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  • 5 Dinge, die ich mir vorgenommen hatte, im 2. Quartal 2024 zu erleben & zu erreichen - plus 63 Dinge, die ich dann ausserdem erlebt & erreicht habe.

    Auch für das 2. Quartal hatte ich mir überlegt, was ich alles in diesen 12 Wochen erleben & erreichen möchte und deshalb für mich in dieser Bucketliste aufgeschrieben. Doch ... ... dieses 2. Quartal würde so anders werden. Wir hatten nämlich vor, uns im Mai und im Juni ausschliesslich von unseren Gefühlen und dem Wetter treiben lassen. Keine To-do's und keine Tadaaa's. Deswegen hatte ich mir nur diese 5 Dinge vorgenommen ✅ Ich werde fast zwei Monate mit meinem Lieblingsmenschen und unserem Land Rover Defender die Atlantikküste vom Süden Frankreichs aus so weit wie wir kommen nach Norden hochfahren. Der Mail und der Juni standen voll im Zeichen eines Roadtrips. Lies weiter unten, was wir alles erlebt haben. ❌ Trotz Auszeit will ich jede Woche einen Blogartikel veröffentlichen. Es sind genau 2 geworden: mein 12von12 im Mai und mein 12von12 im Juni . ✅ Ich will insgesamt mindestens 250 km zu Fuss gehen oder joggen. Dieses Ziel hab ich so was von übertroffen! Meine Smartwatch gibt für den April pro Tag durchschnittlich 5.6 km, für den Mai 10.1 km und für den Juni 8.8 km an. Das ergibt in Summe 745.1 km 😳 (5.6 × 30 + 10.1 × 31 + 8.8 × 30). ✅ Alle offenen Punkte aus dem 1. Quartal werde ich sacken lassen und für das 3. Quartal sondieren. Die Bucketliste für das 3. Quartal entsteht gerade parallel. ✅ Ich will am Ende des 2. Quartals hier unten drunter eine zusätzliche Liste von den Dingen aufstellen, die ich trotz (oder wegen) der Auszeit erlebt und erreicht habe. Viel Spass beim Lesen 👇🏻 Diese 63 Dinge habe ich in den letzten 3 Monaten erlebt und erreicht - ein Quartalsrückblick auf Q2/2024 Am 1. April habe ich einen April-Scherz veröffentlicht. Ich war ein Wochenende lang in Stuttgart beim Live-Treffen meiner Blog-Community The Content Society . Just an diesem Wochenende gab es eine Baustelle, sodass ich, wie letztes Jahr auf dem Weg zum Live-Treffen , nicht von Zürich nach Stuttgart durchfahren konnte. In Stuttgart habe ich mit mein beiden TCS-Kolleginnen Conny Jost und Sabine Beck ein lustiges und sehr spontanes Fotoshooting gemacht. Das Team von OverTheMaze hat mich bei der noch viel klareren Ausgestaltung meines Angebots "Happy Healthy YOU" unterstützt. Im Mai und Juni habe ich mir mit meinem Lieblingsmenschen zusammen eine Auszeit gegönnt. Während dieser Zeit waren wir bis auf wenige Ausnahmen 24 x 7 zusammen und haben uns immer noch lieb. Diese 2 Monate waren der längste zusammenhängende Urlaub, den ich je hatte. 41 Tage davon waren mein Süsser und ich nonstop mit unseren Land Rover Defender unterwegs. Dabei sind wir durch 6 Länder gefahren: Schweiz, Frankreich, Niederlande, Belgien, Dänemark, Deutschland. Unsere Stationen waren Clermont-Ferrand (F), Soorts-Hosgor (F), La-Rochelle (F), Crozon (F), Brest (F), Saint-Malo (F), Le Mont Saint-Michel (F), Omaha Beach (F), Pennedepie (F), Renesse (NL), Leer (D), Sylt (D), Skagen (DK), Hamburg (D), Lübeck (D), Travemünde (D), Orth (D), Büsum (D), St. Peter Ording (D), Westerhever (D), Friedrichskoog (D), Alsfeld (D) und natürlich unser Zuhause in der Schweiz. Insgesamt haben wir dabei über 6.500 km zurückgelegt. Unsere Geschwindigkeit lag dabei zwischen 90 und 110 km/h auf der Autobahn. Während der Autofahrten hab ich meistens gestrickt. Aufgrund des Wetters konnten wir kein einziges Mal in unserem Dachzelt schlafen. Unser Auto ist knapp 2.50 m hoch. Bei der Wahl unserer Unterkünfte mussten wir daher zusätzlich darauf achten, dass das beim Parken passt. Die aller-hässlichste Unterkunft hatten wir in Brest. Die zweit-hässlichste Unterkunft hatten wir in Skagen. Alle anderen Unterkünfte waren klasse! Dabei haben wir komplett nach Gefühl entschieden und meist erst am Vorabend entschieden, wo wir die kommende Nacht verbringen werden. Auf Sylt haben wir statt der geplanten 3 Tage am Ende über eine Woche verbracht. Je weiter nördlich wir gefahren sind, umso länger wurden die Tage. Dunkel wurde es frühestens gegen Mitternacht und hell schon wieder bei halb vier. Am Nordatlantik war es wie zu erwarten ziemlich windig mit Temperaturen zwischen 12 und 25 Grad. Gut, dass wir unsere Winterjacken eingepackt hatten. Meinen Bikini hatte ich in der ganzen Zeit nur zweimal an. Beim ersten (und irgendwie auch einzigen) Sonnenbaden hab ich mir ordentlich den Hintern verbrannt. Ebbe und Flut so hautnah zu erleben, ist einfach faszinierend. In Büsum ist mir beinahe die Gabel aus dem Mund gefallen, als ich das Wattenmeer zum ersten Mal so nah gesehen habe. Ich liebe das einfache Frühstück in Frankreich: Kaffee, frisch gepresster Orangensaft, Baguette mit bitterer Orangenmarmelade. In Frankreich für alle übrigen Mahlzeiten ein Restaurant zu finden, das ein Gericht mit Gemüse serviert, war jedoch ziemlich herausfordernd. In La-Rochelle und in Brest gab es deshalb mittags und abends Poke Bowl. Und ich hab noch nie so viele Galettes mit Gemüsefüllung gegessen (herzhafte Variante von Crêpes). Wir waren in ganz vielen Museen. Im Marinemuseum von La Rochelle wurde ich bitter enttäuscht. Dort gab es eine Ausstellung darüber, wie wir unsere Ozeane retten und damit den Klimawandel stoppen. Allerdings wurde nirgends erwähnt, dass wir aufhören sollten, Fisch zu essen, um die Ozeane zu retten. Einmal waren wir auch im Theater. In Hamburg haben wir uns " Harry Potter und das verwunschene Kind " angeschaut. Apropos Hamburg: Am Hafen an den St. Pauli Landungsbrücken unter vielen, vielen anderen Menschen habe ich per Zufall meine Blog-Kollegin Ingrid Holscher getroffen. Joggen war ich kein einziges Mal, obwohl ich alles mitgenommen. Wir hatten auch unsere Yogamatten dabei. Genau 3 Tage haben wir morgens praktiziert. Dafür waren wir in der einen Unterkunft in der Sauna. In Leer war ich beim Friseur, um meinen Undercut nachschneiden zu lassen. Der Coiffi wollte mir unbedingt den Rest meine Haare nach hinten und zur Seite stylen, sodass ich am Ende jede Menge Pomade auf dem Kopf hatte. Ich war noch nie so schnell nach einem Friseurtermin "zu Hause" und unter der Dusche. Apropos Leer: In Leer waren wir in der "Apotheke" von Inga Scherzinger aus " Friesland " Fritten und vegane Currywurst essen. Direkt gegenüber hatten wir einen tollen Blick auf Habedank's Bestattungsinstitut, das in der Apple Karten-App sogar als Touristenattraktion eingetragen ist. In Orth auf Fehmarn haben wir leider keine "Princess of Schwanitz" aus der Krimiserie " Nord bei Nordwest " angetroffen. Auf Sylt haben wir feststellen müssen, dass in einer Folge von " Nord Nord Mord " am Anfang der Hafen von List als Tatort gezeigt wird, das Verbrechen, dann aber rund um den Hafen von Hörnum aufgeklärt wird. In Skagen, am nördlichsten Punkt von Dänemark, haben wir beobachten können, wie sich die Nordsee und die Ostsee küssen . Nach dem Erreichen dieses Ziels war kurzzeitig die Luft raus und wir waren kurz davor, die Heimreise zu starten. Deshalb sind wir auch die knapp 600 km bis Hamburg in einem Rutsch gefahren. In Hamburg habe ich einen halben Tag komplett für mich alleine gehabt und war in der Wollfabrik . Aus der Wolle, die ich mir dort gekauft habe, stricke ich gerade einen Pullover für mich nach der Anleitung von Isabell Kraemer . Wir haben dem Norden nicht ganz den Rücken kehren können und haben uns für die Ostsee entschieden. In Travemünde beim Spazierengehen hab ich ein Viertel entdeckt, in dem die Strassen "seemännisch" Steuerbord, Backbord, Mittschiffs, Achterdeck, Im Beiboot, Am Heck, Godewind und Leegerwall heissen . Die Nordsee hat uns beiden am Ende mehr zugesagt als die Ostsee. Darum sind wir nach dem Abstecher nach Lübeck und Travemünde über Orth direkt wieder an die Nordsee gefahren. An der ganzen Nordseeküste kann man nur gegen Bezahlung oder mit einer Gästekarte ans Wasser. In St. Peter-Ording konnten wir auf einem Parkplatz mit unserem Land Rover über den Sand düsen. In Büsum gibt es Wiese statt Sand auf dem Weg ins Meer. Bei unserer allerletzten Unterkunft in Alsfeld haben wir ein Bade-Enten-Wettrennen veranstaltet. Die letzten beiden Wochen unserer Auszeit und gleichzeitig des 2. Quartals waren wir wandern. Die steilste Wanderung ging von der Iffigenalp hoch zum Iffigensee über den Hochberg zurück zur Iffigenalp . Die längste Wanderung ging von Ipsach über Biel, Tüscherz, Ligerz nach Erlach. Was für ein Quartal! Ich habe jeden Moment genossen. Am besten an der ganzen Zeit fand ich unseren Mut, alles komplett aus dem Bauch heraus zu entscheiden. Unsere nächsten Roadtrip-Ziele haben wir schon festgelegt. Und der Mai und Juni bieten sich ideal hierfür an. Wenn du magst, stöbere hier gerne noch in ein paar Bildern vom Roadtrip.

  • Meine Bucketliste für das 3. Quartal 2024

    Wer hat an der Uhr gedreht? Wo ist das erste halbe Jahr von 2024 bitte hin? Hast du auch das Gefühl, dass je älter du wirst, auch die Zeit viel schneller vergeht? Was hab ich früher "lange" auf Weihnachten gewartet. Und jetzt? In weniger als 6 Monaten ist schon 2025. Okay. Jetzt mal keine Panik. Da ist ja noch ein ganzes halbes Jahr bis Ende Jahr 😅 und das will gut geplant und noch besser gelebt werden. Du kannst dir also denken, dass ich mir für das 3. Quartal, wie auch für das 2. Quartal und das 1. Quartal wieder aufschreibe, was ich alles erreichen, erleben und sehen will. Bilder findest du Ende September / Anfang Oktober am Ende des Artikels ist unwillkürlicher Reihenfolge. Meine 3 wichtigsten Ziele sind diejenigen, auf die ich mich volle Kanne konzentrieren werde. Ein Ziel ist dabei ein gesundheitliches, ein zweites ein persönliches und das dritte ein Business-Ziel. Gesundheit – Ich war bei einer Stoffwechsel- und Vitalstoffmessung, weil ich das Gefühl hatte, dass mein Körper nicht mehr ganz rund läuft und ich es selbst nicht in den Griff bekommen habe. Daher steht dieses Quartal ganz im Zeichen einer Stoffwechselkur. Persönlich – Ich merke, dass ich mir meinen Morgenspaziergang durch die Wetterschwankungen ausrede. Daher nehme ich mir für dieses Quartal vor, egal bei welchem Wetter morgens raus an die frische Luft zu gehen. Business – Dank der Zusammenarbeit mit Conny und Sandor von OverTheMaze und des darauffolgenden 2-monatigen Roadtrips mit viel Zeit zum Reflektieren und Nachdenken habe ich ein absolut klares Bild von meinem Angebot "Happy Healthy YOU". Dieses Angebot voranzutreiben und bekannt(er) zu machen, ist mein Business-Ziel. Weitere Dinge, die ich gerne erleben, erreichen oder sehen will sind (in unsortierter Reihenfolge): Ich möchte einmal komplett um den Bielersee laufen. Sind ja nur ungefähr 45 km von Tür zu Tür 🫣. Ich möchte mit dem Schiff nach Büren an der Aare fahren, dort frühstücken und dann nach Hause laufen (gemütliche 12 km). Ich möchte mindestens dreimal morgens nach Sutz zum See laufen und dort den Vormittag verbringen. Vielleicht geh ich sogar ins Wasser ... Apropos Wasser: auf jeden Fall will ich mich wieder mit meinem Flamingo-Schwimmring zur Abkühlung in der Aare treiben lassen. Ich will mich der Händständ-Challenge wieder stellen. Ich will mindestens 10 Blogartikel veröffentlichen, die nicht 12von12 sind. Mein Newsletter wird wieder wöchentlich am Freitag verschickt. Ich werde mich mit meiner Buchhaltungssoftware intensiv auseinandersetzen. Ich verbringe das 1.-August-Wochenende in Dresden bei meiner Familie. Dafür muss, soll, darf ich noch eine Piñata zum Schuleintritt meiner jüngsten Nichte organisieren und befüllen. Wasser ist das Elixier des Lebens, daher will ich jeden Tag mindestens 3 Liter stilles Wasser trinken (plus Tee, Kaffee, etc.) Ich möchte gerne mal wieder ins Theater gehen. und ins Kino. Ich starte mein drittes Haarspende-Projekt und dokumentiere mein Haarwachstum jede Woche am Montag. Welches grosse Ziel steckst du dir jeweils für deine Gesundheit, ganz für dich persönlich und für dein Business?

  • 31 plus 1 Dinge, die ich im 1. Quartal 2024 erleben & erreichen möchte

    Kennst du das Buch 12-Wochen-Jahr von Brian Moran & Michael Lennington ? Darin geht es darum, wie du in 12 Wochen mehr schaffen kannst als andere in 12 Monaten. Das "Jahr" wird neu definiert und hat anstelle von 12 Monaten nur 12 Wochen. Das schafft Fokus und Klarheit darüber, was am wichtigsten ist. JETZT. Nicht erst im Dezember, wenn das Jahr so gut wie vorbei ist und all die tollen Vorhaben unbedingt noch umgesetzt werden wollen. Stress pur. Ich plane mein Jahr ab sofort in 4 mal 12 Wochen plus jeweils 1 Woche zum entspannen, reflektieren, neu sortieren und zum planen des nächsten 12-Wochen-Zyklus. Was also habe ich im 1. Quartal 2024 alles vor? Was will ich erleben und erreichen? Was ist meine sich selbst erfüllende Glücks-und-Erfolgs-Prophezeiung bis zum 31. März 2024? Update meines 1. Quartals 2024 ✅ erledigt, geschafft, gemacht ☑️ teilweise erledigt, geschafft, gemacht ✖️ nicht erledigt, geschafft, gemacht Bilder findest du in willkürlicher Reihenfolge am Ende des Artikels. ✖️ Ich möchte mit mindestens 5 Menschen mein 4-Wochen-Coaching Happy Healthy YOU durchführen. Vom Wollen alleine passiert nix, gell 😉 da muss ich auf jeden Fall noch über die Bücher und dir viel mehr deutlich machen, was DU davon hast, wenn du dich ganze 4 Wochen von mir begleiten lässt. ☑️ Für die Prüfungsvorbereitung "Zertifizierte vegane Ernährungsberaterin" will ich zwei Drittel des Inhalts erneut durchgearbeitet haben. Da hab ich mir eindeutig zu viel auf einmal vorgenommen ... ☑️ Auf dem Laufband will ich mindestens 250 km laufen. Für die dunklen Monate ist ein reines Laufband-Ziel ideal. Ich war jedoch auch schon wieder viel draussen walken, sodass ich auf dem Laufband "nur" 214" km geschafft habe. Dafür sind draussen stolze 153 km extra dazugekommen. ☑️ Fokus-Übung: Ich schreibe mir morgens 3 Punkte auf, die ich am Tag schaffen will. Auf diese 3 Punkte konzentriere ich mich - der Rest ist Bonus. Eine wundervolle Übung, die bei mir noch etwas Disziplin verlangt. Wenn ich hier konsequent war, war mein Tag auch wesentlich produktiver. ✖️ Meinen Dezember-Rückblick 2023 werde ich bis Mitte Januar schreiben. Ich habe beschlossen, den Dezember-Rückblick sein zu lassen. ✅ Bis Ende Januar habe ich entschieden, was ich mit den Monatsrückblicken in 2024 tue - schreiben oder weglassen? Die Monatsrückblicke bleiben. Grundsätzlich. Ich nehme mir jedoch die Freiheit, den einen oder anderen Monat wegzulassen oder mit dem kommenden zusammenzulegen. ✖️ Mein Jahresrückblick 2023 ist bis Mitte Januar vervollständigt in Text und Bildern. Vielleicht bleibt er so unvollständig, wie er gerade ist. ✅ Mein Motto-Artikel für 2024 wird noch in KW 02-2024 veröffentlicht. Immer am 12. des Monats schreibe ich meinen geliebten 12von12-Artikel. ✅ 12 von 12 - mein 12. Januar 2024 ✅ 12 von 12 - mein 12. Februar 2024 ✅ 12 von 12 - mein 12. März 2024 ☑️ Im Februar nehme ich a n der Blogdekade teil. Das ist ein Challenge in meiner Blog-Community, bei der wir innerhalb von 10 Tagen 10 Blogartikel schreiben wollen. Mein Ziel sind 5 Blogartikel zu schaffen. Als die Blogdekade ran war, habe ich mein Ziel dahin gehend geändert, dass ich keine neuen Artikel schreiben werde, sondern bereits bestehende Blogartikel überarbeite. Von den 5 habe ich dann immerhin 3 geschafft: Warum ich trotz veganer Ernährung auf Nahrungsergänzung setze   Ich habe zum einen die Texte überarbeitet und zum anderen für die Suche auf Google & Co. die Bilder mit Alt-Texten versehen und ein paar Keywords gesetzt. Was bedeutet Enthomogenisierung in Bezug auf Human Design?   Dieser Artikel hat jetzt ganze 3'000 Zeichen mehr Text als vorher und ist nun auch mit Alt-Texten für die Bilder und einer Meta-Beschreibung für Suchmaschinen ausgestattet. Was ist Konditionierung?  In diesem Artikel findest du zwei völlig neue Kapitel und natürlich habe ich auch hier eine Optimierung für Google & Co.vorgenommen. ☑️ Ich werde jede Woche mindestens einen neuen Blogartikel veröffentlichen. Bei 13 Wochen im 1. Quartal macht das 13 Blogartikel. KW-1, KW-8, KW-9, KW-12 und KW-13 ist kein neuer Artikel entstanden. Dafür in KW-2 gleich 3 Stück und auch in KW-10 habe ich 2 Artikel veröffentlicht. Wenn man ganz genau hinschaut, habe ich den Wochenrhythmus nicht eingehalten. Und doch habe ich 11 neue Blogartikel geschrieben und 3 ältere komplett überarbeitet (siehe Punkt 10). ✅ Das Thema VG Wort (Verwertungsgesellschaft für das geschriebene Wort, ähnlich der GEMA für Musik) bekommt einen Prozess (in WIX nicht ganz so easy umsetzbar wie mit Wordpress). ✖️ Für mein Angebot " Human Design Reading - Dein Energie-Typ & deine Gesundheit " werde ich eine Landing Page erstellen. Öhm .. ups .. der Punkt ist mir tatsächlich durch die Lappen gegangen. Auch ohne schicke Einstiegsseite wurde gebucht. Der Punkt kommt auf die Liste fürs 2. Quartal. ☑️ Für mein Angebot " Happy Healthy YOU " werde ich die Landing Page überarbeiten. Da ist noch viel Luft nach oben. ☑️ Für mein Angebot "Plantbased by Human Design" werde ich die Landing Page überarbeiten. Dto. ✅ Für alle meine Angebote werde ich eine Angebots-Übersichtsseite erstellen. ✖️ Meine Über-Mich-Seite bekommt ein Update. Ich muss zugeben, hier bin ich ein paar Mal hängen geblieben und habe daran gearbeitet. Doch zum Veröffentlichen war es mir bisher noch nicht "fertig" genug. ✅ Mein LinkedIn-Profil bekommt ein Remake mit der Unterstützung meiner Business-Buddy und LinkedIn-Expertin Gesa Oldekamp . ✅✅✅ In meiner Blog-Community gibt es ganz viel Support für Wordpress-Blogger. Ich selbst blogge mit WIX und hoste in dieser Community einmal im Monat eine WIX-Support & Austausch Gruppe. ✅ Ich möchte meine Domain Authority von 11 auf 12 heben. Die Domain Authority ist so was wie ein Qualitätssiegel für eine Webseite. Sie gibt an, wie relevant die Webseite für bestimmte Themen ist und mit welcher Qualität sie diese abdeckt. ☑️ Ich schreibe wöchentlich meinen Newsletter . Durch Punkt 29 hab ich einmal ausgesetzt, den ich hab den Laptop absichtlich daheim gelassen. ☑️ In meiner RINGANA-Community bin ich aktives Mitglied in unserer "Thinking into RINGANA Success"-Gruppe. Ich war aktiv mit meiner Buddy unterwegs, in der Austauschgruppe jedoch eher stille Mitleserin und Cheerleaderin für die Erfolge. ✅ Jede Woche geht eine neue Podcastfolge bei ALLES! ausser gewöhnlich live. ✅ Meine Steuererklärung für 2023 ist fertig und abgegeben. ✖️ Mein Büro bekommt einen Anstrich. ✅ Paarzeit: Wir haben uns einen Kalender gebastelt mit 12 Events. Jeweils zum 1. eines Monats lüften wir die Überraschung. Überraschungs-Event im Januar: ein gemütlicher Brunch in der veganen Bakery mit anschliessendem Stadtbummel durch Bern. ✅ Überraschungs-Event im Februar: Wir waren töpfern. ✅ Überraschungs-Event im März: Bingo! Wir gehen tatsächlich zu einem Bingo-Abend ✅ Wir verbringen im Februar ein Kuschel-Wochenende in unserem liebsten Wellness-Hotel. ✖️ Immer sonntags mach ich mit meinem Lieblingsmenschen eine Yoga-Session. Das haben wir kein einziges Mal gemacht. Dafür haben wir aber Mitte Januar damit angefangen, vor dem Schlafengehen 10 Minuten gemeinsam zu meditieren. Das ziehen wir seitdem durch, auch wenn es schon doll spät ist und wir am nächsten Tag früh rausmüssen. ✅ Ich trinke den Rest des Winters keinen Alkohol. Plus 1 - Schon lange schleiche ich um die Challenge herum, einen Handstand zu können. Die liebe Birgit Elke Ising hat mich durch den Punkt 33 auf ihrer To-Want-Liste für den Winter 2024 nun tatsächlich angefixt und ich nehme den Handstand mit auf meine Bucket-Liste für mein 1. Quartal 2024: ich bin Teil der #Händständgäng (nur echt mit 3 ä) und habe die Angst davor verloren, einen Handstand zu versuchen. Wer weiss, vielleicht steh ich ja sogar einen!

  • Buchrezension: "Skinny Bitch" von Rory Freedman und Kim Barnouin

    Die Wahrheit über schlechtes Essen, fette Frauen und gutes Aussehen. Schon allein der Titel des Buches Skinny Bitch - die Wahrheit über schlechtes Essen, fette Frauen und gutes Aussehen * von Rory Freedman und Kim Barnouin war Trigger genug, um es mir genauer anzuschauen. Bei " sich täglich mit schlechtem Essen vollzustopfen, macht nicht schlank und schön " und " wer sich gesund ernährt, wird automatisch schlank " hatten sie mich und ich musste weiterlesen. Auch wenn es für Frauen geschrieben wurde, ist es durchaus auch für die Herren der Schöpfung eine sehr wertvolle und möglicherweise lebensverändernde Lektüre. Was dich in dem Blogartikel erwartet 1. Du bist, was du isst 2. Wenn du wüsstest, wie viel du abnehmen könntest, wenn du auf Milchprodukte verzichtest 3. Das merkwürdigste am Low-Carb-Wahn ist die Abneigung gegen Obst 4. Wenn Schlachthöfe Glaswände hätten 5. Fazit: Benutze deinen Kopf, um dein Fett wegzukriegen 6. Weitere Buch- und Filmempfehlungen zum Vertiefen Du bist, was du isst "Sie müssen gesund leben, wenn Sie dünn werden wollen. Gesund = dünn. Ungesund = fett." So startet gleich mal das erste Kapitel. Zart besaitet darfst du schon mal nicht sein, wenn du dich für dieses Buch entscheidest . Schonungslos ehrlich zeigen die beiden Autorinnen den Missstand in der Lebensmittelbranche und unserer allgemeinen und zum Teil gewollten Unwissenheit darüber. Gesund = dünn / Ungesund = fett. Ziemlich krass und verallgemeinernd. Mindestens auf den ersten Blick. Doch nüchtern betrachtet scheint es gar nicht so abwegig, wenn du dir mal unser Skelett anschaust. Alle Menschen haben vom Prinzip her den gleichen Skelett-Aufbau . Manch einer ist ein bisschen grösser oder breiter, doch die Grundkonstitution ist bei allen gleich. Selbst wenn du dein Skelett jetzt mit Organen und Muskeln und Sehnen etc. "anziehst", sehen wir irgendwie noch gleich "schmal" aus. Den Unterschied macht allerdings die Menge an Fettgewebe . Männer neigen dazu, zu viel Fett um die Organe herum anzusammeln, so dass sie einen hervorstehenden Bauch bekommen, der eher hart als schwabbelig ist. Tja und Frauen dürfen sich über hängenden Brüsten, Winke-Arme, dicke Oberschenkeln und/oder einen Schwabbel-Bauch freuen. Je weniger Fett also im Körper eingelagert wird, umso schlanker wird die Silhouette . Jedes Mal, wenn du isst, wandert die Nahrung durch dich durch und wird zu einem Teil von dir. Dein Körper schaut sich die Bestandteile deiner Nahrung an und schickt alles, womit er erstmal nichts anfangen kann, in die Depotschicht - könnte später ja doch noch zu was gut sein. Je mehr Schrott du also in dein System gibst, um so grösser wird dein Depot - der Fettanteil in deinem Körper steigt . In dem Buch wird jede Art von Nahrungs- und Genussmittel unter die Lupe genommen und auf sehr provokant zynische Weise der jeweilig gesunde Nutzen für uns Menschen dargelegt. Falls du es bis dahin noch nicht wusstest oder doch wusstest, jedoch bewusst oder unbewusst verdrängt hast: um deine Gesundheit, deine Vitalität und Lebensenergie steht es am besten, wenn du auf tierische Produkte verzichtest . Punkt. Wenn du wüsstest, wie viel du abnehmen könntest, wenn du auf Milchprodukte verzichtest Wir sind das einzige Tier auf diesem Planeten, das noch Milch trinkt, wenn es erwachsen ist. Kühe sind Säugetiere - wie wir Menschen. Sie geben nur dann Milch, wenn sie ein Kind geboren haben. Wusstest du, dass das nicht jeder weiss? Ich bin fast vom Stuhl gefallen, als mich eine ehemalige Arbeitskollegin (damals Mitte 50) ganz ungläubig angeschaut hat, als wir mehr oder weniger zufällig darüber sprachen, weil sie auf einem Hof mit Milchkühen aufgewachsen ist. Sie hat steif und fest behauptet, dass Kühe immer Milch geben, schliesslich sind die Euter dafür ja da. Fakt ist: Kühe geben Milch, wenn sie ein Kalb geboren haben und Muttermilch ist das Beste, was man seinem Kind geben kann. Muttermilch von Menschen kann ein Baby von 4 kg in ein Kleinkind von 12 kg verwandeln. Muttermilch von Kühen verwandelt ein Kalb von knapp 50 kg in eine Kuh von 1'000 kg. Nur leider bekommen die wenigsten Kälber tatsächlich Muttermilch. Die Kuhmilch wird zur Milch für Menschen - mit all dem Potential aus uns einen 1'000 kg-Menschen zu machen. Kuhmilch und deren Produkte wie Käse, Quark und Joghurt stehen nachweislich in direktem Zusammenhang mit Beschwerden und Krankheitsbildern wie Akne, Arthitis, Osteoporose, Kopfschmerzen, Reizdarm, Allergien, Diabetes, schlechte Immunabwehr und Übergewicht. Skinny Bitch * geht dem Dilemma auf den Grund, denn sowohl den Produzenten als auch den Ernährungsbehörden ist sehr wohl bekannt, dass Milch krank macht. Auf meinem Weg zum pflanzenbasierten Lebensstil war es für mich am einfachsten auf Milch zu verzichten. Sie hatte mir noch nie geschmeckt. Solange ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, gab es immer Müesli zum Frühstück - mit Milch - und als ich zu Hause auszog, stand Milch einfach nicht mehr auf dem Einkaufszettel. Für mich waren eher Käse und Joghurt etwas, dass ich ungern hergab. Spätestens mit dem Lesen dieses Buches war auch mir klar, dass Milch nur die Vorstufe von Butter, Käse und Joghurt ist. Das merkwürdigste am Low-Carb-Wahn ist die Abneigung gegen Obst Immer, wirklich immer, wenn ich erzähle, dass ich heute zum Frühstück 5 Bananen gegessen oder mir einen Smoothie aus gefrorenen Beeren, Kokosnusswasser, Datteln und Banane gemixt habe, kommt dieser ungläubig fragende Blick: "Ist das nicht zu viel Zucker?" Ähm, nein. Es gibt einen himmelweiten Unterschied zwischen natürlichem Fruchtzucker in einem sehr natürlichen Lebensmittel, wie Obst und dem extra in einem aufwendigen Verfahren hergestellten weissen Zucker, der eventuell mal ein natürliches Lebensmittel (Zuckerrohr) war. Neben dem sehr natürlichen Fruchtzucker bekommst du beim Obst-Essen auch noch viele andere komplexe Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralien und Ballaststeoffe. Im Kapitel "Zucker ist Teufelszeug" wird nicht nur die Zuckerindustrie sondern auch die Gesundheitsbehörde ordentlich durchleuchtet. Wer da noch raffinierten Zucker oder Süssstoff kauft, hat dieses Kapitel definitiv überlesen. Wenn Schlachthöfe Glaswände hätten Nur weil wir nicht sehen, was passiert, ist es nicht weniger wahr. Meine Mama hat als gelernte Lebensmittelfachverkäuferin unter anderem auch für eine Fleischerei mit angeschlossener Metzgerei in meiner Heimatstadt Dresden gearbeitet. Ich konnte den Geruch von diesen Geschäften noch nie ausstehen und deshalb bin ich eines Tages statt wie sonst immer vorne in den Laden zu meiner Mama, hinten reingegangen. In meiner Erinnerung stehe ich vor einer Art Wäscheleine, an der mehrere Kaninchen oder ähnliches an den Hinterläufen aufgehängt sind. Sie waren eindeutig echt. Und sie waren eindeutig tot. Einer der Angestellten hat mich dort wie angewurzelt stehen sehen und rausgeschmissen. Aus heutiger Sicht wäre es wohl hilfreicher gewesen, wenn er gesagt hätte: "Jawohl, das sind Kaninchen. Tote Kaninchen. Aus denen machen wir Gulasch. Du magst doch Gulasch?" Durch den Rausschmiss, hab ich den Link erst viele Jahre später machen können, wie du hier in meinem Blogartikel "Die Zukunft is(s)t vegan! Wie ich zur Veganerin wurde und warum ich es jedem empfehle" nachlesen kannst. Es ist verstörend und gleichzeitig extrem wichtig diese Passagen im Buch zu lesen, in denen Mitarbeiter von Schlachthöfen interviewt werden. Selbst wenn ein Tier zu Lebzeiten auf einer Weide "artgerecht" gehalten wurde, spätestens beim Schlachter hört das Tier auf glücklich zu sein. Ich brauchte mehrere Pausen bei diesem Kapitel. Fazit: Benutze deinen Kopf, um dein Fett wegzukriegen Wirklich schonungslos und sehr direkt geht's ans Eingemachte. Was du bisher über deine Ernährungsgewohnheiten wusstest oder glaubtest zu wissen, wird gehörig auf den Kopf gestellt. Wie viele Diäten hast du schon ausprobiert? Wie viele davon haben dich langfristig glücklich und vor allem schlank und gesund gemacht? Bereits im ersten Kapitel werden Glaubenssätze gesprengt und "Ja, aber"'s in die Wüste geschickt. Das Buch ist ein Plädoyer an den eigenen Verstand und an die Fähigkeit eines jeden Menschen, sich zu informieren um intelligente Entscheidungen für sich und seine Liebsten treffen zu können. Für einen guten Start und um der Frage vorzubeugen: "Ja, aber WAS kann ich denn jetzt noch essen?" widmet sich ein ganzes Kapitel Lebensmittellisten für Frühstück, Mittag, Abendessen und sogar für Snacks und Desserts . Als Sahnehäubchen obendrauf ist ein 3-Wochen-Plan abgedruckt. Auch wenn das Buch seit 2008 nicht überarbeitet wurde und an vielen Stellen heute neue Erkenntnisse vorhanden sind, ist der Grundtenor ein ganz wichtiger: übernimm die Verantwortung für deinen Körper, für deine Gesundheit. Wenn du dich mit dem Thema Veganismus und Pflanzenbasierter Lebensstil auseinandersetzen willst, dann lies auf jeden Fall auch dieses Buch. Der schwarze Humor der Autorinnen hilft enorm beim Verständnis. Weitere Buch- und Filmempfehlungen zum Vertiefen Bücher * China Study - Pflanzenbasierte Ernährung und ihre wissenschaftliche Begründung Eat to Live - Das wirkungsvolle nährstoffreiche Programm für schnelles und nachhaltiges Abnehmen Die High-Carb Diät - Abnehmen mit den richtigen Kohlenhydraten Das Basische Prinzip - Dr. Jacobs Schutzformel gegen die grössten Gesundheitskiller unserer Zeit Ich bin dann mal vegan - Glücklich und fit und nebenbei die Welt retten Skinny Bitch: Die Wahrheit über schlechtes Essen, fette Frauen und gutes Aussehen - Schlanksein ohne Hungern! Filme What The Health Game Changers Cowspiracy Seaspiracy Youtube-Kanal von PLANT BASES NEWS * das ist ein Affiliate Link, wenn du hierüber kaufst, bleibt für dich der Preis gleich, nur ich bekomme als Dankeschön eine kleine Provision

  • VEGAN? Was kannst du denn da noch essen? Mein ABC der pflanzlichen Lebensmittel

    Meinen Entscheid, mich vorwiegend vegan zu ernähren, hab ich ganz allein für mich getroffen. Den kompletten Weg dieser fantastischen Reise gehe ich jedoch mit meinem ganzen Umfeld - Freunde, Familie, Nachbarn, Arbeitskollegen, Strickclub und sogar dem Kellner im Restaurant, einschliesslich Koch. Sie alle haben ihre Meinung. Sie alle haben ihre Meinung kundgetan und tun es heute noch. Ich hab festgestellt, dass ich durch meinen Entscheid sehr viel konfliktfähiger geworden bin. Ich streite mich nicht. Ich höre zu. Ich frage nach, ob sie meine Sicht der Dinge hören wollen. Erst dann erzähle ich von meinem Standpunkt. In den allermeisten Fällen hat man sich einfach nur Sorgen um mich gemacht. Ist das nicht schön? So viele Menschen können sich nicht vorstellen, was man da überhaupt noch essen kann. Deshalb hab ich für dich und all die Zweifler da draussen eine Liste mit allen möglichen rein pflanzlichen Lebensmitteln zusammengestellt. Und bei " Name Stadt Land " kannst du dadurch auch noch punkten. Das erwartet dich in diesem Blogartikel 1. Obst von A bis Z 2. Gemüse von A bis Z 3. Getreide und Getreideprodukte von A bis Z 4. Hülsenfrüchte von A bis Z 5. Nüsse und Samen von A bis Z 6. Wie kombinierst du diese leckeren Lebensmittel am besten Obst von A bis Z Obst besteht zu 80-85 % aus Wasser und zu 3-18 % aus dem Energielieferanten Kohlenhydrat . Die beiden anderen Energielieferanten Protein und Fett sind in der Regel in eher geringen Mengen enthalten. Dafür ist Obst meist reich an Kalium, Eisen, Vitamin E und Vitamin C . Obst wird eine extrem präventive und zum Teil therapeutische Wirkung in Bezug auf Krebs, Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislaufkrankheiten nachgesagt. Ä pfel, Ananas, Aprikosen B irnen, Bromb eeren, Bananen C lementinen, Cherimoya, Cranberry D atteln, Durian, Drachenfrucht E rdbeeren F eigen G rapefruit, Granatapfel, Guave H eidelbeeren, Himbeeren, Holunderbeeren I ... wenn dir etwas einfällt, lass es mich in den Kommentaren wissen J ohannisbeeren, Jackfruit K irschen, Kiwi, Kaki, Kokosnuss L itschi, Limetten M ango, Mandarinen Maracuja, Mirabellen N ektarinen O rangen P firsiche, Pflaumen, Papaya Q uitten R habarber S tachelbeere, Sternfrucht, Sandorn T rauben U ... wenn dir etwas einfällt, lass es mich in den Kommentaren wissen V ... wenn dir etwas einfällt, lass es mich in den Kommentaren wissen W assermelone X ... wenn dir etwas einfällt, lass es mich in den Kommentaren wissen Y ... wenn dir etwas einfällt, lass es mich in den Kommentaren wissen Z itronen, Zwetschgen Gemüse von A bis Z Gemüse ist tendenziell energiearm - du nimmst also pro Portion in der Regel sehr wenig Kohlenhydrate, Proteine und Fette zu dir. Dafür bekommt dein Körper aber die geballte Ladung Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe sowie Ballaststoffe , die er so dringend braucht, um gut und gesund für dich jeden Tag aufs Neue zu funktionieren. A rtischocken, Aubergine, Austernpilze, Avocado B laukraut, Blumenkohl, Brokkoli, Butterkohl, Butterpilz C hampignon, Chicorée, Chinakohl D aikon E isbergsalat, Endivien, Eierschwämmli F eldsalat, Fenchel, Frühlingszwiebel G rünkohl, Gurke, Gemüsezwiebel H allimasch I ngwer J alapeño K ürbis, Karotten, Kopfsalat, Knollensellerie, Kartoffeln, Knoblauch, Kohlrabi L auch, Lollo Rosso M angold, Meerrettich, Mohrrübe N ... O ... P aprika, Pastinake, Peperoni, Pfifferlinge, Porree, Portulak Q ... R adicchio, Radieschen, Rosenkohle, Rote Bete bzw. Rande, Rotkohl, Rucola S chwarzwurzel, Stangensellerie, Spargel, Spinat, Steinpilze, Süsskartoffeln T omaten, Topinambur, Trüffel U ... V ... W eisskohl, Wirsing X ... Z ucchini, Zwiebeln Getreide und Getreideprodukte von A bis Z Getreide, Pseudogetreide und deren Produkte (Brot, Pasta, Puffreis, Cornflakes,... ) gehören zu unseren Grundnahrungsmitteln - wenn sie aus dem vollen Korn sind! Sie sind besonders wertvoll zur Deckung unseres Kohlenhydrate- und Proteinbedarfs und enthalten neben den wichtigen Ballaststoffen auch eine ordentliche Portion an Vitaminen und Mineralstoffen. A maranth B uchweizen, Bulgur, Braunhirse, (Brot, Brötchen) C ouscous, (Cerialien) D inkel E bly, Einkorn, Emmer ( F rühstücksflocken) G erste, Grünkern H afer, Haferflocken, Hirse, Hopfen, Hartweizen I nkaweizen J ... K amut, Kiwicha, (Kichererbsenmehl) L ... M ais ... ( N udeln) O ... ( P asta) R eis, Roggen Q uinoa S orghum T ... U ... V ... W eizen XYZ ... Hülsenfrüchte von A bis Z Hülsenfrüchte sind die Proteinquellen! Ausserdem sind sie reich an Eisen, Mangan, Zink, Selen, Kalium und Kalzium. Aber Achtung! Konsumiere Hülsenfrüchte immer und zwingend gekocht. Linsen kannst du direkt kochen, Bohnen musst du vor dem Kochen erst noch 12 Stunden einweichen. Die Lebensmittelindustrie hilft uns hier mit Konserven - wobei ich dir Glas vor Büchse empfehle. Schütte die Bohnen, Linsen oder Erbsen in ein Sieb und spül sie vor dem Verzehr noch mal kräftig durch, bis sich kein Schaum mehr zeigt . Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen - was tun, wenn's zwickt und zwackt, weil du Bohnen und Co. nicht gewohnt bist? Zum einen darfst du deiner Darmflora ein bisschen Eingewöhnungszeit einräumen und langsam die Menge hochschrauben und zum anderen kannst du verdauungsfördernde Gewürze wie Ingwer, Kreuzkümmel und Koriander untermischen. Falls du tiefer in die Materie "Hülsenfrüchte" eintauchen willst, empfehle ich dir das Buch Volle Power Hülsenfrüchte: Grüne Proteine satt von Tami Hardeman. A dzukibohnen B ohnen, Braune Linsen, Belugalinsen, Borlotti-Bohnen C annelini-Bohnen D icke Bohnen E rbsen, Edamame, Erdnuss F euerbohnen, Flageolets G rüne Linsen, Gelbe Linsen H umus I ... J ... K idneybohnen, Kichererbsen L insen, Linsenbohnen, Limabohnen M ondbohnen, Mungobohnen, Mattenbohnen N ... O rca-Bohnen P intobohnen Q ... R ote Linsen S chwarzaugenbohnen, Schwarze Bohnen, Spalterbsen, Straucherbsen, Sojabohnen T ofu U ... V ... W eisse Bohnen XYZ ... Nüsse und Samen von A bis Z Nüsse und Samen sind in ihrer Urform reich an Proteinen sowie an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Ausserdem enthalten sie viele Mineralien wie Eisen, Calcium, Zink, Magnesium, Kalium, Mangan und Selen. Da es sich um ein sehr fettreiches Lebensmittel handelt, ist bei der Menge ein wenig Vorsicht geboten: eine Handvoll Nüsse pro Tag im Maximum, nicht mehr als 3 Esslöffel Samen pro Tag (am besten gekeimt) und nicht mehr als 1 Esslöffel Öl pro Tag . A ... B ucheckern, Baumnuss C ashew-Nuss, Chia-Samen D ... E icheln, Erdnuss, Esskastanie, Erdmantel F lohsamenschalen, Fenchelsamen G ... H aselnuss, Hanfsamen I ... J ... K okosnuss, Kürbiskerne L einsamen M acadamia, Maroni, Mandeln, Mohnsamen N ... O liven P aranuss, Pekan-Nuss, Pinienkerne, Pistazien R adieschen-Samen S enfsaat, Senfkörner, Sesamsamen, Sonnenblumenkerne T ... U ... V ... W alnuss XYZ ... Wie kombinierst du diese leckeren Lebensmittel am besten Der Grundtenor liegt allgemeingültig bei 3 Hauptmahlzeiten: Frühstück, Mittagessen und Abendbrot. Bitte höre hier unbedingt auf deinen Körper und dein Individuelles Hungergefühl. Manch einer hat morgens einfach noch keinen Hunger. Das ist völlig okay und für dich genauso gesund, wie für jemanden, der mit Kohldampf aufwacht. Du solltest dennoch bei deiner ersten Mahlzeit des Tages auf Hülsenfrüchte verzichten und vielleicht deine letzte Mahlzeit ohne Obst gestalten. Stärkehaltiges Gemüse, wie Kartoffeln, Süsskartoffeln, Reis und Mais ist jenes Gemüse, dass durch den hohen Stärke-Anteil schon eher zu den Kohlenhydrate-Lieferanten zählt. Du kannst es also gut in der Kategorie "Getreide" verorten. Morgens bzw. erste Mahlzeit Obst - Getreide - Nüsse & Samen zum Beispiel ein Porridge aus Haferflocken mit Apfelstückchen und Kürbiskernen Mittags bzw. zweite Mahlzeit Gemüse - Getreide - Hülsenfrüchte - Nüsse & Samen zum Beispiel Reiss mit Sch*** 😅 also ein Thai-Gemüse-Curry mit Tofu und Sesam, zum Nachtisch einen Apfel Abends bzw. dritte Mahlzeit Gemüse - Getreide - Hülsenfrüchte - Nüsse & Samen zum Beispiel ein riesiger, bunter Salat aus grünen Blattsalaten, Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Fenchel und Linsen, mit einem Dressing auf Humus-Basis und Kürbiskerne als Topping AN APPLE A DAY KEEPS THE DOCTOR AWAY Welches sind deine Lieblingssorten? Welche habe ich vergessen? Kommentiere und lass die Liste wachsen.

  • Blogparade: Die Zukunft is(s)t vegan? Wie bist du vegan geworden ODER warum bist du es (noch) nicht?

    Als ich mich für eine mehr und mehr pflanzenbasierte Lebensweise entschieden habe, hatte ich nicht damit gerechnet, dass ich auf so viel Widerstand treffen könnte. Früher hiess es immer: "Kind, iss dein Gemüse! Das ist gesund und tut dir gut!" - Als ich dann überwiegend Obst und Gemüse auf meinem Teller hatte, hiess es auf einmal: "Und wovon willst du satt werden?" oder: "Boah nee, auf Käse könnte ich nie verzichten!" oder: "Aber der Mensch ist ein Fleischfresser!" Ich wette, du hast auf deinem Weg zum Veganer auch die eine oder andere Geschichte erlebt und so einiges zu erzählen. Aus diesem Grund gibt es diese Blogparade*. Erzähl uns deine Geschichte: Wie und warum bist du Veganer geworden? Welche Stolpersteine wurden dir von aussen in den Weg gelegt? Was hast du dir vielleicht selbst für "Geschichten" erzählt? Was hat sich in deinem Leben verändert seit du vegan lebst? Bist du allein auf weiter Flur oder macht die Familie mit? Was ist dir am meisten schwergefallen loszulassen - auf was hättest du am liebsten nicht verzichten wollen? Ist es für dich überhaupt Verzicht? Was glaubst du essenstechnisch über die Zukunft? Wird sie vegan? Und welche Auswirkungen hat unser Essverhalten auf die Zukunft der Menschheit? Und falls du (noch) kein:e Veganer:in bist Was hält dich zurück? Wie ernährst du dich stattdessen? Welche Bedenken hast du (noch)? Welche Erfahrungen hast du mit Veganern gemacht? Wenn es keine tierischen Produkte mehr zu kaufen gäbe, was würdest du dann tun? Die Blogparade endete offiziell am 6. November 2022 - ABER 😉 ich freu mich, wenn du auch nach dem offiziellen Ende deinen Beitrag hier in den Kommentaren verlinkst. Ich finde es so mega wertvoll all diese verschiedenen Wege, Meinungen und Haltungen zu lesen und voneinander zu lernen. Also fühl dich frei, auch noch Tage, Wochen, Monate, Jahre später deinen Beitrag hier beizusteuern. Meinen eigenen Blogartikel zu meinem Warum, meinen Erfahrungen und all dem drumherum findest HIER. Als Dankeschön habe ich unter allen Teilnehmenden während der offiziellen Laufzeit mein 1:1 Gespräch Dein Energie-Typ & deine Gesundheit verlost. Der/die Gewinner:in wurde per Mail informiert. ... und so nimmst du an dieser Blogparade teil Schreibe einen Beitrag über "Die Zukunft is(s)t vegan?" - das kann ein eigener Blogartikel, ein Instagram-Post oder ein Facebook-Beitrag sein. Orientiere dich dabei gerne an meinen Fragen oder schreibe, was dir zu diesem Thema auf der Seele brennt. In deinem Beitrag erwähnst du meine Blogparade am besten gleich in der Einleitung und verlinkst auf diesen Aufruf. Auf diese Weise erfahren viele Menschen davon und können ebenfalls mitmachen. Sobald dein Beitrag fertig ist, hinterlässt du hier unter diesem Artikel einen Kommentar mit einem kurzen Text und dem Link zu deinem Beitrag. Teile deinen Beitrag gern in den sozialen Netzwerken und verwende den Hashtag #diezukunftisstvegan und verlinke auch mich. So kann ich deinen Beitrag zusätzlich pushen. Ich freue mich sehr auf den Austausch und all die wundervollen Artikel und Beiträge! Und wenn dir noch jemand einfällt, der auch unbedingt was zu diesem Thema schreiben sollte, dann leite diesen Aufruf zur Blogparade unbedingt weiter. (*) Was ist ein Blogparade Eine Blogparade ist Networking pur. Gemeinsam mit anderen Blogger:innen schreibst du auf Basis eines vorgegebenen Themas einen Blogartikel auf deinem eigenen Blog. Unter dem Aufruf zur Blogparade werden alle Artikel gesammelt und verlinkt. So entsteht eine bunte Mischung von Blogartikeln mit vielen verschiedenen Meinungen und Erfahrungen zum jeweiligen Thema der Blogparade.

  • Die Zukunft is(s)t vegan! Wie ich zur Veganerin wurde und warum ich es jedem empfehle.

    Hinter jeder Entscheidung steckt eine Geschichte, ein Thema, eine Erinnerung, eine Erfahrung - etwas, dass sich ändern muss, damit neue Ergebnisse erzielt werden. Wenn mir jemand vor 10 Jahren erzählt hätte, dass ich mich mal fast ausschliesslich vegan ernähre und auch meinen Lebensstil pflanzenbasiert ausrichte, hätte ich denjenigen wohl mit grossen Augen angeschaut und gesagt: "Ja klar! und wovon träumst du nachts?" - Doch auch ich hatte mit einer Erfahrung zu kämpfen, die ich unbedingt in eine Geschichte mit Happy End verwandeln wollte: Ich wollte Mutter werden. Dieser Blogbeitrag ist Teil meiner eigenen Blogparade " Die Zukunft is(s)t vegan? Wie bist du vegan geworden ODER warum bist du es (noch) nicht? " - Laufzeit: 07.10. - 06.11.2022 Was dich in diesem Blogartikel erwartet: 1. Ungewollt kinderlos - Meine Geschichte, wie und warum ich mich pflanzenbasiert ernähre 2. Was hat sich in meinem Leben verändert seit ich vegan lebe? 3. Gemeinsam vegan ist definitiv einfacher 4. Warum ich glaube, dass die Zukunft vegan is(s)t 5. Meine Botschaft an dich Ungewollt kinderlos - Meine Geschichte, wie und warum ich mich pflanzenbasiert ernähre Oktober 2008 - ein ganzer Monat voller Achterbahn-Gefühle. Ich war seit vier Monaten frisch verliebt und voller Vorfreude auf all die Abenteuer, die uns erwarten würden. Auf dieses Abenteuer jedoch war ich so überhaupt nicht vorbereitet: der Schwangerschafts-Teststreifen zeigte an, dass ich ein Kind erwarte. Ach du Scheisse! Diese eine (und einzige) Schwangerschaft war geprägt von himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Während wir uns darauf einstellten, dass wir wohl demnächst zu dritt sein werden, kam bei einer Untersuchung die schockierende Diagnose: Blasenmohle (oder auch Windmohle genannt) - eine leere Fruchthöhle ohne Embryo. Da "Mohli", wie wir diesen Besucher heute liebevoll nennen, nicht freiwillig das Nest verlassen wollte, musste ich mich einer Ausschabung unterziehen. "Mohli" wollte ziemlich unerwartet in unser Leben kommen. Darum haben wir erstmal beschlossen, dass wir das Thema "Familie mit Kind und Kegel" nach hinten schieben. Wir wollten durch Planung bestimmen, ab wann wir zu fünft sind (es sollten drei Kinder werden). Ab 2014 fühlten wir uns bereit. Jetzt darf die Familie wachsen. Jetzt ist es okay. Es passierte rein gar nichts. Nichts. Nada . Ausser dass ich jeden Monat stärkere Periodenschmerzen zu bekommen schien. Nach ein paar ärztlichen Untersuchungen bei mir und meinem Partner wurde ihm bestätigt, dass seine Schwimmer schwimmen und ich rein mechanisch in Ordnung wäre. Ich hätte wahrscheinlich nur jedesmal einfach einen natürlichen Abort, also einen natürlichen Schwangerschaftsabruch, der diese Schmerzen verursache. Wie nebenbei bot man mir ein paar Tabletten an , die das entsprechende Hormon etwas verstärken, damit sich die befruchtete Eizelle besser halten kann. Ich war schockiert! Befruchtete Eizelle? Natürlicher Schwangerschaftsabruch? Ich war also JEDES MAL schwanger? Und ein paar Tabletten können das richten? Tabletten und ich ist auch so eine Geschichte für sich. Mit Nahrungsergänzungsmitteln hab ich null Problem, aber selbst bei Kopfschmerzen begebe ich mich lieber in völlige Dunkelheit und trinke richtig viel Wasser. Ich greife erst dann zu einer Tablette, wenn ich fast kotzen muss. Deshalb war für mich klar: Da gibt es einen natürlicheren Weg, meine Gebärmutter zu unterstützen! Dr. Google brachte mich zu verschiedenen YouTubern, die von Rohkost und Veganismus schwärmten. Ich schwamm damals eher auf der LowCarb-Welle mit und glaubte tatsächlich, dass Tier ein Lebensmittel ist und Kohlenhydrate Gift seien. Ich hörte zum ersten Mal, dass es wichtig ist, auf den Nährstoffgehalt eines Lebensmittels zu achten und statt Kalorien lieber Farben zu zählen. In einem der Videos, die ich mir massenhaft reinzog, erzählte jemand von einem kleinen Mädchen, dass auf einer Wiese sitzt, sich Kirschen in den Mund stopft und dabei mit einem kuscheligen Kaninchen spielt. Er sagte: "Es ist völlig natürlich für das Kind, mit dem Hasen zu spielen und die Kirschen zu essen - nie und nimmer würde es dem Kind einfallen, es umgekehrt zu tun … das verbietet ihm sein Instinkt." ​ Das machte irgendwie Sinn und ich fing an, über meine eigenen Essgewohnheiten nachzudenken . Bunt sah anders aus… und der Salat zum Fitnessteller war auch eher Alibi. Nach und nach kamen also vermehrt bunte, rohe oder einfach vegane Sachen auf den Tisch. Von der kompletten Umstellung auf eine pflanzenbasierte Ernährungs- oder gar Lebensweise war ich jedoch Meilen weit entfernt. Den Weg zur rein pflanzenbasierten Ernährung fand ich erst im Sommer 2015. Wir hatten spontan ein paar Leute zum Grillieren eingeladen. Samstagnachmittag kurz vor Ladenschluss bin ich also nochmal los um was für den Grill zu jagen. Aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit und weil es so so ein schöner Sommertag war, rechnete ich damit, so gut wie NIX zu bekommen. Ich hatte leichte Gesichtsentgleisungen als ich vor dem Kühlregal stand : sie war vollgestopft bis oben hin mit allem, was eine solche Kühltheke meines Erachtens an einem Montag so zu bieten haben kann. Aber an einem Samstagnachmittag gegen 16 Uhr? Kurz vor Ladenschluss? Dann wurde mir zusätzlich bewusst, dass ich gerade einmal einordnen konnte, WO am Tier die "Chicken Wings" oder die "Pouletbrust" sassen, als das Huhn noch am Leben war. Beim Rest musste ich mir echt am Kopf kratzen und überlegen. Nierchen? achja, dort. Lende? ähm, ungefähr dort. Schinken? war das der Hintern? Ich konnte kein Fleisch kaufen... ich hab stattdessen Gemüse-Burger und Tofu gekauft und unseren Gästen erzählt, dass es nichts Gescheites mehr gab und wir jetzt halt versuchen müssten, davon satt zu werden. Der Grundstein war gelegt. Zuerst kam der Verzicht auf Fleisch, dann auf Fisch und zu guter Letzt auf alles andere tierischen Ursprungs. Was hat sich in meinem Leben verändert seit ich vegan lebe? Mutter bin ich durch die Umstellung meiner Ernährung dennoch nicht geworden... Wir haben noch ca. 2 Jahre lang geübt . Ich hab irgendwann einfach beschlossen, dass jetzt gut ist. Es ist okay! Mutter Natur hat etwas anderes mit mir vor. Dieses Loslassen hat mein Leben beflügelt. Heute weiss ich, dass es da draussen ganz viele Konzepte gibt und gewollt oder ungewollt kinderlos zu sein kann trotzdem glücklich machen. Du musst dich einfach nur dazu entscheiden! Obst und Gemüse wurde von der Beilage zur Hauptzutat und tat mir gesundheitlich durch die vielen Vitalstoffe enorm gut. Ohne darauf zu achten sind innerhalb eines halben Jahres mehr als 8 Kilo Körpergewicht runter . Ich sehe mit Anfang 40 gesünder, vitaler und frischer aus als mit Anfang 30 und fühle mich auch wesentlich fitter. Durch das viele Obst und Gemüse wurden meine Lebensgeister geweckt und so nach und nach hab ich meine Liebe für Bewegung entdeckt. Mittlerweile habe ich unten im Keller ein Laufband stehen mit einem richtig grossen Bildschirm für meine Netflix-Serien. Die gibt's nämlich nur noch, wenn ich laufen gehe. Die beste Abmachung, die ich je mit mir getroffen habe. Ich will wissen, wie es weitergeht? ... dann muss ich laufen gehen 😅 So eine Umstellung auf eine vegane Ernährung kann aber ganz schön anstrengend sein . Besonders spannend finde ich den Aspekt, dass es auf einmal so viele Menschen in meinem Umfeld gab, die von einem Tag auf den anderen zu Experten in Sachen Ernährung wurden. Ich war ja auch mal deren Meinung. Bis ich festgestellt habe, dass ich nachplappere, was ich, wie der Rest der Allgemeinheit, aus den Medien höre. Dass dort das Geld entscheidet, was gesund ist, war eine herbe Nachricht für meinen Gerechtigkeitssinn. Schau dir unbedingt die Doku-Serie Rotten - Verdorben an, dann weisst du, was ich meine. Auch Freundschaften wurden auf die Probe gestellt. Ich war plötzlich ein Problem . Was soll man bloss kochen, wenn Sandra mit zu Besuch kommt? Wo sollen wir essen gehen, wenn Sandra mitkommt? Kann sie nicht wenigsten einen Abend eine Ausnahme machen? Hoffentlich ist das nur eine Phase! Manche dieser Freundschaften haben meinen Wandel nicht überlebt. Ich bin deswegen nicht mehr traurig. Wir sind eine Weile in die gleiche Richtung gegangen und an einer Kreuzung haben sich unsere Wege getrennt. Manch andere Freundschaften haben sich dadurch vertieft und es sind komplett neue entstanden. Mich hat die Bewusstwerdung über die Herkunft meines Essens auf ein anderes Level katapultiert. Früher dachte ich, dass ich gut in der Schule sein muss, einen guten Abschluss zu machen hätte, damit ich einen guten Job und einen guten Mann finde mit dem ich dann ein Haus kaufe und eine Familie gründe. Durch die ungeplante Kinderlosigkeit kamen neue Konzepte in mein Leben: Anders leben, anderes essen, anders arbeiten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Synapsen durch die vielen Vitalstoffe aus Obst und Gemüse weniger verklebt sind und dadurch offen geworden sind für mehr. Mehr Leben. Mehr Freude. Mehr Sinn. Mehr Gutes für mich und für mein Umfeld. Ich WILL ein Beitrag sein. Gemeinsam vegan ist definitiv einfacher Für den Einkauf und das Kochen bei uns daheim bin ich verantwortlich - und die Wäsche und die Pflanzen - den Rest macht mein Lieblingsmensch 🥰 Das bedeutet aber auch, dass ich entscheide, für welche Nahrungsmittel unser Haushaltgeld ausgegeben wird . Nach und nach hab ich den Anteil Fleisch reduziert und irgendwann ganz weggelassen. Wenn mein Mann Fleisch essen wollte, dann hat er das im Restaurant gemacht. Auf Käse und Kaffeerahm konnte er noch eine ganze Weile nicht verzichten. Für mich war das okay. Irgendwann meinte er aber, dass wir auch das jetzt nicht mehr einkaufen müssten. Wir haben viel probiert und in den letzten Jahren sind immer mehr und definitiv auch bessere pflanzliche Alternativen auf dem Markt erschienen. Wenn du nur eine einzige Sorte probierst und die dann so überhaupt nicht deinem Gusto entspricht, darfst du definitiv nicht aufgeben. Tofu zum Beispiel kann wirklich richtig gut, aber auch wirklich richtig scheusslich schmecken . Meine Familie in Deutschland hat da mehr mit zu kämpfen. Meine Mama hat irgendwann gesagt, dass ich ihr das Gefühl gäbe, sie hätte alles falsch gemacht und ich wüsste jetzt so viel besser, wie sie mich hätte erziehen sollen. Das tat verdammt weh. Es hat mir aber auch gezeigt, warum die eine oder andere Freundschaft unter meiner Umstellung gelitten hat: ich bin zum Spiegel der Verhaltensweisen der anderen geworden . Ich habe nie missioniert und habe das auch in Zukunft nicht vor, doch mein Verhalten lässt meinen Gegenüber unbewusst sein eigenes Verhalten überdenken. Ich gehörte damals auch nicht unbedingt zu der Sorte Mensch, die weiss, was sie will und sagt, was sie will. Selbst wenn ich wusste, was ich will, hielt ich mich still und hoffte, dass der andere schon mitbekommen würde, dass ich es eigentlich ganz anders haben möchte... Weil ich aber auch nicht wollte, dass wegen mir zum Beispiel Fleisch eingekauft wird, dass ich dann nicht esse und es weggeschmissen wird, konnte ich auch nicht zulassen. Also begann ich auszusprechen, was ich will. Meine Familie, meine Freunden und auch meine Arbeitskollegen bekamen eine neue Seite von mir zu Gesicht, an die auch sie sich erst noch gewöhnen durften. Seit September 2021 sind meine Eltern fein damit, dass ich mich vegan ernähre. Ich bin immer noch ein bisschen fassungslos über den Umstand, der zu der Offenheit geführt hatte: Wir sassen bei Kaffee und Kuchen (ohne Kuchen für mich und meinen Süssen) bei meinen Eltern auf der Terrasse. Da wir unangekündigt als Überraschung da waren, konnte meine Mama auch nichts anderes finden, dass sie uns zum Kaffee anbieten könnte. Das war überhaupt nicht schlimm, denn wir wussten, dass wir in gut zwei Stunden lecker zu Abend essen gehen würden. Während ich so mit meiner Mama schwatze, bekomme ich mit, wie mein Papa meinen Liebsten fragt, ob er jetzt eigentlich auch vegan sei. Oh Achtung. Ohren auf. Was wird er jetzt wohl antworten? Ich hörte ein überzeugtes "Ja, bin ich". Ich rechnete mit jeder Menge Argumente und Witze über Pflanzenfresser. Stattdessen unterhielten sich die beiden absolut seriös über die Vorteile und Schwierigkeiten einer veganen Lebensweise. Ein jahrelanger K(r)ampf war vorrüber, einfach weil ich nicht mehr die Einzige war. Warum ich glaube, dass die Zukunft vegan is(s)t Auch ich habe mir lange überhaupt keine Gedanken über den Einfluss meines tagtäglichen Tuns auf unseren Planeten gemacht. Meine Mama ist gelernte Nahrungsmittel-Fachverkäuferin und hat mein ganzen Erwachsenwerden hindurch in einer Fleischerei hinter der Theke gestanden und Wurst und Fleisch verkauft. Aufschnitt direkt vom Metzger gehörte einfach auf dem Abendbrot-Tisch dazu wie das Schwarzbrot und die Butter und der Tee. Es war mir egal. Erst als ich an diesem besagten Samstagnachmittag vor der Kühltheke stand, wurde mir der Zusammenhang zwischen meinem Essen auf dem Teller und dem Tier draussen in den Ställen bewusst. Wenn Schlachthäuser Glaswände hätte, wäre jeder Mensch Vegetarier. Paul McCartney Diese Bewusstwerdung ist meines Erachtens ein wichtiger Schlüsselfaktor für eine Veränderung unseres Konsumverhaltens. Paul McCartney sagte einmal: "Wenn Schlachthäuser Glaswände hätten, wäre jeder Mensch Vegetarier." In einem Video der Organisation Peta (People for the Ethical Treatment of Animals) spricht Paul McCartney über die Zustände in Schlachhäusern . Bitte schau dir das Video nur an, wenn du dich in der Lage dazu fühlst. Vielleicht hörst du es dir erstmal nur an, denn das Bildmaterial ist wirklich verstörend. Doch darüber Bescheid zu wissen ist wichtig für deinen Entscheidungsprozess. Es ist essentiell, für Aufklärung zu sorgen. Das fängt meines Erachtens bereits im Kleinkind-Alter an. Zu meinem 40. Geburtstag habe ich die Frauen meiner Familie nach Gran Canaria eingeladen, um eine ganze Woche miteinander Zeit zu verbringen und einfach mal zu sein. Meine damals 5-jährige Nichte war dabei und die hat ziemlich schnell gecheckt, dass ich anders esse. Sie hat mich gefragt warum und ich hab ehrlich geantwortet. Meine Schwester hat kurz Schnapp-Atmungen bekommen, weil sie Angst hatte, ich würde dem Kind jetzt Flausen in den Kopf setzen und ihr Leben verkomplizieren, weil das Tochterkind nun nicht mehr alles Essen will. Während dieser einen Woche hat sie mindestens gelernt, nachzufragen und sich erklären zu lassen, wo in ihrem Essen überall Tier drin ist. Ich bin der Meinung, dass wir in Mitteleuropa sehr gut ohne Massentierhaltung satt werden können. Für mich gibt es keinen Hinderungsgrund für eine rein pflanzenbasierte Lebensweise für jeden von uns. Von Heute auf Morgen können wir vielleicht nicht umstellen, doch wir können die Prozesse auslaufen lassen, die mit der Massentierhaltung einhergehen. Die Subventionen können, statt für die Fleischverarbeitung, in Gnaden- und Lebenshöfe gesteckt werden und viel Ackerland neu für die Produktion von Menschennahrung anstelle von Tierfutter genutzt werden. Auch hier gibt es ein tolles Video über die Frage, wohin mit den Tieren . Unser Klima ist perfekt für den Anbau von Obst und Gemüse geeignet. Ich bin davon überzeugt, dass wir den nächsten Schritt in unserer Evolution machen können. Auch wenn uns der Genuss von Fleisch in der Steinzeit kognitive Fortschritte gebracht hat, ist die Ausbeutung von Tieren im Namen unserer Geschmacksnerven rückschrittlich und nicht mehr zeitgemäss. Es ist Zeit für Next Level. Meine Botschaft an dich Mit deiner Gabel und deinem Geld entscheidest du über Leben und Tod. Zuerst über Leben und Tod eines Tieres. Danach über Leben und Tod von dir selbst: mit jedem Stück totem Tier in deinem System fütterst du auch die Wahrscheinlichkeit von Krankheiten wie Krebs, Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Problemen. Im Buch Die China Study - Die wissenschaftliche Begründung für eine vegane Ernährungsweise: Pflanzenbasierte Ernährung und ihre wissenschaftliche Begründung * beschreibt T. Colin Cambell studienbasiert die Auswirkungen unseres Konsumverhaltens auf unsere Gesundheit und das wir jeden Tag auf's Neue entscheiden können, das Ruder herumzureissen. Du bist vielleicht am Anfang alleine mit deiner Entscheidung und du musst auch nicht alles auf einmal umstellen. Jede noch so kleine Stellschraube wird dein Leben bereichern. Die Frage ist: Warum willst du dich pflanzenbasiert ernähren? Wenn du dein Warum kennst, wird dich Gegenwehr nicht so leicht aus der Spur bringen. Ich habe mehr Obst und Gemüse in mein Leben gelassen, weil ich schwanger werden wollte. Dabei geblieben bin ich, weil ich so viel gesünder geworden bin und weil kein Tier wegen mir leiden soll. Mein Warum hat sich mit der Zeit gewandelt. Erst ging es mir nur um mich, heute geht es mir um so viel mehr. Was ist dein Warum? Und falls du Lust hast, ganz anders an deine Ernährung und deine Gesundheit heranzugehen und ganz ohne Diät oder Ernährungsplan zu deiner Energie und deinem Wohlfühlkörper finden willst, dann lass uns gerne sprechen. (*) Noch ein kleiner Hinweis, weil ich es transparent mag: alle Links, die ich mit einem Sternchen gekennzeichnet habe, sind Affiliate Links. Das heisst, wenn du darauf klickst und das Buch oder die Dienstleistung kaufst, kostet dich das keinen müden Cent bzw. Rappen mehr, ich bekomme für die Empfehlung aber eine kleine Provision vom Anbieter.

  • Warum ich trotz veganer Ernährung auf Nahrungsergänzung setze

    So lange wollte ich diesen Beitrag schon schreiben. Da kommt mir die Blogparade von Petra Büeler gerade recht. Sie fragt nämlich nach dem Sinn oder Unsinn von Nahrungsergänzungsmitteln . Das hat mich sofort angesprochen, denn wenn ich als Veganerin anderen erzähle, dass ich meine Nahrung ergänze, wird mein Umfeld auf einmal zum Experten in Sachen ausgewogene Ernährung. Hach, herrlich. Was erwartet dich in diesem Blogartikel: 1 - Was dein Körper braucht 2 - Was deinem Körper die Vitalstoffe raubt 3 - "5 am Tag" reicht nicht mehr aus 4 - Meine tägliche Nährstoffroutine Was dein Körper braucht Als ich letztes Jahr im Sommer in Spanien für ein verlängertes Wochenende bei einer Freundin war, bekam ich eines meiner schönsten Komplimente. Sie fragte mich: "Wie lange hast du eigentlich noch bis zur 40? 5 oder doch noch 6 Jahre?". Sie ist fast hinten runtergekippt, als ich meinte, dass ich in einem halben Jahr bereits 42 werde, also genau genommen schon auf die 50 zusteuere. „Wie machst du das?“, war ihr erstaunte Frage. Und ich so: "Ähm, nix Besonderes. Ernährung, Bewegung, Mindset … und richtig gute Nahrungsergänzung." Selbst wenn du dich - wie ich - vollwertig pflanzenbasiert ernährst, kommen wahnsinnig viele Faktoren zusammen, die es vor über 250 Jahren zu Beginn der Industrialisierung und Massenproduktion nicht gab oder sich damals gerade erst entwickelten. Diese machen es uns mittlerweile echt schwer, sich aus dem Supermarkt heraus mit ausreichend Vitalstoffen zu versorgen. Makronährstoffe , also Kohlenhydrate, Eiweisse und Fette, stehen uns zuhauf zur Verfügung. Meist in der „Aufreissen-Reinbeissen-Lecker“-Variante. Doch Mikronährstoffe , also Vitamine, Mineralstoffe & Spurenelemente, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe essen wir immer weniger. Mit der Industrialisierung und Globalisierung kam die Monokultur, die 40-Stunden-Woche, der Fernseher und die Tiefkühlpizza. Um zu überleben, braucht unser Körper Nahrung . Das ist so ziemlich jedem klar, der schon mal richtig dolle Hunger hatte und am ganzen Leib spüren konnte, dass es höchste Eisenbahn ist, was zu sich zu nehmen. Und da ist sie, die Frage der Fragen: " Was ess’ jetzt ich bloss? Hör ich auf meinen Quatschi, der Chips und Müesli und ein paar Scheiben von dem leckeren Cashew-Käse haben will? Oder halte ich kurz inne und werde mir bewusst, dass ich mir was Richtiges zubereiten sollte? " Was Richtiges! Noch so ein Unding! Was ist denn nun richtig? Was brauch ich überhaupt? Wieso ist das alles so kompliziert geworden? Makronährstoffe Zu den Makronährstoffen zählen Kohlenhydrate, Fette und Eiweisse. Ganz grob und ohne komplett ins Wissenschaftliche abzudriften, heisst das, dass Kohlenhydrate zuallererst als Haupt-Energielieferant von deinem Gehirn gebraucht werden. Dein Gehirn nimmt sich ca. 70 % der Energie aus deiner Nahrung, bevor es den Rest an den Körper weitergibt. Eiweisse sind der Baustoff unseres Körpers und vor allem für unser Blut, die Muskeln und das Immunsystem notwendig. Und Fett dient in erster Linie als Schutz für die Organe und zum Warmhalten des Körpers. Alles, was der Körper an Makronährstoffen gerade nicht braucht, speichert er - mit Vorliebe um die Organe drumherum und im Bindegewebe. Mikronährstoffe oder auch Vitalstoffe Mikronährstoffe oder auch Vitalstoffe genannt sind all die Baustoffe, die unser Körper und im allerkleinsten bedeutet, dass jede Zelle, benötigt, um gut in der jeweiligen Funktion zu funktionieren. Dazu gehören Vitamine, Mineralstoffe & Spurenelemente, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe . Es gibt Vitalstoffe, die der Körper selbst bilden kann und dann gibt es solche, die sind essenziell, also lebensnotwendig und müssen von aussen über deine Ernährung zugeführt werden, weil unser Körper sie einfach nicht selbst bilden kann. Vital-Stoff … der Stoff fürs Leben (Vita) Was deinem Körper die Vitalstoffe raubt „Aufreissen-Reinbeissen-Lecker“ ist nur bei Bananen wirklich gesund und vitalstoffreich. Sobald eine Verpackung drumherum ist, die nicht auf den Kompost gehört, kannst du davon ausgehen, dass deine Mahlzeit zu viele Makro- und zu wenige Mikronährstoffe enthält. Selbst wenn du dich bunt ernährst und viel frische Sachen isst, bringt es unsere Zeit mit sich, dass vieles in Monokulturen angebaut wird und damit die Böden mehr und mehr ausgelaugt sind. Mineralstoffe sind ja nix anderes als Steine und wenn im Boden kaum noch Mineralien enthalten sind, kann auch weniger davon über die Wurzeln der Pflanze aufgenommen werden. Südfrüchte werden unreif geerntet und reifen erst auf dem Transport und dann auch noch mittels chemischer Zusätze nach. Wir leben im 21. Jahrhundert … höher, schneller, weiter … und bitte sofort verfügbar! Statt den leckeren Gemüse-Eintopf selbst zu kochen, wird die Tütensuppe aufgewärmt. Die meisten schnell verfügbaren Lebensmitteln werden industriell hergestellt und durch jede Menge Konservierungs- und Zusatzstoffe haltbar und geniessbar gemacht. Ja und dann der liebe Stress  … Stress auf der Arbeit, Stress mit den Kindern, Stress im Strassenverkehr, Stress mit dem eigenen Spiegelbild, Stress mit dem Stressabbau. Hand aufs Herz: Wie viel Bewegung gibst du deinem Körper? Wusstest du, dass deine Darmtätigkeit durch blosses Spazierengehen angeregt werden kann? Wir sitzen zu viel und nehmen selbst für die kürzesten Strecken das Auto oder den Bus. Zu viel Stress und zu wenig Bewegung führen dann auch nicht selten zu Schlafmangel - was wiederum zu Stress führt … Und als wäre es damit nicht genug, trinken die meisten von uns viel zu wenig Wasser. Wasser ist eines der wichtigsten Transportmittel für all die Makro- und Mikronährstoffe hin zu den Zellen und zeitgleich für die Müllabfuhr wieder raus aus den Zellen. Ich sag jetzt mal nichts zu Alkohol und übermässigem Kaffee-Konsum Alles Dinge, die unserem Körper Vitalstoffe rauben oder aber verunmöglichen, dass die Vitalstoffe aus deiner Ernährung bis zur Zelle gelangen können. "5 am Tag" reicht nicht mehr aus "5 am Tag" war lange die Devise, mittlerweile liest man auch schon "5-7 am Tag", also 5 bis 7 Portionen Obst und (grünes) Gemüse, um den Körper mit allen Vitalstoffen zu versorgen, die er braucht und ein Risiko von Fehlfunktionen oder gar Krankheiten zu vermeiden. Geh mal kurz in dich: Wie viel frisches Obst und wie viel frisches (grünes) Gemüse isst du am Tag? In der Woche? Im Monat? Im Jahr? Meiner Meinung nach reichen 5 oder auch 7 am Tag schon lange nicht mehr aus. Auch Dr. Michael Greger hat in seinem Buch How Not to Die: Entdecken Sie Nahrungsmittel, die Ihr Leben verlängern - und bewiesenermassen Krankheiten vorbeugen und heilen * insgesamt 11 Nahrungsmittel plus Bewegung herausgefiltert, die bei täglichem Konsum, das Wohlbefinden steigern und vor Krankheiten schützen sollen. Er nennt es Daily Dozen , das tägliche Dutzend: Bohnen, Beeren, Früchte, Kohl, grünes Blattgemüse, Gemüse, Leinsamen, Nüsse, Getreide, Gewürze, Wasser und Bewegung. Du kannst auch einfach mal via App Daily Dozen ( iPhone / Android ) tracken, ob du das schaffst. Meine tägliche Nährstoffroutine Genau deshalb nehme ich Nahrungsergänzungsmittel. Ich ergänze meine Nahrung . Denn obwohl ich mich bunt und vegan ernähre und obwohl ich Sport treibe und viel an der frischen Luft bin, weiss ich, dass ich meine tagtäglichen Belastungen nicht komplett kompensiert bekomme. Ja und ausserdem möchte ich gerne 102 Jahre alt werden und das fit und vital … deshalb fange ich jetzt schon an, wenn ich noch keine Zipperlein habe und mich eigentlich gesund fühle. Das bin ich meinem Körper einfach schuldig. Auf die Art sage ich jeden Tag „Danke, Körper. Danke, dass du mich von A nach B bringst, Danke, dass du mir meine kleinen Sünden verzeihst und Danke dafür, dass du immer nur mein Bestes willst!“. Auch dein Organismus verdient nur das Allerbeste. In Obst und Gemüse findest du die Vitalstoffe immer in Symbiose zueinander. Klar heisst es, dass Orangen reich an Vitamin C sind, doch sie enthalten auch Kalzium und Magnesium, dazu noch Antioxidanzien und unzählige Ballaststoffe. Je natürlicher und komplexer du die Vitalstoffe bekommen kannst, umso wertvoller sind sie für deinen Körper. Du kannst davon ausgehen, dass sie in dieser Form von deinem Körper am optimalsten aufgenommen werden können. Wenn du also wie ich zu Nahrungsergänzungsmitteln greifst, dann schau, dass diese in gut abgestimmter bioaktiver Nährstoffkombination kommen. Ich habe mich für die Supplemente von RINGANA entschieden , denn sie werden in ebendieser perfekt abgestimmten bioaktiven Kombination und in hoch konzentrierter Form hergestellt. Alle Zutaten sind frisch & rein pflanzlich und es werden keinerlei künstliche Konservierungsstoffe verarbeitet. Das passt wunderbar auch zu meiner Philosophie und meinen Werten. Diese Produkte gehören zu meiner täglichen Routine und habe ich immer auf Vorrat: PACK balancing * - Gleichgewicht für meinen Säure-Basen-Haushalt inkl. Vitamin B12 PACK cleansing * - das Nonplusultra für eine intakte Verdauung und die Darmtätigkeit CAPS beyond omega * - Omega-3-Fettsäuren, fettlösliche Vitamine & sekundäre Pflanzenstoffe Die Namen sagen eigentlich schon alles: Ich tue täglich etwas für meinen Säure-Basen-Haushalt, halte meinen Darm und damit meine Verdauung geschmeidig und versorge mich mit den essenziellen Omega-3-Fettsäuren. In meinem Blogartikel " Fit durch den Winter: meine (Viren-)Winter Geheimwaffen " berichte ich über ein paar ergänzende Vitalstoffe für die nasskalte Jahreszeit und gebe dir meine Tipps weiter, die mich mehr oder weniger Erkältungs-frei durch den Winter kommen lassen. (*) Noch ein kleiner Hinweis, weil ich es transparent mag: alle Links, die ich mit einem Sternchen gekennzeichnet habe, sind Affiliate Links. Das heisst, wenn du darauf klickst und das Buch oder die Dienstleistung kaufst, kostet dich das keinen müden Cent bzw. Rappen mehr, ich bekomme für die Empfehlung aber eine kleine Provision vom Anbieter.

  • Die pflanzenbasierte Ernährung ist gekommen um zu bleiben - meine Prognose für 2023

    Die pflanzenbasierte Lebensweise ist auf dem Vormarsch und schon lange nicht mehr als Modetrend beiseite zu schieben. Ich gehe aber davon aus, dass es immer noch sehr viel Aufklärungsarbeit zu tun gibt. Zum Beispiel auf ärztlicher Seite: viele Ärzte haben gerade mal zusammengerechnet eine Woche das Thema "Ernährung" in ihrem Studium und doch sind so viele Beschwerden ihrer Patienten alleine durch eine Ernährungsumstellung schon in den Griff zu bekommen und sogar heilbar. In meiner Prognose schaue ich mir eine mögliche Entwicklung der pflanzenbasierten Ernährung im Laufe des Jahres 2023 an. Was dich in diesem Blogartikel erwartet: 1. Das Angebot bestimmt schon lange nicht mehr den Markt 2. Vegan leben beginnt in den Köpfen der Menschen 3. Kantinen werden umdenken müssen 4. Tourismus als Kundenquelle für Restaurants und Hotellerie 5. Als Veganer im Krankenhaus 6. Die vegane Lebensweise als Ausbildungs-Bestandteil bei Ärzten, Therapeuten und Ernährungsberatern 7. Welche Entwicklung in Sachen pflanzenbasierter Ernährung gibt es laut Human Design Das Angebot bestimmt schon lange nicht mehr den Markt Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da gab es, was es gab. Sonst nix. Ich bin bis kurz vor der Pubertät in der DDR aufgewachsen und da konnte man schlichtweg nicht alles haben. Meine Familie jedenfalls nicht, denn wir hatten auch keine Westbekanntschaft, also Familie oder Freunde, die rüber in den Westen in die Bundesrepublik geflohen sind. Ausserdem bin ich in Dresden aufgewachsen, das liebevoll auch als Tal der Ahnungslosen bezeichnet wurde. Es liegt in einem Tal und all die UKW-Wellen von "feindlichen" Radio-Stationen flogen regelrecht über uns drüber. Kein Empfang. Wo kein Angebot, da auch keine Nachfrage. Das änderte sich schlagartig, als die Mauer fiel. Die Regale waren prall gefüllt und Tomaten und Kartoffeln gab nun immer, auch kurz vor Ladenschluss. Es war nie wieder etwas ausverkauft. Und es wurde bunter, vielfältiger. Auf einmal hatten wir die Qual der Wahl. Das Angebot bestimmte viele Jahre die Nachfrage. Mit wachsender Globalisierung und mit Hilfe der Vernetzung via Social Media wandelt sich der Markt jedoch mehr und mehr von einem Verkäufermarkt in einen Käufermarkt. Wir Konsumenten wollen mehr und mehr wissen, welche Produkte auf welche Art und Weise hergestellt werden und welche Inhaltsstoffe enthalten sind. Mein Tipp: Erkenne mehr und mehr, dass dein Geldschein ein Wahlschein ist. Du kannst jeden Tag neu können wählen, was mit deinem Geld unter welchen Umständen und wo produziert wird. Vegan leben beginnt in den Köpfen der Menschen Seit ungefähr 2013 beschäftige ich mich mit der pflanzenbasierten Ernährung und auch Lebensweise und bin immer wieder erstaunt, wie verpönt und indiskutabel ein Verzicht auf Tier bei manchen Menschen immer noch ist ist. Das liegt meiner Meinung nach grösstenteils am Karnismus : Fleischesser sehen den Verzehr von Fleisch häufig als „normal, natürlich und notwendig“ an. Mir ging es ja nicht anders. Ich konnte keinen Zusammenhang zwischen dem Tier auf meinem Teller und dem Tier auf der Weide bzw. im Stall herstellen. Erst als ich etwas für meine Gesundheit tun wollte, kam mir die Option "mehr Obst und Gemüse" in den Sinn. Auch 2023 wird es keinen Erfolg haben, in irgendeiner Weise missionarisch vorzugehen und dein Umfeld auf Teufel komm raus umkrempeln zu wollen. „Menschen widersetzen sich nicht der Veränderung. Sie wehren sich dagegen, verändert zu werden“ sagte schon Peter Michael Senge . Es braucht ein Warum und ein Wofür für Veränderung. Das muss nicht zwingend ein ethischer Grund als erstes sein, sondern tatsächlich erstmal nur die eigene Gesundheit. Mein Tipp: Mach dein Ding und geh mit gutem Beispiel voran. Lass dich nicht auf Diskussionen ein. Frage, ob dein Gegenüber mehr über dein Warum wissen möchte und erzähle erst dann mehr. Ansonsten schweige. Irgendwann kommen sie alle... Ersatzprodukte und ihr Stellenwert auf dem Speiseplan Vegan bedeutet nicht gleich gesund. Pommes und Cola oder Nudeln mit Tomatensosse sind grundsätzlich vegan. Doch Streichkäse, Mettwurst, Joghurt und Hackfleisch sind es nun mal nicht. Hierfür wird Ersatz geschaffen, durch sogenannte Ersatzprodukte. Hier scheiden sich die Geister. Die Einen sind froh um die Hilfe, die diese Produkte im Alltag bei einer Umstellung auf eine pflanzlichere Ernährung bieten und die Anderen verteufeln sie als ungesund, weil es ja auch wieder nur Fertigprodukte sind. Auch in 2023 wird diese Diskussion weitergeführt werden, denn es gibt hier nicht die eine Antwort. Fakt ist , dass es Fertigprodukte sind und damit nicht den gleichen Stellenwert in Sachen natürliche Nährwerte haben, wie "richtiges" Obst und Gemüse. Fakt ist , dass durch die Verwendung von Pflanzen als Inhaltsstoffe, entzündungsfördernde Stoffe wie Cholesterin und tierisches Eiweiss nicht mehr zugeführt werden. Fakt ist auch, dass für diese auf Pflanzen basierenden Produkte keinerlei Tiere geschlachtet wurden oder in sonst einer Weise gebraucht wurden. Mein Tipp: Achte bei der Wahl der veganen Ersatzprodukte (und auch bei der nicht-veganen Variante 😉) auf den Nutri-Score . Ein dunkelgrünes A oder ein etwas hellgrüneres B verraten dir, dass der Nährwertgehalt im Verhältnis zum Kaloriengehalt grossartig ist und du bei diesem Ersatzprodukt als Ergänzung zu einer ausgewogenen Vollwertkost deiner Gesundheit nicht schadest. Kantinen werden umdenken müssen Nach zwei Jahren Home Office oder Hybrid Office kehren mehr und mehr Menschen an ihren Arbeitsplatz zurück. Viele Arbeitgeber bieten eine Kantine an. Wenn du die vergangenen Monate für dich auch Mittags selber schauen musstest, kann es im ersten Moment klasse sein, nicht mehr selbst auch noch für dein Mittagessen zu sorgen, sondern das alles wieder an deine Kantine zu übergeben. Damit vegan lebende Mitarbeiter auch über Mittag gut versorgt sind, werden Kantinen-Chefs umdenken müssen. Hilfe bieten hier sehr viele Organisationen wie Peta und Proveg . Und das gilt nicht nur für die Kantinen von Arbeitgebern. Viele Eltern werden sich mehr und mehr dafür einsetzen, dass ihre Sprösslinge bereits im Kindergarten und in der Schule vollwertiger versorgt werden. Die Mensa "Rämi 59" der Universität Zürich macht seit 2015 vor: in einer Zusammenarbeit von verschiedenen Studentenvereinigungen mit der Universität und der Gastronomiegruppe « ZFV-Unternehmungen » entstand eine voll-vegane Mensa. Mein Tipp: Du willst mehr pflanzenbasierte Auswahl? Dann sprich mit dem Betriebsrat oder der Personalabteilung deines Arbeitgebers. Verlange einen Termin mit dem Küchen-Chef und bring Menü-Vorschläge von Peta und Proveg 👆🏻 mit. Tourismus als Kundenquelle für Restaurants und Hotellerie Ich liebe es auswärts Essen zu gehen. Mittlerweile habe ich so einige Restaurants hier in meiner näheren Umgebung entdeckt, die entweder von sich aus vegane Optionen anbieten oder immer wieder leckere Kreationen auf Nachfrage für mich machen. Sobald es in die Ferien geht, fang ich an zu googeln. Ich hab einfach keine Lust, am Urlaubsort zu hungern oder mit Pommes und grünem Salat abgespeist zu werden. Die Restaurants, die offen vegane Optionen anbieten, gewinnen immer. Denn dort gehe ich hin und wenn es mir schmeckt, dann sage ich das auch und verlinke die Restaurants auch in meinen sozialen Netzen. Ich mach quasi kostenlose Werbung - von Mensch zu Mensch - von Herz zu Herz. An dieser Stelle haben viele Restaurants noch Nachhol-Bedarf. Im Gespräch mit den Restaurant-Chefs höre ich immer wieder heraus, dass sie Angst haben, ihre Stammkundschaft zu verlieren. Dabei geht es gar nicht um die bestehenden Gäste. Die wissen ja, was ihnen schmeckt. Es geht um neue Gäste und um Touristen. Wer jetzt nicht anfängt, diese Kundengruppe mit in die Menü-Planung einzubeziehen, verliert ein grossen Neukunden-Potential und damit verdammt viel Geld. In 2023 werden mehr Restaurants den Mut haben, offenkundig vegane Optionen anzubieten und das auch auf ihren öffentlichen Auftritten zu erzählen. Mein Tipp: Als Kunde - frag immer wieder nach veganen Optionen in den Restaurants, in den du bisher noch keine solche bekommen hast. Als Restaurant-Besitzer oder Mitarbeiter - werde dir über das Potential klar und hol dir Hilfe, falls du selbst (noch) nicht weisst, wie anfangen... Als Veganer im Krankenhaus Da ich mich bei uns zu Hause um den Einkauf kümmere und auch meistens koche, gibt es schon seit Jahren eine rein pflanzliche Küche. Das hat am Ende dazu geführt, dass mein Lieblingsmensch seit einer ganzen Weile auch ausserhalb unserer vier Wände auf tierische Produkte verzichtet und sich vor meinen Eltern und seinen Freunden offiziell als Veganer "geoutet" hat. Wir lieben und leben den vorwiegend pflanzenbasierten Lebensstil. Dieses Jahr musste er für ein paar Tage ins Spital. Gastronomisch gesehen war dieser Aufenthalt ein absolutes Desaster. Leider verstehen Spitäler das Wort "vegan" noch am allerwenigsten, wo doch in so vielen Studien bereits bewiesen wurde, dass eine pflanzlich orientierte Ernährung dem Heilungsprozess unterstützt . In Beirut macht es das Hayek Hospital vor: es ist weltweit das erste Krankenhaus, das seinen Patienten ein rein pflanzliche Kost bietet . In seinem Instagram-Post vom 01. März 2021 schreibt das Krankenhaus über diesen Entschluss folgendes: "Es ist, als würde ein Elefant im Raum stehen und niemand will ihn sehen." Hier gehe ich für 2023 von klitzekleinen Schritten in die richtige Richtung aus. Auch wenn ich es keinem wünsche: je mehr Veganer ein Krankenhausbett belegen müssen und dann ihre Wünsche äussern, um so grösser wird die Chance, erhört zu werden. Ganz nach dem Motto: steter Tropfen höhlt den Stein. Mein Tipp: Solltest du ins Krankenhaus müssen, verlange direkt am ersten Tag deine veganen Menüs. Für den Fall, dass du nicht für dich selbst sprechen kannst, setz dich mit deinen Lieben an einen Tisch und bitte sie, für dich zu sprechen, sollte diese Situation eintreten. Und wenn du Krankenhaus-Mitarbeiter kennst, dann sprich mit ihnen über die Bedürfnisse vegan lebender Menschen. Die vegane Lebensweise als Ausbildungs-Bestandteil bei Ärzten, Therapeuten und Ernährungsberatern Hier sehe ich das grösste Potential für Wachstum aber auch für Stagnation. In dem Video Interviewt Nico Rittenau den Arzt Niklas Oppenrieder zum Thema "Ernährungswissen unter Medizinern - Wieviel lernen Ärzte im Medizinstudium wirklich über Ernährung?" Auf der einen Seite sorgt ein grösseres Bewusstsein für die heilenden Kräfte einer vermehrt pflanzlichen Ernährung dafür, dass die Zahl der Patienten nach und nach sinken wird, was auf der anderen Seite für die Ärzteschaft natürlich Einkommen-Einbussen bedeutet. Wer keine Patienten hat, verdient kein Geld. Meine vage Prognose für 2023 ist deshalb eher auf das Bewusstsein für diese Themen ausgerichtet und noch nicht so sehr auf Veränderung. Mehr und mehr Ärzte und Therapeuten werden sich auf einem zweiten Bildungsweg erweitertes Wissen zum Thema Ernährung und Präventions-Potential der Ernährung aneignen müssen und wollen um die Fragen ihrer Patienten und Klienten beantworten zu können. Mein Tipp: Lies Bücher wie " How not to die - Entdecken Sie Nahrungsmittel, die Ihr Leben verlängern - und bewiesenermaßen Krankheiten vorbeugen und heilen " von Michael Greger* oder " Eat to Live: Das wirkungsvolle, nährstoffreiche Programm für schnelles und nachhaltiges Abnehmen " von Joel Fuhrman und besprich die Inhalte mit deinem Arzt. Frag ihn nach seiner Meinung und wie er/sie zu dieser Meinung kommt. Welche Entwicklung in Sachen pflanzenbasierter Ernährung gibt es laut Human Design Und dann bin ich natürlich noch gespannt, was das Human Design für einen Ausblick auf die pflanzenbasierte Ernährung parat hält. Gemäss Human Design beginnt ab 2027 ein neuer globaler Zyklus. Im Buch " Die 64 Genschlüssel: Das Öffnen der verborgenen höheren Bestimmung in unserer DNA " von Richard Rudd* heisst es auf Seite 587: "Zwischen 2012 und 2027 wird ein Kern von erwachenden Fraktalen der Menschheit die Grundlage für die neue Welt legen, welche über mehrere Generationen hinweg diesen Planten von innen nach aussen umgestalten wird. Die alten System werden zerfallen [..]." Bei den Kindern, die ab 2027 geboren werden, wird das Emotions-Zentrum zum Zentrum der Achtsamtkeit und dadurch ein anderes Empfinden für emotionales Bewusstsein haben. Auf Seite 592 des oben genannten Buches geht Richard Rudd auch auf die Entwicklung der Ernährung ein. Demnach werden durch die Weiterentwicklung des Menschen auch auf genetischer Ebene diese Kinder weniger Verlangen nach Salz haben und höchstwahrscheinlich physiologische Allergien gegenüber salzhaltigen Lebensmittel und/oder Fleisch entwickeln. Vielleicht ist gerade deshalb der Vormarsch der veganen Ernährung so wichtig, weil Veränderungen eben selten über Nacht passieren und alle anderen Menschen, die vor 2027 geboren wurde ja auch noch da sind. Mein Tipp: Bis 2027 ist es nicht mehr lang und gibt Menschen, die viel früher auf globale Veränderungen reagieren. Solltest du dich (noch) nicht vegan ernähren, aber in deinem Umfeld Menschen haben, die sich für diese Ernährungsweise entschieden haben, versuche nicht, sie umzukrempeln.

  • Vegan vs. Pflanzenbasiert: Worin liegt der Unterschied?

    Schon lange treibt mich der Gedanke um, eine Antwort auf genau diese Frage aus meiner Sicht zu schreiben: Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen vegan und pflanzenbasiert? Dabei ist mir aber auch aufgefallen, dass zwischen vegan und vegetarisch häufig bereits Unsicherheit besteht, sodass ich auch diesen Begriff hier näher erläutere. Und da für mich "Human Design und deine Gesundheit" ein zentrales Thema ist, schau ich mir in diesem Artikel auch an, was Ra Uru Hu dazu zu sagen hatte. Ganz wichtig wegen der Trigger-Gefahr 😉 es handelt sich hier um MEINE Meinung aus MEINER Erfahrung und Beobachtung heraus. Ich freu mich natürlich sehr, wenn du mir deine Sichtweise und deine Erfahrung als Kommentar unter dem Artikel hinterlässt. Was dich in diesem Blogartikel erwartet: 1. Was bedeutet "vegetarisch"? 2. Was bedeutet "vegan"? 3. Was bedeutet "pflanzenbasiert"? 4. Was ist der Unterschied zwischen "vegetarisch", "vegan" und "pflanzenbasiert"? 5. Welche Ernährung ist gemäss Human Design die richtige? Was bedeutet "vegetarisch"? "Vegetarisch" bezieht sich komplett auf die Ernährungsweise. Vegetarier essen kein Fleisch, keine Wurst, keinen Aufstrich und in der Regel auch keinen Fisch. Jedoch verzichten Vegetarier nicht auf Produkte mit tierischem Ursprung wie Milch, Joghurt, Käse, Butter, Honig oder Eier. Die Gruppe der Vegetarier kann noch weiter unterteilt werden in Pescetarier und Ovo-Lacto-Vegetarier und in entweder Ovo- oder Lacto-Vegetarier. Pescetarier essen zwar kein Fleisch, dafür aber Fisch und Meeresfrüchte. Wenn du auch auf Fisch verzichtest, aber Milch- und Milchprodukte und Eier isst, gehörst du zu Ovo-Lacto-Vegetariern. Ovo-Vegetarier bist du, wenn du kein Fleisch und keinen Fisch und keine Milch und keine Produkte daraus zu dir nimmst, aber Eier isst. Lacto-Vegetarier bist du, wenn du neben Fleisch und Fisch zwar Milch- und Milchprodukte isst, aber keine Eier. Die meisten Vegetarier, die ich kenne, mögen einfach kein Fleisch bzw. Fisch vom Geschmack her und essen es deshalb nicht. Manch einer behauptet, er verzichte aus gesundheitlichen Gründen darauf, da er irgendwo gelesen oder gehört hat, dass Fleisch ungesund ist. Auf Käse oder Milch möchte er aber auf keinen Fall verzichten. Was bedeutet "vegan"? Veganer bist du, wenn du keinerlei Produkte tierischen Ursprungs isst oder trinkst, also kein Fleisch, keine Wurst, keinen Aufstrich, keinen Fisch, keine Milch, keinen Joghurt, keinen Käse, keine Butter, keinen Honig und auch keine Eier. Für viele Neu-Veganer kann die Ernährungsumstellung aufgrund von Unwissenheit ziemlich schnell auch ungesund werden. Es ist gut möglich, dass du dich von Ersatzprodukt zu Ersatzprodukt isst oder vor lauter Tierliebe nur noch von Cola, Nudeln mit Tomatensosse und Oreo-Keksen ernährst. Was kann ich denn jetzt noch essen??? Das ist eine der häufigsten Fragen, die ich gestellt bekomme, wenn die Sprache auf Vegan kommt. Obst Gemüse Getreide Hülsenfrüchte Nüsse Samen und Saaten und all die tollen Sachen, die du daraus kreieren kannst In diesem Blogartikel findest du zu jedem der oben aufgeführten Punkte reichlich Beispiele, um deinen Einkaufszettel bunter zu gestalten. Als Veganer geht es dir jedoch nicht nur um die Ernährung. So ziehst du auch keine Kleidung oder Schuhe mehr an, die aus tierischen Materialien wie Leder, Pelz, Daunen, Wolle oder Seide hergestellt worden sind. Du benutzt nur Kosmetik und Reinigungsmittel, die frei von tierischen Inhaltsstoffen sind und nicht an Tieren getestet wurden. Ausserdem gehst du nicht mehr in Zoos, besuchst keinen Zirkus mit Tieren und reitest in deiner Freizeit nicht mehr auf Pferden oder im Urlaub auf Kamelen. Auch hältst du dir keine Haustiere, die als Lebensgrundlage wiederum Tiere essen, welche du als Tierfutter im Laden kaufen müsstest. Dein Handeln hat vor allem ethische Gründe. Gesundheitliche Aspekte können später dazu kommen. Was bedeutet "pflanzenbasiert"? Pflanzenbasiert bezieht sich erster Linie auf die Ernährung: Du verzichtest grösstenteils auf alle Lebensmittel tierischen Ursprungs. Du isst also weder Fleisch, Wurst, Aufstrich noch Fisch und du verzichtest ebenfalls wann immer möglich auf Milch, Joghurt, Käse, Butter, Honig oder Eier. Hauptsächlich oder auch vollständig besteht dein Speiseplan aus vollwertig pflanzlichen Lebensmitteln, wie Obst und Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen. Du achtest auf Ausgewogenheit und deinen Nährstoff-Haushalt. Auch bei pflanzlichen Ersatzprodukten bist du eher zurückhaltend. Du tust das vor allem deiner Gesundheit zuliebe. Wenn du zu Besuch bist und da mal das Gemüse in Butter gebraten wurde, ist das meistens okay für dich. Es ist gut möglich, dass du mit der Zeit auch bei deinen Konsumgütern wie Kleidung und Kosmetik mehr und mehr auf pflanzenbasierte Alternativen ausweichst, dich also in Richtung vegan "entwickelst" . Was ist der Unterschied zwischen "vegetarisch", "vegan" und "pflanzenbasiert"? Am besten lässt sich der Unterschied in einer Grafik darstellen. Hier siehst du deutlich, dass von Allesesser (omnivor) zu vegetarisch zu pflanzenbasiert hin zu vegan immer mehr tierische Produkte weggelassen werden. Das beginnt bei der Ernährung und zieht sich dann weiter in die Bereiche Kosmetik, Kleidung, Reinigung und Freizeit. Der Grund für das Weglassen tierischer Produkte in der Ernährung und in der Lebensweise ändert sich meiner Erfahrung nach mit dem Verständnis für all die Prozesse ringsum um die Nahrungsmittel-, Kosmetik-, Mode- oder auch Freizeit-Industrie. Der Vegetarier mag Fleisch und Fisch meistens einfach vom Geschmack her nicht. Vielleicht sind es auch gesundheitliche Gründe, weswegen es nicht mehr auf dem Teller landet. Oft will der Vegetarier einfach nicht, dass Tiere seinetwegen getötet werden. Doch das ist meiner Meinung nach sehr kurz gegriffen. Eine Freundin, die übrigens selbst Allesesserin ist, sagte mal zu mir (Achtung Trigger-Gefahr!): " Vegetarier sind in meinen Augen Heuchler. Jeder Vegetarier sollte mindestens einmal im Jahr Kalb essen. Nur weil er nicht auf Milch verzichten kann, wird dieses Tier nicht nur von seiner Mutter getrennt, sondern muss für unser 'Züri Geschnetzeltes' auch noch sterben. " So hart diese Aussage klingen mag, in meinen Augen hat sie recht. Sich vegetarisch zu ernähren ist ein wirklich guter Anfang , doch dir sollte klar sein, dass für deinen Käse, deinen Joghurt und für die Milch in deinem Müesli Milchkühe künstlich geschwängert werden und ihr Kalb statt Muttermilch Ersatzmilch bekommt. Weibliche Kälber kommen in die Milchindustrie, um wie ihre Mütter künstlich befruchtet, geschwängert und dann gemolken zu werden. Männliche Kälber kommen fast direkt auf den Schlachthof. Der Veganer handelt meistens aus ethischen Gründen. Egal, ob Hund, Katze, Maus, Huhn, Schwein, Kuh oder Pferd - kein Tier darf für sein Vergnügen ausgenutzt oder getötet werden. Dabei macht er auch vor seinem Kleiderschrank oder seinem Badezimmer nicht Halt. Alles, was Tier enthält, wird nach und nach entsorgt und durch tierleidfreie Alternativen ersetzt. Pflanzenbasiert heisst in meinen Augen, sich Richtung Vegan zu entwickeln. Nicht von heute auf morgen, jedoch so nach und nach. Bei deiner Ernährung achtest du vielleicht sogar etwas mehr auf gesündere Varianten als der rein ethisch motivierte Veganer. Auf jeden Fall wird dir klar, dass Vegetarismus auf Dauer nicht die Lösung sein kann, da immer noch Tiere als Nahrungsgrundlage herhalten müssen. Und dann hast du, vielleicht wie ich, noch einen gut erhaltenen Ledergürtel, den du schlichtweg nicht wegschmeissen willst oder du liebst es zu stricken und hast deshalb noch eine grosse Menge an Wolle, die du auch nicht einfach so wegschmeissen willst. Wenn es um Neuanschaffungen geht, achtest du allerdings auf die Materialien, die verarbeitet wurden und schaust dich nach tierleidfreien Alternativen um. Sich pflanzenbasiert zu ernähren und sein Leben auszurichten, ist in meinen Augen ein guter Mittelweg. Du kümmerst dich um deine Gesundheit und beugst vielen sogenannten Zivilisationskrankheiten vor. Du gibst der Industrie nicht nur die nötige Zeit, um gute Alternativen zu entdecken, sondern auch, um die Produktion und die Arbeitsplätze auf eine pflanzenbasierte Zukunft umzustellen. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass sich unsere Welt in diese Richtung entwickeln wird und nach und nach komplett auf Tier verzichtet werden kann. Dein Geldschein ist ein Wahlschein. Mit deinem Konsum hast du die Macht über Angebot und Nachfrage. Es gibt ein paar wirklich tolle Dokumentationen, die ich dir ans Herz legen möchte. Wissen ist Macht. Mach dich schlau. Nur so kannst du wirklich fundierte Entscheidungen für dich, deine Gesundheit, die Gesundheit deiner Liebsten und ganz automatisch für den Rest der Welt treffen. What The Health The Game Changers Earthlings Cowspiracy Seaspiracy Das Milch-System Food Choices Fork Over Knife Unser europäisches Klima ist meiner Meinung nach bestens geeignet für den Anbau von Obst, Gemüse, Getreide, Kartoffeln, Reis und Mais. Statt diese Leckereien an die sogenannten Nutztiere zu verfüttern, sollten wir unsere eigenen Teller damit füllen. Welche Ernährung ist gemäss Human Design die richtige? Eine spannende Frage, wie ich finde. Unser Planet Erde bietet alles, was wir Menschen zum Leben und Überleben brauchen. Vor allem in unseren europäischen Breitengraden ist es relativ leicht, sauberes Wasser und genügend natürliche Nahrung zu finden. Gemäss Ra Uru Hu, dem Begründer des Human Designs, kommt es nicht auf das genaue WAS beim Essen an, wenn man sich daran hält, vorwiegend das zu sich zu nehmen, was uns unser Planet ganz natürlich zur Verfügung stellt. An dem, was in Hülle und Fülle vorhanden ist, sollen wir uns satt essen - das, was moderat vorhanden ist, sollen wir auch nur in moderaten Mengen zu uns nehmen - und all das, was es selten gibt und/oder viel Vorbereitung braucht, sollen wir gar nicht bis ganz wenig essen. In Hülle und Fülle gibt es Obst und Gemüse, Nüsse und Samen. Je nach Region und Saison wächst es unterschiedlich und versorgt uns übers Jahr hinweg mit allen notwendigen Vitaminen, Mineralien, Ballast- und sekundären Pflanzenstoffen. Wir können sie einfach pflücken, sollten sie manchmal noch schälen und können sie direkt in den Mund stecken. Das beste Fast Food, dass es gibt. Moderat verfügbar, also alles, was über ein Jahr erst noch angebaut und kultiviert werden muss, sind vor allem stärkehaltige Gemüse, wie Kartoffeln, Mais, Getreide und Reis und Hülsenfrüchte, wie Bohnen und Erbsen aller Art. Die kannst du nicht einfach pflücken und in den Mund stecken. Um sie gut verdaulich (bekömmlich) zu machen, musst du sie erst kochen bzw. mahlen und backen. Selten bzw. mit viel Vorbereitung verfügbar sind alle tierischen Produkte. Damit dein Huhn zum Beispiel jeden Tag ein Ei für dich legt, braucht es eine gute Umgebung, nahrhaftes Futter und genügend Licht. Willst du das Huhn essen, hast du keine Eier mehr. Für eine Milchkuh brauchst du einen Bullen, der es besamt, denn Kühe sind Säugetiere. Sie geben nur dann Milch, wenn sie ein Kind geboren haben. Auch die Kuh (und der Bulle, sowie später das Kalb) brauchen Platz, ausreichend Wasser und gutes Futter. Es liegt auf der Hand, dass auch gemäss Human Design eine vorwiegend pflanzenbasierte Ernährung im Vordergrund stehen sollte. Wusstest du, dass dein Gehirn bis zu 70 % deiner Nahrungsenergie für sich beansprucht? Ob du als Snack eine Tüte Chips, futterst oder doch zu den Karotten greifst, macht für das Synapsen-Feuer in deinem Schädel einen riesigen Unterschied. Im Human Design wird also beim "WAS essen" der gesunde Menschenverstand verlangt. Je weniger Inhaltsstoffe auf der Verpackung deines Nahrungsmittels stehen, desto natürlicher und meist auch gesünder und gut verdaulicher ist es für dich. Falls du jetzt Lust bekommen hast, ganz anders an deine Ernährung und deine Gesundheit heranzugehen und vollkommen ohne Diät oder Ernährungsplan dafür wesentlich pflanzenbasierter zu deiner Energie und deinem Wohlfühlkörper finden möchtest, dann schau mal in mein E-Book "Vegan ohne Ersatzprodukte" rein.

  • Hilfe, ein Veganer kommt zum Essen zu mir

    Der Sommer steht nun endlich in seiner vollen Pracht vor der Tür und auf jedem Balkon und in jedem Gärtchen wird der Grill angeschmissen. So eine Grillparty gehört schliesslich zum Sommerwetter dazu. Vielleicht steht bei dir auch demnächst so ein Fest mit Freunden und Bekannten an. Vielleicht ist jemand dabei, von dem du weisst, dass er oder sie sich vor kurzem (oder schon länger) auf den Weg gemacht hat, sich pflanzenbasiert(er) zu ernähren und nun stehst du vor der Herausforderung: "Hilfe, ein Veganer kommt zum Essen zu mir! Was koche ich? Was biete ich bloss an? Was kann so ein Veganer überhaupt essen?" Kommt dir bekannt vor? Dann hab ich hier einen Menü-Tipp für dich und freu mich über deine Erfahrungen in den Kommentaren. Egal, ob du ein Grillfest oder ein "normales" Essen ausrichtest - die Tatsache, dass du dir darüber Gedanken machst, wie du auch die Nicht-Allesesser beglücken kannst, finde ich mega! Du machst dir Gedanken darüber, wie du seine oder ihre Bedürfnisse befriedigen kannst. WOW! Du bist der beste Gastgeber, den man sich nur vorstellen kann. Damit du beim Lesen meines Menüs nicht die ganze Zeit denkst: "Oh hoffentlich vergesse ich nichts", habe ich hier eine kleine Hilfestellung für deine Einkaufsliste: mein eBook "easy Vegan ohne Ersatzprodukte" . Du wirst auch hier in meinem Menü-Vorschlag bewusst keine Ersatzprodukte finden. Nicht, weil ich sie nicht mag, sondern weil ich aufzeigen möchte, dass es eben auch ohne sie geht ;o) Hier also meine Menü-Tipps für dich und ein gelungenes (veganes) Fest-Essen für alle. Ich geh jetzt mal von einem Standard-Menü aus: Die Gäste trudeln ein und es gibt erstmal ein Begrüssungsgetränk und Knabbereien. Hier in der Schweiz sagt man Apéro dazu. Wenn alle da sind, kann es losgehen. Salat(e) als Vorspeise, zum Hauptgang (normalerweise) ein Stück Tier (entweder vom Grill oder aus der Pfanne) dazu Kartoffeln, Bohnen oder ähnliches mit verschiedenen Sossen und zum krönenden Abschluss gibt es ein Dessert. 🍿 Der Apéro Immer wieder gut kommt ein Foccacia an. Pizzateig ist an sich vegan. Entweder du machst ihn selber oder kaufst ihn. Den Teig ausbreiten, mit Olivenöl bestreichen und grobes Salz darauf verteilen. Wenn du magst, kannst du jetzt auch noch Rosmarin drüberstreuen. Ab in den vorgeheizten Ofen damit (220 Grad Unterhitze) und nach ca. 15 Minuten duftet es lecker aus der Küche. In grobe Stücke geschnitten ersetzt so ein Foccacia vortrefflich die Chips. Wenn du Lust und Muse hast, schnibbel ordentlich Gemüse und biete es als Fingerfood an. Paprika, Karotten, Fenchel, Kohlrabi, Gurke, Radieschen... Als Dip eignet sich hier sehr gut Humus. Du wirst sehen, dass nicht nur deine vegan oder vegetarisch lebenden Gäste zuschlagen werden ;o) 🥗 Die Vorspeise Mach viel Salat! Lattich als Salat-Grundlage finde ich persönlich perfekt. Kaufe genug Blattsalat ein, so kannst du jederzeit mehr davon machen. Das Ganze verfeinerst du zum Beispiel mit halbierten Dattel-Tomaten und in Scheiben geschnittenen Salatgurken. Alle pflanzlichen Bestandteile kommen in die Schüssel, tierische Zusätze wie Speck oder Ei reichst du als Extra - davon kann sich jeder soviel nehmen wie er möchte, wenn er denn möchte. Die Basis meiner liebsten Salatsosse ist Humus: in eine Schüssel kommen 2 volle Teelöffel Humus, ein Teelöffel Senf, 1 Teelöffel Zitronensaft, Knoblauchgewürz, Salatkräuter (getrocknet), Salz, Pfeffer und ein oder zwei Schuss Sojasosse. Für extra Würze mache ich auch gern ein wenig (!) Chili rein. Die Masse verrühre ich dann ordentlich. Mit Wasser, dass ich in kleinen Mengen zugebe, verdünne ich sie zu einer der leckersten Salatsossen, die ich kenne. 🥘 Der Hauptgang In der Regel ist das Gemüse die Beilage. Wenn ein Veganer zum Essen kommt, wird das Gemüse zum Hauptgang. Und da ich der Meinung bin, dass auch der eine oder andere Gast gern mehr von den Beilagen hat, gilt die Devise: Mach mehr von den Beilagen! Statt Butter verwendest du Olivenöl und wenn du Sossen normalerweise mit Rahm verfeinerst, versuch mal Soja- oder Haferrahm, den gibt's auch in kleinen Packungen. Sättigend und lecker sind immer Kartoffeln. Ich lieb sie vor allem aus dem Ofen. Kartoffeln in grosse Würfel schneiden (oder auch gern zu Wedges oder zu Pommes). Die Schale der Kartoffeln kannst du meistens dran lassen. Die Kartoffelstücke füllst du in eine grosse Schüssel, Olivenöl drauf und ordentlich Salz und wenn du magst auch Knoblauch und Pfeffer oder sogar eine Backed-Potatoe-Gewürzmischung drüberstreuen. Sei hier ruhig grosszügig mit den Gewürzen. Ich vermenge immer alles direkt mit meinen Fingern, gebe es auf ein mit einem Backpapier ausgekleidetes Blech und schiebe es für ca. 20 bis 25 Minuten in den vorgeheizten Ofen (200 Grad Umluft). Fertig ist es, wenn es schön knusprig ist. Das Gleiche kannst du auch wunderbar mit Karotten, Bohnen, Fenchel, Zwiebeln oder Paprika machen. Ich hab auch schon Tofu-Würfel untergemischt. Sehr lecker. Die Backzeit variiert je nach Gemüse. Du kannst die rohe Gemüse-Gewürzmischung auch in einer feuerfesten Form auf den Grill stellen. Oder wie wäre es mit Spiessen? Statt Fleisch zwischen dem Gemüse werden Tofustücke aufgereiht. Je nachdem ob dein Fest drinnen oder draussen stattfindet und ob alles auf dem Tisch zum selber nehmen steht oder du Tellerservice machst, das Tier gibt's wieder extra. 🍧 Der Nachtisch Hier kommt meine absolute Herzens-Empfehlung: Eiskaffe - heisser Espresso mit einer Kugel Eiscreme drin - und es muss nicht zwingend Vanille sein ... Es gibt mittlerweile echt tolle vegane Alternativen in den verschiedensten Sorten zu kaufen. Der absolute Wahnsinn! Versuch unbedingt mal schwarze Schoggi (Schokolade) und Espresso... Ansonsten hat sich Obstsalat bewährt. Im Sommer kannst du hier zum Beispiel verschiedene Melonen-Sorten würfeln und ein paar Kokosraspel drüberstreuen. Was ich auch sehr lecker finde, sind Erdbeeren. Auch hier passt wunderbar eine Kugel Eiscreme dazu. Oder bist du eher der Bowle-Typ? Dann nimm Tiefkühl-Beeren und giesse sie mit eiskaltem Sprudelwasser und mit Sekt auf. Eiswürfel halten die Bowle gut gekühlt. Hast du jetzt Lust bekommen, mal genau diesen Menü-Vorschlag auszuprobieren und willst generell mehr "Grün" in deinen Alltag integrieren? Dann mach's dir richtig einfach und hol dir mein eBook "easy Vegan ohne Ersatzprodukte" . Welche Erfahrungen hast du gemacht mit vegan lebenden Gästen oder wenn du selbst vegan lebst, was gibt's bei dir zu essen, wenn Besuch kommt? Schreib's mir gerne in die Kommentare.

  • Vegan naschen im Herbst: mein liebstes Rezept für Süsses sind "Heisse Marroni"

    Im Herbst ist bei uns in der Blogosphäre Blogparaden-Zeit. Eine Bloggerin gibt ein Thema vor und wir schreiben dazu einen eigenen Blogartikel. Der wird natürlich zu der Themen-Geberin verlinkt und auch in den Kommentaren unter dem Aufruf stellst du den Link zu deinem Artikel mit rein. Dieses Jahr sind es fast 50 Aufrufe zu einer Blogparade geworden. Meinen Aufruf "Liebesbrief an meinen Körper" findest übrigens HIER. Als Ingrid Holscher ihr Thema verkündete, wusste ich sofort: "Da mache ich mit!". Ingrid's grosses Anliegen ist es, Müll zu vermeiden und Ressourcen zu schonen. Das macht sie, indem sie mit ihren Kursen und Beratungen zum Thema Windelfrei und ihren Blogartikeln rund um Nachhaltigkeit und Veganismus aufklärt und informiert. Ihr Aufruf zur Blogparade für dieses Jahr lautet: "Vegan naschen im Herbst: mein liebstes Rezept für Süsses!". Ich liebe Süsskram. An Kuchen, Schokolade oder Keksen komm ich selten vorbei ohne wenigsten ein bisschen davon zu naschen. Da mein Lieblingsmensch so überhaupt nicht süss isst und ich der Versuchung nicht standhalten kann, gibt es bei uns so gut wie nie Leckereien. Reiner Selbstschutz meinerseits. Stattdessen haben wir immer Datteln da und Bananen und Mandeln. Wenn mich also der Süss-Hiper erwischt, nasche ich "vollwertig". Besonders im Herbst und Winter, wenn es draussen mehr dunkel als hell ist und auch kalt und nass wird, mag ich die wohlige Wärme von Süssspeisen. Da könnte ich die ganze Zeit Kekse backen, heissen Kakao trinken und stricken. Es gibt jedoch eine Nascherei, an der auch mein Liebster nicht vorbeigehen kann: Heisse Marroni. Je nach Dialekt und Land sind das Maronen, Kastanien, Maroni (in Österreich mit nur einem "r"), Keschde in der Pfalz oder Keschtn in Südtirol. Bis Mitte 20 kannte ich "Heisse Marroni" nicht. Gut möglich, dass wir mal Esskastanien zu Hause hatten, doch erinnern tu ich mich nicht daran. Erst als ich in die Schweiz kam, wurde ich in meinem ersten Herbst vor 17 Jahren in diese Köstlichkeit eingeweiht. Ich kann mich noch gut erinnern, wie erstaunt ich angeschaut wurde, als wir vor einem Marroni-Stand anhielten und ich keinen blassen Schimmer hatte, was ich gleich zu essen bekommen würde. Bei meinem ersten Bissen wurde ich mit Argus-Augen beobachtet: "Du bist kein Schweizer, wenn du heisse Marroni nicht magst!" hiess es. Die Wärme der Marroni in meiner Hand, das Rausholen aus der Schale, der Geruch von süsslicher Nuss und dann der Geschmack - es war einfach nur KÖSTLICH! Seither vergeht keine Marroni-Saison ohne mindestens(!) einmal extra für heisse Marroni das Haus zu verlassen um sie ganz frisch am Marroni-Stand zu kaufen. Für dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen, selbst mal welche zu machen. Wenn das nämlich easy peasy geht, kann ich viel öfter davon naschen, als immer nur dann, wenn ich an einem Marroni-Stand vorbeikomme. Und günstiger ist es auch ;o) Hier kommt der Aufruf zur Blogparade von Ingrid genau zum richtigen Zeitpunkt. Mein Experiment passiert auf diese Weise nicht nur bei mir daheim in der Küche, sondern auch gleich auf meinem Blog und du hast vielleicht eine neue Lieblings-Nascherei. Da ich meine Maroni aus dem Migros habe, hab ich mich auch direkt an dem Rezept von ihnen orientiert: Marroni ca. 1 Stunde in kaltem Wasser einlegen. Vorsichtig über Kreuz einschneiden. Auf ein Blech legen. Eine ofenfeste Tasse mit 1 dl Wasser dazustellen. In die Ofenmitte einschieben. Backofen auf 250 °C Umluft einstellen. Marroni ca. 25 Minuten backen. Nach der Hälfte der Backzeit mit einem Ofenhandschuh Wasser aus der Tasse aufs Blech giessen. Marroni fertig backen. Absolut easy. Wenn da nicht das Einritzen der Marroni wäre. Jedes Messer, dass ich finden konnte, war ungeeignet. Und unser Sackmesser (Schweizerdeutsch für Taschenmesser) war im James (unser Landrover Defender mit Dachzelt). Am Ende habe ich das Brotmesser benutzt. Heidewitzka hab ich geschwitzt. Minus eine Fingerkuppe oder gar minus ein kompletter Finger stand nicht auf meinem Plan. Irgendwie hab ich das hinbekommen und war mächtig stolz auf mich, dass alles heile blieb. Der Rest war wirklich total einfach. Frisch aus dem Ofen konnten wir es kaum erwarten zu probieren. Lecker. Nicht mit dem Aroma eines Marroni-Stands, der ja die Marroni über offenem Feuer röstet, dennoch lecker. Hier noch ein paar Nutrition-Facts für 100 g Heisse Marroni knapp 200 kcal und keine 2 g Fett im Vergleich dazu haben 100 g (ungeröstete) Erdnüsse knapp 400 kcal und über 30 g Fett und Wallnüsse mehr als 650 kcal und über 60 g Fett die Angabe der Ballaststoffe reicht von 1.5 bis 8 g - also wird das irgendwo dazwischen liegen mit knapp 2 g Eiweiss sind Marroni auch eine gute Proteinquelle Ausserdem sind Marroni reich an Vitamin B1 - wichtig für das Nervensystem Vitamin B2 - unterstützt den Körper bei der Entgiftung Vitamin B6 - wichtiger Bestandteil des Fettstoffwechsels Vitamin C - gut für das Immunsystem vor allem im Herbst & Winter Kalium - wichtig für die Weiterleitung von Nervenimpulsen Omega-3-Fettsäuren - positive Wirkung auf den Bluttfettspiegel Mein Fazit: Super lecker, super sättigend, reich an wichtigen Vitaminen und Ballaststoffen und wird ab diesem Herbst öfter auch zu Hause gemacht. Jetzt du. Was naschst du am liebsten, wenn's draussen dunkler und kühler wird?

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