gerne an meinen Fragen 👆🏻 oder schreibe, was dir zu diesem Thema auf der Seele brennt. In deinem Beitrag erwähnst du meine Blogparade - am besten gleich in der Einleitung - und verlinkst auf diesen Aufruf . Auf diese Weise erfahren viele Menschen davon und können ebenfalls mitmachen. Sobald dein Beitrag fertig und veröffentlicht ist, hinterlässt du hier unter diesem Aufruf einen Kommentar mit einem kurzen Text und dem Link zu deinem Beitrag . Teile deinen Beitrag gerne in den sozialen Medien und verwende den Hashtag #meinemeinungzuhumandesign und v erlinke auch mic h. So kann ich deinen Beitrag zusätzlich pushen. Die Blogparade endet offiziell am Sonntag, 01.09.2024 - wenn du auch später noch einen Artikel zu diesem Thema beitragen möchtest, feel free! Ich freu mich über jeden, der noch mitmachen will. Ich freue mich sehr auf den Austausch und all die wundervollen Artikel und Beiträge! Und wenn dir noch jemand einfällt, der auch etwas zu diesem Thema schreiben sollte, dann leite diesen Aufruf zur Blogparade unbedingt weiter.
- Human Design und ich - eine Lovestory mit Startschwierigkeiten
Ich muss zugeben: Human Design und ich - das war keine Liebe auf den ersten Blick. Am Anfang war ich extrem skeptisch. Ich hielt es für Zeitverschwendung, für Schmarrn, für Humbug. Gehenlassen wollte mich das Thema aber auch nicht einfach so. Ich muss immer wieder mal schmunzeln, dass Human Design mein Tool Nr. 1 in meinen Coachings und Trainings ist und ich mich selbst als Human Design Coach bezeichne. Diese anfängliche Skepsis erfahre ich bei vielen Menschen. Deshalb habe ich im Sommer 2024 zu einer Blogparade aufgerufen : Wie stehst du zu Human Design? Liebesgeschichte oder totaler Humbug? Dieser Blogartikel ist mein eigener Beitrag zu dieser Parade. Was dich in diesem Blogartikel erwartet: 1 - Was haben Harry Potter und Human Design gemeinsam? 2 - Was ist Human Design für mich? 3 - Was begeistert mich an Human Design? 4 - Was war meine erste Reaktion, als ich meinen Human Design Energietypen erfuhr? 5 - Was hat sich in meinem Leben verändert, seit ich mich mit Human Design beschäftige? Was haben Harry Potter und Human Design gemeinsam? Lass mich dir eine Geschichte als Gleichnis für meine Skepsis erzählen. Als Ende der 90er das Buch "Harry Potter" in aller Hände war, wollte ich nix damit zu tun haben. Dabei kann ich dir heute nicht mehr sagen, warum ich mich so gewehrt habe. Eine Schulfreundin, die ein riesiger Fan war, schenkte mir sogar Band 1 zum Geburtstag, um mich zu überzeugen. Ich habe mich artig bedankt und dann das Buch ganz weit hinten ins Regal gestellt ... ... bis zu dem Zeitpunkt, als ich mal wieder mit einer Bronchitis ans Bett gefesselt war und mir der Lesestoff ausging. Harry Potter und der Stein der Weisen * war das einzige Buch, dass ich noch nicht gelesen hatte. Also fing ich etwas lustlos an, darin zu blättern und die ersten Seiten zu lesen. Was soll ich sagen? Es packte mich! Ich war drin. Ich konnte nicht aufhören, zu lesen. Ganz ähnlich ging es mir vor bald 5 Jahren mit Human Design. Das Thema war auf einmal in meiner Bubble in aller Munde und ich wusste nicht so recht, was ich damit anfangen sollte. Neugierig wie ich nun mal bin, hab ich mir auch so ein Chart generiert und erst mal einfach nur Bahnhof verstanden. Bestimmt ein Jahr lang hab ich den Hype darum ignoriert. Dann hat mir eine (ebenso skeptische) Freundin von einem Human Design Kurs erzählt. Völlig begeistert meinte sie, dass sie nun endlich verstehen würde, worum es bei diesem Human Design geht und ich solle mir das unbedingt anschauen. Ich muss gestehen, ich kaufte den Kurs, weil er nicht viel kostete, erwartete jedoch nicht sehr viel davon. Es passierte genau das gleiche wie bei Harry Potter: Nach wenigen Minuten schon packte es mich und ich wollte immer mehr davon. So viele Dinge wurden mir über mich selbst klar. So viele Dinge ergaben plötzlich so viel mehr Sinn. Was ist Human Design für mich? In erster Linie ist mein Human Design Chart ein Abbild meiner Energie ohne Blockaden, ohne Trauma und ohne Konditionierungen. Es zeigt mir auf, welche Möglichkeiten, Potenziale, Talente und Trigger in mir schlummern. Es zeigt mir meine beste und reinste Version meines Selbst und ich kann jeden Tag aufs Neue entscheiden, wie viel ich davon ausleben möchte. Aber eben ... ohne Blockaden, ohne Trauma und ohne Konditionierungen. Das heisst im Umkehrschluss, dass ich nicht von heute auf morgen ein neuer Mensch bin und dieses Potenzial ausschöpfe. Von meiner Geburt an sind Menschen um mich herum, die mich prägen. Zuerst meine Eltern und der Rest meiner Familie, später meine Erzieher und Lehrer, meine Freunde und Mitschüler, meine Nachbarn, meine Studienkollegen, meine Dozenten, meine Partner, meine Arbeitskollegen und Vorgesetzten und auch all die Menschen, denen ich auf der Strasse begegne und mich mit ihrem Verhalten beeinflussen. Sobald ich mich mit meinem Human Design Chart, also mit meiner eigentlich angedachten Energie beschäftige, erkenne ich, was wirklich zu mir gehört und was eben nicht. Wenn ich mich jetzt noch traue, zu experimentieren und anders zu handeln, als sonst oder von mir erwartet, passiert Unglaubliches. Also zumindest bei mir und bisher bei all meinen Kundinnen: Es wird leichter. Das Leben entspannt sich. Für mich ist Human Design eine Erfahrungswissenschaft. Erfahrung, die Wissen schafft. Für mich ist Human Design eine Erfahrungswissenschaft. Erfahrung, die Wissen schafft. Wissen im Sinne von Körperwissen. Mein Körper ist das Zuhause meiner Seele. Und meine Seele möchte sich, wie ich, in ihrem Zuhause sicher und geborgen fühlen. Wenn ich jedoch ununterbrochen angespannt bin, mich unwohl fühle und mich selbst immer wieder hintenan stelle, ist so dieses Zuhause ziemlich ungemütlich. Ich muss(!) also anfangen auszuprobieren und die Dinge, die ich über mich in meinem Human Design Chart erfahre, umsetzen. Ich muss(!) experimentieren, über das neu Erfahrene reflektieren, eventuell justieren und neu experimentieren. Was begeistert mich an Human Design? Human Design ist absolut objektiv. Alles, was ich brauche, ist mein Geburtsdatum, meine möglichst genaue Geburtszeit und meinen Geburtsort. Ich muss keinerlei Fragen beantworten, die ich in 5 Jahren höchstwahrscheinlich auf andere Art interpretieren und damit auch anders beantworten würde. Das ist für mich ein absoluter Pluspunkt. Okay, wenn ich nur mein Human Design Chart generiere und lese, dass ich Generator bin , ändert sich nix. Es ist schon notwendig, dass ich mich mit diesem Begriff ein wenig auseinandersetze und erfahre, dass der Generator einer von fünf Energietypen ist und damit aufhören darf, am Gras zu ziehen. Schon allein diese Information bringt unterbewusst Ruhe ins System. Wir müssen nicht alle Human Design Experten werden. Doch ich liebe die Entwicklung, dass sich immer mehr Menschen damit auseinandersetzen. Denn es reicht, wenn jeder von uns sich mit seiner ureigenen Energie beschäftigt und seinem Körpergefühl, diesem instinktiven Wissen in einem drinnen, Raum gibt, es wahrnimmt und sich traut, nach aussen zu leben. Auf diese Weise lösen wir sehr viele Blockaden und manche Traumata und auf jeden Fall legen wir eine Menge Konditionierungen ab. Was war meine erste Reaktion, als ich meinen Human Design Energietypen erfuhr? Ganz ehrlich? Ich fand es total doof , Generatorin zu sein! Und dann auch noch mit emotionaler Autorität. Geht es bitte noch generischer? Circa 70 % der Menschen sind Generatoren und ungefähr 50 % aller Menschen haben als Entscheidungsweisheit die Emotion. Ich bin also 0-8-15. Danke. Ganz ehrlich? Ich fand es total doof, Generatorin zu sein! Mittlerweile liebe ich mein Human Design. Meinen Energietypen. All das Potenzial. All die Möglichkeiten. Es ist, als würde ich mein Menschsein studieren und immer wieder neue Facetten an mir entdecken. Ich werde einfach nicht müde, mich mit mir selbst zu beschäftigen, zu experimentieren und zu wachsen. Generatorin zu sein ist ja nur die gröbste Gemeinsamkeit mit 70 % der anderen. Darunter liegen so viele Aspekte, dass ich mich ohne hochmütig zu klingen, energetisch gesehen als einzigartig bezeichnen kann. Ich sage nicht, dass es immer leicht ist. Ich bin ja nicht allein auf der Welt. Mein Umfeld kennt mich nun mal anders und ist erst mal überfordert damit, dass ich zu manchen Dingen auf einmal Nein sage, zu denen ich doch sonst immer Ja gesagt habe. Dadurch, dass ich es trotzdem tue, mir selbst die Erlaubnis gebe, mehr und mehr Ich zu sein und aus den Konditionierungen meines Umfelds auszusteigen, stelle ich fest, dass auch mein Umfeld es mir gleich tut. Was hat sich in meinem Leben verändert, seit ich mich mit Human Design beschäftige? Alles! Denn so viele Dinge ergaben auf einmal so viel mehr Sinn. Du kennst bestimmt den Spruch: Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, aber leben muss man es vorwärts. Ich habe durch Human Design viele Situationen in meinem Leben in der Retrospektive ganz neu bewerten oder die Bewertung komplett aus ihnen rausnehmen können. Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, aber leben muss man es vorwärts. Søren Kierkegaard All die vielen verschiedenen Veränderungen ausführlich zu beleuchten, verdient einen eigenen Blogartikel, darum reisse ich ein paar der wichtigsten Stationen an. Ich bin ausgewandert: Mit Mitte 20 hatte ich das Gefühl tief in mir, aus meinem Leben auszubrechen, zu allem um mich herum Nein zu sagen und komplett neu anzufangen. Diesem Gefühl bin ich ohne zu zögern oder zu hinterfragen nachgekommen und nur ein halbes Jahr später mit Sack und Katz' allein aus Deutschland ausgewandert . Ich ernähre mich pflanzenbasiert: Vor mittlerweile über 10 Jahren habe ich meine Ernährung komplett umgestellt . Tier ist seit einer Erkenntnis vorm Kühlregal an einem Samstagnachmittag für mich ein Lebe-Wesen und kein Essen mehr. Mit Gemüse und Obst als Grundnahrungsmittel wurde meine Ernährung einfacher, intuitiver und vollwertiger. Ich habe angefangen, mein Hunger-/Satt-Gefühl wieder zu spüren und dadurch innerhalb von wenigen Monaten über 8 kg Gewicht verloren. Ich lebe bewusst kinderfrei: Meinem Wunsch, eine grosse Familie mit mindestens 3 Kindern zu gründen und dazu noch in einem Haus mit Garten zu wohnen, habe ich nach einer Fehlgeburt und vielen schmerzhaften Abgängen rein energetisch einfach mal infrage gestellt. Dabei habe ich erkannt, dass nicht ich die Kinder und das Haus wollte. Es war mein Umfeld. Das macht man doch so. Ich aber wollte frei sein und unabhängig. Ich liebe Kinder! Ich will nur keine eigenen. Ich liebe meine raspelkurzen Haare: Okay, im Moment wachsen sie wieder, jedoch nur, weil ich meine Haare zum 3. Mal spenden werde . Als die Haare das 1. Mal ab waren, habe ich mich auf einmal so viel deutlicher gesehen. Da war nichts mehr da, hinter dem ich mich verstecken konnte. Kaum jemand in meinem Umfeld hat sich gefragt, ob ich krank wäre. Man hat es mir einfach angesehen, dass dieser Look schlichtweg meins ist. Ich habe meine Art zu arbeiten verändert: Kurz bevor ich mit Human Design das erste Mal in Berührung gekommen bin, habe ich in meinem damaligen Angestelltenjob von 80 % auf 50 % reduziert, weil ich einen Arbeitsweg von vorher 10 Minuten mit dem Fahrrad pro Strecke auf 80 Minuten (pro Strecke!) mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht auf mich nehmen wollte. Was ist passiert: Mein Chef hat mir eine Gehaltserhöhung gegeben. Mittlerweile bin ich meine eigene Chefin und unterstütze Frauen darin, ihr Leben wieder selbstbestimmter und nach ihren eigenen Regeln zu gestalten. All diese Entscheidungen kann ich in meinem Human Design Chart nachvollziehen. Manche waren sehr intuitiv und komplett auf ein Ja/Nein ausgerichtet. Andere Entscheidungen wuchsen und wurden mir erst über die Zeit bewusster. Eines ist klar: Die Beschäftigung mit meinem Human Design weist mir heute meinen Weg. Es ist KEIN Orakel oder so! Versteh mich nicht falsch. Es ist wie eine Erinnerung daran, wie es leichter geht. Wenn ich meiner Energie folge, fühlt sich mein Leben schlichtweg flüssiger an. Es fühlt sich an wie "im Flow". Mit Human Design erkenne ich mich selbst und werde, wer ich sein soll. Ich bin meiner Freundin sehr dankbar, dass sie mir den Kurs empfohlen und damit meiner Skepsis den Wind aus den Segeln genommen hat. Ich bin der festen Überzeugung, dass, wenn wir alle, jede und jeder, nach seiner Energie leben und handeln würden, unsere Welt ein viel friedvollerer Ort wäre. Mit Human Design erkenne ich mich selbst und werde, wer ich sein soll. Für mich. Für mein Umfeld. Für das Grosse Ganze. * Noch ein kleiner Hinweis, weil ich es transparent mag: alle Links, die ich mit einem Sternchen gekennzeichnet habe, sind Affiliate-Links. Das heisst, wenn du darauf klickst und das Buch oder die Dienstleistung kaufst, kostet dich das keinen müden Cent bzw. Rappen mehr, ich bekomme für die Empfehlung aber eine kleine Provision vom Anbieter.
- Wieso, weshalb, warum ich RINGANA Partnerin geworden bin
Am 23. September 2022 sass ich im Zug Richtung Salzburg auf dem Weg zum Jahres-Kongress meines Partnerunternehmens RINGANA und habe meinen freitäglichen Newsletter verfasst. Für mich war es sonnenklar, dass ich über meinen Weg zu RINGANA berichte und ganz unten im Newsletter kam mir auch die Idee, dass alles mal zu verbloggen. Etwas mehr als zwei Monate später tat ich das auch und habe meinen Newsletter vom 23. September 2022 in kompletter Länge veröffentlicht. Viel Spass beim Lesen Ich sitze gerade im Zug Richtung Salzburg. Das kommende Wochenende steht bei mir voll im Zeichen von Konsumbewusstsein, Innovation, Teamwork, Business und Spass. Ich fahre zur grossen Live-Veranstaltung von meinem Partnerunternehmen RINGANA . Wieso, weshalb, warum ich mich für diese Partnerschaft entschieden habe, möchte ich dir im heutigen Newsletter erzählen. Das sind die 3 Punkte, nach denen ich meine Geschichte gegliedert habe: 1 - Alles begann damit, dass mein Schwager in der Zeitung war 2 - 40 Jahre lang 40 Stunden die Woche fürs Wochenende leben? 3 - Such dir einen Arbeitgeber, der deinen Werten entspricht! 4 - Fazit - Auf einem Bein kann man nicht stehen Du bist jetzt neugierig? Sehr gut! Viel Spass beim Lesen. Alles begann damit, dass mein Schwager in der Zeitung war Dass ich bei RINGANA den Partnerantrag unterschrieben habe, habe ich unter anderem auch meinem Schwager zu verdanken. Er ist Chemiker und war Teil eines Projekts bei den Stadtwerken meiner Heimatstadt Dresden. Das Ziel des Projekts war es, die Kläranlagen noch besser zu machen. Sie wollten erreichen, dass der nicht abbaubare Anteil von Medikamenten und Kosmetik, wie z. B. Mikroplastik, nicht mehr durchrutscht und damit im Wasserkreislauf landet . Da habe ich zum ersten Mal bewusst wahr genommen, was alles in unseren Cremes, Duschgels, Zahnpastas und auch Medikamenten drin sein kann. Vieles davon geht nicht nur zurück in die Kanalisation, sondern vor allem auch erst mal in unseren Körper hinein. Über das Projekt wurde damals sogar in der Zeitung berichtet (leider funktioniert der Link nicht mehr). Wie fortschrittlich man doch dachte und so. Ich habe mich einfach die ganze Zeit gefragt, warum man dem Problem nicht bei der Wurzel begegnet und den Sch*** schlichtweg in Medikamenten und Kosmetik und Vitalstoffen und Getränken und Lebensmitteln und und und verbietet? Der Mist schadet doch ganz offensichtlich den Menschen, den Tieren und der Natur! Der Mist ist aber auch billiges Füllmittel und bringt Profit. Da muss es doch Alternativen geben? So können wir doch nicht mit uns und dem Planeten umgehen? Haben wir nicht eine Vorbildfunktion für kommende Generationen? Ich habe also genauer hingeschaut und angefangen, Tierleid-freie und rein pflanzliche Kosmetikartikel in der Drogerie eingekauft. Heute weiss ich, dass es dem Gründerpaar von RINGANA Mitte der 90er Jahre ganz ähnlich ging. Sie wollten keinen Mist mehr duschen und cremen. Schon gar nicht, dass das ihre Kinder tun. Mein Rat an dich: Mach dich schlau. Schau nach, was es mit den Inhaltsstoffen in deinen Produkten auf sich hat. Die App von CodeCheck ist da ein guter Helfer. 40 Jahre lang 40 Stunden die Woche fürs Wochenende leben? Ich arbeite wirklich gern. Ich arbeite auch sehr gern viel. Laut Human Design gehöre ich zum Typ Generator - wie ca. 70 % der Menschheit. Generatoren "funktionieren" ein bisschen wie ein Dynamo : bei einem Dynamo wird die Energie durch Bewegung erzeugt, beim Generator durch freudvolles, begeistertes Handeln. Doch wie viele Menschen haben wirklich Freude an dem, was sie 40 Stunden pro Woche für meistens ca. 40 Jahre lang tun? Ich hab das erste Mal mit Mitte 20 gemerkt, dass sich was ändern muss. Damals bin ich in die Schweiz ausgewandert . Das zweite Mal war ich Mitte 30 - da hat mein Körper mich zu einer fast 6-monatigen Auszeit gezwungen und mich in die Ruhe versetzt, genauer darüber nachzudenken, was ich eigentlich mit diesem Leben anfangen will. Erst mit fast 40 hatte ich den Mut mehr als nur über eine Veränderung nachzudenken. Welche Perspektive hast du im Leben? Hast du dir die Frage schon mal gestellt? Und wenn ja, hast du sie dir auch beantwortet? Oder hast du dir schon mal Fragen gestellt, wie: Wo willst du heute in 1 Jahr stehen? Wo in 3 bis 5 Jahren? Wo in 10 Jahren? Bist du heute noch dieselbe Person wie vor 1 Jahr? vor 5 Jahren? vor 10 Jahren? Ich war nicht unglücklich. Ich war einfach nicht erfüllt. Ich habe es nicht gefühlt. Ich wusste nicht, wofür ich tue, was ich tue. Ich wollte viel freier und selbstbestimmter arbeiten . Wo ich will, wann ich will, für wen ich will - und vor allem für MEINE Ziele, nicht für die Ziele von jemandem, dessen Werte nicht zu meinen passen. Such dir einen Arbeitgeber, der deinen Werten entspricht! Für meinen Lieblingsmenschen war dieses Trauerspiel schon langsam nicht mehr zum Aushalten 😅 Er hat irgendwann diesen denkwürdigen Satz zu mir gesagt: "Such dir einen Arbeitgeber, der deinen Werten entspricht!" Such dir einen Arbeitgeber, der deinen Werten entspricht! Wo er recht hat, hat er recht. Entweder ich tu was gegen dieses unstete, unangenehme Gefühl oder ich höre auf zu Jammern. Also hab ich Dr. Google befragt und bin immer und immer wieder auf RINGANA gestossen - Sitz des Unternehmens: Österreich. Ich dachte nur: "Österreich? Ich will nicht schon wieder das Land verlassen. Auswandern hab ich schon ausprobiert." - Ich hab im ersten Moment einfach nicht kapiert, dass RINGANA neben ihren Festangestellten auch und vor allem mit Vertriebspartnern arbeitet . Die Philosophie hinter allem Tun von RINGANA hat mich sofort fasziniert: frisch, Tierleid-frei, ohne Konservierungsstoffe, ohne Erdöl und komplett aus Pflanzen. So frisch, dass sie nicht im Laden verkauft werden dürfen, weil sie nicht mindestens 30 Monate haltbar sind. Das sind 2.5 Jahre, in denen die Tagescremes und Shampoos bereits im Laden stehen und abgestaubt werden, bis sie bei dir und mir im Einkaufskorb landen ... Da konnten die Produkte von RINGANA ja nur toll sein. Richtig Klick gemacht hat es dann, als ich das Vertriebsmodell verstanden hatte: statt dass sie den Umsatz in eine grosse Marketing- und Vertriebsblase stecken, lässt RINGANA die Anwenderinnen und Anwender ihrer Produkte die Werbetrommel rühren. Für jede erfolgreiche Empfehlung wird eine Provision ausgeschüttet. Einfach gesagt: begeistert sein, darüber sprechen, den Produktumsatz ankurbeln, Geld verdienen. Das klang für mich so unkompliziert, so logisch, so fair. Ich hab den Partnerantrag gestellt und seither nicht bereut, als RINGANA Partnerin unterwegs zu sein. Fazit - auf einem Bein kann man nicht stehen Zumindest nicht lange 😉 Oft heisst es: "Du brauchst einen Plan B" - doch was ist, wenn Plan B zu Plan A wird und du wieder auf nur einem Bein stehst? Deshalb baue ich mich ein klein wenig breiter auf. Ich arbeite im Network Marketing und als Human Design Coach . Ich bin fest davon überzeugt, dass solche Arbeitsmodelle sich durchsetzen werden. Es wird sich weg von Work-Life-Balance hin zu Work-Life-Blending entwickeln. Wenn jeder tut, was er gern macht, wo er Energie schöpft und glücklich und erfüllt am Abend ins Bett fällt, wird unsere Welt jeden Tag ein bisschen bunter und strahlender für alle werden.
- 12 von 12 - mein 12. August 2024: ES IST HEISS!
Ich dachte immer, ich wäre ein So mm erkind. Weit gefehlt ... ich bin ein So nn enkind! Sonne ist das Zauberwort. Nicht Hitze. Wirklich viel ist daher an diesem 12. August 2024 nicht passiert. Ich habe dennoch ein paar Momente festgehalten. Viel Spass dabei. Guten Morgen, guten Morgen! Heute mal mit der Sicht nach hinten raus. Wir wohnen jetzt über 16 Jahre hier und jedes Jahr werden die Bäume und Sträucher grösser und dichter. Ich wohn quasi komplett versteckt vor meinen Nachbarn. Herrlich. Auch heute bin ich wieder zu "meinem" Baum hochgelaufen. Dieses Mal bin ich nicht direkt weiter, sondern hab mich für locker eine halbe Stunde auf die Bank gesetzt und einfach nur die Aussicht genossen. Ich wage tatsächlich noch mal das Experiment Haarspende . Zum dritten Mal schon. Eigentlich, ja eigentlich liebe ich meinen Buzz Cut und hätte ihn am liebsten sofort zurück, doch irgendwas in mir möchte mich noch einmal wenigstens mit langen Haaren sehen. Wann ich also meine Haare erneut spende, steht noch in den Sternen. Bis dahin mach ich jeden Montag ein Foto von meinem Schopf. Ende Juli hatte ich die Ehre in meiner Mastermind-Runde einen 5-tägigen Workshop zum Thema "Deine Erfolgs-, Wohlstands- und Wachstums-Umgebung auf Basis von Human Design" zu geben. Mit meiner Mastermind-Kollegin und Co-Moderatorin Conny Jost während der 5 Tage habe ich mich heute zum Debriefing verabredet. Es ist schon fast halb 2 und mein Magen hängt mir in der Kniekehle. Heute soll es eine Protein-reiche Gemüsesuppe geben, mit grünen Bohnen, Karotten, Weisskohl und Lupinen. Während mein Süppchen köchelt, klingelt unverhofft eine Freundin, die ich seit April nicht mehr gesehen habe. Erst war ich zwei Monate auf einem Roadtrip die Nordatlantikküste hoch , dann hatte sie zu viel zu tun mit ihren Teenagerkindern und den letzten Tagen vor den grossen Sommerferien und zuletzt war sie mit Kind und Kegel für 3 Wochen auf Amerika-Rundreise. Draussen war es uns zu heiss, daher haben wir ein gutes Stündchen drinnen gequatscht. Mittlerweile ist es fast 16 Uhr und ich esse endlich mein Süppchen. Ich weiss ... wirklich gesund ist das nicht. Ich gelobe Besserung 😌 Draussen sind es über 30 Grad, die sich wie über 40 anfühlen. Da kleben mir die Finger auf der Tastatur und mein Hirn funktioniert schlichtweg nicht. Drinnen sind es "kühle" 26.9 Grad. In meinem Arbeitszimmer will ich schon lange einiges verändern. Ursprünglich wollte ich die Wand hinter meinem Schreibtisch streichen, doch ich fang wohl erst einmal mit ein paar Möbeln an, die ich nicht mehr brauche bzw. viel zu wenig nutze: mein Sofa Schrägstrich Gästebett. Hier soll ein Einsitzer rein, den ich ebenfalls zu einem Bett ausziehen kann. Falls du Interesse hast - hier auf tutti findest du das Inserat (Stand 12.08.2024). Ich dachte immer, Regenbögen gibt es nur, wenn es auch regnet. Dieses Prachtexemplar sah in Natur noch so viel schöner aus und beweist das Gegenteil. Null Regen, eigentlich auch nicht mehr wirklich viel Sonne, dicke Wolken, Hitze - und doch ... da ist er. Ich wohne jetzt seit 18 Jahren in der Schweiz und 16 davon am Bielersee - der "Grenze" zwischen der Deutsch- und der Französisch sprechenden Schweiz. Hier in meiner Gegend ist es völlig normal, dass ich mit meinem Gegenüber Deutsch rede und er/sie mir auf Französisch antwortet. Ich hatte nie Französisch in der Schule und hier hab ich mich auch nicht wirklich darum bemüht. Das ändere ich gerade und lerne mithilfe von Duolingo jeden Tag Französisch. Ich konnte sogar auf Stufe 2 einsteigen. Die Jahre hier haben tatsächlich bereits abgefärbt. Es ist fast zu heiss zum Stricken. Darum komm ich gerade auch gar nicht wirklich voran. Doch ein paar Maschen müssen sein. Sodele ... das war's von meinem 12. August 2024 🥰 Bis zum nächsten #12von12. Ich mag dieses Format von ganzem Herzen. Es ist eine alte Blogging-Tradition. In der deutschsprachigen Blogging-Community ist Caroline Götze über ihren Blog Draussen nur Kännchen die Hosterin.
- MUTausbruch Auswandern: Meine Übersiedlung in die Schweiz wird volljährig
Drei MUTausbrüche haben mein Erwachsen-Sein geprägt. Über zwei davon habe ich auf meinem Blog bereits geschrieben: meine beiden Haarspenden und meinen (Um)Weg zur Veganerin. Meinen eigentlich allerersten MUTausbruch hatte ich mit gerade mal Mitte 20, als ich beschloss, dass ich meine Heimatstadt verlasse und mein Glück ausserhalb des mir Bekannten suchen gehe. Da war ich mutig - eine Blogparade von Esther Nogler hat mich dazu verleitet, nun auch diese Erfahrung für dich (und für mich zur Erinnerung) niederzuschreiben. Viel Spass dabei. Der Juli ist seit vielen Jahren für mich immer ein ganz besonderer Monat: Anfang 2006 hatte ich einen Entschluss gefasst und bereits im Juli des gleichen Jahres Deutschland verlassen, um in die Schweiz auszuwandern. Allein. Nur mit meiner damals 3-jährigen Katze. Das ist nun genau 18 Jahre her. Damals 26-jährig wollte ich einfach nur raus. Ich wollte die Welt sehen, aus dem Hamsterrad aussteigen und völlig neu und anders leben. Viele nannten mich damals mutig. Einige behaupten das heute noch von mir. Vielleicht trifft es naiv jedoch besser. Ich sehe es noch genau vor mir: Es ist Januar 2006. Ich stehe am Fenster meines Bastelzimmers, das eher einer Rumpelkammer ähnelt, und schaue dem Schneetreiben im Garten zu. Er wirbelt herum und bleibt nirgends liegen. Ungefähr so fühlt sich auch mein Innerstes an. Aufgewirbelt. Durcheinander. Rastlos. Und diese eine Frage hämmert in meinem Kopf: Wird mein Leben von jetzt an jeden Tag so ablaufen? Aufstehen, zur Arbeit gehen, mich mit Freunden treffen, am Wochenende feiern gehen und am Montag wieder von vorn? Ich muss hier raus! Ich werde gehen! Ich glaub, ich wandere einfach aus! Da war er auf einmal, dieser Gedanke, dieser Funken, der in meinem ganzen Körper ein Feuerwerk anzündete. Es war beschlossene Sache. Ich wandere aus. Wohin? Sch****egal! Ich machte mir keine Sorgen, einen neuen Job zu finden. Das Gefühl von Urvertrauen, Sehnsucht und Freiheit liess gar keinen Raum für Angst oder Zweifel zu. Ich wollte raus. Ich wollte weg. Ich wollte das Unbekannte, das Ungewisse. Okay - ganz so ungewiss war es Ende nicht. Mein damaliger Arbeitgeber war weltweit aufgestellt, sodass ich mich überall in der Welt bewerben konnte. Ich konnte mir Italien, Frankreich, England und damals sogar Russland vorstellen. Womit ich nicht gerechnet hatte, war, dass es die Schweiz werden würde. Bereits nach 3 Monaten Suche hatte ich die Zusage für eine Stelle in der Schweizer Niederlassung. Noch bevor ich offiziell anfangen sollte, wurde ich zum Team-Event eingeladen und mit dem Nidlenloch im Weissenstein und Meringue, einer Schweizer Tradition als Nachtisch, vertraut gemacht. Zu meiner Abschiedsfeier am 14. Juli 2006 sind über 60 Leute gekommen. Schulkameraden, Studien- und Arbeitskollegen, Freunde, Nachbarn, meine Familie - alle waren da. Damit ich mich nicht einsam fühle in der Fremde, habe ich als Abschiedsgeschenk eine Schneiderpuppe geschenkt bekommen. Harry (so hab ich ihn getauft) hat mir noch viele Jahre treu gedient, obwohl ich ihm immer nur Frauensachen angesteckt habe. Keine zwei Wochen später kam der Möbelwagen und ich schlief die letzte Nacht im Schlafsack auf dem Boden meiner Wohnung in Dresden. Meine Mama war noch lange da. Wir haben geredet und geweint. Mir drückt es schon wieder die Tränen in die Augen, wenn ich an diesen letzten Abend denke. Ich hatte mir Winterthur als neue Heimatstadt ausgesucht. Nur ungefähr 20 Minuten Autofahrt von meinem neuen Arbeitsort entfernt, nahe an Zürich und wunderbar grün. Die Fahrt von Dresden nach Winterthur verlief komplett reibungslos. Auch meine Katze auf der Rücksitzbank in ihrem Transportkörbchen mauzte kein einziges Mal. Allerdings hab ich dann in der Nähe von Winterthur die falsche Ausfahrt genommen und musste mitten im Berufsverkehr einmal quer durch die ganze Stadt. Zu meinem Übergabetermin für meine süsse kleine Wohnung kam ich dadurch fast eine halbe Stunde zu spät. Meine innere Ruhe und die Gewissheit, dass alles gut kommen wird, hat sich komplett auf meine Katze übertragen. Sie war neugierig und vollkommen wohl in ihrem neuen Zuhause. Und wieder schlief ich eine Nacht auf dem Boden in meinem Schlafsack. Der Möbelwagen würde erst am nächsten Tag meine Einrichtung und damit auch mein Bett liefern. Weiter oben habe ich geschrieben, dass ich meine Auswanderung eher naiv als mutig sehe. Das liegt daran, dass ich ziemlich schnell gemerkt habe, dass ich mir in einem anderen Land ein neues Hamsterrad erschaffen habe. Denn ich habe vom Prinzip her nur das Land gewechselt, mir eine neue Wohnung und einen neuen Job gesucht und jede Menge neue Menschen kennengelernt. Doch so wirklich interessant und neu war ich nach 6 Wochen schon nicht mehr. Ich hatte mich nämlich ziemlich schnell an die neue Kultur und die Sprache gewöhnt. Montag bis Freitag war ich von 8 bis 6 im Büro und danach auf ein (oder zwei) Feierabendbier mit Kollegen und/oder neuen Bekannten und am Wochenende haben mir meine neuen Freunde die Schweiz gezeigt oder ich war ausgiebig wandern. Eigentlich der gleiche Trott in einem anderen Kleid. Zurückgehen kam dennoch nicht infrage für mich. Ich wusste einfach, dass diese Entscheidung für mich die Richtige war. Dadurch, dass ich jeden Tag etwas Neues lernte und sah, wurde es nie wirklich langweilig. Mittlerweile wohne ich schon lange nicht mehr in Winterthur. Der Liebe wegen bin ich an den Bielersee gezogen und hier fühle ich mich mehr als daheim, ich fühle mich angekommen.












