Diese Website durchsuchen
175 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche
- Must-haves für dein Human Design Experiment: Meine Buchempfehlungen (aktualisiert 2026)
Human Design und ich - das war zwar keine Liebe auf den ersten Blick, aber als es mich dann hatte, dann mit allem Drum und Dran. Ich werde ganz oft nach Buchempfehlungen gefragt und kann da nie eine einfache Antwort geben. Jeder Autor, jede Autorin hat ihren eigenen Schreibstil und ihre eigene Stimme, sodass du tatsächlich selbst entscheiden musst, welcher am besten zu dir passt. Ich kann dir insofern Hilfestellung bieten, als dass ich über meinen Stapel Human Design Bücher spreche. Sollte ich ein neues Buch entdecken, ergänze ich es hier. Meine Top Empfehlungen … … für den Einstieg: Karen Curry Parker Human Design einfach erklärt wohlwollend, klar ohne Fachjargon Voller Überblick: Typ, Autorität, Zentren, Profil plus Schaltkreis-Mini Perfekt, wenn du freundlich verständlich starten willst 👉🏻 zu Einsteiger-Büchern … zur Vertiefung: Richard Rudd The Revelation Zentren/Typen/Definition über Stories & Beispiele Weniger Lexikon, mehr Verstehen durch Erleben Die Brücke von Theorie zu Alltag 👉🏻 zu den Vertiefungs-Büchern … zum DeepDive der Tore: Richard Rudd Die 64 Genschlüssel Kontemplativer Prozess: Schatten → Gabe → Siddhi Konzentrier dich auf deine aktivierten Tore Langzeit-Begleiter 👉🏻 zu den Bücher über die 64 Tore Affiliate-Hinweis – In diesem Blogartikel findest du Werbe- bzw. Affiliate-Links. Ich habe sie mit einem Sternchen * markiert. Wenn du über einen dieser Links ein Buch kaufst, bekomme ich eine kleine Provision. Du zahlst den normalen Preis, für dich ändert sich also gar nichts – ausser, dass du mich mit deinem Kauf unterstützt. Vielen Dank! Das sind meine Buchempfehlungen im Überblick: 1 - Human Design Bücher für Einsteiger Human Design: Entdecke die Person, die du wirklich bist – Autor: Chetan Parkyn Human Design – einfach erklärt: Entschlüssle deinen Lebensplan – Autorin: Karen Curry Parker Mehr Lebenskraft, Leichtigkeit und Erfolg durch Human Design – Autorin: Anja Hauer-Frey Understanding Your Clients through Human Design: The Breakthrough Technology – Autorin: Robin Winn Human Design – erwecke dein wahres Potenzial – Autorin: Nicole Schröter Erfolgreich und glücklich mit Human Design – Lebe deine authentische Energie – Autorin: Lisa Mestars Du bist aus Sternenstaub gemacht – Human Design zeigt dir dein kosmisches Potenzial – Autorin: Stephanie Löber 2 - Human Design mit vertiefendem Wissen Human Design – The Revelation: A Guide to Basic Concepts, Centres, Types and Definition – Autor: Richard Rudd Human Design – Circuitry: The Complete Guide to Circuits, Channels and Gates – Autor: Richard Rudd Understanding the Centers in Human Design: The Facilitator’s Guide to Transforming Pain into Possibility – Autorin: Robin Winn Understanding the Profiles in Human Design: The Facilitator’s Guide to Unleashing Potential – Autorin: Robin Winn 3 - Human Design Bücher über die 64 Tore Die 64 Genschlüssel – Das Öffnen der verborgenen höheren Bestimmung in unserer DNA – Autor: Richard Rudd Der Wegweiser zu den Weisheitshütern – Die 64 Gesichter des Erwachens – Autorin: Rosy Aronson Die Kraft deines Lebens – Eine Sicht des 21. Jahrhunderts auf das I Ging – Autor: Chetan Parkyn Human Design – Die 64 KarmaKeys: Auf der Spur unserer epigenetischen Prägung und karmischer Schlüssel im Bodygraph – Autorin: Anja Hauer-Frey 4 - Human Design Bücher zur Sinnfindung Der Sinn deines Lebens – Entdecke deine Bestimmung – Autor: Chetan Parkin Der goldene Pfad – Autor: Richard Rudd 5 - Human Design Bücher zum Thema Gesundheit PHS - Primary Health System Band 1 von Ra Uru Hu: Die Mechanik des Fahrzeugs – Autor: Ra Uru Hu PHS - Primary Health System Band 2 von Ra Uru Hu: Determination & Heilung – Autor: Ra Uru Hu PHS - Primary Health System Band 3 von Ra Uru Hu: Die sechs Töne – Autor: Ra Uru Hu Der Human Design Gesundheitskompass – Das grosse Kompendium: Wie dein Körper zu dir spricht und was dein Energiesystem vital hält – Autorin: Anja Hauer-Frey Human Design – Ätherische Öle: Anwendung und aktive Dekonditionierung für Körper, Geist und Seele durch Pflanzenessenzen – Autorinnen: Anja Hauer-Frey & Kathleen Meckelburg 6 - Human Design Bücher für Handarbeit 7 - Dein ganz persönliches Human Design Buch 8 - FAQ – Häufig gestellte Fragen Human Design Bücher für Einsteiger Human Design soll sich von Anfang an leicht anfühlen. Es soll dein Kompass sein, der dir die Richtung zeigt. In dieser Sektion findest du Bücher, die die Grundlagen erklären: Energietyp, Strategie, Autorität, Zentren, Profil. Du bekommst ein Gefühl für die Landkarte, erkennst Zusammenhänge und entdeckst erste Aha-Momente im Alltag. Ein Einsteigerbuch schafft ein stabiles Fundament, auf dem alles Weitere lässig aufbaut. Lies es in Ruhe, markiere Stellen, die dich berühren, und probiere kleine Mikro-Experimente aus. So wächst Vertrauen in dich und dein Design – Schritt für Schritt. 👉🏻 Starte smart und wähle dein Einsteigerbuch. Human Design: Entdecke die Person, die du wirklich bist Autor: Chetan Parkyn Kurzfazit: Umfassender Überblick über das ganze System – von Energietyp & Strategie bis Zentren, Kanäle, Tore, Autorität und Profil. Ideal, wenn du ein einziges Buch willst, das „alles einmal erklärt“. Darum empfehle ich es (meine Praxis): Das war mein erstes Human-Design-Buch und ich schaue heute noch rein, wenn ich schnell etwas nachschlagen will. Für Klientinnen nutze ich es gern, um Zusammenhänge zu zeigen (z. B. wie Typ, Autorität und Profil zusammenspielen), bevor wir tiefer in Tore/Verkörperung gehen. Stärken: Sehr ganzheitlich – du bekommst das grosse Bild. Gut lesbar auch ohne Vorwissen. Nützlich als Nachschlagewerk (Basics bis Beziehungen zwischen Profilen). Schwächen: Wenig Übungen – Umsetzung kommt zu kurz. Teilweise ältere Terminologie/Beispiele; für Detailtiefe nutze ich ergänzend andere Werke. Bei Toren/Kanälen eher kompakt – für Feinarbeit brauchst du ein Spezialbuch. Lies es, wenn… du ein Buch willst, das dir das Human Design System komplett aufspannt. du gern verständliche Erklärtexte liest und dir ein roter Faden wichtiger ist als Arbeitsblätter. Überspring es, wenn… du sofort praxisnahe Übungen und Journaling willst. Zum Buch: 👉🏻 Chetan Parkyn - Human Design: Entdecke die Person, die Du wirklich bist - Ein revolutionäres, neues System zur Enthüllung der DNA Deiner wahren Natur* Human Design – einfach erklärt: Entschlüssle deinen Lebensplan Autorin: Karen Curry Parker Kurzfazit: Klarer, wohlwollender Einstieg mit komplettem Überblick: Energietyp, Strategie/Autorität, Zentren, Kanäle, Tore, Profil plus kurze Schaltkreis-Einordnung. Perfekt, wenn du Human Design freundlich und verständlich kennenlernen willst. Darum empfehle ich es (meine Praxis): Ich mag die Sprache sehr: einladend, verständlich, ohne Oberlehrer-Vibe. Ich nutze das Buch gern, wenn Klientinnen einen sanften Einstieg brauchen und um die Schaltkreise in 1–2 Sätzen einzuordnen, bevor wir tiefer in die Verkörperung gehen. Stärken: Leicht lesbar, empathischer Ton, der Lust macht, dranzubleiben. Kompletter Überblick über alle Kernbausteine. Schaltkreise werden kurz mitgedacht → hilft fürs grosse Bild. Gut geeignet als Erstbuch. Schwächen: Weniger Tiefe bei Toren/Kanälen; für Feinarbeit brauchst du Zusatzliteratur. Wenig Übungen – Umsetzung im Alltag kommt etwas zu kurz. Manche Begriffe sind vereinfacht; für Fortgeschrittene manchmal zu knapp. Lies es, wenn… du einen freundlichen, klaren Einstieg willst, statt Fachjargon. du erst mal das Gesamtsystem verstehen möchtest, inkl. kurzer Schaltkreis-Logik. Überspring es, wenn… du sofort Hands-on Übungen/Journaling suchst. Zum Buch 👉🏻 Karen Curry Parker - Human Design - einfach erklärt: Entschlüssle deinen Lebensplan* Mehr Lebenskraft, Leichtigkeit und Erfolg durch Human Design Autorin: Anja Hauer-Frey Kurzfazit: Ein einsteigerfreundlicher Human Design Rundum-Blick mit klarem Fokus auf Körper UND Verkörperung. Energietypen, Autoritäten, Linien/Profil, Zentren, Kanäle, Tore – alles drin, aber immer mit dem Blick: Wie fühlt sich das in deinem Alltag an? Darum empfehle ich es (meine Praxis): Anja ist meine liebste HD-Mentorin. Sie holt das Thema aus dem Kopf in den Körper – mit liebevoll gemeinten Tritten in den Allerwertesten, wenn’s nötig ist. Ich nutze ihr Buch gern, um Klientinnen vom „Ich hab’s verstanden“ ins „Ich spüre & tue es“ zu bringen. Stärken: Verkörperung First: praktische Brücken vom Lesen ins Tun. Klar und motivierend geschrieben; du bleibst dran. Deckt die Basics komplett ab (Typ, Autorität, Linien/Profil, Zentren, Kanäle, Tore). Ideal, um Alltagsbeispiele zu erkennen und Gewohnheiten anzupassen. Schwächen: Für Tore/Kanäle in der Tiefe brauchst du ergänzend Spezialliteratur. Wer rein theoretische Tiefe sucht, findet es ggf. zu praxisorientiert. Weniger geeignet, wenn du eine reine Nachschlage-Enzyklopädie willst. Lies es, wenn… du fühlen und handeln willst statt nur zu verstehen. du eine sanfte, aber klare Guidance mit Alltagsfokus magst. du mit Einsteiger-Niveau startest und deine Körperwahrnehmung stärken willst. Überspring es, wenn… du ein kompaktes Lexikon ohne Praxisbezug erwartest. Zum Buch 👉🏻 Anja Hauer-Frey - Mehr Lebenskraft, Leichtigkeit und Erfolg durch Human Design: Die ganzheitliche Persönlichkeitsanalyse für mehr Selbsterkenntnis* Understanding Your Clients through Human Design: The Breakthrough Technology Autorin: Robin Winn Kurzfazit: Du bekommst zu Beginn einen Chart-Überblick und danach geht es konsequent um die Interaktion mit den fünf Human Design Typen. Wie ticken Generatorinnen, Manifestorinnen, Projektorinnen, Manifestierende Generatorinnen und Reflektorinnen? Und wie begegnest du ihnen im (Coaching-) Alltag. Ich habe es bei "Einsteiger" einsortiert, weil die Typen-Basics meiner Meinung nach für jedes Miteinander essenziell sind. Darum empfehle ich es (meine Praxis): Ich nutze es, um in meinen Coachings meine Sprache, meine Erwartungen und auch den Rahmen je Human Design Typ auszurichten (z. B. Einladung vs. Info, Entscheidungs-Tempo, Energie-Haushalt). Es hilft mir, meine Kommunikation klarer, leichter und Typ-gerechter zu machen. Stärken: Fokus und Klarheit: Ein Buch, ein Ziel – zusammen besser funktionieren. Direkt umsetzbar – liefert Leitplanken fürs Gespräch und die Zusammenarbeit. Ideal für Coaches, Beraterinnen, Teamleads – oder wenn du privat die Typ-Dynamiken verstehen willst. Schwächen: Nur Englisch erhältlich. Schmaler Scope – wenig Tiefe zu Zentren, Toren, Kanälen. Kein klassisches Nachschlagewerk für Detailfragen. Lies es, wenn… du mit Menschen arbeitest (Coaching, Team, Partnerschaft) und Typ-gerecht kommunizieren willst. du angewandte Perspektive bevorzugst statt Theorie-Marathon. du die Basics zu den fünf Typen gezielt vertiefen möchtest. Überspring es, wenn… du ein deutsches Buch brauchst. du vor allem Übungen/Journaling suchst. Zum Buch 👉🏻 Robin Winn - Understanding Your Clients through Human Design: The Breakthrough Technology (Understanding Human Design)* Human Design – erwecke dein wahres Potenzial Autorin: Nicole Schröter Kurzfazit: Kompaktes Praxis-Handbuch mit Extra-Fokus auf Körperarbeit und Yoga. Zu jedem Zentrum gibt es einen passenden Yoga-Flow, dazu Einsteiger-Basics (Energietyp, Strategie, Autorität, Profile, Kanäle, Tore). Ausserdem gibt die Autorin Hinweise zum Einsatz von Human Design im beruflichen Kontext - egal ob angestellt oder Unternehmer:in. Darum empfehle ich es (meine Praxis): Ich habe es mir vor allem wegen der Yoga-Praxis geholt und genau dafür nutze ich es auch. Der Flow für das Sakral-Zentrum hat es mir besonders angetan. Damit bringe ich mich selbst vom Kopf zurück in den Körper. Bonus: Die Klesha-Linse (Angstthemen) macht die Tore alltagsnah greifbar. Stärken: Zentrum-für-Zentrum Yoga-Flows → sofort spürbare Verkörperung. Kleshas bei den Toren → klare Sprache für Angst-/Widerstandsmuster. Berufskontext: Hinweise für Angestellte und Selbstständige. Kompakt & fokussiert – ideal als Praxisbegleiter neben deinem Hauptbuch. Schwächen: Kompakte Tiefe – für Tor-Feinarbeit brauchst du ergänzende Literatur. Yoga-Teil setzt Grundkenntnisse im Yoga voraus. Weniger geeignet als alleiniges Nachschlagewerk für Details. Lies es, wenn… du Bewegung & Embodiment in dein Human Design Experiment integrieren willst. du mit Zentren arbeitest und konkrete Flows ausprobieren möchtest. dich die Angst-/Klesha-Perspektive bei den Toren interessiert. du berufliche Anwendung (Job / Business) mitdenkst. Überspring es, wenn… du ausschliesslich theoretische Tiefe suchst. du mit Yoga nichts anfangen kannst oder körperlich gerade nicht praktizieren willst. du ein umfassendes Lexikon als Erstbuch brauchst. Zum Buch 👉🏻 Nicole Schröter - Human Design – erwecke dein wahres Potenzial - Das praktische Handbuch für Typenbestimmung, Lebensgestaltung und die eigene Körperpraxis* Erfolgreich und glücklich mit Human Design – Lebe deine authentische Energie Autorin: Lisa Mestars Kurzfazit: Absolut einsteigerfreundlich mit klarem Fokus auf Beruf und Business. Du bekommst alle Human Design Basics (Energietyp, Strategie/Autorität, Zentren, Profile, Kanäle) – immer mit der Frage: Wie setze ich das in meinem Job bzw. meinem alltäglichen Arbeiten um? genialer Bonus: kostenloser Onlinekurs zum Buch. Den Zugang findest du direkt im Buch. Darum empfehle ich es (meine Praxis): Ich kenne Lisa seit ihrer RINGANA-Zeit und habe vor ein paar Jahren ihren NEXT Level Kurs besucht. Das Buch greift denselben Spirit auf: klar, absolut umsetzungsorientiert, und konsequent auf berufliche Anwendungsfälle ausgerichtet – ideal, wenn du deine Energie im Arbeitsalltag leben willst. Stärken: Business-Fokus: Rollen, Zusammenarbeit, Entscheidungen im Job. Einfach erklärt – guter Flow für Einsteigerinnen. Onlinekurs inklusive → festigt das Gelernte. Viele Alltagsbeispiele statt Fachjargon. Schwächen: Weniger Tiefe bei Toren und Kanälen; für Feinarbeit brauchst du Spezialwerke. Starker Karriere- bzw. Business-Fokus – Privatleben kommt kürzer. Für absolut Theorie-verliebte Leserinnen evtl. zu pragmatisch. Lies es, wenn… du Human Design direkt im Job bzw. Business anwenden willst. du klare, praxisnahe Anleitungen bevorzugst. dir ein begleitender Onlinekurs hilft, dranzubleiben. Überspring es, wenn… du ein neutral-allgemeines Einsteigerbuch ohne Business-Schwerpunkt suchst. Zum Buch 👉🏻 Lisa Mestars - Erfolgreich und glücklich mit Human Design - Lebe deine authentische Energie* Du bist aus Sternenstaub gemacht – Human Design zeigt dir dein kosmisches Potenzial Autorin: Stephanie Löber Kurzfazit: Ein einsteigerfreundlicher Zugang zu Human Design. Auch hier bekommst du alle Basics: Typ, Strategie, Autorität und Profil. Ausserdem ist das Buch voll mit wundervollen Affirmationen und Journaling-Fragen. Ideal, wenn du nicht nur verstehen, sondern fühlen und reflektieren willst. Richtig schön motivierend. Darum empfehle ich es (meine Praxis): Stephanie war in der DACH-Region früh sichtbar und hat durch ihre Postings auf Social Media auf Deutsch Human Design begreifbar gemacht. Ich nutze ihr Buch gern, um meine Klientinnen zwischen den Sessions am Ball zu halten: Affirmation wählen, 1–2 Fragen beantworten, Alltag beobachten – kleine Routinen, grosse Wirkung. Stärken: Viele Affirmationen und Journaling-Fragen → du kommst direkt ins Tun. Warm und motivierend geschrieben. Gut, um Selbstwahrnehmung zu stärken und Muster zu erkennen. Schwächen: Wer sehr nüchterne, technische Sprache sucht, findet es evtl. zu „soft“. Als alleiniges Nachschlagewerk begrenzt. Lies es, wenn… du sanft und reflektiert einsteigen willst. dir Affirmationen und Journaling helfen, dranzubleiben. du neben Wissen auch Selbstkontakt und Motivation suchst. Überspring es, wenn… es dich stört, dass die Ansprache in der weiblichen Form gewählt ist. du eine rein sachliche Darstellung ohne Reflexionsparts möchtest. Zum Buch 👉🏻 Stephanie Löber - Du bist aus Sternenstaub gemacht - Human Design zeigt dir dein kosmisches Potenzial* 2 - Human Design mit vertiefendem Wissen Jetzt wird Wissen erlebbar. Diese Bücher verbinden klare Konzepte mit echten Beispielen, Geschichten und Übungen. Du erweiterst dein Verständnis zu Zentren, Typen, Definition und Dynamiken und überträgst es direkt in deinen Alltag – in Gespräche, Entscheidungen, Zusammenarbeit. Jeder Titel bietet neue Perspektiven, die Herz und Kopf ins Gespräch bringen. Du liest, probierst aus, sammelst Beweise und verankerst, was funktioniert. So entsteht geerdete Klarheit: Du kennst jetzt nicht mehr nur (Fach-)Begriffe, sondern du spürst ihre Wirkung in dir. Genau hier beginnt Verkörperung. 👉🏻 Rein in die Umsetzung – wähle deinen Praxis-Favoriten. Human Design – The Revelation: A Guide to Basic Concepts, Centres, Types and Definition Autor: Richard Rudd Kurzfazit: Englischsprachiger Deep Dive in die Grundpfeiler von Human Design (Zentren, Typen, Definition) mit vielen Geschichten und Beispielen. Dadurch wird Human Design praktisch greifbar – weniger „Lexikon“, mehr Verstehen durch Erleben. Darum empfehle ich es (meine Praxis): Ich wollte "mehr Human Design" – und zwar auch mal von den Schülern Ra Uru Hu's – lesen. Am liebsten auch im Original. Dieses Buch liefert dir: Klartext, anschauliche Storytelling-Passagen und Beispiele, die ich in Sessions oft aufgreife, um Konzepte spürbar zu machen (z.B. wie Definition den Alltagsflow prägt). Stärken: Storytelling und Beispiele → Theorie landet im Alltag. Gute Vertiefung von Zentren, Typen und Definition, ohne zu überladen. Stilsicher und klar geschrieben; motiviert, weiterzudenken. Ideal als Brücke zwischen Verstehen und Verkörpern. Schwächen: Nur auf Englisch erhältlich. Manchmal eher essayistisch – wer Punkt-für-Punkt-Listen erwartet, wird ungeduldig. Lies es, wenn… du nach dem Einstieg tiefer verstehen willst, warum deine Aktivierungen im Alltag wirken wie sie wirken. dir Beispiele und Geschichten helfen, Inhalte zu verankern. Englisch für dich okay ist. Überspring es, wenn… du eine deutsche Vertiefung brauchst. du am liebsten Checklisten statt erzählerischer Erklärungen liest. Zum Buch 👉🏻 Richard Rudd - Human Design - The Revelation: A Guide to Basic Concepts, Centres Types and Definition* Human Design – Circuitry: The Complete Guide to Circuits, Channels and Gates Autor: Richard Rudd Kurzfazit: Das Standardwerk, wenn du Schaltkreise, Kanäle und Tore wirklich verstanden haben willst. In klarer, ursprünglicher Human-Design-Terminologie erklärt und logisch aufgebaut: von den drei Schaltkreis-Familien (individuell, tribal, kollektiv) bis zu den Keynotes pro Kanal und Tor. Darum empfehle ich es (meine Praxis): Ich nutze es, wenn wir in Sessions Zusammenhänge brauchen: Warum fühlt sich ein Thema so an? Wie beeinflusst das meine Entscheidungen, Beziehungen oder meine Art, Wirkung zu zeigen? Es ist meine Referenz, um aus „Einzelteilen“ ein stimmiges Gesamtbild zu machen. Stärken: Systematik: von Schaltkreisen zu Kanälen zu Toren; roter Faden statt Info-Streufeuer. Originalsprache / Keynotes nahe an der klassischen Human Design-Lehre. Für Einsteigerinnen verständlich und für Fortgeschrittene reich an Nuancen. Ideal als Nachschlagewerk neben deinem Hauptbuch. Schwächen: Nur Englisch (Fachbegriffe können anfangs zäh sein). Dichte: eher Referenz als gemütliche Abendlektüre. Kein „Übungsbuch“ – Verkörperung braucht ergänzende Praxis/Coaching. Lies es, wenn… du Tore und Kanäle nicht nur lesen, sondern einordnen im Kontext der Schaltkreise willst. du die Original-Keynotes schätzt und gern präzise arbeitest. du bereits Grundlagen hast und jetzt Tiefe und Feingefühl suchst. Überspring es, wenn… du ein deutsches Vertiefungsbuch brauchst. du vor allem Übungen/Journaling suchst. Zum Buch 👉🏻 Richard Rudd - Human Design - Circuitry: The Complete Guide to Circuits, Channels and Gates* Understanding the Centers in Human Design: The Facilitator’s Guide to Transforming Pain into Possibility Autorin: Robin Winn Kurzfazit: Tiefer Zentren-Fokus für Menschen, die es ganz genau wissen wollen: definiert vs. undefiniert, Dynamiken durch Tore und Kanäle, Konditionierungsmuster und wie du daraus Wachstum machst. Zielgruppe sind zwar Profis (Therapeut:innen / Coaches), das Buch eignet sich aber auch für engagierte Selbstlernende mit Grundwissen. Darum empfehle ich es (meine Praxis): Ich liebe die Tiefe pro Zentrum: Wie lenken aktivierte Tore die Energie? Wie verändern Kanalverbindungen das Erleben? Ich nutze das Buch, nicht nur um meinen Klientinnen zu spiegeln, wo Einfluss von aussen wirkt und wie sie stabiler bei sich bleiben. Ich nutze es auch sehr gerne für mich selbst. Stärken: Zentren in Tiefe: klare Unterscheidung definiert/undefiniert mit Konsequenzen. Verbindet Theorie und Praxisnähe (Alltagsrelevanz der Muster). Hilft, Konditionierung zu erkennen und in Ressourcen zu übersetzen. Sehr gut für Coaching- / Therapie-Kontexte – liefert Sprache & Struktur. Schwächen: Nur Englisch; stellenweise fachlich. Kein Einsteiger-Kompendium – Grundlagen sollten sitzen. Fokus liegt auf Zentren; Tore und Kanäle werden kontextualisiert, aber nicht enzyklopädisch abgehandelt. Lies es, wenn… du deine offenen / undefinierten Zentren wirklich verstehen und meistern willst. du im Coaching bzw. therapeutisch arbeitest oder dein Selbstcoaching vertiefst. du die Wechselwirkung von Zentren, Toren und Kanälen nachvollziehen möchtest. Überspring es, wenn… du ein deutsches Vertiefungsbuch brauchst. du erst am Anfang stehst (nimm vorher ein Einsteigerbuch). du ein reines Nachschlage-Lexikon erwartest. Zum Buch 👉🏻 Robin Winn - Understanding the Centers in Human Design: The Facilitator's Guide to Transforming Pain into Possibility* Understanding the Profiles in Human Design: The Facilitator’s Guide to Unleashing Potential Autorin: Robin Winn Kurzfazit: Vertiefender Blick auf die 12 Profile – absolut klar, sehr differenziert und vor allem lebensnah. Du lernst nicht nur die Rollenbedeutung deines Profils, sondern auch typische Gaben, Herausforderungen und Entwicklungswege. Ideal, wenn dir die üblichen 2-Zeiler zu Profilen schlicht zu wenig sind. Darum empfehle ich es (meine Praxis): Mir reichten die Standard-Aussagen zu Profilen auch nicht. Ich bin vom Profil her eine 6/2 – ein „zurückgezogenes Vorbild“. Das will verstanden und gelebt werden: Rückzug respektieren, Reifungsphasen annehmen, Wirkung erlauben. Genau da liefert das Buch Sprache, Beispiele und Klarheit, die ich für mich und in Sessions regelmässig nutze. Stärken: Tiefe je Profil: Sinn, Rolle, Dynamiken – weit über Kurzbeschreibungen hinaus. Gaben und Stolpersteine konkret benannt → guter Spiegel für Alltag & Beziehungen. Praxisnah: ermutigende, verständliche Erklärungen statt Fachjargon. Hilft bei Selbstakzeptanz und bei der Ausrichtung von Entscheidungen und Umfeld. Schwächen: Nur Englisch; bei nuancierten Themen kann das herausfordernd sein. Kein „Schnell-Überblick“ – du wirst lesen und reflektieren (lohnt sich!). Lies es, wenn… du dein Profil wirklich verkörpern willst. du regelmässig an wiederkehrenden Mustern anstösst und wissen willst, warum. du im Coaching oder therapeutisch arbeitest oder dein Selbstcoaching vertiefen möchtest. Überspring es, wenn… du eine deutsche Vertiefung brauchst. du nur einen kurzen Überblick suchst (nimm dafür ein Einsteigerbuch). Zum Buch 👉🏻 Robin Winn - Understanding the Profiles in Human Design: The Facilitator's Guide to Unleashing Potential* 3 - Human Design Bücher über die 64 Tore Die 64 Tore sind wie feine Frequenzen deiner Energie. Jedes Tor erzählt eine eigene Geschichte, zeigt Qualitäten, Potenziale und Entwicklungswege. In dieser Sektion begegnest du Büchern, die dir die Tore so beschreiben, dass innere Bilder in dir entstehen. Lies am besten deine aktivierten Tore zuerst, kontempliere Schatten, Gabe, Siddhi und beobachte, wie sich das Thema im Alltag zeigt. Kleine Journaling-Impulse vertiefen dein Erleben, und mit der Zeit entsteht ein sehr persönliches Mosaik. So wächst Bewusstsein – und aus Bewusstsein erwächst Selbstführung. 👉🏻 Arbeite Tor für Tor – beginne mit deinen Aktivierungen. Die 64 Genschlüssel – Das Öffnen der verborgenen höheren Bestimmung in unserer DNA Autor: Richard Rudd Kurzfazit: Das "Standardwerk" für tiefes Arbeiten mit den 64 Toren, die Richard Rudd auch Genschlüssel nennt. Super Umfangreich, wunderbar kontemplativ und definitiv transformierend. Nicht wirklich Nachschlagewerk, eher Prozess: Schatten → Gabe → Siddhi pro Tor. Darum empfehle ich es (meine Praxis): Wenn du deine aktivierten Tore wirklich verkörpern willst, führt kein Weg an diesem Buch vorbei. Ich arbeite für mich selbst und mit Klientinnen in meinem 1zu1-Jahresprogramm ein aktiviertes Tor nach dem anderen durch: Text lesen, 1–2 Tage beobachten, journaln, wieder lesen. So wird aus Wissen Wandel. Empfehlung: Lies am besten "nur" deine aktivierten Tore. Stärken: Tiefe pro Tor (Schatten / Gabe / Siddhi) → klare Entwicklungsachse. Starke Selbstreflexions-Impulse; ideal fürs Journaling & Alltagsexperimente. Verbindet Sprache, Bilder und Weisheit – macht Nuancen spürbar. Perfekt als Langzeit-Begleiter (Jahr über Jahr). Schwächen: Sehr umfangreich – nichts für „mal schnell nachschlagen“. Poetisch: erfordert definitiv Zeit, Ruhe und Wiederholung. Kein klassisches Human Design-Handbuch: du brauchst Basiswissen. Lies es, wenn… du deine aktivierten Tore Schritt für Schritt integrieren willst. du bereit bist, zu kontemplieren statt nur zu konsumieren. du mit Journaling & Beobachtung arbeiten magst. Überspring es, wenn… du ein kurzes, technisches Tor-Lexikon suchst. du gerade keine Zeit für Tiefarbeit hast. du ohne Human Design-Grundlagen startest (nimm vorher ein Einsteigerbuch). Anwendung (Mini-Guide): Wähle ein aktiviertes Tor. Lies Schatten → Gabe → Siddhi. Beobachte 48h dein Alltagsverhalten zu diesem Thema. Journale: Was triggert den Schatten? Was nährt die Gabe? Lies erneut – eine Nuance tiefer. Zum Buch 👉🏻 Richard Rudd - Die 64 Genschlüssel- Das Öffnen der verborgenen höheren Bestimmung in unserer DNA* Der Wegweiser zu den Weisheitshütern – Die 64 Gesichter des Erwachens Autorin: Rosy Aronson Kurzfazit: Dieses Buch ist eine wundervolle Ergänzung zu der vertiefenden Arbeit mit den aktivierten Toren bzw. Genschlüsseln, wie Richard Rudd sie nennt. Mit vielen kontemplativen Fragen und kleinen Praxis-Impulsen je Tor. Auch ohne das eigentlich zugehörige Kartendeck sehr gut nutzbar. Darum empfehle ich’s (meine Praxis): Ich liebe die Fragen zu jedem Tor. Sie bringen mich aus dem Kopf ins Spüren und Reflektieren. Ich setze das Buch gern in Vebindung mit 64 Genschlüsseln von Richard Rudd ein: Ich lese zuerst das "grosse" Buch und nutze für die Kontemplation und das Journaln zusätzlich die Fragen von Rosy Aronson. Eine perfekte Kombi für echte Integration. Stärken: Fragen und Mikro-Übungen je Tor → direkte Umsetzung. Sanfter, wertschätzender Ton; ideal für tägliche Mini-Rituale. Funktioniert ohne Kartendeck – das Deck ist optional. Schöne Archetypen-Brücke zu I Ging / Genschlüsseln. Schwächen: Kein technisches Nachschlagewerk (Keynotes / Details sind knapp). Für reine Fakten-Leserinnen ggf. zu kontemplativ. Am besten wirksam im Zusammenspiel mit einem Tiefenbuch (z. B. Die 64 Genschlüssel von Richard Rudd). Lies es, wenn… du deine Torarbeit vertiefen und fragenbasiert journaln willst. du tägliche Mini-Impulse magst, statt langer Theorieblöcke. du eine eher archetypische Annäherung an die 64 Tore suchst. Überspring es, wenn… du ein technisch detailliertes Tor-Lexikon brauchst. du gerade keine kontemplative Arbeit machen möchtest. Zum Buch 👉🏻 Rosy Aronson - Der Wegweiser zu den Weisheitshütern: Die 64 Gesichter des Erwachens* Die Kraft deines Lebens – Eine Sicht des 21. Jahrhunderts auf das I Ging Autor: Chetan Parkyn Kurzfazit: Moderne I-Ging-Annäherung mit direkter Brücke zum Human Design. Spannend für die Torarbeit auf Linien-Ebene: Zu jedem Tor findest du Erklärungen zu den 6 Linien – genau die Nuance, die in vielen Büchern fehlt. Im hinteren Teil findest du eine präzise Orakel-Anleitung. Darum empfehle ich’s (meine Praxis): Ich nutze es, wenn wir unter das Tor tauchen wollen. Die Linien geben Kontext: Welche Schicht dieses Themas lebst du gerade? Für Reflexion und Journalings ist das Gold wert. Die Orakel-Anleitung nehme ich gelegentlich als Impulsgeber. Stärken: Linien-Tiefe pro Tor (1–6) → feine Differenzierung statt nur „Tor = X“. Brücke I-Ging ↔ Human Design – macht Hintergründe greifbar. Praktische Orakel-Anleitung im Anhang. Gute Ergänzung zu Genschlüsseln / Technik-Werken. Schwächen: Nicht als alleiniges Human Design-Nachschlagewerk gedacht. Ton und Stil stellenweise orakelhaft – wer nur „technisch“ will, könnte zu wenig mögen. Deutsch verfügbar, aber Begriffe können je nach Ausgabe leicht variieren. Lies es, wenn… du deine aktivierten Tore auf Linien-Ebene verstehen willst. du kontemplativ arbeitest (Journal, Wochen-Fokus, Rituale). du Lust auf eine I-Ging-Perspektive im Human Design-Kontext hast. Überspring es, wenn… du ein reines Technik-Kompendium suchst. du ohne Reflexion oder "Orakel" arbeiten möchtest. Anwendung (Mini-Guide): Wähle ein aktiviertes Tor + deine Linie. Lies die Linien-Deutung → markiere einen Satz, der trifft. 48 Stunden beobachten: Wo zeigt sich diese Linie im Alltag? Journale 5 Minuten: Was nährt die Gabe dieser Linie? Zum Buch 👉🏻 Chetan Parkyn - Die Kraft Deines Lebens: Eine Sicht des 21. Jahrhunderts auf das I Ging, das chinesische Buch der Wandlungen* Human Design – Die 64 KarmaKeys: Auf der Spur unserer epigenetischen Prägung und karmischer Schlüssel im Bodygraph Autorin: Anja Hauer-Frey Kurzfazit: Ein Vertiefungs-Nachschlagewerk für die Schattenarbeit im Human Design: Die KarmaKeys beleuchten epigenetische Prägungen und karmische Muster entlang der 64 Tore – nichts für den schnellen Überblick, sondern für ehrliche Innenschau. In meinem Blogartikel 2025 gewinnt die Selbstbestimmung - 5 Prognosen für die Human Design-Branche habe ich vorausgesagt, dass sich Human Design Anwenderinnen verstärkt auch mit ihren Schatten auseinandersetzen und prompt erscheint von meiner Mentorin Anja das Buch zu den Karmakeys. Logisch, dass dieses Nachschlagewerk auch einen Platz in mein Bücherregal gefunden hat. Ich sage nur: FASZINIEREND! Darum empfehle ich’s (meine Praxis): Jeder Mensch hat von den 64 Toren im Human Design bis zu 26 in seinem Chart aktiviert. Es kann vorkommen, dass Tore doppelt aktiviert sind. Interessant wird es, wenn diese Doppelaktivierung im selben Planeten, also auf der unbewussten und bewussten Seite zutrifft. Dann spricht man von KarmaKeys. Ich habe 2025 das Thema Selbstbestimmung via Schattenarbeit auf dem Radar – und Anjas Buch liefert exakt dafür die präzise Sprache. Für Sessions und Selbststudium: Prüfen, ob bei dir Karmakeys aktiv sind → entsprechenden KarmaKey lesen → eigene Muster erkennen → kleine Alltags-Experimente ableiten. Stärken: Schatten-Fokus je Tor: klare Beschreibung von Prägungen & Mustern. Verbindet epigenetische Perspektive mit praktischer Ausrichtung. Strukturiert genug, um gezielt an Themen zu arbeiten (kein Esoterik-Nebel). Exzellent als Begleiter neben Tor-Vertiefungs--Büchern. Schwächen: Fortgeschritten: Grundbegriffe werden nicht erklärt. Arbeitsbuch-Charakter – braucht Zeit, Ehrlichkeit und Notizen. Lies es, wenn… du dein Chart kennst und wirklich an Schatten und Mustern arbeiten willst. du bereit bist, unangenehme Wahrheiten liebevoll anzuschauen – für echte Freiheit. du bereits mit Genschlüsseln/Torarbeit vertraut bist und Tiefe suchst. Überspring es, wenn… du noch Einsteigerin bist (nimm zuerst ein Grundlagenbuch). du eine schnelle, technische Referenz zu den Toren suchst. du gerade keine Reflexions-Kapazität für Schattenarbeit hast. Anwendung (Mini-Guide): Prüfen, ob bei dir KarmaKeys aktiv sind (Chart bereit legen). KarmaKey lesen → 1–2 Sätze markieren, die „treffen“. 72 h beobachten: Wann zeigt sich das Muster? Mini-Intervention: Welche kleine Handlung wähle ich stattdessen? Nach 1 Woche reflektieren und Fortschritt notieren. Zum Buch 👉🏻 Anja Hauer-Frey - Human Design - Die 64 KarmaKeys: Auf der Spur unserer epigenetischen Prägung und karmischer Schlüssel im Bodygraph* 4 - Human Design Bücher zur Sinnfindung Hier geht es um dein Warum: um Bestimmung, Lebenswerk und den roten Faden, der deine Geschichte verbindet. Die Bücher in dieser Sektion laden dich ein, innezuhalten, zu lauschen und deine innere Navigation zu verfeinern. Du erkennst Motive, die dich schon lange begleiten, und übersetzt sie in eine klare Ausrichtung für (neue) Entscheidungen, Beziehungen und Projekte. Sprache wird zu Landkarte, Bilder werden zu Wegweisern, und dein Alltag wird zum Übungsfeld für stimmige Schritte. So entsteht Gelassenheit: Du weisst, wofür du gehst – und wie es sich gut anfühlt. 👉🏻 Finde deinen Leitstern und richte dich aus. Der Sinn deines Lebens – Entdecke deine Bestimmung Autor: Chetan Parkin Kurzfazit: Ein Bestimmungs-Buch rund um deinen Lebenssinn im Human Design. Statt Technik im Detail geht’s um das grosse Warum: Wofür bist du hier, welche Rolle spielst du – und wie fühlt sich das stimmig in deinem Leben an? Darum empfehle ich’s (meine Praxis): Diese Vorlese-Momente in meinen Sessions sind magisch: Wenn ich die Bestimmungspassage teile, sehe ich oft, wie Druck abfällt – plötzlich ergibt Vergangenes Sinn, Entscheidungen fühlen sich leichter an. Das Buch bietet dafür eine klare, sprachnahe Landkarte. Stärken: Sinn- und Purpose-Fokus. Erkenntnis-Trigger: viele Aha-Momente und Wiedererkennen eigener Lebenslinien. Gut lesbar – ideal zum Vorlesen und Reflektieren in Sessions. Hilft bei der eigenen Ausrichtung: Was passt zu mir, was darf gehen? Schwächen: Weniger Technik-Tiefe. Teils generischer formuliert. Kein Übungsbuch – Integration entsteht durch eigenes Reflektieren. Lies es, wenn… du dein Warum klarer spüren möchtest (Lebensaufgabe bzw. Bestimmung). du gerade an einem Wendepunkt stehst (Job, Beziehung, Standort). du dir sprachliche Bilder wünschst, die dein Inneres sortieren. Mini-Anwendung (mit Chart): Lies deine Bestimmungspassage → markiere 1–2 Sätze, die treffen. 48 h beobachten: Wo zeigt sich das in Entscheidungen oder Beziehungen? Notiere eine Mini-Ausrichtung für die Woche (1 konkreter Schritt). Zum Buch 👉🏻 Chetan Parkin - Der Sinn Deines Lebens: Entdecke Deine Bestimmung - Das Begleitbuch zu Human Design, dem System zur Enthüllung Deiner wahren Natur* Der goldene Pfad Autor: Richard Rudd Kurzfazit: Das ist kein Buch, das du in einem Rutsch durchlesen kannst und auch nicht solltest. Es ist ein Arbeitsbuch. Schritt für Schritt näherst du dich deinem Human Design Chart und damit deinem wahren Kern deines Seins. Du lernst dich selbst auf eine ganz neue Art und Weise zu verstehen und zu lieben. Dadurch öffnest Räume für Selbstliebe, Beziehungstiefe und stimmige Ausrichtung. Darum empfehle ich es (meine Praxis): „Der goldene Pfad“ verändert nicht, was du über dich weisst. Er ändert, wie du dich erlebst. Tipp: Lege dir zur Bearbeitung deinen ganz persönlichen Human Design Report kompakt daneben, damit du deine Daten direkt parat hast. Stärken: Geführter Prozess – du gehst in deiner Tiefe. Verbindet Sinn, Beziehungen, Beitrag (innere / äussere Ausrichtung). Ideal für kontemplatives Arbeiten (Journaling, Rituale, Micro-Shifts). Wirkt langfristig – Integration statt Quick-Fix. Schwächen: Zeit und Geduld sind nötig. Definitiv nichts für „schnell mal am Abend“. Kein Technik-Kompendium: Basics solltest du mitbringen. Lies es, wenn… du bereit bist, in Ruhe zu arbeiten (Sinn, Beziehungen, Platz in der Welt). du kontemplative Praxis magst (lesen–fühlen–beobachten–schreiben). du dein Human Design Profil gezielt erschliessen willst. Überspring es, wenn… du ein schnelles, technisches Nachschlagewerk erwartest. du gerade keine Kapazität für inneren Prozess hast. Zum Buch 👉🏻 Richard Rudd - Der goldene Pfad 5 - Human Design Bücher zum Thema Gesundheit Dein Körper ist ein hochintelligentes System. Diese Bücher zeigen dir Wege, wie PHS, Kognition, Umgebung und Rituale dein Energiesystem stärken. Du lernst, feine Signale früh wahrzunehmen, deine Rahmenbedingungen liebevoll zu justieren und über Fühlen reale Veränderungen einzuladen. Schritt für Schritt entstehen Routinen, die dich tragen: stimmige Nahrungsaufnahme, passende Settings, achtsame Pausen. So wird Selbstfürsorge zum täglichen Mikro-Reset, der Klarheit schenkt und Präsenz nährt. Gesundheit erhält einen Platz im Kalender und du spürst mehr Stabilität in Kopf, Herz und Bauch. 👉🏻 Stärke dein Energiesystem mit bewussten Mikro-Schritten. PHS – Primary Health System, Band 1: Die Mechanik des Fahrzeugs Autor: Ra Uru Hu Kurzfazit: Einführung in PHS (Primary Health System) als körper-unbewusste Seite deines Designs: Wie dein „Fahrzeug“ (Körper) optimal funktioniert. Du lernst die Grundprinzipien für Ernährung, Umgebung, Aufnahme und Regeneration als Basis für Gesundheit in Form von Transkription der Original-Seminare in deutscher Übersetzung. Darum empfehle ich es (meine Praxis): Gesundheit war mein Einstieg in Human Design. Band 1 hat mir geholfen, alles "Gelernte" von meinem Körper zu trennen: Erst wenn das Fahrzeug richtig geführt wird, kann die Persönlichkeit klar entscheiden. Stärken: Verständliche Grundlage: Was PHS ist und wozu es dient. Klärt die Rolle des Körpers im Human Design (Fahrzeug vs. Passagier). Gute Brücke zu Band 2 und 3. Schwächen: Sachlich, kompakt, komplex - kein Wohlfühl-Ratgeber. Setzt Human Design-Basics voraus. Lies es, wenn… du die Basislogik von PHS verstehen willst. du Gesundheit systemisch statt symptomatisch betrachten willst. Überspring es, wenn… du praktische Ernährungs-How-tos erwartest (→ Band 2). Zum Buch 👉🏻 PHS - Primary Health System Band 1 von Ra Uru Hu: Die Mechanik des Fahrzeugs PHS – Primary Health System, Band 2: Determination & Heilung Autor: Ra Uru Hu Kurzfazit: Fokus auf Determination, also = deiner ganz individuelle Art der Nahrungs- und Informationsaufnahme. Keine allgemeine Diät – sondern differenzierte Wege, wie dein System Nahrung und Stimuli verarbeitet, damit Gehirn & Kognition optimal arbeiten in Form von Transkription der Original-Seminare in deutscher Übersetzung. Darum empfehle ich es (meine Praxis): Band 2 bringt Anwendbarkeit: Es erklärt, warum bestimmte Rahmenbedingungen bei der Verdauung dir guttun (z. B. Timing, Umgebung, Input-Qualität) und wie du vor allem all die mental gesteuerte Diäten endlich loslässt. Stärken: Konkret & differenziert (statt „one size fits all“). Liefert Sprache für Experimente im Alltag. Verbindet Ernährung mit kognitiver Klarheit. Schwächen: wirklich sehr technisch – ohne Band-1-Grundverständnis zäh. Erwartet Eigenbeobachtung statt Rezeptplan. Lies es, wenn… du deine eigene Art der Nahrungsaufnahme finden willst. du Weg von Regeln/Diäten hin zu Körperintelligenz möchtest. Überspring es, wenn… du Fix-Rezepte erwartest. PHS ist kein Diätbuch. Zum Buch 👉🏻 PHS - Primary Health System Band 2 von Ra Uru Hu: Determination & Heilung PHS – Primary Health System, Band 3: Die sechs Töne Autor: Ra Uru Hu Kurzfazit: Vertiefung der kognitiven Sensoren (Töne: Geruch, Geschmack, äussere Sicht, innere Sicht, Fühlen, Berührung) und deines stärksten bzw. deines führenden Sinnes in deinem Designs. Versteht man seinen Ton, versteht man, welcher sensorische Input die Körperintelligenz am sichersten führt. Auch hier wieder bekommst du die Transkription der Original-Seminare auf Deutsch übersetzt. Darum empfehle ich es (meine Praxis): Hier wird klar, warum dich bestimmte Reize erden und andere Reize eher überfordern. Band 3 gibt mir Worte für das, was mein Körper weiss und hilft immer wieder, Alltags-Umgebungen bewusster zu wählen. Stärken: Präzise Landkarte der sechs Töne. Erklärt Kognition jenseits von „mehr / weniger Reiz“. Schliesst die Logik von Band 1 und Band 2 sauber ab. Schwächen: Abstrakter als Band 2; erfordert Geduld & Praxis. Lies es, wenn… du deinen führenden Sinn (Ton) verstehen und im Alltag einstellen willst. Überspring es, wenn… du ohne Band-1/2-Basis startest – Reihenfolge beachten. Zum Buch 👉🏻 PHS - Primary Health System Band 3 von Ra Uru Hu: Die sechs Töne Der Human Design Gesundheitskompass – Das grosse Kompendium: Wie dein Körper zu dir spricht und was dein Energiesystem vital hält Autorin: Anja Hauer-Frey Kurzfazit: Mein Lieblingsbuch und Arbeitsbuch Nr. 1 für Gesundheit im Human Design. Kein Krankheitsratgeber, sondern ein feines Frühwarnsystem: Körpersignale lesen, Energiehaushalt verstehen, früh justieren – bevor es knallt. Darum empfehle ich es (meine Praxis): Ohne Gesundheit ist alles nix. Ich nutze dieses Buch für die Vorbereitung jeder Session: Welche Signale zeigt der Körper? Welche Energie-Muster stehen dahinter? Und wie kommen wir vom Kopf ins Fühlen? Denn Fühlen ist der entscheidende Integrationshebel in Human Design. Genau das vermittelt Anja meisterhaft. Stärken: Körper-Kompass: leise Zeichen deuten, statt Symptome zu übergehen. Fühlen zuerst – klare Brücke von Theorie zu Verkörperung. Strukturiert und alltagsnah: hilfreiche Orientierung für Routinen & Selbstfürsorge. Ideal als Nachschlagewerk für Coaching & Selbstreflexion. Schwächen: Umfangreich – es ist ein Kompendium, kein Schnelllese-Buch. Erwartet Eigenbeobachtung statt „3-Schritte-Rezept“. Lies es, wenn… du früh Körpersignale erkennen möchtest (Stichwort Prävention). du Fühlen und Verkörpern als Schlüssel nutzen willst. du dein Energie-System im Alltag stabil halten möchtest. Überspring es, wenn… du eine medizinische Diagnostik erwartest. du schnelle One-size-fits-all Tipps suchst. Hinweis / Disclaimer: Dieses Buch ersetzt keine medizinische Beratung. Es unterstützt dich dabei, feine Signale wahrzunehmen und eigenverantwortlich zu handeln. Zum Buch 👉🏻 Anja Hauer-Frey - Der Human Design Gesundheitskompass: Das grosse Kompendium: Wie dein Körper zu dir spricht und was dein Energiesystem vital hält* Human Design – Ätherische Öle: Anwendung und aktive Dekonditionierung für Körper, Geist und Seele durch Pflanzenessenzen Autorinnen: Anja Hauer-Frey & Kathleen Meckelburg Kurzfazit: Praktische Brücke zwischen Human Design und Aromatherapie. Zeigt, wie du Öle gezielt für Energietyp, Planeten-Themen (z. B. Venus = Werte / Moral, Merkur = Kommunikation) und persönliche Schwerpunkte nutzt – als sanfte Unterstützung bei Dekonditionierung. Darum empfehle ich’s (meine Praxis): Ich setze die Informationen sehr gezielt in den Coachings ein. Wenn du etwa deine Werte und Moralvorstellungen (Tore deiner bewussten und unbewussten Venus) stärker leben möchtest oder deine Kommunikation (Tore deines Merkurs) unterstützen willst. Oder aber, wenn du ganz allgemein den Zugang zu deinem Energietyp stärken willst. Stärken: Konkrete Zuordnungen: Öle ↔ Energietyp ↔ Planet/Thema. Möglichkeit der Aromatherapie in ihrer individuellsten Form Dekonditionierungs-Fokus: unterstützt neue, stimmige Gewohnheiten. Verständlich für Anwenderinnen – nicht nur für Profis. Schwächen: bzw. Disclaimer: Kein Ersatz für medizinische/therapeutische Beratung. Verträglichkeit ist individuell → braucht Achtsamkeit/Tests. Funktioniert am besten, wenn du dein Chart schon kennst. Lies es, wenn… du dein Design verkörpern willst – mit Sinnesankern statt nur Kopf. du bestimmte Themen bewusst stärken möchtest. du deinem Energietyp durch Duft & Ritual Näherung geben willst. Überspring es, wenn… du mit Düften/Ölen gar nichts anfangen kannst. Zum Buch 👉🏻 Anja Hauer-Frey, Kathleen Meckelburg - Human Design - Ätherische Öle: Anwendung und aktive Dekonditionierung für Körper, Geist und Seele durch Pflanzenessenzen* 6 - Human Design Bücher für Handarbeit Verkörperung kann wunderschön aussehen. Mit Stricken und Häkeln übersetzt du Zahlen, Energien und Schwingungen deines Designs in Maschen, Farben und Muster. Dein Projekt wird zu einem sehr persönlichen Begleiter: Es trägt Energietyp, Strategie, Autorität, Profil – und erinnert dich bei jedem Griff zur Nadel an deinen Weg. Kreativität, Rhythmus und Fokus bringen Ruhe in den Tag; Fortschritt zeigt sich sichtbar in Reihen und Rapporten. So wird Handarbeit zum Ritual für Selbstkontakt und Stolz auf das, was wächst. 👉🏻 Mach dein Design tragbar – wähle dein erstes Projekt. Stricken & Häkeln mit Human Design verbinden Autorin: Stefanie Schöneich – unter Mitwirkung von Sandra Hoppenz Kurzfazit: Ein einzigartiges Handarbeits-Buch, das Human Design mit Strick- & Häkelprojekten verwebt. Du lernst die Schöneich-Methode und gestaltest ein Kleidungsstück, das Energietyp, Strategie, Autorität, Profil und sogar deine Lebensaufgabe in sich trägt. Darum empfehle ich’s (meine Praxis): Ganz eigene Sache – ich habe an diesem Buch massgeblich mitgewirkt. Für mich ist Handarbeit ein Verkörperungs-Ritual: Masche für Masche erdet und fokussiert. Dein Design strickbar machen – wie cool ist das bitte? Stärken: Einmalige Methode: Zahlen/Energien/Schwingungen → Muster & Masse. Personalisierte Projekte: dein Human Design wird tragbar. Klar angeleitet – Schritt-für-Schritt von Idee bis fertigem Teil. Perfekt für Selbstfürsorge & Flow (achtsame, kreative Umsetzung). Schwächen: Braucht Zeit & Geduld – ist kein „Abendprojekt“. Grundkenntnisse in Stricken/Häkeln werden vorausgesetzt. Stark individuell – kein „Plug & Play“ als klassische Anleitungen. Lies es, wenn… du Handarbeit liebst und dein Design verkörpern willst. du Projekte mit Bedeutung magst. du eine kreative Praxis suchst, die dich erdet & fokussiert. Überspring es, wenn… du ein schnelles DIY suchst. du mit Nadel & Garn (noch) gar nichts anfangen kannst. Mini-Anwendung (Start leicht gemacht): Wähle ein kleines Projekt (z. B. Schal/Mütze). Bestimme Energietyp/Strategie/Autorität als Design-Basis. Übertrage die Parameter in Maschen, Streifen, Rapport. Strick-Ritual: 10–15 Min. täglich – Atmen, Masche, Intention. Zum Buch 👉🏻 Stefanie Schöneich unter Mitwirkung von Sandra Hoppenz Stricken & Häkeln mit Human Design verbinden 7 - Dein ganz persönliches Human Design Buch Du hast keine Lust, dir dein ganz persönliches Human Design Buch durch Lesen und Notizen machen der oben genannten Human Design Bücher selbst zusammenzustellen? Dann empfehle ich dir meinen Human Design Report kompakt. Er ist mit ca. 70 Seiten randvoll mit Informationen zu deinem Energietyp, deiner Entscheidungsweisheit (Autorität), deinem Profil, deinen Zentren, sowie den aktivierten Toren und Kanälen in DEINEM Human Design Chart. Ausserdem bekommst du einen Hinweis für deinen individuellen und einzigartigen Weg durch dein Leben. 👉🏻 Hier kannst du deinen ganz persönlichen Human Design Report anfordern 👈🏻 Das bekommst du: Auf dich zugeschnitten – nur deine Konstellationen Übersichtlich & praxistauglich – verständlich erklärt, sofort anwendbar Schnell startklar – PDF, direkt in dein Postfach Für wen passt es? Für alle Frauen, die neugierig auf sich selbst sind und sich substanziell verstehen und verkörpern wollen – ohne sich durch 10 Bücher zu arbeiten. Mini-FAQ: Wie unterscheidet sich der Report von einem Buch? – Er ist zu 100% auf dich personalisiert. Brauche ich Vorkenntnisse? – Nein. Basics sind erklärt, Tiefe kommt durch deine Daten. Wann erhalte ich den Report? – Als PDF per E-Mail, nach Eingang deiner Angaben. FAQ - Häufig gestellte Fragen Welches Human-Design-Buch ist ideal für Einsteigerinnen? Nimm ein Buch, das vor allem Typ, Strategie, Autorität und vielleicht auch noch die Zentren erklärt. Mehr braucht es für den Anfang nicht. In meiner Liste findest du diese Titel im Abschnitt Einsteiger. Lies eins davon komplett, bevor du tiefer springst. Gibt es ein Buch nur zu den 64 Toren? Ja. Für Tiefenarbeit empfehle ich die Genschlüssel; für fragenbasiertes Journaling passt der Wegweiser zu den Weisheitshütern. Starte immer mit deinen aktivierten Toren. Ich will Praxis! Welches Buch hilft mir bei der Umsetzung? Willst du eher in Richtung Gesundheit schauen oder ist es das Thema Sinn? Ich denke, je nach Ziel findest du in diesen Rubriken genau dein Buch. Lies nach Möglichkeit immer nur ein Praxisbuch – Umsetzung schlägt Konsum. Deutsch oder Englisch – was ist besser für den Start? Wenn dir Englisch leicht fällt, sind manche Titel früher verfügbar. Für den Einstieg ist Deutsch oft entspannter – der Kopf bleibt frei fürs Verstehen. Wie wähle ich „mein“ erstes Buch? Frag dich: Was brauche ich? Einen Überblick? Will ich noch mehr Tiefe? oder: Ich will in die Umsetzung! Wenn du lieber direkt personalisiert starten willst: Hol dir deinen Human Design Report kompakt.
- Human Design Projektor - der Einfluss deiner Energie auf deine Ernährung und Gesundheit
Du bist ein wahrer Meister der Führung und des Verständnisses. Deine Gabe ist es, andere zu erkennen und ihnen den Weg zu zeigen. Indem du wartest, bis du eingeladen wirst, findest du die richtigen Menschen und Situationen, die deine Weisheit und Einsicht wertschätzen. Deine Energie zieht sie automatisch an. Innerhalb der fünf Energietypen im Human Design fällt auf, dass bei den Projektoren die meisten Variationen auftreten. Das ist ein wichtiges Zeichen dafür, dass die Welt viele verschiedene Arten von Führung braucht. Erinnere dich stets daran, wie besonders und wertvoll deine Rolle als Guide ist. Kurz gesagt: Als Projektor lebst und isst du am besten in kleinen Portionen, bewegst dich täglich sanft maximal 25 Minuten statt dreimal die Woche intensiv für zwei Stunden und schläfst mindestens 9 bis 10 Stunden pro Nacht. Deine Energie kommt in Schüben. Pausen gehören für dich so selbstverständlich dazu wie für andere die Arbeit. Was dich in diesem Blogartikel erwartet: 1 - Die Energie und Strategie als Projektor im Human Design 2 - Deine Aura als Projektor im Human Design 3 - Deine Strategie als Human Design Projektor 4 - Erfolg und Verbitterung - deine Wegweiser als Human Design Projektor 5 - Die Ernährung als Human Design Projektor 6 - Sport und Bewegung als Human Design Projektor 7 - Schlaf als Human Design Projektor 8 - 3 Tipps für dich als Human Design Projektor 9 - Affirmationen für dich, lieber Human Design Projektor Deine Energie als Projektor im Human Design Projektoren sind meistens darauf konditioniert, zu glauben, sie wären Manifestierende Generatoren. Sie glauben, sie müssten mit der Schnelligkeit und Vielfältigkeit mithalten. Kurzfristig gelingt es sogar. Die Energie ist jedoch nicht nachhaltig. Ein Projektor, der wie ein Generator lebt, brennt innerlich aus und läuft Gefahr, seinem Körper und seinem Geist Schaden zuzufügen. Der traditionelle Arbeitstag von 8 Stunden passt auf Dauer nicht zu dir, erst recht nicht, wenn es sich um körperliche Arbeit handelt. Für dich ist es daher entscheidend zu beobachten, ob du noch genügend Kraft zur Verfügung hast oder eine Pause brauchst. Das erfordert Aufmerksamkeit und Disziplin für dich selbst. Dein Schlüssel ist Selbstliebe. Liebe und achte dich selbst. Wenn du auf deine Energie nicht achtest und versuchst, mit anderen mitzuhalten, drohen dir Erschöpfungszustände und Burnout. Das heisst keinesfalls, dass Projektoren faul sind. Sie haben einfach nicht die gleiche Energie zur Verfügung wie Generatoren und Manifestierende Generatoren: Wenn die Generatoren tun, was sie lieben, lädt diese Beschäftigung ihren inneren Akku permanent wieder auf. Der Akku von dir als Projektor entlädt sich nach und nach, auch wenn du tust, was du liebst. Du wartest darauf, dass deine Fähigkeiten erkannt werden, um deine Weisheit zu teilen. Als Projektor hast du die Gabe, andere Menschen auf eine sanfte Art zu führen, indem du erkennst, was sie brauchen oder wie sie am besten vorankommen. Anstatt selbst aktiv alles zu machen, leitest du sie an und hilfst ihnen, ihre Energie sinnvoll einzusetzen. Oft kannst du sofort erkennen, wer welche Aufgabe am besten erledigen kann, und hilfst, diese Stärken gezielt zu nutzen. Dabei arbeitest du im Hintergrund, gibst Hinweise und lenkst den Prozess in die richtige Richtung. Deine unterstützende Art fördert ein Gefühl von Vertrauen innerhalb der Gruppe. Deine Energie kommt in Schüben, und wenn du dich auf eine Aufgabe fokussierst, kannst du sie oft schneller und präziser erledigen als andere. Sobald du deine Arbeit abgeschlossen hast, ist es wichtig, dir Pausen zu gönnen, um dich zu erholen. Du weisst genau, wann es Zeit ist, zurückzutreten und deine Energie aufzuladen, da du nicht für konstante, anhaltende Arbeit ausgelegt bist. Mit diesem Bewusstsein kannst du deine Effizienz auf einem hohen Niveau halten und Herausforderungen besser bewältigen. Das richtige Timing ist entscheidend für deinen langfristigen Erfolg. Du verstehst es, komplexe Strukturen zu erkennen und Wege aufzuzeigen, die für andere vielleicht nicht sofort sichtbar sind. Deine Fähigkeit, Verbindungen zu knüpfen und Prozesse zu verbessern, wird von deinem Umfeld geschätzt. Dabei liegt deine Stärke nicht in der ständigen Aktivität, sondern in der klugen und gezielten Nutzung deiner Ressourcen. Dies erlaubt es dir, Situationen mit einem klaren Blick zu beurteilen und nachhaltige Verbesserungen vorzuschlagen. Andere schätzen dich besonders dafür, dass du sie in ihrer Entwicklung unterstützt, ohne sie zu überfordern oder unter Druck zu setzen. Deine Aura als Projektor im Human Design Deine Aura ist sehr fokussiert und nach vorn gerichtet, wobei sie sich auf das Selbst- bzw. G-Zentrum deines Gegenübers ausrichtet. So nimmst du den anderen in der Tiefe wahr und er fühlt sich von dir gesehen und anerkannt. Andere Menschen lieben es, in deiner Aura zu baden und geniessen deine ungeteilte Aufmerksamkeit. Vielleicht bemühen sie sich manchmal darum, dich nur für sich zu haben und deinen Fokus auf sie zu lenken. Deine Aura sagt: "Stell mir eine Frage. Ich kenne die Antwort und würde sie gerne mit dir teilen." Durch die absorbierende Qualität deiner Aura bist du sehr feinfühlig. Du scannst ständig deine Umgebung und hast den Überblick, wodurch du Menschen, Situationen und Systeme leicht durchschauen kannst. Manche Personen mögen dieses Gefühl nicht, da sie nicht jedem Einblick gewähren oder so tief gesehen werden möchten. Deshalb ist es wichtig, dass du deiner Strategie folgst und auf die passende Einladung wartest. Indem du geduldig bist und auf die richtigen Gelegenheiten achtest, kannst du dein Energiefeld harmonisch und positiv halten. Dein ganz persönlicher Human Design Report wartet auf dich Ca. 70 Seiten individuell auf dich und deine Energie zugeschnitten. Deine Strategie als Human Design Projektor Die Strategie beschreibt, wie du am besten mit deiner Umwelt interagierst, um in deinem natürlichen Fluss zu bleiben. Als Projektor ist deine Strategie, auf Einladungen zu warten, bevor du aktiv wirst. Eine Einladung bedeutet, dass jemand ausdrücklich nach deiner Meinung oder deiner Unterstützung fragt. Zum Beispiel im Arbeitsumfeld, wenn ein Vorgesetzter sagt: "Wir brauchen deinen Rat für dieses Projekt", oder wenn Freunde dich gezielt um Hilfe bei einer Entscheidung bitten. Solche Einladungen geben dir die Bestätigung, dass dein Wissen und deine Fähigkeiten gefragt sind. Im Alltag können Einladungen auch subtiler sein. Wenn jemand sich bewusst an dich wendet und fragt: "Was denkst du darüber?" oder "Kannst du uns dabei helfen?", erkennst du, dass deine Meinung erwünscht ist. Es geht darum, auf diese Signale zu achten, bevor du dich einbringst. Du wartest darauf, dass jemand deine Unterstützung bewusst anfordert, sei es in einem Gespräch oder bei einer Aufgabe. Eine Einladung kann auch in Form eines Angebots kommen, zum Beispiel, wenn du für eine Führungsposition oder für eine beratende Rolle angesprochen wirst. Sobald du eingeladen wirst, kannst du deine Stärken gezielt einsetzen und deine Rolle voll entfalten. So stellst du sicher, dass deine Energie sinnvoll und effektiv genutzt wird. Es ist wichtig für dich, auf die richtige Einladung zu warten. Deine Energie funktioniert optimal, wenn sie erkannt und wertgeschätzt wird. Anstatt dich zu überanstrengen oder ungeduldig zu werden, vertraue darauf, dass - wenn die Zeit reif ist - die richtigen Möglichkeiten und Personen zu dir kommen werden. Indem du auf diese spezielle Anerkennung und Einladung wartest, ermöglichst du es dir, in einer Weise zu wirken und zu interagieren, die sowohl erfüllend als auch wirkungsvoll ist. Es geht darum, deinen wahren Wert zu erkennen und anderen die Chance zu geben, dasselbe zu tun. Erfolg und Verbitterung - deine Wegweiser als Human Design Projektor Wenn du auf die richtige Einladung wartest und deine Fähigkeiten und deine Weisheit zum richtigen Zeitpunkt teilst, wirst du echten Erfolg manifestieren. Dieser Erfolg spiegelt sich nicht nur in äusseren Errungenschaften wider, sondern auch in einem tiefen Gefühl der Anerkennung und des Wertes in der Gemeinschaft. Je mehr du auf die richtigen Einladungen achtest, desto erfolgreicher wirst du im Leben. Erfolg bedeutet für dich, dass du dich gesehen und anerkannt fühlst. Es ist wichtig, dass du deine Energie nur dort einsetzt, wo sie wirklich gebraucht wird und du geschätzt wirst. In Fülle zu leben und finanziellen Erfolg zu haben, ist dein natürlicher Weg, wenn du den richtigen Einladungen folgst. Nicht immer ist Erfolg gleichbedeutend mit Reichtum oder Berühmtheit. Vielmehr geht es darum, dein Leben so zu gestalten, dass du innerlich ausgeglichen und zufrieden bist. Du möchtest einbezogen werden und echte Anerkennung erhalten. Dafür ist es entscheidend, die richtigen Menschen in deinem Leben zu haben, die deine Weisheit sehen und wertschätzen. Dein wahrer Erfolg hängt davon ab, dass du von den Menschen, die dich umgeben, wirklich erkannt wirst. Bitterkeit dagegen ist das Zeichen, dass du vom richtigen Weg abgekommen bist und du deine Energie den falschen Menschen und Situationen widmest. Du fühlst dich nicht anerkannt oder berücksichtigt, du fühlst dich übersehen und deiner Energie beraubt. Verbitterung entsteht bei dir, wenn du das Gefühl hast, nicht wirklich gesehen oder wertgeschätzt zu werden. Besonders dann, wenn du ohne eine Einladung handelst, spürst du, dass dein Engagement nicht gesehen wird. Dieses Gefühl der Zurückweisung kann dich innerlich blockieren und zu einem kompletten Rückzug führen. Wenn du versuchst, dich einzubringen, ohne dass deine Meinung gefragt ist, bleibt der gewünschte Erfolg oft aus. Du merkst, dass deine Vorschläge nicht gehört werden oder dein Beitrag nicht wahrgenommen wird. Es fällt dir schwer, weiterzumachen, wenn du spürst, dass deine Anstrengungen nicht anerkannt werden. Um Verbitterung zu vermeiden, ist es entscheidend, dass du lernst, auf die richtige Einladung zu warten. Erst wenn du gefragt wirst, kannst du deine Energie voll entfalten und sicherstellen, dass deine Weisheit wirklich gewürdigt wird. Auf Einladung zu warten, fordert von dir Vertrauen. Vertrauen in dich selbst und Vertrauen, dass sich dein Leben entfalten wird, ohne dass du kämpfen musst. Dieses Vertrauen in dich selbst lässt dich auf die richtigen Menschen warten, statt Kompromisse mit denen zu machen, die dich weder verstehen noch erkennen. Die Ernährung als Human Design Projektor Dein Stoffwechsel arbeitet von allen Energietypen am langsamsten. Deine Nahrung sollte daher leicht und so unverarbeitet wie möglich sein. Drei Mahlzeiten am Tag zu festen Zeiten können dich überfordern, weil du eigentlich zwischendurch immer wieder ein leichtes Hüngerchen verspürst. Das liegt daran, dass du ein Snacker bist. Dabei darfst du jegliche Konditionierung, die du über das Snacken jemals aufgesogen hast, direkt loslassen. Ein Snack ist eine kleine Mahlzeit. Es ist etwas, das in eine Hand passt. Womit du deine Hand füllst, ist hier das Entscheidende. Vielleicht kennst du ja folgende Aussagen dir gegenüber: "Hör auf rumzufuttern, sonst hast du dann beim 'richtigen' Essen nachher wieder keinen Hunger!" oder "Du hast bereits Zähne geputzt und es ist Zeit zum Schlafen. Mit vollem Bauch wirst du nicht schlafen können." Was auch immer das mit dir gemacht hat - vergiss es! Verlerne es! Du futterst nicht rum. Deine Portionen sind schlichtweg klein und immer und überall greifbar - im Handschuhfach, in der Handtasche, in der Nachttischschublade und es ist völlig okay, dass du nachts aufstehst und isst. Du isst immer und überall, deine Portionen sind einfach sehr, sehr klein. Und deine Portionen sind so wenig verarbeitet wie möglich: ein aufgeschnittener Apfel hier, ein Schwarzbrot mit Erdnussbutter da, eine Schale Weintrauben etwas später. Dein Stoffwechsel ist nicht nur sehr langsam, auch dein Blutdruck und dein Lymphsystem brauchen länger. Um sich selbst nicht von dir überfordern zu lassen, hat dich Mutter Natur auch zu einem langsamen Esser gemacht. Du nimmst dir beim Essen Zeit. Da deine Portionen aber so viel kleiner sind, als die der anderen, bist du mit allen anderen gleichzeitig fertig. Kennst du das: Du bist bei einer Party oder zum Essen eingeladen und du isst oder trinkst viel mehr, als du eigentlich vorhattest oder für dich selbst spürst. Du nimmst dir noch ein Stück Kuchen, obwohl du satt bist, und du trinkst ein Glas Rotwein, obwohl du lieber Wasser hast. Das liegt daran, dass du die Lust, das Ja zu etwas von den anderen Partygästen fühlst. Du kannst dem schon zu Hause entgegensteuern, indem du vorab etwas isst und ohne Hungergefühl bei der Veranstaltung ankommst. So bleibst du komplett bei dir und deinen Wünschen. Du kannst quasi nicht zusätzlich mit der Futterlust der anderen gefüllt werden. Sport und Bewegung als Human Design Projektor Du hast von Haus aus ein langsameres Körpersystem als die anderen Energietypen. Dein Blutdruck, dein Stoffwechsel und auch dein Lymphsystem arbeiten gemächlicher. Da wir uns heutzutage viel weniger bewegen, musst du hier deinem Körper Unterstützung bieten, damit der Fluss nicht stockt oder zum Erliegen kommt. Du musst(!) deinen Körper täglich bewegen. Direkt nach dem Aufstehen könntest du z.Bsp. deinen Körper sanft wach klopfen - von oben bis unten und wieder nach oben. Dein Waschlappen unter Dusche und die Bodylotion danach werden zu deiner täglichen Massage. Wenn du dich zu einer bestimmten Sportart hingezogen fühlst, die auch ein gewisses Mass an Durchhaltevermögen braucht, dann triff dich mit anderen und trainiere in einer Gruppe. Wenn du aber so spürst, dass du lieber alleine für dich sportelst, dann zwing dich nicht sondern trainiere für dich alleine. Aber: Trainiere maximal 25 Minuten. Dafür aber täglich! Dein System muss jeden Tag bewegt werden. Du kannst dabei gerne von Tag zu Tag neu entscheiden, worauf du Lust hast. Wenn du einfach nur Lust hast, spazieren zu gehen, dann ist das für dich ausreichend. Schlaf als Human Design Projektor Falls du ein Problem mit zu viel Gewicht hast, könnte es daran liegen, dass du nicht genügend Schlaf bekommst. Als Projektor brauchst du mindestens 9 bis 10 Stunden Schlaf pro Nacht, damit dein Körper genügend Zeit für seine Regeneration hat. Ein langsamerer Blutdruck, ein langsameres Lymphsystem, ein langsamerer Stoffwechsel brauchen auch in der Nacht ihre Zeit, um zu reparieren und aufzufüllen. zu geben. Zu wenig Schlaf auf Dauer bedeutet Stress pur für deinen Körper und ein gestresster Körper neigt dazu, Pölsterchen anzusetzen. Erlaube dir, viel zu schlafen. Erlaube dir Pausen. Du musst gar nicht darauf warten, dass du müde bist, um ins Bett zu gehen. Geh ins Bett, bevor du müde bist, und mach es dir vor dem Einschlafen richtig gemütlich. Idealerweise tust du etwas Entspannendes und Beruhigendes. Kreiere dir eine schöne Abendroutine im Bett. Mach eine Meditation oder Atemübungen, lies ein entspannendes Buch oder führe ein Tagebuch über deine Erlebnisse des Tages. Für deine Schlafqualität ist es am gesündesten, wenn du ein paar Nächte die Woche alleine schlafen kannst. Vor allem, wenn dein Partner / deine Partnerin / dein Kind ein Generator oder Manifestierender Generator ist. Beobachte, welchen Einfluss das auf deine Energie und dein Wohlbefinden hat. 3 Tipps für dich als Human Design Projektor Tipp 1 - Geh dein Leben langsam an. Du darfst langsam leben. Gönn dir Pausen und schlafe viel. Tipp 2 - Niemand mag Klugscheisser. Warte unbedingt darauf, deine Meinung, deinen Rat, deine Weisheit erst dann kundzutun, wenn du darum gebeten wirst. Du läufst sonst Gefahr, als Besserwisser dazustehen. Tipp 3 - Akzeptiere deine Snacking-Power und kommuniziere es bei deinen Liebsten. Gib dem Ganzen eine Chance von wenigstens einer Woche. Affirmationen für dich, lieber Human Design Projektor Ich bin erfolgreich, wenn ich auf die richtigen Einladungen warte. Meine Weisheit wird wertgeschätzt, und ich führe andere mit Weitsicht. Ich erlaube mir Pausen, um meine Energie bewusst und effektiv einzusetzen. Meine einzigartige Sichtweise bringt wertvolle Veränderungen in mein Umfeld. Keine Projektorin ist wie die andere. Feine Nuancen finden sich in deinen definierten und undefinierten Zentren, deinen aktivierten Toren und Kanälen. Ausserdem macht es einen Unterschied, ob deine Entscheidungsweisheit Mentale, Emotionale, Selbst- oder Ego-Autorität ist. Darum hol dir deinen ganz persönlichen Human Design Report hier oder mper Klick auf das Bild 👇🏻
- Ziele-Bingo: Mit spielerischer Motivation deine Ziele wirklich erreichen
Ziele setzen kannst du. Dranbleiben ist die eigentliche Kunst. Du startest voller Energie, und irgendwo zwischen Alltag, To-do-Liste und tausend kleinen Ablenkungen verschwindet das Ziel wieder aus dem Blick. Kennst du das? Uns geht es genauso. Was dabei hilft, ist selten mehr Disziplin. Es ist ein System, das Fortschritt sichtbar macht. Kurz gesagt: Ziele-Bingo macht genau das. Statt auf ein einziges grosses Jahresziel zu starren, sammelst du viele kleine, klar abhakbare Erfolge – Feld für Feld, bis deine Karte voll ist. Einfach, flexibel, und genau der kleine Schub, der aus einer guten Absicht eine echte Gewohnheit macht. 👉🏻 keine Lust zu lesen → Hier geht's direkt zur Folge Inhaltsverzeichnis: Was ist Ziele-Bingo? Warum ein Bingo-System für Ziele so gut funktioniert So erstellst du deine persönliche Ziele-Bingo-Karte Nicht alles gehört auf die Ziele-Bingo-Karte A-, B- und C-Ziele: Die Mischung macht den Unterschied Öffne dich für Möglichkeiten Ziele-Bingo als Motivation, nicht als Druckmittel Kontrolliere deine Karte regelmässig Dein Bingo ist ein Beweis für Bewegung Eine letzte Frage – nicht zum Bingo, sondern zu dir Verpasse keine Folge mehr aus dem Podcast «ALLES! ausser gewöhnlich» Was ist Ziele-Bingo? Die Grundidee ist simpel: Du schreibst mehrere klar definierte Ziele auf eine Bingo-Karte. Jedes Feld steht für eine Aufgabe oder einen Meilenstein, den du in einem festgelegten Zeitraum erreichen willst. Ist ein Ziel geschafft, hakst du es ab. Eine klassische Karte hat 25 Ziele in einem Raster aus fünf mal fünf Feldern. Fünf erledigte Felder in einer Reihe – waagerecht oder senkrecht – ergeben Bingo. Leg dir dafür ruhig eine kleine Belohnung fest. Für die volle Karte darf es gern etwas Besonderes sein. Das Schöne daran: Du hast viele Gelegenheiten, Fortschritt zu erleben, statt nur auf ein einziges grosses Ergebnis zu warten. Jede Markierung zeigt dir: Du bleibst dran, du setzt um, du kommst voran. Warum ein Bingo-System für Ziele so gut funktioniert Ziele scheitern selten, weil sie unrealistisch sind. Sie verschwinden aus dem Fokus. «Mehr lesen», «Geld sparen», «eine Sprache lernen» – das klingt gut, bleibt aber vage, solange kein sichtbarer Plan dahintersteht. Eine Ziele-Bingo-Karte bringt drei Dinge zusammen: Klarheit – du formulierst konkret, was du erreichen willst. Sichtbarkeit – deine Ziele bleiben präsent, statt in einer Notiz-App zu verschwinden. Belohnung – kleine Erfolge bekommen sofort Aufmerksamkeit und machen Lust auf den nächsten Schritt. Du kannst deine Karte digital führen, zum Beispiel in Notion, oder ganz klassisch mit Papier, Stift und Post-its. Die analoge Version hat ihren eigenen Reiz: Hängt das Bingo am Kühlschrank oder an der Pinnwand, begegnet es dir regelmässig – und du vergisst dein Vorhaben nicht so leicht. So erstellst du deine persönliche Ziele-Bingo-Karte 1. Leg einen Zeitraum fest. Deine Karte braucht einen klaren Rahmen: ein Monat, ein Quartal, ein halbes Jahr, ein ganzes Jahr. Für grössere Vorhaben passt ein Jahr gut. Willst du erst testen, ist ein Quartal ideal – lang genug für echte Fortschritte, kurz genug für einen spürbaren Zug. 2. Sammle erreichbare, abhakbare Ziele. Schreib zunächst alles auf, was du dir in diesem Zeitraum wünschst. Am Ende solltest du eindeutig sagen können: erledigt oder nicht erledigt. Gut geeignet sind zum Beispiel: Bis Oktober vier Bücher lesen. Einen bestimmten Betrag aufs Sparkonto überweisen. Ein Buch in einer Fremdsprache lesen. Regelmässig einen Podcast in der Zielsprache hören. Eine Person für Sprachgespräche finden. Einen bestimmten Kurs abschliessen. Eine neue Erfahrung machen, vor der du bisher zurückgeschreckt bist. «Mehr lesen» ist sympathisch, aber zu ungenau. «Zwölf Bücher in diesem Jahr lesen» oder «jeden Monat ein Hörbuch beenden» – das kannst du klar abhaken. 3. Wähle die passende Kartengrösse. Du musst nicht sofort 100 Ziele finden. Eine Karte mit 25 Feldern ist ein starker Start, fünf Ziele pro Reihe ergeben ein übersichtliches Raster mit mehreren möglichen Bingo-Linien. Erscheinen dir 25 Felder zu viel, starte kleiner. Wichtig ist, dass deine Karte dich aktiviert und nicht, dass sie möglichst voll ist. 4. Verteile die Ziele bewusst. Misch leichte, mittlere und herausfordernde Ziele auf der Karte, statt sie einfach zufällig zu verteilen. So entstehen Erfolgserlebnisse schon unterwegs, nicht erst am Ende. Du kannst dafür thematische Bereiche einbauen, zum Beispiel: Persönliche Entwicklung Gesundheit und Bewegung Finanzen Lernen und Kreativität Beziehungen und neue Begegnungen Beruf oder eigene Projekte Die Vielfalt sorgt dafür, dass du nicht von einem einzigen Lebensbereich abhängst. Stockt ein Ziel, wirst du auf einem anderen Feld aktiv. 5. Bestimme deine Bingo-Belohnung. Beim Bingo darf es etwas zu gewinnen geben. Überleg dir vorher: Was schenkst du dir, wenn eine Reihe voll ist? Das muss weder teuer noch spektakulär sein: Ein freier Abend, ein Ausflug, ein gutes Essen, ein neues Buch oder bewusst eingeplante Zeit für dich können schon enorm motivieren. Auch für die volle Karte lohnt sich eine Belohnung. Entscheidend ist nur: Sie fühlt sich gut an und passt zu dir. Nicht alles gehört auf die Ziele-Bingo-Karte Manche Dinge wirken wie Ziele, sind aber längst Routine. Machst du täglich eine Lektion in einer Sprach-App, weisst du längst, dass du es kannst und tust. Dann lohnt sich die Frage: Wie kannst du das Ziel steigern? Aus «Ich lerne täglich Vokabeln» wird zum Beispiel: Ein Buch in der Sprache lesen. Einen Film ohne Untertitel verstehen. Regelmässig Gespräche mit Muttersprachlern führen. Podcasts in der Sprache hören. Bei einem Treffen bewusst nur die neue Sprache sprechen. So verschiebt sich dein Fokus von der bekannten Übung in die echte Anwendung. Du gehst vom Lernen ins Leben. A-, B- und C-Ziele: Die Mischung macht den Unterschied Für eine motivierende Karte hilft eine einfache Einteilung: A-Ziele, B-Ziele und C-Ziele. A-Ziele beherrschst du im Grunde schon – du kennst den Weg und gehst ihn vermutlich bereits regelmässig. Sie geben dir kaum noch Spannung. B-Ziele fordern dich etwas mehr. Du kannst sie wahrscheinlich erreichen, musst dafür aber aktiv werden, Entscheidungen treffen, deine Bequemlichkeit verlassen. Sie passen besonders gut auf deine Karte. C-Ziele erscheinen dir heute vielleicht unwahrscheinlich oder weit weg. Genau deshalb sind sie kraftvoll – sie erweitern deinen Möglichkeitsraum. Füll trotzdem nicht alle 25 Felder mit riesigen Sprüngen: Eine Karte voller C-Ziele lähmt eher, als dass sie motiviert. Die beste Mischung: vor allem B-Ziele, ein paar spannende C-Ziele, dazu wenige einfache Punkte. So hast du echte Herausforderungen und genug Chancen auf sichtbare Bewegung. Öffne dich für Möglichkeiten Ein besonders starkes Feld kann etwas sein, das du bisher für unrealistisch gehalten hast. Vielleicht willst du eine Sprache sprechen, findest aber keinen Gesprächspartner – genau dann kann «regelmässigen Sprachkontakt finden» ein gutes Ziel sein. Solche Begegnungen entstehen oft dann, wenn du dich zeigst und Gelegenheiten zulässt, statt sie bis ins Detail zu kontrollieren. Ein zufälliges Gespräch kann genau den Kontakt bringen, den du gesucht hast. Du bemerkst diese Chance nur, wenn du innerlich offen bleibst. Deine Ziele-Bingo-Karte ist mehr als ein Produktivitätswerkzeug. Sie erinnert dich daran, offen zu bleiben – nicht jede Entwicklung muss von Anfang an perfekt planbar sein. Ziele-Bingo als Motivation, nicht als Druckmittel Ziele sollen dein Leben bereichern, nicht jede freie Minute in eine Leistungsaufgabe verwandeln. Hörst oder liest du gern, darfst du dir ruhig ein konkretes Leseziel setzen – und dich gleichzeitig fragen, warum du die Dinge, die dir Freude machen, nicht sowieso öfter einplanst. Manchmal ist die Lösung erstaunlich praktisch: Nimm ein Buch mit. Starte beim Autofahren ein Hörbuch statt Musik. Schaff dir abends bewusst zehn Minuten zum Lesen. Der perfekte Moment kommt nicht von allein – du gestaltest ihn. Das Bingo gibt dir den Anstoss. Das eigentliche Ziel, dass wertvolle Aktivitäten irgendwann selbstverständlich werden, bleibt. Was heute noch als Feld auf deiner Karte steht, ist im nächsten Jahr vielleicht schon eine feste Gewohnheit. Kontrolliere deine Karte regelmässig Ein digitales System erfasst Fortschritte automatisch – doch die beste Übersicht hilft dir nichts, wenn du nie hineinschaust. Vielleicht hast du längst mehrere Reihen geschafft, ohne es zu bemerken. Plane dir deshalb einen kurzen Wochen- oder Monatscheck ein: Welche Felder kannst du abhaken? Wo bist du deinem Ziel näher gekommen? Welches Vorhaben braucht einen konkreten nächsten Schritt? Welche Ziele fühlen sich nicht mehr stimmig an? Diese kurze Reflexion macht deine Entwicklung sichtbar – und verhindert, dass deine Karte zu einer stillen Verpflichtung wird, die unbeachtet in der Ecke liegt. Dein Bingo ist ein Beweis für Bewegung Du musst nicht auf den Jahreswechsel warten, um deine Ziele ernst zu nehmen. Erstell deine Karte, wenn du Lust auf Veränderung hast. Starte mit 25 konkreten Feldern, häng sie sichtbar auf oder leg sie digital an. Dann streichst du Schritt für Schritt ab. Ein gespartes Budget. Ein gelesenes Buch. Ein mutiges Gespräch. Ein neuer Kontakt. Eine Erfahrung, die du dir vorher nicht zugetraut hättest. Ziele-Bingo verbindet Klarheit, Freude und Handlung. Grosse Veränderungen beginnen selten mit einem einzigen gewaltigen Schritt. Sie entstehen aus vielen kleinen Momenten, in denen du dich entscheidest, wirklich loszugehen. Eine letzte Frage – nicht zum Bingo, sondern zu dir Was wäre, wenn du Ziele setzt, die zu deiner Energie passen? Nicht die Ziele, die sich gut anhören. Sondern die, bei denen du innerlich sofort spürst: ja, genau das. Genau das zeigt dir dein Human Design Chart. Wie du von Natur aus Entscheidungen triffst. Welche Art von Energie du hast und wann es Zeit ist, innezuhalten. Es ist kein Widerspruch zu Zielen. Es ist der Kompass, der dir sagt, welche Ziele sich wirklich richtig anfühlen. 👉🏻 Berechne jetzt deinen kostenlosen Human Design Chart und schau, was er dir über deine ganz eigene Art zu wachsen erzählt. Verpasse keine Folge mehr aus dem Podcast «ALLES! ausser gewöhnlich» Wenn dir diese Idee gefällt, hör dir die ganze Folge an und abonniere den Podcast «ALLES! ausser gewöhnlich» bei deinem Lieblingsanbieter.
- Tschüss Coaching-Lärm: Warum ich jetzt mehr Menschen erreiche, ohne eine einzige Coaching-Stunde zu verkaufen
Irgendwann hat sich mein Tun nur noch wie Lärm machen angefühlt. Social-Media-Posts hier, Akquise-Mails dort, alle sechs Wochen ein neues Webinar und ständig und überall hab ich über meine Angebote reden müssen. Irgendwo in diesem Lärm habe ich das Wesentliche verloren: die Qualität meiner eigentlichen Arbeit. Die Energie, aus der heraus ich eigentlich Menschen begleiten wollte. Heute verkaufe ich keine einzige Coaching-Stunde mehr. Und ich erreiche mehr Menschen als je zuvor. Hier ist, warum. Kurzantwort Ich habe aufgehört, 1:1-Coachings und Gruppenangebote zu verkaufen, weil der Druck der Akquise die Qualität meiner Arbeit gefressen hat. Im 1:1 begleite ich eine einzige Person. Mit meinen Texten begleite ich viele, ohne den Lärm, der mich irgendwann mehr beschäftigt hat als alles andere. Inhaltsverzeichnis: 1 – 5 Gründe, warum 1:1-Angebote und Gruppencoachings nicht mehr zu mir passen 2 – Bye, bye 1:1-Angebote und Gruppencoachings: Was ich stattdessen mache 3 – Was sich seit dem Abschied von meinen 1:1-Angeboten und Gruppencoachings verändert hat 4 – Woran auch du merkst, dass es Zeit ist, etwas loszulassen 5 – Und wenn du jetzt fragst: Bereust du es? 5 Gründe, warum 1:1-Angebote und Gruppencoachings nicht mehr zu mir passen Grund 1: Der Lärm hat die Qualität gefressen. Ich habe gepostet. Ich habe akquiriert. Ich habe Webinare veranstaltet. Ich habe Erstgespräche geführt. Ich habe verhandelt. Und am Ende des Tages hatte ich keine Kapazität mehr für das, wofür ich eigentlich angetreten bin: Menschen durch das Human Design System zu begleiten. Der Aufwand, neue Klientinnen zu gewinnen, hat die Arbeit mit ihnen gefressen. Grund 2: Die falsche Energie zieht die falschen Klientinnen an. Es gab diesen Moment, in dem die Akquise aufhörte, Beziehungsaufbau zu sein und zur Überlebenstaktik wurde. Es ging irgendwann nicht mehr um die Klientin, die ich begleiten möchte. Es ging darum, dass ich meine Miete zahlen kann. Ich sage das bewusst so direkt, weil ich glaube, dass ich mit diesem Gefühl nicht allein bin. Wenn ich das spüre, dann weiss ich: Meine potenziellen Klientinnen spüren das auch. Und das ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was ich mir für meine Arbeit wünsche. Grund 3: Einen Scheiss musst du! Hochpreis-Coaching. Social-Media-Präsenz. Webinare. Gruppencoachings. Ich habe wirklich alles ausprobiert. Und ich empfehle dir wärmstens, das ebenfalls zu tun. Wirklich. Probier alles aus. Teste nach Möglichkeit so viele Marketingstrategien aus, wie es für dich geht. Wenn es dein Ding ist, auf Social Media deinen Namen zu tanzen: Herzlichen Glückwunsch. Für mich war es das auf lange Sicht nicht. Es hat sich energetisch falsch angefühlt. Es hat mich ausgelaugt. Und diese Energie lügt nicht. Grund 4: Ein 1:1 endet nach 60 Minuten. Meine Texte leben ewig. Human Design hilft dir, dich selbst besser zu verstehen und selbstbestimmter zu leben. Darum will ich, dass das so viele Menschen wie möglich erreicht. Mit einer Coaching-Stunde begleite ich eine einzige Person. Mit einem Blogartikel, einer Magazinausgabe, einem Newsletter begleite ich viele. Über Jahre hinweg. Grund 5: Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben. Und du in deinem. Meine Entscheidungen danach zu treffen, was andere vielleicht über mich denken könnten, ist im Alltag schon eine bekloppte Idee. Im Business ist das genauso bekloppt. Nur sagt sich das einfacher, als es in der Umsetzung ist. Mir wieder eine (richtig coole) Festanstellung zu suchen und meine mit viel Liebe erstellten Angebote loszulassen, hat sich anfangs ordentlich nach Versagen angefühlt. Nach Niederlage. Aber ich hör mir und meinem Tun für dich ja auch immer zu und hab mich daran erinnert: Ich habe eine Verantwortung mir selbst und meiner Energie gegenüber. Und diese Verantwortung ist die Voraussetzung dafür, dass ich überhaupt noch irgendetwas geben kann. Bye, bye 1:1-Angebote und Gruppencoachings: Was ich stattdessen mache Ich schreibe. Ich streiche das Wort Coach aus meiner Bio und bleibe Autorin, Bloggerin, Herausgeberin, Podcasterin. Schreiben ist für mich Denken mit der Hand. Wenn ich schreibe, beginnt in mir ein Prozess. Die Worte fallen wie Puzzleteile an die richtige Stelle. Das Bild in meinem Kopf bekommt Farbe und Struktur. Ich schreibe über mein eigenes Experiment mit Human Design. Ich lebe das System. Ich teste es an mir selbst, an meinen Entscheidungen, an meinem Alltag und ich schreibe darüber, was ich dabei herausfinde. Ich bin mein eigenes Testimonial. Wenn ich es verstehe, wenn es sich für mich logisch und schlüssig anfühlt, kann ich es auch dir erklären. Heisst im Umkehrschluss, dass meine Texte keine reine Theorie aus Human Design Büchern und Kursen ist. Du bekommst meine Erfahrung. Meinen Prozess. Meine Aha-Momente. Und auch die Stellen, an denen ich zweifle (das sind nicht wenige). Ich widme mich meinem Blog. In regelmässig unregelmässigen Abständen erscheint eine neue Magazinausgabe. Ich kreiere Human Design Reports zu den verschiedensten Themen wie Gesundheit, Berufung, Liebe, Beziehung – hach, so viele Ideen, die endlich den Raum bekommen, weil der Lärm sich legt. Für die Sichtbarkeit konzentriere ich mich auf Pinterest und meinen Newsletter als meine einzigen Marketingkanäle. Beides ist evergreen. Beides passt zu mir. Und noch etwas: Wer tiefer in Human Design einsteigen will, als meine Texte es vielleicht bieten, dem empfehle ich von ganzem Herzen die Kurse meiner Mentorin Anja Hauer-Frey. Ihre Art zu lehren deckt sich zu 100 % mit meinen Werten. Ich könnte versuchen, dasselbe anzubieten. Ich tue es nicht. Warum etwas Geniales kopieren, das Anja bereits so gut macht? Was sich seit dem Abschied von meinen 1:1-Angeboten und Gruppencoachings verändert hat Das Schreiben ist zu mir zurückgekommen. Ich hatte tatsächlich keine Lust mehr, Blogartikel zu schreiben. Auf einen neuen Newsletter haben meine Abonnent:innen Ewigkeiten warten müssen und die letzte Magazin-Ausgabe war Ende 2025. Meine kreative Kapazität war vollständig von anderen Dingen aufgesaugt worden. Jetzt sprudelt es wieder. Neue Blogartikel schreiben sich fast von alleine. Der Relaunch meines Human Design Reports Kompakt ist in den Startlöchern. Ich freue mich auf die nächste Ausgabe des Human Design Magazins und auf das Portfolio-Magazin. Ich freue mich auf meine Texte. Auf meine Ideen, die endlich den Raum bekommen, den sie verdienen. Und Pinterest? Ich bin so froh, dass das mein Marketingkanal ist. Einmal im Monat, 5 bis 6 Stunden, und dann ist gut. Das ist mein Tempo. Das passt zu mir. Dabei habe ich durch die erneute Festanstellung seit Dezember 2025 «nur noch» 2 Tage in der Woche (plus das Wochenende) für mein Business. Und ich fühle mich produktiver als je zuvor. Woran auch du merkst, dass es Zeit ist, etwas loszulassen Ich glaube, die meisten von uns wissen es eigentlich schon. Nur sagen wir es uns noch nicht laut genug. Und das hier gilt nicht nur, wenn du selbständig bist. Du machst etwas schon so lange, dass du vergessen hast, warum du damit angefangen hast. Du freust dich innerlich, wenn etwas abgesagt wird, statt enttäuscht zu sein. Du redest öfter darüber, was du irgendwann ändern willst, als dass du es tust. Die Energie, die etwas kostet, steht in keinem Verhältnis mehr zu dem, was es dir gibt. Du machst es auf Autopilot. Kein Funkeln, keine Neugier, nur Abarbeiten. Du rechtfertigst es dir selbst gegenüber mehr, als du es geniesst. Der Gedanke «Das müsste ich eigentlich mal ändern» begleitet dich schon seit Monaten. Vielleicht Jahren. Ich sage nicht, dass jedes Tief ein Signal zum Loslassen ist. Manchmal ist es einfach ein schwieriger Monat. Aber wenn das Widerstreben zum Dauerzustand wird und wenn du innerlich weisst, dass etwas nicht mehr stimmt, und du trotzdem weitermachst, weil du nicht weisst, was sonst: Dann ist das dein innerer Kompass, der zu dir spricht. Hör ihm zu! Du musst nicht das Gleiche tun wie ich. Aber ich lade dich ein, dir diese eine Frage zu stellen: Was würde ich am liebsten weglassen? Und wenn du jetzt fragst: Bereust du es? Nö. Im Moment nicht. Genau wie meine Kündigung 2022 aus einem gut bezahlten und recht sicheren Job ist das Einstampfen von 1:1-Angeboten und Gruppencoachings eher eine mutige Entscheidung. Eine Entscheidung aus meinem Körper heraus. Und ehrlich gesagt: Das reicht mir. Wenn dich das Thema Human Design beschäftigt und du mehr davon willst … du weisst, wo du mich findest. Im Blog. Im Magazin. Auf Pinterest. Im Newsletter.
- MUTausbruch Auswandern: Meine Übersiedlung in die Schweiz feiert 20 Jahre
Drei MUTausbrüche haben mein Erwachsen-Sein geprägt. Über zwei davon habe ich auf meinem Blog bereits geschrieben: meine beiden Haarspenden und meinen (Um)Weg zur pflanzenbasierten Lebensweise. Meinen eigentlich allerersten MUTausbruch hatte ich mit gerade mal Mitte 20, als ich beschloss, dass ich meine Heimatstadt Dresden verlasse und mein Glück ausserhalb des mir Bekannten suchen gehe. Da war ich mutig – eine Blogparade von Esther Nogler im Sommer 2024 hatte mich anlässlich des bereits 18. Geburtstages dieses Ereignisses dazu verleitet, endlich auch diese Erfahrung für dich (und für mich zur Erinnerung) niederzuschreiben. Heute, nochmals zwei Jahre später, lebe, liebe und arbeite ich noch immer in der Schweiz. Darum ergänze ich diesen Beitrag um ein paar Learnings aus «20 Jahre Schweiz». Viel Spass dabei. Der Juli ist seit vielen Jahren für mich immer ein ganz besonderer Monat: Anfang 2006 hatte ich einen Entschluss gefasst und bereits im Juli des gleichen Jahres Deutschland verlassen, um in die Schweiz auszuwandern. Allein. Nur mit meiner damals dreijährigen Katze. Damals 26-jährig wollte ich einfach nur raus. Ich wollte die Welt sehen, aus dem Hamsterrad aussteigen und völlig neu und anders leben. Viele nannten mich damals mutig. Einige behaupten das heute noch von mir. Vielleicht trifft es «naiv» jedoch besser. Ich sehe es noch genau vor mir: Es ist Januar 2006. Ich stehe am Fenster meines Bastelzimmers, das eher einer Rumpelkammer ähnelt, und schaue dem Schneetreiben im Garten zu. Er wirbelt herum und bleibt nirgends liegen. Ungefähr so fühlt sich auch mein Innerstes an. Aufgewirbelt. Durcheinander. Rastlos. Und diese eine Frage hämmert in meinem Kopf: Wird mein Leben von jetzt an jeden Tag so ablaufen? Aufstehen, zur Arbeit gehen, mich mit Freunden treffen, am Wochenende feiern gehen und am Montag wieder von vorn? Ich muss hier raus! Ich muss weg von hier! Ich glaub, ich werde gehen! Ich glaub, ich wandere einfach aus! Da war er auf einmal, dieser Gedanke, dieser Funke, der in meinem ganzen Körper ein Feuerwerk anzündete: «Ich glaube, ich wandere einfach aus!» Es war beschlossene Sache. Ich wandere aus. Wohin? Sch****egal! Ich machte mir keine Sorgen, einen neuen Job zu finden. Das Gefühl von Urvertrauen, Sehnsucht und Freiheit liess gar keinen Raum für Angst oder Zweifel. Ich wollte raus. Ich wollte weg. Ich wollte das Unbekannte, das Ungewisse. Okay. Ganz so ungewiss war es Ende dann doch nicht. Mein damaliger Arbeitgeber war weltweit aufgestellt, sodass ich mich überall in der Welt bewerben konnte. Ich konnte mir Italien, Frankreich, England und damals sogar Russland vorstellen. Womit ich nicht gerechnet hatte, war, dass es die Schweiz werden würde. Bereits im April 2006 hatte ich die Zusage für eine Stelle in der Schweizer Niederlassung. Noch bevor ich offiziell anfangen sollte, wurde ich zum Team-Event eingeladen und mit dem Nidlenloch im Weissenstein und einer riesigen Meringue mit Vanilleeis und jeder Menge Schlagsahne, einer Schweizer Tradition als Nachtisch, vertraut gemacht. Zu meiner Abschiedsfeier am 14. Juli 2006 sind über 60 Leute gekommen. Ehemalige Schulkameraden, Studien- und Arbeitskollegen, Freunde, Nachbarn, meine Familie – alle waren da. Damit ich mich in der Fremde nicht einsam fühle, habe ich eine Schneiderpuppe zum Abschied geschenkt bekommen. Harry (so hab ich ihn getauft) hat mir noch viele Jahre treu gedient, obwohl ich ihm immer nur Frauensachen angesteckt habe. Keine zwei Wochen später kam der Möbelwagen und ich schlief die letzte Nacht im Schlafsack auf dem Boden meiner Wohnung in Dresden. Meine Mama war noch lange da. Wir haben geredet und geweint. Mir drückt es schon wieder die Tränen in die Augen, wenn ich an diesen letzten Abend denke. Ich hatte mir Winterthur als neue Heimatstadt ausgesucht. Nur ungefähr 20 Minuten Autofahrt von meinem neuen Arbeitsort entfernt, nahe an Zürich und wunderbar grün. Die Fahrt von Dresden nach Winterthur verlief komplett reibungslos. Auch meine Katze auf der Rücksitzbank in ihrem Transportkörbchen mauzte kein einziges Mal. Allerdings hab ich dann in der Nähe von Winterthur die falsche Ausfahrt genommen und musste mitten im Berufsverkehr einmal quer durch die ganze Stadt. Zu meinem Übergabetermin für meine süsse kleine Wohnung kam ich dadurch fast eine halbe Stunde zu spät. Meine innere Ruhe und die Gewissheit, dass alles gut kommen wird, haben sich komplett auf meine Katze übertragen. Sie war neugierig und vollkommen wohl in ihrem neuen Zuhause. Und wieder schlief ich eine Nacht auf dem Boden in meinem Schlafsack. Der Möbelwagen würde erst am nächsten Tag meine Einrichtung und damit auch mein Bett liefern. Weiter oben habe ich geschrieben, dass ich meine Auswanderung eher naiv als mutig sehe. Das liegt daran, dass ich ziemlich schnell gemerkt habe, dass ich mir in einem anderen Land ein neues Hamsterrad erschaffen habe. Denn ich habe vom Prinzip her nur das Land gewechselt, mir eine neue Wohnung und einen neuen Job gesucht und jede Menge neue Menschen kennengelernt. Doch so wirklich interessant und neu war ich nach 6 Wochen schon nicht mehr. Ich hatte mich nämlich ziemlich schnell an die neue Kultur und die Sprache gewöhnt. Montag bis Freitag war ich von 8 bis 6 im Büro und danach auf ein (oder zwei) Feierabendbier mit Kollegen und/oder neuen Bekannten und am Wochenende haben mir meine neuen Freunde die Schweiz gezeigt oder ich war ausgiebig wandern. Eigentlich der gleiche Trott in einem anderen Kleid. Zurückgehen kam dennoch nicht infrage für mich. Ich wusste einfach, dass diese Entscheidung für mich die richtige war. Dadurch, dass ich jeden Tag etwas Neues lernte und sah, wurde es nie wirklich langweilig. Mittlerweile wohne ich schon lange nicht mehr in Winterthur. Der Liebe wegen bin ich an den Bielersee gezogen und hier fühle ich mich absolut daheim, ich fühle mich angekommen. Gestern, am 26. Juli 2026, war es genau 20 Jahre her. 20 Jahre weg aus Dresden. 20 Jahre Schweiz. 20 Jahre ich und dieses Leben, das ich mir hier auf gut Glück neu aufgebaut habe. Meine Auswanderung war vielleicht naiv, weil ich meinen Rucksack mitgenommen und im Begriff war, mir mein Hamsterrad ganz neu aufzubauen. Doch gleichzeitig und mit dem Wissen von Human Design sehe ich heute diesen Impuls und die daraus resultierende Entscheidung von damals viel differenzierter. Die 26-jährige Sandra am Fenster hat exakt das getan, was ich dir mit all meinem Wirken heute beibringe: Sie hat ihrem Impuls vertraut. Sie hat ihrer inneren Stimme vertraut. Sie hat sich selbst vertraut. Sie hat dieses tiefe, körperliche Wissen wahrgenommen, für wahr genommen, als Wahrheit anerkannt und damit sich selbst ernst genommen. Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben. Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Wenn ich mir erlaube, mehr von meinem Leben zu wollen, als das, was allgemein als «normal», als «genug» oder als «richtig» anerkannt ist, nenne ich das pure Selbstachtung. Niemand gewinnt, wenn es mir beschissen geht. Niemand gewinnt, wenn es dir beschissen geht. Wie kann es jetzt noch besser werden? Das ist eine meiner Leitfragen im Leben. Egal wie gut es gerade ist, ich frage mich regelmässig: Wie kann es jetzt noch besser werden? ich bleibe neugierig. Ich erlaube mir, mehr zu wollen. Falls du gerade an deinem Fenster stehst. Falls da ein Impuls ist, der immer wiederkommt. Falls du dich fragst, ob der nächste Schritt der richtige ist. Dann schliess deine Augen, leg eine Hand auf dein Herz, die andere auf deinen Bauch und stell dir selbst diese eine Frage, immer und immer wieder: «Wie kann es jetzt noch besser werden?» Deine Richtung ist wichtiger als deine Geschwindigkeit. Wenn dich die Frage neugierig macht, welchem Impuls du eigentlich folgst, dann schau mal in dein persönliches Human Design Chart. Es zeigt dir, wie deine Energie funktioniert. 👉🏻 Berechne dein Chart kostenlos
- (Fun) Facts: mehr als 70 Wahrheiten über mich
Ich wurde im Dezember 1979, um 6.34 Uhr, nicht einmal 1 Jahr, nachdem sich meine Eltern das erste Mal gesehen haben, in Löbau (Sachsen / Deutschland) geboren. Ich hab also noch 3 Wochen von den 70ern mitgemacht und bin kein Popper. Vom Human Design her macht mich das zu einer Emotionalen Generatorin mit dem Profil 6 ⁄ 2, mit definiertem Sakral und definierter Emotion (sonst wäre der Energietyp nicht möglich), sowie definierter Milz, definiertem Herz und definierter Kehle. Die anderen Zentren (Wurzel, Selbst, Verstand und Krone) sind bei mir undefiniert. Wenn wir bei den Persönlichkeitsprofilen bleiben, dann bin ich nach Meyer-Briggs ein INFP und nach Sally Hogshead «Wie die Welt dich sieht» ein Rockstar. Ich bin unehelich gezeugt und geboren. Meine Eltern haben erst im September 1980 geheiratet. Meine Mama hat sich dagegen gesträubt, ein Kind als Heiratsgrund zu sehen. Ich sollte immer Sandra heissen. Nach der Sängerin Sandra Mo. Nicht, weil ihr die Musik so gut gefiel … Es war der Name. Meine Mama war von Anfang an davon überzeugt, dass ich ein Mädchen werde. Einen zweiten Vornamen habe ich nicht. Ich kann mich kaum an meine Kindheit erinnern und mache mir auch selten Sorgen um Morgen. Für mich zählt der jetzige Moment am meisten und ob ich mich in ihm gut fühle. Meine erste Fremdsprache ist Russisch, denn ich wurde mit der 3. Klasse in eine Leistungsklasse gesteckt. In Russland selbst war ich erst einmal. Im Februar 2017. Nach sehr viel Wodka und Bier hab ich mit unserem Fahrer fliessend Russisch gesprochen. Ich kann mich nur leider kein bisschen daran erinnern. Englisch hab ich in der Schule erst überhaupt nicht kapiert. Bis ich gecheckt hab, dass die im Radio die ganze Zeit auf Englisch singen. Das wollte ich verstehen. Ich hab mir in der Bibliothek ein Wörterbuch ausgeliehen und angefangen die Lieder für mich zu übersetzen. Das erste Lied war aus Dirty Dancing: She’s Like The Wind von Patrick Swayze Ich wollte unbedingt Blockflöte spielen lernen und hab meinen Eltern einen solchen Kurs aus den Rippen geleiert. Nach 4 Wochen hatte ich keine Lust mehr, weil meine Lehrerin mit meinen gemalten Noten nicht einverstanden war. Ich wollte Musizieren. Sie wollte, dass ich schön zeichne. Als ich 14 oder 15 war, war ich jeden Freitag, Samstag und Sonntag in der Staatsoperette in Dresden. Der Vater meiner Freundin war Geiger im Orchester und ich durfte mit ihr in jede Vorstellung gratis. Annatevka, Evita, Das weisse Rössl, Die Fledermaus, Die lustige Witwe, … ich hab sie alle mindestens dreimal, wenn nicht mehr gesehen. Eigentlich wollte ich ans Theater, Kostümbildnerin werden. Das bedeutet damals eine mehrstufige Ausbildung: zuerst Friseurin, dann Maskenbild und dann Kostümbild. Ich hab also meine Schnupperwoche in der 9. Klasse beim Friseur gemacht. Doch meine Betreuerin im Friseursalon hat mich inständig gebeten, mit meinen super Noten mein Abitur zu machen und mir die Welt anzuschauen. Ich habe bei meiner Abitur-Prüfung Mathe mündlich gewählt, um die Deutschprüfung zu umgehen. Während der ganzen Vorbereitungszeit habe ich auf meinen Prüfungsbogen gestarrt und Strichmännchen gemalt vor Verzweiflung. Erst als ich vor meinen Tutoren stand, hab ich die Aufgabenstellung kapiert. Mein Gestammel wurde tatsächlich mit 11 Punkten belohnt, nachdem sie als Vorbereitung ausschliesslich Strichmännchen sahen. Ich hab mir bis ich 18 war mit meiner Schwester ein Zimmer geteilt. Als wir aus unserer 50m2-Wohnung in ein süsses 3-stöckiges Reihenhaus gezogen sind, hat meine Schwester die ersten Nächte bei mir im Bett mit geschlafen, weil sie es einfach komisch fand, alleine schlafen zu sollen. Mit meiner Schwester zusammen habe ich einen Klöppelkurs belegt und Lesezeichen und Deckchen geklöppelt. Ich liebe es zu stricken. Am liebsten was zum Anziehen für mich. Strickjacken und Pullover haben es mir besonders angetan. Doch ich finde es total doof, zweimal das Gleiche zu stricken, vor allem, wenn ich mich beim zweiten Mal exakt an die Angaben vom ersten Mal halten muss. Das ist bei Ärmeln nicht wirklich hilfreich. Deshalb sind viele meiner Strickstücke entweder ärmellos oder aber warten schon eine ganze Weile darauf, fertig gestrickt zu werden. In meiner ersten eigenen Wohnung habe ich mir ein Zimmer ganz alleine für meine Kreativität eingerichtet und sogar eine Ausbildung zur Schneiderin angefangen. Das Stricken hat am Ende gesiegt. Das kann ich überall mit hinnehmen. Ich bin ein riesiger NKOTB-Fan (New Kids On The Block) gewesen und mit Take That oder Backstreet Boys konnte ich nie wirklich was anfangen. Das waren für mich Nachahmer. Zum Geburtstag liebe ich das Geburtstagslied von den New Kidz. Deshalb bekommen meine Freunde es entweder von mir vorgesungen oder vom Lautsprecher aufgenommen. Seit dem 18. Geburtstag meiner Schwester kann ich keinen Tequila mehr sehen. Ich habe mit einem Freund zusammen auf der elterlichen Terrasse eine 0.7-Flasche alleine getrunken. Meine Mama hat mir den Rücken gestreichelt (und ein Foto gemacht), als ich über der Schüssel hing. Ich liebe Bücher. Ich könnte stundenlang in einer Buchhandlung sein und in die verschiedenen Geschichten eintauchen. Ich steh voll auf Jugendbücher. Die Geschichten von Kerstin Gier, Stephenie Meyer, Halo Summer, Suzanne Collins und Cassandra Clare ziehen mich voll in ihren Bann. Egal, ob Buch, Hörbuch oder Verfilmung. Da fieber ich mit und bin voll drin im Geschehen. Netflix ist eine klasse Erfindung. Da ich dazu neige, auch noch die nächste und die übernächste Folge zu schauen, hab ich einen sehr gut funktionierenden Deal mit mir: Meine Serien guck ich nur noch auf dem Laufband. Ich bin serientechnisch auf dem neuesten Stand und hab gleichzeitig für ca. 45 min trainiert. Ich nenn das dann Netflixjoggen. Ich hatte mal eine Katze. Josi. Sie war erst 7 Wochen alt, als sie zu mir kam und hat am liebsten die gelben Plastik-Eier aus dem Überraschungs-Ei apportiert. Seit sie nicht mehr ist, gibt es immer wieder Momente, in denen ich gerne wieder eine Katze hätte, doch der richtige Moment ist einfach immer noch nicht da. Ich hab die Theorieprüfung für meinen Führerschein zweimal machen müssen, weil ich tatsächlich davon ausgegangen bin, dass es reicht, wenn ich am Vorabend der Prüfung anfange zu lernen. Meine Eltern haben nie mit mir Autofahren geübt. Erst als ich meinen Führerschein in der Tasche hatte, ist mein Papa mit mir auf den Parkplatz vom Supermarkt und hat mich rückwärts eine Acht fahren lassen. Mein erstes Auto war unser Familienkombi. Ein weisser Ford Sierra mit rotem Streifen an der Seite und passenden roten Radkappen. Da mein Papa sein Geschäft aufgeben musste und wieder LKW fahren ging, hab ich ihm das Auto abgeschwatzt, mit der Begründung, dass der Wagen bewegt werden müsste, sonst rostet er. Der Deal war, dass ich ihn jederzeit von überall aus abholen musste. Ein geringer Preis für die neu gewonnene Freiheit. Mein Auto-Kennzeichen für mein eigenes Auto in Deutschland war DD-SH 1279. Dabei war mir bei der Zulassung meines Wagens das Kennzeichen völlig egal. Doch die nette Dame am Schalter wollte mir unbedingt genau dieses Kennzeichen geben. Ich bin im Sommer 2006 mit Mitte 20 in die Schweiz ausgewandert, weil mir meine Heimatstadt zu klein wurde. Innerhalb von nur 3 Monaten «musste» niemand mehr meinetwegen Hochdeutsch sprechen, denn ich bin ziemlich schnell mit der Sprache der Schweizer zurechtgekommen. Im Team gab es auch ein paar Walliser, darum verstand ich sogar recht schnell auch diesen Dialekt ausreichend gut, um zu wissen, worum es in Gesprächen ging. Als ich mein Auto in der Schweiz immatrikulieren wollte, wurde festgestellt, dass die Fahrgestellnummer in den Papieren nicht mit der im Auto übereinstimmte. Da ich diesen Wagen aber schon über 2 Jahre fuhr, haben sie ein Auge zugedrückt und in den neuen Papieren penibel auf Richtigkeit geachtet. Seit August 2021 habe ich auch die Schweizer Staatsbürgerschaft, doch erst im November 2021 habe ich offiziell davon erfahren, weil mir Wahlunterlagen zugestellt wurden. Ich habe einen Hochseeschein fürs Segeln und bin fast jährlich mit meinem Lieblingsmenschen auf einem Boot unterwegs. Ein Segelboot im Hafen einzuparken, überlasse ich meinem Süssen. Als ich das das letzte Mal geübt habe, haben sogar meine Arschbacken vor Angst gezittert. Ein Stress, den ich nicht brauche. Ich gebe unseren Autos haben immer einen Namen. Unser Landrover Defender mit Dachzelt heisst gebürtig nach seinem Herkunftsland James. Ich wollte immer unbedingt mal nach Amerika. Für den März 2010 hatten wir gerade zwei Wochen Urlaub mit Freunden auf den Keys in Florida, gebucht, als mein Lieblingsmensch von seinem Arbeitgeber ein Incentive für Maui, also Hawaii, gewann. Für den Februar 2010. Ich war also gleich zweimal innerhalb weniger Wochen das erste Mal in den Staaten. Maui fand ich so toll, dass mein Hübscher doch bitte dafür sorgen sollte, dass wir nächstes Jahr wieder gehen können. Keiner von uns beiden hat diesen Wunsch ernst genommen. Doch im Februar 2011 war ich zum 2. Mal auf Hawaii. Wieder wegen eines Incentives und diesmal haben wir noch 3 Wochen dran gehangen. Ungefähr seit 2014 lebe ich hauptsächlich pflanzenbasiert und verzichte so gut es geht auf Nahrung tierischen Ursprungs. Eigentlich wollte ich damit meine Fertilität anregen, jetzt mache ich das aus ethischen Gründen. Morgens will ich meine Ruhe. Deshalb war ich bei all meinen Lohnjobs nie vor halb 9 im Büro und selbst dann haben die Kollegen schnell gemerkt, dass ich erst noch «ankommen» musste. Heute lege ich Termine nach Möglichkeit auf frühestens 10 Uhr, lieber ist mir 11 Uhr. Jeglichen Sport lege ich auf die Zeit direkt nach dem Aufstehen, solange mein Hirn noch nicht funktioniert. Ich spüre, dass mir Bewegung extrem guttut und meine Gedanken sortiert, doch ab Mittag bin ich sportlich gesehen nicht annähernd so fit wie morgens. Ich war noch nie die Frühstückerin, und seit ich nicht mehr zu Hause wohne, fällt das Frühstück bei mir eher auf den Mittag. Mittlerweile weiss ich, dass ich so auf natürliche Weise Intervall-Fasten betreibe und getreu meinem Human Design lebe. Ich mag fast keine Chips. Dafür kann ich eine Tüte Erdnussflips in einem Rutsch vernaschen. Ich liebe Lakritze. Mein Lieblingseis ist dunkle Schokolade. Meinen Kaffee trinke ich schwarz. Seit dem heissen Sommer 2026 sogar kalt auf Eis. Ich kann also mittlerweile behaupten: Ich trinke tatsächlich auch Eiskaffee. Ich liebe Kaffee. Ich mag den Geschmack und darum hab ich auch angefangen, vermehrt entkoffeinierten Kaffee zu trinken. Aber er musste bis jetzt immer heiss sein. Sobald er nur ein bisschen angekaltet war, schmeckte er mir nicht mehr. Nunja, eiskalt ist auch sehr lecker. Bei mir läuft selten Musik. Wenn ich alleine bin, ist es mucksmäuschenstill daheim. Musik muss bei mir laut sein und ich will den Musiktext hören, verstehen, erleben. Das geht nicht leise und im Hintergrund. Da lenkt es mich nur ab oder nervt mich. Mit mir neue Schuhe zu finden, gleicht einem Hindernislauf. Ich habe sehr schmale Füsse mit kaum Rist, dafür aber einen ziemlich langen Grossen Zeh. Mir sind also die meisten Schuhe entweder zu weit oder zu kurz. Ich habe im Juni 2020 meine Haare gespendet und dafür meinen Kopf auf 2 mm kurz rasieren lassen. Im März 2022 habe ich zum zweiten Mal alle Haare gespendet, nachdem ich zuvor 15 Monate alles hab wieder wachsen lassen. Ich schreibe super schnell auf meiner Computertastatur. Dabei benutze ich ausschliesslich meine beiden Mittel- und Zeigefinger sowie für Leerzeichen meinen rechten Daumen und schaue auf die Tastatur statt auf den Bildschirm. Zwischen März 2020 und November 2025 war ich ununterbrochen im Homeoffice und habe fast ausschliesslich Jogginghosen getragen. Auch in Coaching-Calls. Jedes Mal, wenn ich eine Jeans angezogen habe, habe ich mich gefeiert, dass ich immer noch reinpasse und sie bequem sitzt. Der Satz «Bleib so, wie du bist!» macht mich jedes Mal wütend, weil ich auf gar keinen Fall morgen der gleiche Mensch sein will, der ich heute bin. Es gibt so viel im Heute zu lernen. Das schönste Kompliment, das ich mal bekommen habe, war: «Du sagst immer Ja. Zu all meinen Hirngespinnsten und Ideen. Keine davon ist dir zu verrückt. Bei dir darf ich träumen. Und meistens werden diese Träume dann auch wahr.» Ich bin die schlechteste Hausfrau aller Zeiten. Putzen finde ich einfach nur doof. Generell finde ich sich ständig wiederholende Aufgaben bekloppt. Und Staub kommt wirklich regelmässig wieder. Stand März 2023 wurden die Fenster bei uns zu Hause von mir das letzte Mal vor 3 Jahren geputzt. Mittlerweile bin auch ich an dem Punkt, dass es Zeit wird … Ich koche leidenschaftlich gerne. Die Zutaten vorbereiten, das Schnipseln und das Glas Wein dazu. Ich gehe überhaupt nicht gerne einkaufen. Noch so eine sich ständig wiederholende Aufgabe. Irgendwann habe ich jemanden, dem das total Spass macht und für uns erledigt. Ich bin voll der Einsiedler und mega gerne mit mir alleine. Wenn wir uns begegnen und ich mich mit dir wohlfühle, würdest du nie darauf kommen, dass ich eher introvertiert bin. Ich lauf auch niemanden mehr hinterher, um miteinander was auszumachen. Wenn sich aus «Ich meld mich» oder "uh, da kann ich nicht» oder «Ach blöd, mir ist was dazwischengekommen» keine neuen Verabredungen ergeben, bin ich meistens nach zwei oder drei solcher Erfahrungen raus. Im September 2022 habe ich mir einen langgehegten Wunsch erfüllt und bin mit meinem Lieblingsmenschen über vier Tage hinweg von A nach B nach C nach D wandern gegangen. Ich möchte unbedingt ein Buch schreiben. Ich hab keine Ahnung, worüber, doch das Gefühl in mir ist da. Von 2005 bis 2010 habe ich regelmässig gebloggt. Leider habe ich keine Zugriffsdaten mehr, sodass ich diesen Blog nicht mehr moderieren kann. Im Januar 2022 habe ich mich wieder fürs Bloggen entschieden und extra dafür einen 3-monatigen Blogkurs gebucht. In dieser Zeit sind jedoch nur 3 Artikel entstanden. Im Mai 2022 habe ich an einer Blog-Challenge von Judith Peters teilgenommen und war schockverliebt von ihrer Art, das Thema Bloggen zu vermitteln. Mein Aprilscherz vom 1. April 2024 war nach knapp 2 Jahren Bloggen gleichzeitig auch mein 100. Blogartikel - ich schreib also im Schnitt einen Artikel pro Woche. Im Gegensatz zu den vielen Mitbloggerinnen in meiner Blogosphäre blogge ich mit Wix und habe dafür sogar eine eigene Support-Gruppe gegründet. Auch wenn ich noch kein Buch veröffentlicht habe, bin ich Autorin. Und Herausgeberin bin ich ebenfalls. Denn Seit September 2025 erscheint mein Human Design Magazin «selbst bestimmt». Das ist eines meiner Lieblingsbilder von mir selbst. Das Bild ist im Februar 2023 in Portugal entstanden direkt nachdem ich in meinem allerersten Online-Kurs «Happy Healthy Generator» mit der Q&A Session fertig war. Ich war so glücklich und so stolz auf meine Teilnehmer, auf mich, auf unsere erste gemeinsame Woche. Herzensempfehlung ohne Bezahlung 😉 Dieser Blogartikel wäre ohne die wundervolle Anleitung von Judith Peters niemals so schnell und unkompliziert entstanden. Für den Fall der Fälle, dass du dir für deine Webseite auch überlegst, deine Fun Facts zu verbloggen, empfehle ich dir den Kurs FÄCTÄSTIC von Judith Peters. Du bekommst nicht nur die Anleitung, wie du den Artikel schreibst, sondern noch so viel mehr Blog-Know-How! (Auszug von der Webseite von Judith) Blogartikel konzipieren: DER Tipp für schnelles Bloggen! How to: Blogartikel schreiben mit dem WordPress Gutenberg Editor Das perfekte Beitragsbild für deine Fun Facts - und für andere Blogartikel Permalink ändern: so geht's! Alles über Kategorien Blogartikel veröffentlichen: Darauf solltest du achten So kommt dein Blogartikel in deine Navigation Teile deinen Blogartikel auf Social Media: Meine besten Tipps für viel Ahhh & Wow
- Halbjahresrückblick 2026 – mein Leben auf Links
Was machst du eigentlich, wenn sich dein Leben komplett neu sortiert und es sich dadurch ganz anders präsentiert, als du es geplant hast? Gute Frage, nicht wahr? Also ich ändere auf keinen Fall mein Ziel. Das finde ich einfach immer noch zu gut, um es aufzugeben. Ich ändere den Plan, um es zu erreichen. Ich bin so froh, dass ich über diesen Satz in Brian Tracy’s Buch «Nicht labern, machen!» gestolpert bin. Er ist für mich eine Art Anker geworden, niemals meine Träume und Visionen aufzugeben, auch wenn es gerade einfach nur sch** ist. Ich bleibe handlungsfähig. Ich bleibe selbstbestimmt. In meinem Halbjahresrückblick hab ich reflektiert, was die letzten sechs Monate (naja, eigentlich anderthalb Jahre) bei mir los war: Einmal Leben auf links, bitte! Diese Themen erwarten dich: 1 – Zurück ins Angestelltenverhältnis 2 – Notion wird mein Organisations- und Struktur-System 3 – Ich treffe die Mädels meiner «magazinschmide-family» live in Hamburg 4 – Was ich im ersten Halbjahr 2026 gebloggt habe 5 – Was sonst noch los war im ersten Halbjahr 2026 6 – Worauf ich mich im zweiten Halbjahr 2026 freue Zurück ins Angestelltenverhältnis Um in der Schweiz offiziell als Selbstständige gelten zu können, muss man gewisse Voraussetzungen erfüllen. Ich hatte mir zwei Jahre dafür gegeben: 2023 und 2024. Und es sah auch echt richtig gut aus, sodass ich Ende 2024 plante, mich auf Mitte 2025 selbstständig erwerbend anzumelden. Doch das Jahr 2025 hatte es in sich. Von Anfang an. Nichts wollte sich richtig anfühlen. Nichts wollte wirklich funktionieren. Ich versuchte alles. Investierte sogar nochmal in mich selbst, nur um zu merken, dass dieser Ansatz noch stärker gegen mich und meine Werte verstösst, als all das andere, was ich bisher tat und angeblich zu tun ist. Jetzt hiess es für mich: Wenn es Mitte 2025 so aussieht, als würde das Ganze so weitergehen, suche ich mir wieder einen Job. Mir sind meine Energie und meine Lebensfreude zu kostbar, als dass ich sie hinter Stolz und der Angst, als gescheitert abgestempelt zu werden (von mir selbst und von anderen), verstecke. Ändere nie dein Ziel, ändere den Plan, um dein Ziel zu erreichen. aus dem Buch "Nicht labern, machen" von Brian Tracy Eines meiner Ziele ist es, ein Leben zu führen, das mir rundum Spass macht, in dem ich mich wohlfühle, für mich und für andere eine Inspirationsquelle bin und mich ein Gefühl von Fülle, Erfolg und Wohlstand umgibt. Es kam, wie es kommen musste (auch wenn ich all das erst jetzt im Nachhinein wirklich verstehe und annehmen kann): Seit Dezember 2025 stehe ich wieder zu 60 % auf einer Gehaltsliste eines Unternehmens. Ich hatte einen anderen Weg für mein Ziel vorgesehen und mich gleichzeitig an eine ganz wichtige Sache erinnert: Ändere nie dein Ziel, ändere den Plan, um dein Ziel zu erreichen. Mit dem Schritt zurück ins Angestelltenverhältnis änderte sich mich Tagesablauf rapide. Drei volle Tage in der Woche stehe ich für mein eigenes Ding nicht mehr zur Verfügung. Drei volle Tage in der Woche fliessen meine ganze Energie, meine Aufmerksamkeit und all meine Ideen und Power in das Business eines anderen. Doch ich habe dazugelernt und mir darum einen guten Arbeitgeber ausgesucht. Einen, der meinen Moralvorstellungen und meinen Werten entspricht. Ich darf und soll mitdenken, umdenken, querdenken, andersdenken. Es ist absolut erwünscht, dass ich den Wandel mitgestalte. Und die Art und Weise, wie ich das tue, kommt richtig gut an. Die ersten Monate von 2026 waren also geprägt von diesem Neubeginn. Es fiel mir extrem leicht, mich in der Angestelltenwelt wieder zurechtzufinden. Mehr Mühe hatte ich damit, die restlichen vier Tage der Woche zu gestalten. Mit nur noch zwei Tagen plus dem Wochenende merkte ich schnell, dass ich Themenbereiche streichen musste. Und zwar radikal. Und vor allem schnell. Zuerst «machte ich Schluss» mit ein paar bezahlten und unbezahlten Community-Aufträgen. Da hier andere involviert waren, fiel mir dieser Teil besonders schwer, denn das bedeutete, dass die andere Seite relativ schnell für Ersatz sorgen musste. Ich muss zwar dreimal die Woche verdammt zeitig aufstehen, doch ich werde regelmässig auf dem Weg zum Bus um 6:53 Uhr mit solch einem Anblick verwöhnt. Als ich dann wieder Luft hatte, zum Durchatmen und Hinschauen, was ICH eigentlich will, war klar: Ich will einfach nur schreiben. Ich will wieder bloggen, ich will wieder Newsletter verschicken, ich will weitere Human Design Reports erstellen und ich will wieder Magazine veröffentlichen. Das heisst im Umkehrschluss: Jegliche 1:1‑Angebote müssen gehen. Bis auf eine einzige Kundin habe ich darum alles abgesagt und alle Coaching- und Reading-Angebote eingestampft. Ich liebe dieses neue Leben sehr. Meine Ideen sprudeln wieder und ich habe die Energie, sie in die Tat umzusetzen. Wer sagt denn bitte, dass, wenn man sich für die eine Sache entscheidet, man die andere Sache nicht mehr tun darf? Ich bin mächtig stolz auf mich, dass ich 2022 den Schritt aus dem sicheren und gut bezahlten Job gewagt und das Abenteuer Solo-Selbstständigkeit für mich ausgetestet habe. Und ich bin mächtig stolz auf mich, die Reissleine gezogen zu haben, als sich dieses Leben für mich nicht mehr richtig angefühlt hat. Notion wird mein Organisations- und Struktur-System Mit der Umstrukturierung meines Tages- und Wochenablaufes wurde mir immer deutlicher bewusst, dass ich für mein Hirn schleunigst eine bessere Ablage brauchte, als Post-its, Notizbücher, Zettel, Kalendereinträge und Google-Docs. Mit Notion hatte ich mich auch schon mehr als einmal befasst und darum die Newsletter von verschiedenen Notion-Spezialisten abonniert. Allerdings war keine der jeweils vorgestellten Vorlagen auf lange Sicht wirklich brauchbar für mich. Manche hatten zu viel Chi-chi und wieder andere konnte man nur mit entsprechendem Know-how an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Irgendwann kam Lea Giltjes in mein Sichtfeld. Sie will niemandem ein fix-fertiges System verkaufen. Sie will, dass man sich sein eigenes System baut. Bähm! Das hat mich hellhörig gemacht. Ich liebe technischen Kram. Alles, was ich mir selbst beibringen kann, wo ich die Logik dahinter verstehe, stösst bei mir auf grösste Begeisterung. Ausserdem mag ich ihre Art, Dinge zu erklären. Ende April, nachdem ich alle ihre Videos und Freebies durch hatte, wusste ich: Mit Lea baue ich mir mein eigenes Organisations- und Struktur-System. Ich wusste mittlerweile, welche Angebote bleiben und welche neuen dazukommen werden. Auch wusste ich nun, wie sich meine Woche in etwa gestaltet und welche Ziele ich erreichen will. Also habe ich mir für diese Projekt den kompletten Mai und den kompletten Juni blockiert. Tunnelita-Modus vom Feinsten. Version 1.0 steht und ich arbeite extrem gern damit. Letztens konnte ich abends nicht einschlafen, weil mir (aus welchem Grund auch immer) extrem coole Ideen für meinen Human Design Adventskalender – Edition 2026 – eingefallen sind. Mein Handy fungiert im Flugmodus als mein Wecker und ich habe natürlich die Notion-App darauf installiert. Ruckzuck waren meine Ideen in einer Notiz runtergeschrieben, mit dem richtigen Produkt und dem dazugehörigen Projekt verknüpft. Ich konnte endlich beruhigt und tief entspannt einschlafen. Im Oktober, wenn ich mich dann mit den ersten Vorbereitungen zu meinem Adventskalender auseinandersetze, ist diese Idee mit allem Drum und Dran immer noch vorhanden. Ich muss weder in irgendwelchen Notizen noch in meinen Erinnerungen kramen. Ich treffe die Mädels meiner «magazinschmide-family» live in Hamburg Wenn ich schon nicht beim Live-Treffen meiner Blog-Community "The Content Society" dabei sein kann, ist es wie ein bisschen Fügung, dass es mit dem Live-Treffen meiner Magazin-Community «magazinschmide-family» klappt. Auch hier wieder grosses Learning: Wenn du nicht sagst, was du brauchst, kann dir auch keiner dabei helfen, zu bekommen, was du brauchst. Punkt. Denn zur Auswahl für das Treffen standen der Juni und der September. Der Juni wäre perfekt, da mein Lieblingsmensch und ich sowieso für die ersten beiden Juni-Wochen Ferien im Norden Deutschlands geplant hatten: Sylt, Büsum, Hamburg. Genau in dieser Reihenfolge. Darum habe ich für genau dieses eine verlängerte Wochenende vom 11.-14. Juni ganz viel «Werbung» gemacht. Es hat geklappt. Wenn du nicht sagst, was du brauchst, kann dir auch keiner dabei helfen, zu bekommen, was du brauchst. Punkt. Learning von Sandra Hoppenz Während wir auf Sylt und in Büsum noch das tollste nordisch-sommerliche Wetter mit bis zu 23 Grad und richtig viel Sonne erleben durften, begrüsste uns Hamburg mit abwechselnd Regen und ab und zu Sonne. Das alles bei gerade mal 15 Grad. Brrrr. Aber wie heisst es so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Und faszinierender Weise wird es ab ca. 16 Uhr immer schön. Mit den Mädels von der magazinschmide steht so einiges auf dem Programm: Musical, Fährfahrten, Escape-Room, Elphi, Miniatur-Wunderland und natürlich auch gemeinsames Magazine-schreiben und neue Formate ausprobieren. Fürs Schreiben haben wir uns im Beehive-Co-Working-Space am Hauptbahnhof eingemietet. Im Fokus steht das Format «Live-Reportage»: Jede von uns schreibt ihre ganz eigene Reportage über ihr Hamburg-Erlebnis. In einer Trainings-Session von nur 10 Minuten ist dieser Text von mir entstanden: «Tag 2 in Hamburg und heute geht das Live-Treffen ganz offiziell los. Die letzten Mädels der magazinfamily werden zum Frühstück im Motel One Alster ankommen. Ich bin extrem gespannt auf sie. Noch satt vom Frühstück in meinem Hotel mach ich mich auf den Weg. 25 Minuten zu Fuss. Herrlich. Wenn da nicht dieser eklige Nieselregen wäre. Hamburg zeigt sich von seiner feuchten Seite. Wenigstens ist es warm. Ich entscheide mich kurzerhand für die Öffis. Die U1 soll mich in nur zwei Stationen rüberbringen. Tönt in meiner Welt dann doch irgendwie angenehmer. Auf dem Weg zur U-Bahnstation läuft meine Brille an. Mist. Ich hab das Brillenputztuch schon wieder nicht dabei. Bahnsteig 1 in Richtung … irgendwas mit “O”. Das krieg ich hin. Das Gleis ist voll mit Menschen und auf der Anzeige steht auf beiden Bildschirmen was mit “O”. Ich wundere mich noch, doch die Bahn fährt rein, also denk ich mir nix weiter dabei. Hätte ich mal besser, denn als die zweite Station nicht Lohmühlen-irgendwas sondern Jungfernstieg heisst, hör ich auf, mich auf die Bettlerin zu konzentrieren. [..]» Auch jetzt, fast 4 Wochen nachdem sich diese Szene abgespielt hat, spür ich noch genau meine aufflackernde Panik und dieses verlorene Gefühl in mir hochkommen. Was danach passiert ist und warum das nicht die einzige Verirrung von uns Mädels war, liest du in meinem Magazin «selbst bestimmt». Wir haben uns felsenfest vorgenommen, dieses Treffen auch nächstes Jahr wieder zu machen. Ein bisschen mehr im Süden und mit noch mehr Zeit auch zum Schreiben. Ich freu mich jetzt schon wie Bolle darauf. Was ich im ersten Halbjahr 2026 gebloggt habe Ich habe im ersten Halbjahr nur 6 Blogartikel veröffentlicht 😱 Also grundsätzlich nicht schlecht … Das macht immerhin einen Artikel pro Monat. Es zeigt auf jeden Fall deutlich, dass sich bei mir erst einmal wieder etwas einpendeln musste, bevor ich zurück ins Schreiben komme. Am 12. Januar habe ich aufgeschrieben, was ich alles im ersten Quartal 2026 erreichen will. Oh wie blauäugig ich doch der neuen Situation gegenüber war: Meine Bucket-Liste für das 1. Quartal 2026: To-do's, To-want's und Tadaaa's bis Ende März Am 22. Januar habe ich die Energievorschau für das Jahr 2026 aus der Sicht von Human Design veröffentlicht Im Februar habe ich endlich den Artikel zum Not Self im Human Design geschrieben: Not-Self im Human Design: Was dir dein innerer Widerstand sagen will Im März habe ich ein Thema aus Ausgabe #2 meines Human Design Magazins «selbst bestimmt» aufgegriffen und verbloggt: Was ist Kontemplation? Ihre Bedeutung und warum sie im Human Design so wichtig ist. Pünktlich zum 1. April gab es einen neuen Aprilscherz von mir: So hilft dir Human Design, Familienfeiern entspannter zu erleben: Warum dein Platz an der Familientafel über den ganzen Abend entscheiden kann Und weil das Thema "Famile" und "Drama" selten weit auseinanderklaffen, kam am 12. April noch dieser Artikel hinterher: Mein Aprilscherz 2026 und die ernste Wahrheit hinter Familienfeiern Deutlich wird, dass ich mich im Mai und Juni komplett dem Tunnelita-Modus «neues System mithilfe von Notion» verschrieben habe. Kein einziger neuer Blogartikel ist dazugekommen. Was sonst noch los war im ersten Halbjahr 2026 Ich bin raus aus Social Media Instagram, LinkedIn, TikTok und wie sie nicht alle heissen. Es gab eine Zeit, da hat mir das Posten und Stories teilen auf Instagram richtig viel Freude bereitet. Doch irgendwann wurde es doof. Es ging nicht mehr um mich und die Themen, die ich in die Welt tragen wollte. Es ging um Likes, um Re-Posts und um Kommentare. Wenn du das nicht innert nützlicher Frist bringst, wirst du nicht mehr angezeigt. Vor allem nicht denen, die durch ein «Follow» ausdrücklich Ja zu deinen Inhalten gesagt haben. Ich hab es dann noch mit LinkedIn probiert. Geschaut, ob es in diesem Rahmen mehr Freude bringt. Doch die Natürlichkeit des Prozesses war für mich nicht mehr vorhanden. Es wollte nicht mehr fliessen. Ich hab mir das Buch «No Social Media … und wie dein Marketing trotzdem gelingt» von Alexandra Polunin schon vor längerer Zeit gekauft. In den Ferien war endlich die Zeit, meinem Gefühl durch das Lesen dieses wirklich guten Buches Bestätigung zu geben. Ich will schreiben. Ich will relevante Texte mit Tiefe schreiben. das gelingt mir auf Social Media nicht und es ist mir auch zu anstrengend. Punkt. Ich bleibe bei meinem Blog, meinem Newsletter und nutze fürs Marketing zusätzlich Pinterest. «No Social Media» ist eine absolute Leseempfehlung, falls du ebenfalls mit dem Gedanken spielst, Social Media den Rücken zu kehren. Mein Haarspende-Projekt geht immer noch weiter Ich hab schon ein Weilchen nicht mehr darüber berichtet und auch mein Blogartikel zu meinen ersten beiden Haarspenden könnte mal ein Update vertragen … Spende Nummero Drei ist in vollem Gange. Dieses Mal will ich meine Haare nur bis auf Kinnlänge spenden, was bedeutet, dass es etwas länger dauert, bis sie lang genug sind. Im Juli 2024 habe ich damit angefangen. Immer montags halte ich den Fortschritt mit einem Selfie fest: Bild 1 ist vom 8. Juli 2024, Bild 2 ist vom 9. Juli 2025 und Bild 3 ist von heute Morgen, dem 6. Juli 2026. Ich hab mir ein Klavier gekauft Wenn ich pensioniert bin, lerne ich Klavier. Das war bisher eines meiner Wenn-dann-Ziele. Mein Lieblingsmensch hat im Oktober 2025 endlich seinen Traum vom Bassspielen-lernen wahrgemacht, sodass ich dachte: «Pustekuchen. Ich fang jetzt damit an, mit 46, und nicht erst mit 64!» Und darum habe ich mir Anfang des Jahres ein GEWA PP-3 gekauft. Mit dem Kauf dieses Klangwunders kam ein 3-Monats-Probe-Abo von music2me, das mir ein Wochenziel von 3 Stunden empfahl. Da ich vorhatte, jeden Tag mindestens(!) 30 Minuten und am Sonntag noch viel länger zu üben, hatte ich tatsächlich das Vertrauen, dass das auf jeden Fall schaffbar ist. Hust. Im Januar hatte ich ja auch erst angefangen, mein neues Leben auf die Reihe zu kriegen und dachte, ich kann alles wuppen. Nunja. Ich spiele vor mich hin. Nicht oft. Doch wenn ich an meinem Klavier sitze, vergehen zwei Stunden wie im Flug. Für einen Klavierlehrer reicht meine Zeit noch nicht, doch auch das wird kommen. Da bin ich mir ganz sicher. Bekannt aus Film und Fernsehen … ähm aus dem Leads-Magazin von Steffi Schmid Ich bin mit meinem Human Design Magazin «selbst bestimmt» beim Leads-Magazin 2026 mit dabei. Das ist ein digitales, online blätterbares Magazin mit über 50(!) tollen Magazinen, Freebies und Communities mit Impulsen zu Copywriting, Webdesign, IT-Sicherheit, Memberships und Business sowie Gesundheit, Lebensbalance, Körperarbeit, Human Design und vieles mehr. Steffi Schmid, meine Magazin-Mentorin, ist die Herausgeberin. Was ich besonders krass finde: Das Leads-Magazin ging an über 9'000 Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hui. So viele potenzielle neue Leser für mein Human Design Magazin. Falls du nicht auf dem Verteiler warst, kannst du das Magazin direkt im magazinkiosk von Steffi anschauen 👉🏻 https://links.magazinschmide.de/leadsmagazin-2026 Im magazinkiosk findest du viele weitere Online-Magazine von Steffi und von vielen anderen Magazin-Macherinnen. Der Kiosk ähnelt ein bisschen einem Bahnhofskiosk, in dem du bestimmt auch schon durch die verschiedenen Magazine gestöbert hast, während du auf den nächsten Zug gewartet hast. Schau dort also unbedingt auch vorbei 👉🏻 https://kiosk.magazinschmide.de Steffi, wäre nicht Steffi, wenn sie nicht den Kopf schon wieder voll hätte mit Ideen für weitere Ausgaben von solchen Sonder-Magazinen. 2026 kommen das Bücher-Magazin und das Adventskalender-Magazin. Für 2027 sind ein Magazin zum Weltfrauentag am 8. März sowie Ausgaben zu Gesundheit, Finanzen für Frauen, ganzheitlicher Energiearbeit und Podcasts geplant. Falls du da gern auch mit dabei sein willst, meld dich bei Steffi einfach über dieses Formular. Worauf ich mich im zweiten Halbjahr 2026 freue Ich veröffentliche als Nächstes mein Portfolio-Magazin Ich veröffentliche zwei neue Ausgaben vom Human Design Magazin (inklusive einem neuen Human Design Report passend zur jeweiligen Ausgabe). Die Reihenfolge ist noch nicht gesetzt, aber eines erscheint zum Thema «Gesundheit» und das andere zum Thema «Arbeit». Meld dich gerne mit Ideen, wenn du einen Platz im Magazin haben willst. Sommerzeit ist Blogparadezeit. In den vergangenen vier Jahren war ich immer mit einer Idee dabei. Kannst du dich noch erinnern? Blogparade: Die Zukunft is(s)t vegan? Wie bist du vegan geworden ODER warum bist du es (noch) nicht? Blogparade: Wie stehst du zu Human Design? Liebesgeschichte oder totaler Humbug? Blogparade - Was bedeutet für mich Selbstbestimmung? Aufruf zur Blogparade: Liebesbrief an meinen Körper Dieses Mal habe ich keinen eigenen Beitrag. Doch ich habe mir felsenfest vorgenommen, an anderen teilzunehmen. Hier kommst du zur Auswahl 👉🏻 https://judithpeters.de/50-blogparaden-im-sommer-2026/ Im August kommt meine Familie in die Schweiz. Im Spätsommer mache ich Ferien an der Amalfiküste, erst ein paar Tage an Land und dann wieder mit dem Segelboot. Wir erkunden ein neues Revier. Und natürlich gibt es im Dezember wieder meinen Human Design Adventskalender. Ich hab sogar schon zwei Anmeldungen. Egal, ob du schon dabei warst oder es das erste Mal für dich sein wird: Es wird sich lohnen! Versprochen. Also meld dich doch einfach jetzt schon an 👉🏻 https://www.sandra-hoppenz.com/human-design-adventskalender Du willst auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere am besten meinen Newsletter 😉
- Meine Angebote 2026: So kannst du mit mir zusammenarbeiten
Du willst 2026 nicht einfach weitermachen wie bisher – sondern endlich dein Leben nach deinen eigenen Regeln gestalten? Dann bist du hier richtig. Ich unterstütze reflektierte Frauen wie dich dabei, raus aus dem Gedankenkarussell und rein in ein selbstbestimmtes und richtig cooles Leben zu kommen – mit Human Design, einer ordentlichen Portion Klarheit und ganz viel Rückenwind. Dein Human Design Chart – der erste Schritt zu dir selbst Human Design Report mini – dein Energietyp & deine Autorität Dein Human Design kompakt – dein persönliches E-Book «selbst bestimmt» – das Human Design Magazin Stricken und Häkeln mit Human Design verbinden – 7 Anleitungen easy Vegan – eine Schritt-für-Schritt-Anleitung RINGANA Produkte – 100% Frische. 0 % Bullshit. RINGANA Business – Clean Beauty = Green Beauty Newsletter – deine Montagspost Blog – (fast) jede Woche ein neuer Artikel Podcast – ALLES! ausser gewöhnlich Dein Human Design Chart – der erste Schritt zu dir selbst Die Erstellung deines Human Design Charts ist der erste Schritt, dich mit deinem energetischen Fingerabdruck vertraut zu machen. Dein Chart zeigt dir unter anderem, welcher Energietyp du bist, auf welche Weise du am besten deine Entscheidungen triffst, welches Verhalten deine Energie hebt und wie du merkst, dass du gerade so gar nicht DEINEM Weg folgst. Alles, was du dafür brauchst, sind deine Geburtsdaten: Tag, Uhrzeit & Ort und schon kann es losgehen. Falls du deine genaue Geburtszeit nicht kennst, habe ich dir in diesem Blogartikel alle mir bisher bekannten Hilfestellungen aufgelistet. 👉🏻 Hier geht’s direkt zum Chart-Creator: https://www.sandra-hoppenz.com/human-design-chart-berechnen Für Einsteiger geeignet. Preis: CHF 0 △ zurück zur Übersicht Human Design Report mini – dein Energietyp & deine Autorität Der «Human Design Report Mini» ist dein erster Blick hinter das Chart. Er beantwortet dir diese zwei Fragen: Wie funktioniert meine Energie? Wie treffe ich Entscheidungen, die sich richtig anfühlen? Dein Energietyp und deine Autorität sind die Basis deines Human Designs. Wer diese beiden kennt, hat einen konkreten Ankerpunkt für den Alltag, für Entscheidungen, für sich selbst. 👉🏻 Hier geht’s zum Mini-Report: https://www.sandra-hoppenz.com/human-design-chart-berechnen Für Einsteiger geeignet. Preis: CHF 0 △ zurück zur Übersicht Dein Human Design kompakt – dein persönliches E-Book Mit dem E-Book «Human Design Report kompakt» bekommst du dein ganz persönliches Mini-Buch über deine Energie. Auf ca. 70 Seiten erfährst du, wie du Energie aufnimmst und abgibst (Energietyp), wie du zu stimmigen Entscheidungen kommst (Autorität) und wie du durchs Leben gehst und auf andere wirkst (Profil). Du siehst, welche Bereiche in dir konstant sind und welche sich verändern (Zentren) und wo deine Stärken liegen und zusammenspielen (Tore und Kanäle) – damit du lebst, wer du bist. 👉🏻 Hier geht's zum E-Book: https://www.sandra-hoppenz.com/human-design-report-kompakt Für Einsteiger geeignet. Preis: CHF 55 △ zurück zur Übersicht «selbst bestimmt» – das Human Design Magazin für Frauen, die sich nicht länger verbiegen wollen Klarheit. Echtheit. Mut. Und vor allem: Lebensfreude. Hier trifft Human Design auf gelebten Alltag und fundiertes Wissen auf echte Aha-Momente. «selbst bestimmt» ist dein Magazin für klare Gedanken, ehrliche Reflexion und neue Perspektiven auf dich selbst. Das erwartet dich in jeder neuen Ausgabe Fokusthema – Jede Ausgabe ist einem Fokusthema gewidmet, an dem sich die Inhalte orientieren. Die Titelgeschichte zum Fokus der jeweiligen Ausgabe eröffnet diesen inhaltlichen Rahmen. Klartext – Fachwissen, Erklärungen und Hintergründe zu Human Design in Bezug auf das Fokusthema lassen dich tiefer tauchen. Umsetzung – genug gelesen, jetzt wird’s praktisch! Hier gibt es Anleitungen, Übungen, Fallbeispiele oder kleine Challenges, die dich sofort ins Tun bringen. Austausch – hier kommen spannende Menschen zu Wort. Sie teilen ihre Erfahrungen, Geschichten und Perspektiven zum Fokusthema. Ausserdem – mein ganz persönlicher Blick hinter die Kulissen. Termine, Anekdoten und Geschichten aus meinem Leben – immer mit Bezug zum Fokusthema. Für Human Design Einsteiger geeignet. Preis: für Newsletter-Abonnenten kostenlos / PDF für CHF 15 👉🏻 Hier erfährst du mehr: https://www.sandra-hoppenz.com/human-design-magazin △ zurück zur Übersicht Stricken und Häkeln mit Human Design verbinden – 7 Anleitungen Gemeinsam mit Stefanie Schöneich entstand durch eine wirklich tolle Eingebung zum Jahreswechsel 2024/2025 dieses Praxisbuch für Privatpersonen und Heilpraxen, für Nadelsuchtis und Zahlenjongleure oder auch die, die es (noch) nicht sind. Zum Herunterladen und Selbstausdrucken oder als DIN A4 Ringbuch-Printausgabe mit insgesamt 192 Seiten und vielen Boni. 7 Anleitungen zu Schutz- und Regenerationsbegleitern nach der Schöneich-Methode von A bis Z erklärt. Zum nach- und mitmachen. Für Human Design Einsteiger geeignet. Preis: E-Book Euro 17.99 | Ringbuch Euro 48.48 👉🏻 Hier erfährst du mehr: https://www.sandra-hoppenz.com/stricken-haekeln-human-design △ zurück zur Übersicht easy Vegan – eine Schritt-für-Schritt-Anleitung Mit dieser einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitung stellst du dir deine neuen, veganen Lieblingslebensmittel ganz ohne Ersatzprodukte zusammen. Ausserdem erfährst du, welche die richtige Ernährungsweise auf Basis von Human Design ist und welche, die Gesundheit fördernden Lebensmittelgruppen es gibt. 👉🏻 Hier kannst du dir das Freebie sichern: https://www.sandra-hoppenz.com/vegan-ohne-ersatzprodukte △ zurück zur Übersicht RINGANA Produkte – 100 % Frische. 0 % Bullshit. Du willst Kosmetik und Nahrungsergänzung, die wirklich zu deinen Werten passen: vegan, ehrlich und tierleidfrei? Du bist es leid, Etiketten zu entziffern, Greenwashing zu durchschauen und Produkte auszuprobieren, die gut klingen, aber nicht halten, was sie versprechen? Dann sind die frische Kosmetik und Nahrungsergänzungsmittel von RINGANA genau das Richtige für dich. 100 % Wirkstoffe. 0 % Bullshit. Ich empfehle ausschliesslich, was ich selbst täglich nutze. 👉🏻 Hier kannst du ganz sicher clean shoppen: https://sandra-hoppenz.ringana.com/ △ zurück zur Übersicht RINGANA Business – Clean Beauty = Green Beauty Du möchtest finanziell unabhängiger werden, suchst aber etwas, das zu deinen Werten passt? Vegan, ehrlich, tierleidfrei. Einen weiteren Job in Strukturen, die sich nicht nach dir anfühlen, willst du nicht. Du suchst etwas, das du empfehlen kannst, ohne dich zu verbiegen? RINGANA ist eine Marke für frische Kosmetik und Nahrungsergänzungsmittel. 100 % vegan. 100 % tierleidfrei. 100 % frei von unnötigen Zusätzen. Als RINGANA Partnerin empfehle ich ausschliesslich Produkte, die ich selbst täglich nutze und von denen ich wirklich überzeugt bin. Wer ebenfalls Partnerin werden möchte, baut ein eigenes, flexibles Business auf. Absolut ortsunabhängig, selbstbestimmt und nach den eigenen Regeln. Ein Nebeneinkommen, das wachsen kann, weil du liebst, was du empfiehlst, und mit wem du es teilst. 👉🏻 Lass uns ganz unverbindlich schauen, ob das RINGANA Business etwas für dich ist: https://www.sandra-hoppenz.com/ringana △ zurück zur Übersicht Newsletter – deine Montagspost In meinem Newsletter erzähle ich meiner stetig wachsenden Leserschaft von meinen Gedanken, Erfahrungen und Erkenntnissen der vergangenen Woche. Meistens geht es dabei um Vitalität, Spass und Energie durch Human Design und vor allem viel Herz. Ausserdem erfährst du immer brühwarm von meinen neuen Ideen und wenn ich mal wieder Menschen suche, um eine Produktidee weiter auszufeilen. In der Regel flattert mein Newsletter am Montagabend in dein Postfach. Probier es einfach mal aus. Falls er doch nix für dich ist, kannst du dich jederzeit wieder abmelden. 👉🏻 Hier kannst du meinen Newsletter abonnieren: https://www.sandra-hoppenz.com/newsletter △ zurück zur Übersicht Blog – (fast) jede Woche ein neuer Artikel Auf meinem Blog dreht sich alles rund um einen selbstbestimmten und coolen Lebensstil mit Human Design. In der Regel erscheint auch hier jede Woche ein neuer Beitrag. Das Bloggen dient mir in erster Linie als Grundlage für meine eigene Klarheit, denn «Schreiben ist Denken mit der Hand». Deshalb findest du bei mir nicht nur reine Experten-Artikel, die dir bestimmte Begriffe erklären, sondern mindestens genauso viele, wenn nicht sogar mehr Beiträge mit meiner Haltung zu diesen Themen. 👉🏻 Hier kannst du die neuesten Artikel lesen: https://www.sandra-hoppenz.com/blog △ zurück zur Übersicht Podcast – ALLES! ausser gewöhnlich Gemeinsam mit Annalena plaudere ich jede Woche Donnerstag in unserem Podcast «ALLES! ausser gewöhnlich» über das tägliche Leben und darüber, wie wir es schaffen, Freude und Leichtigkeit in unseren Alltag zu bringen, um auch an «unvorteilhaften» Tagen bei uns zu bleiben. Dabei teilen wir das, was wir selbst in zahlreichen Coachings gelernt haben und am besten annehmen konnten. Unser Ziel ist es, dich zu inspirieren, all das für dich auszuprobieren, was dir guttut. 👉🏻 Hier kannst du direkt in die neuesten Folgen reinhören: https://www.sandra-hoppenz.com/podcast △ zurück zur Übersicht
- Mein Wirken: Was ich als Veganerin, RINGANA Partnerin und Human Design Autorin und -Coach in dieser Welt bewirken will
Jeder Tag birgt die Chance in sich, neu durchzustarten. Die vergangenen Wochen haben mich mental sehr gefordert und ich habe mir mehr als einmal die Frage gestellt: Warum mach ich das hier eigentlich? Was will ich damit bewirken? Was möchte ich in dieser Welt anstossen? Genau diese Frage(n) beantworte ich mir (und dir) in meinem neuen, sehr persönlichen Blogartikel. Was dich in diesem Blogartikel erwartet: 1. Eine Challenge genau zum richtigen Zeitpunkt 2. Was sind meine Werte? Wonach richtet sich mein Handeln? 3. Mein Wirken als Veganerin 4. Mein Wirken als RINGANA Partnerin 5. Mein Wirken als Human Design Coach 6. Mein Wirken als Mensch, als Sandra Hoppenz 7. Was will in ich dieser Welt hinterlassen? Was ist mein Vermächtnis? Eine Challenge genau zum richtigen Zeitpunkt Genau zum richtigen Zeitpunkt kommt Judith Peters mit einer neuen Blog-Challenge um die Ecke. Sie stellt sich und über 1.000 Teilnehmern die Aufgabe, über ihren Purpose in dieser Welt nachzudenken. Warum bin ich hier? Was will ich erreichen? Was will ich in dieser Welt bewirken? Was will ich hinterlassen, wenn ich mal nicht mehr bin? Warum zum genau richtigen Zeitpunkt für mich? Weil ich mich seit einiger Zeit mal wieder auf einem Wachstums-Plateau befinde und mich ständig selber frage, für wen und wozu ich eigentlich diesen ganzen Sch**** mache. Es wäre doch so viel einfacher, zurück ins System zu kriechen, von 9 bis 5 in einem Büro zu arbeiten, am Wochenende frei zu haben und genau zu wissen, wie viel Geld am Ende des Monats reinkommt. Doch wessen Träume erfülle ich dann? Meine jedenfalls nicht. Immer, wenn ich feststecke oder das Gefühl habe, mich im Kreis zu drehen, muss ich raus. Raus in die Natur. Zurück zu mir. Es ist also richtig gewesen, aus dem Hamsterrad - das übrigens nur von innen wie eine Karriereleiter aussieht - auszusteigen und mich auf die Suche nach der für mich Sinn stiftenden Tätigkeit zu machen. Erst, wenn ich es ausprobiere, werde ich herausfinden, ob dieses "selbständig" etwas für mich ist. Zurück kann ich ja immer noch. Und schon ploppt die nächste Frage in meinem Kopf auf: Was bedeutet Sinn-stiftend eigentlich für mich? Was macht Sinn? Was ist dann Sinn-los? Für was will ich morgens aufstehen? Wofür brenne ich? Was ist mein Kompass? Was lenkt mich? Was treibt mich an? Du siehst, die Frage von Judith Peters ist eine essenzielle Frage für mein Wirken. Was sind meine Werte? Wonach richtet sich mein Handeln? Vor einiger Zeit habe mich hingesetzt und meine Werte für mich ausgearbeitet. Ich habe dafür alles aufgeschrieben, was mir wichtig ist im Leben. Da waren Wörter dabei wie Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Loyalität, Gesundheit, Bewusstheit, Respekt, Offenheit, Ethik, Tierschutz, Unabhängigkeit, finanzielle Sicherheit, Kreativität, Optimismus, Glück, Erfolg, Spontaneität, Vertrauen, Spass, Lebendigkeit und viele mehr. Diese Liste an Wörtern habe ich in einem Prozess aus Sortieren, Clustern und Streichen auf drei Kernwerte zusammengeschrieben: echt, frei, froh - diese drei Werte will ich stärker kultivieren und bewusster leben. Sie sollen mein Kompass sein. Echt heisst für mich: Was ich fühle, was ich sage, was ich tue, was ich gebe - alles ist wahr, ist rein, ist authentisch und ohne Maske. Ich sehe dich, du siehst mich. Es ist sicher Ich zu sein. Es ist sicher Du zu sein. Frei heisst für mich: Frei von "du musst", "du solltest", "du könntest" - frei von unnötigem Ballast, frei von raubender Energie - dafür voll mit nachhal(l)tigen und belebenden Gedanken, weitsichtig und offen für das, was ist ohne an dem zu hängen, was war. Froh bedeutet für mich: Ich gehe begeistert und lachend durch den Tag, durch die Welt, durch mein Leben. Ich folge meiner Freude. Mein Optimismus und meine positive Grundeinstellung sind der Schlüssel zum Herzen meines Gegenübers. Meine Werte unterstützen mich dabei, richtige Entscheidungen zu treffen und meine Meinung klar zu vertreten. Sie weisen mir die Richtung und geben meinem Handeln einen Rahmen. Wie ich meine Werte im Business lebe, habe ich in diesem Blogartikel aufgeschrieben. Mein Wirken als Veganerin Mit dem steigenden Bewusstsein für meine Gesundheit und den dadurch wachsenden Informationen über die Machenschaften in unserer Nahrungsmittelindustrie schwor ich vor knapp 10 Jahren dem Fleischkonsum ab. Durch einen geplanten Angelausflug und der Gewissheit, dass ich den Fisch dann selber töten müsste, verzichtete ich wenig später auch auf Fisch. Dieser Verzicht blieb nicht ohne Wirkung auf mein Umfeld. Es war auf einmal schwer, mit mir essen zu gehen. Noch schwerer wurde es, als ich auch Milchprodukte wie Käse und Butter wegliess und Eier von meiner Speisekarte strich. Mir erging es ganz nach den Worten von Mahatma Gandhi "Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du." Die eine oder andere Freundschaft ist tatsächlich daran zerbrochen und auch meine Eltern hatten, obwohl wir seit meiner Auswanderung in die Schweiz im Sommer 2006 nun knapp 850 km auseinander wohnen und uns meistens nur einmal im Jahr physisch treffen, anfangs schwer damit zu kämpfen. Durch diese teilweise schmerzhaften Erfahrungen habe ich auch heute noch immer wieder Phasen, in denen ich meinen Lebensstil nicht so an die grosse Glocke hänge. Denn ich bin dein Spiegel. Tief in dir drinnen weisst du, dass du einen Unterschied machst zwischen einem Huhn und einem Wellensittich oder zwischen einem Schwein und einem Hund. Das eine ist "Essen", das andere ist "Haustier". Es würde einen riesen Aufschrei in unserer Gesellschaft geben, wenn wir auf einmal Hundefleisch oder Katzenmilch im Supermarkt kaufen könnten. Wie wirke ich also mit meinem Vegan-sein ohne mit dem Finger auf dich zu zeigen? (Kleine Randbemerkung: wenn ich mit dem Zeigefinger auf dich zeige, zeigen immer die drei anderen Finger auf mich 😉) Als ich noch regelmässig mit Arbeitskollegen zum Mittagessen gegangen bin, wurde häufig fast schon wehmütig auf meinen Teller geschaut, denn der sah so viel bunter und vielfältiger aus. Und wenn ich beim Thai um die Ecke das Essen für den Chef mit organisiert habe, wusste er, dass er das vegane Menü bekam, weil ich mich weigerte, Geld - wenn auch nicht meines - für Tier auszugeben. Auch in der Kantine habe ich durch "einfach mal fragen" bewirkt, dass mindestens einmal in der Woche ein veganes Menü angeboten wurde und alle Salate und offenen Gemüse ebenfalls auf vegan umgestellt wurden. Bei Weihnachtsfeiern und Team-Events konnten alle auch immer eine vegane Option ankreuzen, die erstaunlich oft genutzt wurde. Ich liebe dieses Bild. Es zeigt mich links kurz bevor ich erkenne, dass ich nie wieder Tier als Nahrung sehen möchte und rechts meine Transformation innerhalb weniger Jahre. Ich sehe nicht nur frischer aus, ich fühle mich auch so. Freunde, die keine Veganophobie entwickelt haben, lieben es regelrecht, alle möglichen veganen Rezepte auszuprobieren, wenn wir zu Besuch kommen. Bei uns daheim gibt's lang nicht so viel Abwechslung, wie wenn wir eingeladen werden. Da lerne ich richtig coole neue Rezepte und Kombinationen kennen. Mittlerweile bezeichnet sich auch mein Lieblingsmensch ganz öffentlich als Veganer. Das war nicht immer so. Zu Hause war er das quasi bereits, da ich mich daheim meistens um das leibliche Wohl kümmere und seit vielen Jahren keine tierischen Sachen mehr einkaufe. Doch unterwegs, mit Freunden oder wenn er einfach "ganz normal" sein wollte, hat er wie alle anderen Fleisch oder Fisch gegessen. Für mich völlig okay, weil es auch für ihn völlig okay war, dass es zu Hause ausser noch Joghurt und Käse nichts Tierisches mehr gab. Erst als er merkte, dass die mehr und mehr pflanzliche Ernährung seiner sportlichen Leistung keinen Abriss tat, sondern ihn sogar fitter und wacher machte, sollte ich auch diese beiden Überbleibsel aus dem Warenkorb streichen. Und während ich diesen Artikel schreibe, bekomme ich von meiner Nachbarin - eine Nagel-Designerin - ein WhatsApp, dass ihre neue Lack-Kollektion komplett vegan sei und sie mega Freude daran hat, mit diesen Produkten zu arbeiten. Ich möchte mit meinem Sein als Vorbild vorangehen. Vielleicht musst du erst durch mich erleben, dass es gar nicht sooo schwer ist, Tier als Nahrung von deinem Einkaufszettel zu streichen. Meine Erfahrungen und meine Erlebnisse machen es dir leichter, zu verstehen und nachzuahmen. Ich bin keine Missionarin. Ich will dich nicht bekehren. Ich will dich durch Nachdenken zum Umdenken motivieren. Mein Wirken als RINGANA Partnerin Meine Umstellung auf eine pflanzenbasierte Lebensweise machte auch vor meiner Kosmetik keinen Halt. Zuerst ging es mir darum, dass meine Produkte nicht an Tieren getestet werden durften. Ich habe daher von der berühmten blauen Dose zu The Bodyshop gewechselt. Von CHF 3.00 für 150ml zu CHF 30.00 für 50ml war zwar im ersten Moment ein Schock, doch mein Gewissen war rein. Bis ich begann, mich mit den Inhaltsstoffen auseinanderzusetzen. Hast du schon mal genauer auf die Rückseite deiner Körperpflege geschaut? Ich bin fast hinten runtergefallen. Mineralöl, Mikroplastik und synthetische Zusatzstoffe sorgen dafür, dass deine herkömmliche Gesichtscreme, deine Bodylotion, dein Shampoo und deine Zahnpasta wahrscheinlich schon seit zwei Jahren im Regal standen und regelmässig abgestaubt wurden, bevor sie in deinem Einkaufswagen gelandet sind. In der gesamten Europäischen Union ist es vorgeschrieben, dass ein Kosmetikprodukt nur dann ein Mindesthaltbarkeit braucht, wenn es ungeöffnet weniger als 30 Monate haltbar ist. Das gilt auch für die Natur- & Bio-Produkte, die du im Laden kaufen kannst. Alles, was länger als diese 30 Monate haltbar ist, muss mit dem Symbol eines geöffneten Cremetiegels gekennzeichnet sein, das eine Kombination aus einer Zahl und dem Buchstaben „M“ für Monat(e) enthält. 12M bedeutet demnach, dass der Hersteller ein Jahr nach dem ersten Öffnen eine Anwendung bei gleichbleibender Qualität gewährleistet. Ich kann also 12 Monate lang mit meinen Fingern in den Tiegel greifen und das soll der Qualität des Produktes nicht schaden? hmmm... da kamen bei mir Zweifel auf. Bei meiner Recherche zu Alternativen bin ich auf das österreichische, in Familie geführte Unternehmen RINGANA gestossen. Die machten das einfach seit Jahren schon ganz anders. Denn als dem Gründerpaar bewusst wurde, dass in der Zahnpasta ihres damals 7-jährigen Buben bedenkliche Stoffe drin waren, die auf keinen Fall in einen Kindermund gehören, beschlossen sie, das sich was ändern muss. Seit der Gründung 1996 verwendet RINGANA statt Mineralöl Oliven-, Samen- oder Nussöle und statt Mikroplastik kommen abgerundete Peelingkörnchen aus Schwammkürbis, Bambus und Granatapfelkernen zum Einsatz. Auf Zusatzstoffe wird komplett verzichtet. Das tun sie, weil diese Stoffe zum einen gesundheitlich bedenklich sind und zum anderen für die Wirkung völlig irrelevant sind. Für RINGANA kommen nur Zutaten in Frage, die absolut und zu 100% rein und sinnvoll sind – also nur reine Inhaltsstoffe, die wirken - reine Wirkstoffe. Diese absolute Frische und hohe Wirksamkeit hat kein Mindesthaltbarkeitsdatum sondern ein Ablaufdatum. Ungeöffnet ist die Pflegeserie in der Regel 6 Monate haltbar und sollte nach Anbruch innerhalb von 10 Wochen aufgebraucht werden. Das hat natürlich auch seinen Preis. Für meinen Hauttyp (medium) zahle ich für 50ml nun CHF 50.00 - also weitere CHF 20.00 mehr als für das Produkt von The Bodyshop. Bevor du die Hände über dem Kopf zusammenschlägst, schau dir nochmal das Bild oben genau an. Mit den Produkten von RINGANA trage ich also aktiv zum Tier- und Klimaschutz bei. Mit wirklich gutem Gewissen kann ich mir im Wald beim Camping oder auf dem Meer beim Segeln die Haare shampoonieren und wieder ausspülen, denn ich gebe nur Natur zurück in die Natur. Durch die kurze Haltbarkeit findest die Produkte nicht im Laden. Du bekommst sie ausschliesslich direkt ab Werk in St. Johann in der Haide oder Online. Jedes Produkt ist maximal 14 Tage alt, wenn es sich auf den Weg zu dir macht. Klar, dass es dafür eine Marketing- und Vertriebslösung braucht, die dem hohen Anspruch gerecht wird, das die Produkte frisch beim Kunden ankommen. Statt in teure Marketing-Unternehmen Geld zu stecken und Werbeanzeigen in Funk und Fernsehen zu schalten, nutzt RINGANA die gute und altbewehrte von-Mensch-zu-Mensch- von-Herz-zu-Herz-Methode. Denn es ist so einfach andere zu begeistern, wenn man selbst begeistert ist. Ich wirke also nicht nur in meinem Badezimmer, sondern gewinne als offizieller Partner von RINGANA weitere begeisterte Kunden durch mein Weitererzählen. Das Geld, dass für die Werbetrommel durch Marketing-Firmen eingespart wird, bekomme ich anteilig als Provision. Ich brauche dafür weder einen Laden, noch ein Lager und muss mich auch nicht um die Lieferung der Produkte kümmern. Doch damit nicht genug. Das was ich kann, kannst du auch. Deshalb erzähle ich nicht nur von den tollen Produkten, die so wichtig sind für deine Gesundheit und die Gesundheit unseres Planeten. Ich suche immer auch nach Menschen, die ebenfalls die Badezimmer Europas erdöl- und plastikfrei machen wollen und damit nebenbei in meinen Augen sehr ethisches Geld verdienen wollen. Wenn du dich angesprochen fühlst, dann schreib mir. Mein Wirken als Human Design Coach Jeder von uns trifft tagtäglich tausende und abertausende Entscheidungen. Laut der Wissenschaft tun wir allerdings mindestens 95 Prozent davon komplett unbewusst, also ohne uns wirklich aktiv dafür zu entscheiden. Du tust es einfach. Aus reiner Gewohnheit. Egal ob diese Gewohnheit jetzt gut oder eben nicht so gut für dich ist. Ich habe ja selbst die ersten 33 Jahre meines Lebens mehr oder weniger schlafend verbracht. Mit Mitte 20 war ich kurz wach, hab mein Leben auf Links gedreht und bin ausgewandert. Doch erst meine bewusste Entscheidung gegen Tiere als Nahrungsmittel hat verschiedene Synapsen in meinem Hirn tatsächlich freigeschaufelt. Dieses neue Bewusstsein hat mich offen gemacht für all die Informationen, die die ganze Zeit schon um mich herum vorhanden waren. ich mit Mitte 20 auf meiner Abschiedsfete in Dresden im Sommer 2006 - ich wusste damals, dass ich mehr wollte vom Leben und bin einfach losgelaufen. Dass ich dann, kaum in diesem neuen Leben angekommen, für weitere knapp 10 Jahre weiterschlafe, hatte ich damals nicht auf dem Plan ;o) Ich habe mich mit der Zeit enorm weiterentwickelt und durch die RINGANA-Welt zusätzlich weitere Themen der Persönlichkeitsentfaltung kennengelernt. Am meisten davon hat mich Human Design geflasht. Beim Human Design geht es im Kern darum, die für dich, also für deine Energie, für deine Entfaltung richtigen Entscheidungen zu treffen, anstatt wie die Lemminge dem "das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht" hinterher zu wackeln. Raus aus dem Einheitsbrei, rein in deine Individualität. Raus aus dem Verstand, zurück in deinen Körper. Was liegt da näher, als deine Entscheidungen in Bezug auf deine Gesundheit überdenken und neu zu sortieren. Beobachte dich mal - ohne zu werten! Wie oft sagst du Ja obwohl du Nein sagen möchtest? Wie oft hast du schon bereut, dass du nicht auf diese kleine, leise Stimme gehört hast, die jetzt dafür umso lauter und ein wenig beleidigt brüllt: "Ich hab's dir ja gesagt!". Wie oft rennst du zum Kühlschrank, machst ihn auf, guckst rein und weil du nicht findest, was du suchst, machst du ihn wieder zu - nur um eine halbe Stunde dieses Prozedere zu wiederholen? Wie oft hast du dich schon dafür verurteilt, dass du mit dieser schnelllebigen Zeit nicht mithalten kannst und am liebsten den Mittagsschlaf für dich wieder einführen möchtest? Halte alles fest - die tollen wie die fragwürdigen Dinge. Ohne Wertung! Du wirst so viele, teilweise echt spannende Beobachtungen machen, wenn du dich mal einen Tag lang neben dich stellst und dir bei deinem Tagwerk zusiehst. Als mir klar wurde, dass ich mit meinem Human Design Chart ein Tool in der Hand habe, mit dem ich meine tagtäglichen Entscheidungen immer wieder aufs Neue ausrichten kann und dadurch soviel energiegeladener durch meinen Alltag gehe, wusste ich: dieses Wissen will ich weitergeben. Es gibt kein One-Size-Fits-All. Sobald du dir erlaubst, du selbst zu sein und deine Einzigartigkeit lebst, wirst du zum Vorbild anderer. Wusstest du, dass wir alle über sechs Ecken miteinander bekannt sind? Wenn ich also nur sechs Mensch beim "Erwachen" unterstütze und diese wiederum sechs Menschen "wach küssen", welche wiederum ... du erkennst das Prinzip ... dann würden wir in wundervoller Harmonie miteinander leben. Genau das will ich als Human Design Coach bewirken. Ich will zu einer einer Welt beitragen, in der jeder Mensch sein volles Potential erkennt und vor allem auch auslebt. Mit jedem einzelnen, dem ich durch sein ganz individuelles Human Design zeigen kann, mit welch simplen Mitteln er/sie Einfluss auf seine/ihre Vitalität und Gesundheit nehmen kann, bringe ich mehr gute Energie auf diesen Planeten. Mein Wirken als Mensch, als Sandra Hoppenz Und dann bin ich auch noch Tochter, Schwester, Tante, Lebensgefährtin, Freundin, Buddy, Nachbarin und einfach Mensch. Egal wo ich bin, was ich mache, wer mir zusieht: ich wirke. In mir kannst du lesen wie in einem Buch. Ich kann mich nicht verstellen. Ich kann auch nicht lügen. Ich finde Betrug furchtbar. Ich spiele immer mit offenen Karten. Sobald ich merke, dass du schummelst, bin ich raus. Wenn ich mich dann doch verstelle, nichts sage und mich fürs Runterschlucken entscheide, fängt es an mir an, in mir zu brodeln - so lange bis der berühmte letzte Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt. Das Traurige ist, dass mein Gefühlsausbruch dann jedesmal genau die Person erwischt, die so überhaupt nix mit dem Ganzen zu tun hat. Es hat ein ganze Weile gedauert, bis ich dieses Verhalten von mir entschlüsselt hatte und mittlerweile passieren solche Ausbrüche immer seltener. Sobald ich merke, dass mich eine Situation irritiert, frage ich nach. Das brauchte am Anfang Mut. Den ersten Schritt zu tun, erfordert meistens Mut. Es hat sich herausgestellt, dass viele dieser Situationen tatsächlich schlichtweg auf Missverständnissen beruhen: miss-verstanden worden sein und etwas miss-verstanden haben. Es gibt so gut wie nichts, dass ein klärendes Gespräch nicht aus der Welt räumen kann. Diese Entwicklung von mir darf ich wohl zum Einen meiner Lebenserfahrung (und der damit einhergehenden Gelassenheit gegenüber so manchen Dingen) zuschreiben und zum Anderen bin ich mir ziemlich sicher, dass das daran liegt, dass ich beschlossen habe, an meinen eigenen Zielen, Träumen und Visionen zu arbeiten - auch wenn das bedeutet, unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Meine eigenen Ziele, diese Träume und Visionen richte ich immer wieder an meinen Werten aus: echt, frei, froh. Mit diesem Mann an meiner Seite ist so ziemlich alles möglich. Er unterstützt mich, wo er nur kann. Mit ihm und durch ihn will ich so sein, wie ich bin. Es ist sicher, ICH zu sein. Mir blieb es verborgen, selber Mutter zu werden. Ich durfte vier ganze Wochen lang schwanger sein und dieses Glücksgefühl wird für immer in meinem Herzen wach bleiben. Ich habe also keine eigenen Kinder, für die ich jeden Tag ein Jemand sein kann. Doch ich weiss, ich bin für all die Kinder (und auch für die Erwachsenen) um mich herum Jemand. Was heisst das für mein Wirken? Ich will greifbar sein. Ich will begreifbar sein. Ich will, dass du weisst, woran du bei mir bist. Ich will mit dir im Austausch sein. Ich will von dir lernen und du sollst von mir lernen. Ich will Vorbild sein. Ich will zum Nachdenken, zum Umdenken und zum Querdenken anregen. Egal wie alt du bist und was du alles schon im Leben erlebt hast oder noch erleben wirst: Ich will dir auf Augenhöhe begegnen. Am Ende zählt nicht, was ich gesagt oder getan oder auch nicht gesagt und nicht getan habe. Am Ende zählt nur, wie sich mein Gegenüber in dieser Begegnung mit mir gefühlt hat. Meine Maxime ist es, dass du aus jeder Begegnung mit mir mit guter Energie gehst. Du sollst dich gesehen fühlen. Du sollst spüren, dass ich dich in deiner Gänze wahrnehme und schätze. Du sollst spüren und wissen, woran du bei mir bist. Was will ich in dieser Welt hinterlassen? Was ist mein Vermächtnis? Diese Frage macht mir meine Endlichkeit sehr bewusst. Auch wir kommen mit einem Ablaufdatum auf diese Welt. Das Leben endet immer tödlich. Und was tun wir? Der Dalai Lama bringt es mit diesem Zitat ziemlich gut auf den Punkt: Der Mensch opfert seine Gesundheit, um Geld zu verdienen. Dann opfert er sein Geld, um seine Gesundheit zurück zu gewinnen. Er ist so auf die Zukunft fixiert, dass er die Gegenwart nicht geniessen kann. So lebt er weder die Zukunft noch die Gegenwart. Er lebt so, als würde er niemals sterben und stirbt so, als hätte er nie gelebt. Was soll also von mir bleiben, wenn ich nicht mehr da bin? An dieser Frage hänge ich. Ich habe schon lange den Traum, ein Buch zu schreiben. Ich hab keine Ahnung, über was und ob es sein Sachbuch sein wird oder ein Roman. Da ist einfach nur dieser Gedanke in mir, ein Buch schreiben zu wollen. Vielleicht ist ja mein Blog ein guter Anfang. Schreiben bringt Klarheit. Klarheit in die eigenen Gedanken, Klarheit in den Prozess. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, irgendwann in einem Altersheim den Rest meines Seins vor mich zu sabbern und mit Tabletten ruhig gestellt zu werden, weil es entweder zu wenig und auf jeden Fall viel zu schlecht bezahltes Personal gibt. Ich will 102 Jahre alt werden. Fit, rüstig, gesund, vital und immer noch geistig auf der Höhe. Deshalb spukt noch eine andere, sehr unausgereifte Idee in meinem Kopf: Ich möchte eine Art Campus schaffen. Auf diesem Campus leben, lernen und arbeiten viele Generationen miteinander, nebeneinander und füreinander. Es gibt riesige Gärten und Felder, die wir gemeinsam bestellen, die uns ernähren. Jeder hilft mit. Ich gebe Menschen wie Tieren einen Ort zum ausruhen und alt werden. Und dann ist da noch diese fixe Idee einer Academy. Was wäre, wenn ich die Leute in "Plantbased by Human Design" ausbilde, die wiederum Menschen coachen und beraten. Was wäre, wenn meine Zielgruppe Fitness-Trainer und Ernährungsberater wären... Doch würden mich diese Projekte wirklich überleben? Und ist mir das wirklich wichtig? Ich war schon immer eher ein Jetzt-Mensch. Was vergangen ist, ist vergangen. Was morgen sein wird, kann ich nicht wissen. Alles, was ich habe, ist das Jetzt. Jetzt will ich wirken. Und deswegen finde ich es okay, im Moment keinen Plan für ein Vermächtnis zu haben.
- Wie ich wurde, was ich bin: Über 50 Stationen auf meinem Weg zur Autorin und Human Design Coach für ein selbstbestimmtes Leben und für natürliche Gesundheit nach deinem Energietyp
Und? Was willst du später mal werden? Die Frage fand ich schon immer doof. Entweder wusste ich gerade keine Antwort oder ich wurde für meine Vorstellung ausgelacht. Als das Westfernsehen bei uns ankam, wollte ich z. B. Top-Modell werden. Ich wollte um die Welt jetten, tolle Leute kennenlernen und mich selbst kennenlernen. Meine Familie hat sich scheckig gelacht. Das Wort «Top» mit zwei «p» bedeutet nämlich im Sächsischen «Klo». Ich wollte also in den Augen meiner Familie Klofrau werden. Sie lachen heute noch herzhaft darüber … Ich hab mich darum mal hingesetzt und all die Stationen niedergeschrieben, die in irgendeiner Weise einen Einfluss auf mein heutiges Wirken haben. Da gibt es bestimmt noch etliche mehr. Dezember 1979: Absolut nicht geplant und doch gewollt erblicke ich das Licht der Welt. Dass ich eine Sandra werde, war meiner Mama von Anfang an klar. Auch dass ich ein Mädchen werde … (puh) September 1986: Ich gehe auf eine andere Schule, als alle meine Kindergartenfreunde Bei uns im Ort gab es zwei Schulen: die eine nur 2min und die andere etwas mehr als 10min Fussmarsch von zu Hause entfernt. In der Schule quasi um die Ecke gab es zu wenig Platz, sodass meine Mama gebeten wurde, mich auf die andere Schule zu schicken. Für meine Mama ein super Deal, da der Kindergarten meiner Schwester direkt nebendran war, für mich ein erster Abschied von dem, was ich bisher kannte. Sommer 1986 - sobald ich Wasser sehe, geht’s mir gut. Meine Eltern erzählten mir mal, dass ich, sobald ich Wasser gesehen hab, meine Schuhe und Socken ausgezogen hab und ins Wasser musste. September 1988: Mein Leben als Akademiker wird von ganz oben beschlossen Mit Beginn der 3. Klasse kam ich in die sogenannte Leistungsklasse. In der DDR war das ein Zeichen dafür, dass man wegen seiner guten Noten für die Möglichkeit, studieren gehen zu können, «auserwählt» wurde. Für mich ein weiteres Mal, dass ich aus einer gewohnten Umgebung, einem gewohnten Umfeld herausgerissen wurde und wieder aufs Neue Anschluss finden durfte. Im Gegensatz zu meinen neuen Klassenkameraden blieben für mich wenigstens die Schule und der Schulweg gleich. Alle anderen kamen von überall aus den umliegenden Stadtteilen Dresdens. 1989/90: Russisch macht mir extrem Spass und ich gründe einen Lernzirkel Schon immer hab ich die Dinge um mich herum verstehen wollen. Es musste für mich “logisch” sein. Stur auswendig lernen kann ich bis heute nicht. Ich muss es anwenden wollen, also ein “Warum” dafür haben. Sobald da ein “Ding” ist, das mich interessiert, mich buchstäblich anzündet, bin ich Feuer und Flamme und will es der ganzen Welt beibringen. Mit dem Wechsel in die Leistungsklasse standen nun jeden Tag auch zwei Stunden Russisch auf dem Stundenplan. Ich habe diese Sprache von Anfang an geliebt. Ich war fasziniert von den anderen Buchstaben, den Regeln, der Aussprache. Meine Klassenkameraden waren nicht ganz so begeistert und hatten Lernschwierigkeiten. Da hab ich als kleiner Knirps einen Lernkreis gegründet und bei uns am Küchentisch meinen Freundinnen beim Pauken geholfen. Ich wusste: Ich will mal Lehrerin werden. Sommer 1992: Ich entscheide zum 1. Mal bewusst, welchen Weg ich weitergehe Mit der Wende kam auch ein neues Schulsystem. Obwohl ich eine wirklich aufmerksame und auch gute Schülerin war, empfand ich den Leistungsdruck und den Berg an Hausaufgaben einfach nur als sehr anstrengend. Erneut hiess es: Wechsel in eine andere Klasse. Dieses Mal wurde ich gefragt, was ICH möchte: Gymnasium oder Mittelschule? Diese Entscheidung ist mir echt total leicht gefallen: Mittelschule! Ich wollte wieder Freude am Lernen haben. Länger schlafen, kürzerer Schulweg, Klassenkameraden, die in meiner Nähe wohnen, weniger Hausaufgaben und mehr Zeit für mich. Faschings-Dienstag 10. Klasse: diese Art Verkleidung ist so ziemlich das Höchste der Gefühle, was ich zulasse. Meine Mama hatte es doch tatsächlich geschafft, mich an einem Montag statt an einem Dienstag als Blumenmädchen zu verkleiden und seither finde ich Fasching einfach doof. Theatersaison 1994/95: Freitags, samstags und teilweise auch sonntags findest du mich in der Staatsoperette Dresden im Zuschauerraum Der Vater meiner Freundin spielt Geige im Orchester der Staatsoperette in Dresden und hat darum für jede Vorstellung ein paar Freikarten. Ich weiss nicht mehr, wie es dazu kam, dass meine Freundin und ich da mal mitgegangen sind, doch danach war es um uns beide geschehen. Ich weiss nicht, wie oft ich «Anatevka», «Evita» oder «Das weisse Rössl» gesehen habe. Ich konnte auswendig mitsingen und -sprechen. Am meisten haben mich die Kostüme und das Bühnenbild fasziniert. Kostümbildner wäre doch ein grandioser Beruf für mich. Sommer 1995: Mädchen, mach dein Abitur. Du hast mehr auf dem Kasten Für alle 9.-Klässler gab es immer diese Schnupperwochen. In dem Beruf, in dem du nach dem Schulabschluss deine Lehre machen willst, gehst du 2 Wochen lang mithelfen. Da ich für die Ausbildung zum Kostümbildner zuerst Friseur und dann Maskenbildner sein musste, hab ich meine Schnupperwoche beim Friseur um die Ecke gemacht. Ich habe 14 Tage lang Haare gewaschen und den Laden gefegt. Da mir die Schule wieder Spass machte und mir das Lernen extrem leicht fiel, hatte ich auch echt gute Noten, ohne mich anstrengen zu müssen. Als meine Betreuerin beim Friseur das mit den Noten mitbekam, sagte sie diesen für mich sehr Nachdenk-würdigen Satz: «Mädchen, mach dein Abitur und überlass denen mit den schlechteren Noten diese Lehrstelle. Du hast mehr auf dem Kasten als Haare schneiden.» Frühjahr 1996: Ich setze mich durch und werde mein Abitur machen Obwohl ich viel bastelte, nähte und strickte, rutschte die Idee von der Ausbildung zur Kostümbildnerin wieder in den Hintergrund. Der Satz aus der Schnupperlehre ging mir nicht mehr aus dem Kopf. In der 10. Klasse gehörte ich nicht nur zu den Klassenbesten, ich war auch Schulsprecherin und auf eine wirklich schöne Art beliebt. Ich kam irgendwie mit jedem aus und fühlte mich echt wohl. Dass ich jedoch noch weiter zur Schule wollte und jetzt tatsächlich vielleicht studieren gehen würde, kam nicht nur bei meinen Eltern schräg an. Ich sank im Ansehen meiner Mitschüler: «Die will was Besseres werden.» Ich setzte mich durch und bewarb mich statt auf Lehrstellen an den verschiedenen Gymnasien für einen Platz. Mein Papa kam mit zum Bewerbungsgespräch und sagte nach der Zusage: «Ich rede mit Mama. Das hier ist richtig. Mach das!» Jepp. Auch das bin ich. Am liebsten mit mir allein daheim und in ein Strickprojekt vertieft. Kind, geh mal raus und triff Freunde! O-Ton meiner Eltern … 1996: Von der 1er-Schülerin zur Katastrophe Die ersten sechs Monate waren notentechnisch die Hölle für mich … von der 1er-Schülerin zur Katastrophe. Doch die neuen Leute, die ganz anderen Ideen und Einstellungen meiner Klassenkameraden, die aus allen Teilen Dresdens und der Umgebung kamen, waren wie Balsam für mich. Das 11. Schuljahr war mein bestes und schönstes Schuljahr. Auch wenn ich erst nach einem halben Jahr voller Fünfen und Sechsen meine erste Eins in Mathe schaffte! Als ich freudestrahlend meiner Mama davon erzählte, meinte sie nur platt: «Und? Was kannst du dir jetzt davon kaufen?» Eines meiner Highlights während der 11. Klasse: Wir haben für das Schulturnier trainiert und sind sogar übers Wochenende ins Zeltlager zum Training gefahren. Ach Mädels, was für ein genialer Sommer. Ich bin die 2te von links. 1998: Wir ziehen in eine andere Stadt und ich bekomme mein eigenes Zimmer Nach 18 Jahren gemeinsam mit meiner Schwester in einem Zimmer in einer kleinen 3-Zimmer-Wohnung ohne Balkon mit nur einem Bad wohnen wir jetzt zwar am Ar*** der Welt im Grünen, doch mit herrlich grosser Terrasse, 3 Etagen und 2 Bädern. Luxus pur. Da beim Abi eh alle von überall herkommen und ich mehr und mehr den Anschluss an all die nun berufstätigen Freunde der Mittelschule verloren habe, fühle ich hier eine Art Neustart. Alles fühlt sich auf einmal so weit an. Abiturjahr 1999: Keine Ahnung, was ich nach der Schule machen soll Um mich herum scheinen alle genau zu wissen, was sie nach dem Abitur machen werden. Mittlerweile würde ich gerne Fremdsprachenkorrespondentin werden, doch die Ausbildung kostet verdammt viel Geld und eine andere Idee habe ich nicht. Daher geh den vermeintlich einfachen Weg: duales Studium. Drei Jahre abwechselnd Vollzeit studieren und arbeiten. Am besten Betriebswirtschaftslehre. BWL kann ich immer und überall gebrauchen. Doch keiner will mich. Arbeitsproben, Assessments, Schnuppertage - immer bekommen andere den Platz. Im Prüfungsmonat Juli 1999 ruft die Personalabteilung der SAP an und will mich kennenlernen. Keine Ahnung, was das für ’ne Firma ist. Ich setze alles auf eine Karte und bin, wie ich bin. Das scheint anzukommen, denn ich krieg den Ausbildungsplatz zugesichert. Drei Wochen vor meinem Abitur weiss ich, wie es erstmal weitergeht. Meine Mama und ich. Ja sie war und ist nicht immer mit meinen Entscheidungen einverstanden und wir hatten so manche Meinungsverschiedenheit, doch vielleicht sind wir uns einfach zu ähnlich. Ich liebe sie über alles und ich liebe dieses Bild 🥰 1999 bis 2005: Ich lerne die Welt kennen Die SAP-Welt ist eine ganz neue Welt für mich. Dort arbeiten Menschen, die schon überall auf der Welt gearbeitet haben und unter der Woche nicht nach Hause kommen, sondern im Hotel wohnen und für andere Firmen im Auftrag arbeiten. Im Sommer 2001 steht an zwei Türklingeln mein Name: von Montag bis Donnerstag lebe ich in Berlin in einer (Firmen-)Wohnung und Freitag bis Sonntag in Dresden in meiner ersten eigenen Wohnung. Ich verdiene richtig gut Geld, arbeite gefühlt überall in Deutschland und geniesse mein Leben. Dezember 2005: Ich beginne zu bloggen Auf Blogspot von Google beginne ich, regelmässig meine Gedanken und Erlebnisse zu dokumentieren. Es ist eher eine Art digitales Tagebuch. Fast täglich kommt bis 2010 ein neuer Beitrag hinzu. Erste Januarwoche 2006: Ich muss hier raus Ich seh mich noch am Fenster in meinem Bastelzimmer stehen, wie ich auf den Garten hinterm Haus starre und sich diese Idee in mir formt. Ich will raus aus diesen vier Wänden, ich will raus aus Dresden, ich will raus aus Deutschland. Ich muss hier weg. Egal wohin. Unter anderem bewerbe ich mich auch SAP-intern. Weltweit. Juli 2006: Ich wandere in die Schweiz aus Als ich die Zusage für eine Stelle in der Schweiz erhalte, heisst es bereits im Sommer 2006 für mich: «Adieu Heimat». Zu meiner Abschiedsfeier am 14. Juli 2006 sind über 60 Leute gekommen. Schulkameraden, Studien- und Arbeitskollegen, Freunde, Nachbarn, meine Familie … alle waren da. 14. Juli 2006 - meine Abschiedsfete in Dresden. Ich freu mich mega auf den Neustart. Ganz alleine auf zu neuen Ufern. Mein bisher grösster MUTausbruch. Damit ich mich nicht einsam fühle in der Fremde, habe ich als Abschiedsgeschenk eine Schneiderpuppe geschenkt bekommen. Harry (so hab ich ihn getauft) hat mir noch viele Jahre treu gedient, obwohl ich ihm immer nur Frauensachen angesteckt habe. Bis 2013 folgen ein paar wundervolle Jahre im Einheitsbrei: Ich habe einen herausfordernden 40-Stunden-Job mit jeder Menge Überstunden, 25 Tage Urlaub im Jahr, einen wundervollen Mann an meiner Seite und null Ambitionen, was mein Leben angeht. Bei all dem Einheitsbrei ist das Segeln definitiv etwas, was mich von den anderen unterscheidet. Denn mein Lieblingsmensch und ich - wir segeln seit 2012 dank Hochsee-Schein mit uns alleine. Anfang 2013: Mein Kokon aus «Null Ambition» bekommt Risse Ich bin 34 Jahre alt, habe mein molligstes Kampfgewicht ever erreicht, fühle mich schwabbelig und unzufrieden und bekomme langsam Torschlusspanik, da ich immer noch nicht verheiratet bin und weder Kinder noch ein Haus mein Eigen nennen kann. Mit dem Kinderwunsch wird auch ein Wunsch nach einem Neustart wach. Ich entdecke Freeletics und die pflanzenbasierte Ernährung. Ich fange an, mich mit persönlicher Entwicklung zu beschäftigen. 2014 und 2015: Ich beginne eine von meinem Chef verordnete Ausbildung zum Coach Meine Leidenschaft für Persönlichkeitsentwicklung bleibt nicht unentdeckt. Da in meiner damaligen Firma grosse Restrukturierungen angesagt waren, wurden Mitarbeiter gesucht, die in ihrer Funktion als sogenannte Multiplikatoren den Rest der Belegschaft auf das Neue einschwören. Um dem gerecht zu werden, bekomme ich eine Weiterbildung zum Coach für Teams und Organisationen «verordnet». Anfang Februar 2015: Ausgebrannt und verzweifelt Bei der Ausbildung zum Coach für Teams und Organisationen reflektierte ich mit verschiedensten Techniken auch meine eigene Work-Life-Balance und stellte mehr und mehr fest, dass ich weit weg von meinen Träumen, Wünschen, Visionen und Zielen lebe. So darf mein Leben auf gar keinen Fall weitergehen! Nachdem ich drei Wochen lang keine einzige Nacht geschlafen hatte, beschloss ich am Vorabend eines 1:1 mit meiner Chefin, dass ich kündigen werde. Ohne einen Plan für danach. Ich konnte einfach nicht mehr! Mit dieser Entscheidung schlief ich in dieser Nacht wie ein Baby. Als ich meine Kündigung dann ausgesprochen hatte, brachen auf einmal alle Dämme. Ich heulte wie ein Schlosshund und sass über zwei Stunden in dem Meetingraum. Ich konnte mich nicht beruhigen. Statt die Kündigung zu akzeptieren, schickte mich meine Chefin zum Arzt. Ich blieb fast ein halbes Jahr krankgeschrieben mit der Diagnose «Burnout» zu Hause. April 2015 - fast 4 Wochen Hawaii. Trotz Burnout und Krankschreibung konnte ich diesen wundervollen Urlaub wahrnehmen und meine Heilung beschleunigen. Der Mann an meiner Seite ist zusätzlich ein Goldschatz, der einfach alles mit seiner Art wieder ins rechte Licht rückt 🥰 2015 und 2016: Ein Umbruch bahnt sich an Die Zeit des Heilens zeigte mir, dass ich fürs Erste einen anderen Tagesablauf für mein Leben haben will. Bis um 7 schlafen, nach einem oder zwei Kaffees eine grosse Runde raus spazieren, den eigenen Gedanken lauschen oder einem Hörbuch, gemütlich zu Hause noch was lesen oder lernen und dann an den Dingen arbeiten, die mir Spass machen, mich erfüllen und einen Sinn in meinem und im Leben anderer stiften. Durch die Beschäftigung mit mir selbst und die Umstellung auf eine vegane Ernährung verliere ich nicht nur wie von selbst 8 Kilo Körpergewicht, sondern auch verschiedene Ansichten darüber, wie mein Leben sein muss, nur weil alle anderen so leben. 2017: Ich bleibe bewusst kinderfrei Ich merkte, dass mein Kinderwunsch nicht mein Wunsch war. Ich wollte unbedingt Kinder, weil das halt dazugehört: heiraten, Haus bauen, Kinder kriegen. Ich hing all das ganz bewusst an den Nagel. Ich wusste einfach, dass da eine andere Aufgabe auf mich wartet. Dieses Loslassen hat mein Leben beflügelt. Heute weiss ich, dass es da draussen ganz viele Konzepte gibt. Gewollt oder ungewollt kinderlos zu sein, kann trotzdem glücklich machen. Ich musste mich einfach nur dazu entscheiden! 2017 bis 2019: «pump mehr GRÜN in deine Adern» wird mein Thema Ich beginne eine Ausbildung zur veganen Ernährungsberaterin, hab erste Klienten und freue mich über jeden, der ein bisschen mehr Obst und Gemüse zu sich nimmt. Meine erste Webseite entsteht, auf der ich ganz viele Videos, Dokumentationen und Filme teile, die auch schon mich auf meinem Weg begleiteten. Die 1:1 machen Spass und doch erreiche ich damit irgendwie zu wenig. Ich will mehr Menschen erreichen. Ich komme mit den Themen «Online-Business» und «Personenmarke» in Berührung und mein Lieblingsmensch gibt mir den Hinweis, doch im Netz nach einem neuen Job zu suchen, der mehr meinen Werten entspricht. 03. Dezember 2019: Der perfekte 40. Geburtstag. Genauso habe ich mir diesen Tag manifestiert. Ich stehe am Strand, barfuss in einem wunderschönen Kleid, die Sonne lacht, es ist warm und ich hab die Frauen meiner Familie um mich herum. Anfang 2019: Ich höre zum ersten Mal von Human Design … und denke mir: «Was für ein Schmarrn.» Das Thema war auf einmal in meiner Bubble in aller Munde und ich wusste nicht so recht, was ich damit anfangen sollte. Neugierig, wie ich nun mal bin, hab ich mir auch so ein Chart generiert und erst mal einfach nur Bahnhof verstanden. Gut ein Jahr lang hab ich den Hype darum ignoriert. Sommer 2019: Ich entdecke ganz neue Modelle, wie «Arbeiten» gehen kann Bei der Suche nach einem neuen Job, der mehr meinen Werten entspricht, spuckt mir Google immer wieder die Firma RINGANA aus. Die Philosophie des Unternehmens und die Produkte hauen mich um, doch was soll ich in Österreich. Nochmal auswandern? Nee, da hab ich jetzt echt keinen Bock drauf. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich geschnallt habe, dass ich gar nicht vor Ort sein muss, dass es sich um ein europaweites Netz aus Menschen wie du und ich handelt, die die Produkte lieben und nutzen, sie weiterempfehlen und für eine erfolgreiche Weiterempfehlung Geld verdienen. Ich werde also am 21. August 2019 RINGANA-Partnerin. So richtig für eine 100%-Selbstständigkeit kann ich mich noch nicht entscheiden. Mein tiefes Verlangen nach Sicherheit ist einfach zu stark. Also bleibe ich auch weiterhin angestellt. Frühjahr 2020: Ich entdecke Human Design erneut Durch die grossartige Community im RINGANA-Kosmos und dem «So We»-Gedanken werde ich erneut auf Human Design aufmerksam. So viele Puzzleteile meiner Vergangenheit fügen sich auf einmal und ich verstehe mich, mein Verhalten und das Verhalten in meinem Umfeld so viel besser. Ich verbinde «Ernährung», «Du bist, was du isst» und «Selbstbestimmt leben» mit meinem eigenen Human-Design-Chart und erkenne, dass hier meine Aufgabe, meine Freude, mein Feuer liegt. Rest von 2020: Detox auf allen Ebenen. Auch meine Haare müssen gehen. Der Covid-bedingte Rückzug tut mir extrem gut. Detox auf allen Ebenen und eine wunderbare Gelegenheit, mich tiefer mit mir und meinem Human Design zu beschäftigen. Ausserdem wurde ich im November 2019 gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, meine Haare für einen guten Zweck zu spenden. Am 24. Juni 2020 war es soweit. Von knapp schulterlang auf 2mm. Einer der bewegendsten Momente in meinem Leben. Ich habe mich so schön und so weiblich gefühlt wie noch nie in meinem Leben. Ich habe wahrhftig MICH gesehen. Januar 2021: Ich veranstalte meinen ersten Human Design Workshop Ich veranstalte meinen 1. Workshop «Human Design & deine Ernährung». Die Aufzeichnung wird mein allererstes Produkt als On-Demand-Online-Kurs. November 2021 bis Juli 2022: Ich mache die 200-h-Ausbildung zum Yoga-Teacher Was als fixe Idee auf meinem Visionboard angefangen hat, wird Realität. Ich bin zertifizierte Yoga-Lehrerin. Ich wollte Yoga für mich tiefer verstehen und irgendwie auch «richtiger» praktizieren. Ich liebe dieses Foto. Auf dem linken Bild siehst du mich zum Jahreswechsel 2013/2014 in Mexiko auf einer dieser Pyramiden in meiner damaligen vollen Pracht und auf dem rechten Foto im Sommer 2021. Was für eine Transformation. Januar 2022: Ich wechsle meinen Website-Anbieter und beginne wieder zu bloggen Mein damaliger Website-Anbieter war ziemlich unmodern in seinem Design. In meinem Paket waren für den Ausbau meines Online-Business auch kaum entsprechende, aber für mich essenzielle Möglichkeiten drin. Ausserdem wollte ich wieder mit dem Bloggen starten. Nicht mal das Feature «Blog» gab es in diesem System. Ich gönne mir einen Blogkurs, damit meine Artikel von Anfang an strategische Sogwirkung erzielen. Strategisch zu bloggen liegt mir überhaupt nicht, sodass in den ersten vier Monaten des neuen Jahres gerade mal zwei Blogartikel entstehen. März 2022 (naja eigentlich schon August 2021): Ich bin offiziell Schweizerin Nachdem ich bereits im November 2021 Wahlunterlagen im Briefkasten hatte, wusste ich, dass ich eigentlich schon seit Anfang August 2021 als Doppelbürgerin, also als Deutsche und als Schweizerin, im System eingetragen bin. Die Behörden hatten einfach nur vergessen, mir das auch mitzuteilen. Im März 2022 war es dann auch ganz offiziell so weit. Ich hab nämlich erneut Wahlunterlagen erhalten, aber immer noch keine Unterlagen, um mir meinen Pass abzuholen. Ich stand also postwendend wieder in der Gemeindeverwaltung und auf einmal ging alles ganz schnell. März 2022: Ich spende zum zweiten Mal meine Haare Nur wenige Tage nachdem ich mein Passfoto hab machen lassen, war es schon wieder nicht mehr aktuell, denn beim Termin für die zweite Spende hab ich mir meinen Wuschelkopf wieder auf 2mm rasieren lassen. Nach knapp 3 Jahren seit dem Antrag halte ich meinen neuen Pass in den Händen. Jetzt kann ich in meiner Wahlheimat nach gut 15 Jahren endlich mitgestalten. 12. Mai 2022: Ich bin so im Vertrauen mit mir, dass ich meine Festanstellung kündige Erst durch meine Yoga-Lehrer-Ausbildung und all die wundervollen Menschen und Impulse, die Sehnsüchte und Träume, die sich nach und nach für die anderen Schüler erfüllten, gewann ich den Mut und die Zuversicht. Seit meinem Burnout 2015 wusste ich, dass ich das irgendwann tun würde. Es war der 8. Mai 2022, als ich meinen Entschluss gefasst und vor meinem Lieblingsmenschen formulierte: «Ich muss da raus! Ich muss kündigen!» Seine Antwort hat mich glatt umgehauen, denn er sagte: «Ist gut. Kündige.» Auch er war im Vertrauen, dass das jetzt das Richtige ist. Am 12. Mai 2022 überreichte ich meinem ziemlich überraschten Chef meine Kündigung. Juni 2022: Judith Peters wird meine Blog-Metorin Ich will Sichtbarkeit. Und zwar auf meine Weise. Das hat mir der rein strategische Blogkurs vom Frühjahr gezeigt. Judith ist dynamische Bloggerin. Ihr Motto, zu schreiben, als würde niemand mitlesen, kommt sofort bei mir an. Dieser Artikel hier, den ich regelmässig überarbeite, ist in seiner ersten Fassung auch der erste Artikel gewesen, den ich mit Judith und vielen anderen Menschen geschrieben habe. Keine 24 Monate später habe ich mit meinem April-Scherz 2024 meinen 100. Blogartikel veröffentlicht. Selfie-Alarm am 03. Juni 2022 - stolz und ein wenig aufgeregt geht dieser erste sehr persönliche Blog-Beitrag von mir online. August 2022: Ich ändere meinen Claim in «Pump mehr ECHT in deine Adern!» Einer meiner grössten Werte ist ECHT. Alles, was ich tue, was ich sage, was ich fühle, was ich gebe. Alles ist wahr, ist rein, ist authentisch und ohne Maske. Ich sehe dich. Du siehst mich. Es ist sicher, ich zu sein. Es ist sicher, du zu sein. Meine Vision ist es, dass jeder Mensch sein ganz persönliches, selbstbestimmtes Leben führt und dabei sich selbst und seinem Umfeld ein Beitrag ist. Das geht meiner Meinung nach am allerbesten, wenn du bist, wer du wirklich bist, wenn du ECHT bist. Erkenne die Konditionierungen deiner Vergangenheit und lass sie nach und nach gehen. Deswegen war «Pump mehr GRÜN in deine Adern!» einfach nicht mehr ausreichend. Aus GRÜN wurde ECHT. «Pump mehr ECHT in deine Adern!» Damit du in deiner vitalsten und gesündesten Version von dir erstrahlst. August 2022: Mein Newsletter geht an den Start Doch beinahe hätte er gar nicht das Licht der Welt erblickt … Kennst du das Wort «Newsletter-Ängst»? Das ist eine Wortschöpfung von Judith Peters und beschreibt die Angst davor, mit dem Newsletter zu starten, also ihn regelmässig zu schreiben und (das ist bei der ganzen Aktion das Wichtigste) tatsächlich auch zu verschicken. September 2022: Ich werde Podcasterin Für die Vorbereitung habe ich so viel Neues gelernt. Ich hab mich mit Podcast-Hostern auseinandergesetzt, Titelmusik lizenziert, Folgen geschnitten, Titelbilder in Canva erstellt und, und, und … Gemeinsam mit Annalena spreche ich in unserem Podcast «ALLES! ausser gewöhnlich» über das tägliche Leben. Wir reden darüber, wie wir es schaffen, Freude und Leichtigkeit in unseren Alltag zu bringen und auch an unvorteilhaften Tagen bei uns zu bleiben. Wir teilen das, was wir selbst in zahlreichen Coachings gelernt haben, am besten annehmen konnten und was wir daraus gemacht haben. Ganz so kompliziert ist mein Setting heute nicht mehr Q1 2023: Ich veranstalte meinen allerersten 4-Wochen-Kurs LIVE Über 80 Menschen haben sich für meinen kostenlosen Kurs «Happy Healthy Generator - mit Human Design zum Wohlfühl-Ich» eingeschrieben, den ich im Rahmen des Kurses SOMBA Kickstart veranstaltet habe. Kickstart hatte zum Ziel, dass ich am Ende einen fixfertigen Online-Kurs habe, den ich mit echten Menschen getestet und durchgeführt habe. Dieses Versprechen wurde mehr als erfüllt. Was ich zusätzlich bekommen habe, war die Erkenntnis, dass das Thema meines Online-Kurses kein Thema für einen Selbstlerner oder für einen Gruppenkurs ist. Dafür ist das eigene Human Design Chart dann doch wieder zu individuell. Aus dem ursprünglich angedachten Online-Selbstlerner wird mein erstes 1:1-Coaching-Paket. Februar/März 2023: Workation mit mir allein in Ferragudo, Portugal Vier der fünf Wochen war ich alleine und komplett zum Arbeiten dort. In der fünften und letzten Woche war dann auch mein Lieblingsmensch da und wir haben ausgiebig Urlaub gemacht. Für den 4-Wochen-Live-Kurs (siehe Punkt 34) war diese Einsamkeit perfekt. So konnte ich mich voll und ganz nur darauf konzentrieren. Ausserdem war das Wetter die meiste Zeit nicht so prickelnd. Es hat mehr geregnet, als dass die Sonne schien, und auch die Temperaturen waren bis auf wenige Ausnahmen tagsüber selten über 15 Grad. Das machte das Arbeiten draussen ziemlich ungemütlich. Wenn es die Temperatur zuliess und ich es mir auf dem Balkon mit meinem Laptop gemütlich machen konnte, war auf meinem Bildschirm kaum etwas zu erkennen, weil die Sonne viel zu sehr geblendet hat. Soviel also zum süssen Digital-Nomaden-Leben am Strand … Der Blick von meinem Balkon in Ferragudo war einfach atemberaubend schön. Ich hatte sogar eine Markise gegen die Sonne. Doch durch sehr viel Regen oder Temperaturen unter 15 Grad, war sie selten im Einsatz. Mai 2023: Ein Human Design Reading nach dem anderen Für meine Newsletter-Abonnenten hatte ich mir zu Ostern eine kleine Überraschung ausgedacht: Jeder, der mir innerhalb der nächsten 24 Stunden mit einer kleinen Ostergeschichte antwortet, bekommt mein 1:1 «Dein Human Design Energie-Typ und deine Gesundheit» geschenkt. Die Resonanz war grandios und die Ostergeschichten einfach klasse. Je nach Stand der Vorkenntnisse erzählte ich entweder erst einmal «nur» etwas über ihre ureigene Energie, wie sie am für sich besten wichtige Entscheidungen treffen sollte und welche Hinweise ihr Energie- und ihr Ernährungstyp ihr für ihr Wohlbefinden hergibt. Oder aber wir tauchten ganz tief ab und schauten uns ein ganz konkretes Thema an, analysierten gemeinsam Verhaltensmuster und Gewohnheiten, um neue Ansätze und Herangehensweisen zu finden. Juni 2023: Mein Freebie «easy vegan - Erstelle eine Einkaufsliste, die dir Lust auf eine pflanzenbasierte Ernährung macht» erblickt das Licht der Welt Eigentlich ist ja mein Human Design Chart Creator mein Freebie. Doch in meiner ganzen Arbeit geht es um den Zusammenhang von Human Design und deinem Wohlbefinden und deiner Gesundheit. Um ganz easy an (gesunde) Lebensmittel-Alternativen zu denken, habe ich darum eine Anleitung gebaut, wie du dir eine rein pflanzenbasierte Einkaufsliste erstellst. Dezember 2023: Ich veranstalte zum ersten Mal einen Online-Adventskalender «Die Planeten und Himmelskörper im Human Design» scheinen mir perfekt für einen Zeitraum von 24 Tagen. Ich überlege nicht lange, sondern lege direkt los, mir zu überlegen, wie ich es technisch auf meiner Webseite hinbekomme, dass du tatsächlich jeden Tag ein virtuelles Türchen öffnen kannst. 2024: Ich schreibe einen Blogartikel nach dem anderen Frühjahr 2024: Ich gründe eine WIX-Austauschgruppe In meiner Blog-Community «The Content Society» arbeiten einige mit der Plattform von WIX statt mit Wordpress und wir finden uns zu einem Co-Wix-Working zusammen. Rasch entwickelt sich daraus ein eigenes Format, das ich bis heute als Moderatorin leite. September 2024: Ich werde Host beim Co-Blogging am Montag In der gleichen Blog-Community gibt es mittlerweile viermal die Woche jeweils einen dreistündigen Block zum Bloggen: montags, dienstags, freitags und sogar sonntags. In diesen Sessions sind bei mir schon so manche Blogartikel entstanden. Im September 2024 übernehme ich den freigewordenen Posten am Montag. September 2024: Sei ALLES! ausser gewöhnlich - mein neuer (alter) Claim Alle meine Mails und jeden meiner Social Media Posts unterschreibe ich seit Jahren mit 'Sei ALLES! ausser gewöhnlich 💚 deine Sandra'. Sogar mein Podcast mit Annalena wurde deshalb «ALLES! ausser gewöhnlich» genannt. Das hat doch was zu bedeuten? Aus «Pump mehr ECHT in deine Adern!» wird hochoffiziell «Sei ALLES! ausser gewöhnlich». Dezember 2024: Mein Human Design Adventskalender bekommt ein klitzekleines Make-over und geht dann zum zweiten Mal an den Start. Januar 2025: Finally … der «Human Design Report kompakt» erblickt das Licht der Welt Wie lange tue ich jetzt schon, was ich tue? Und bisher gab es tatsächlich keinen Report, den du dir instant bei mir kaufen konntest. Seit Januar 2025 geht es. Das Faszinierende für mich daran: Innerhalb von nur fünf Tagen im Tunnelita-Modus war der Report fertig. Du bekommst nun ein Mini-Buch von ca. 70 Seiten über deine Energie (Energietyp, Autorität, Profil, Zentren, Tore und Kanäle). Ausserdem bekommst du einen Hinweis für deinen individuellen und einzigartigen Weg durch dein Leben. Januar 2025: Stricken und Häkeln mit Human Design verbinden Über den Jahreswechsel 2024/2025 entstand gemeinsam mit Stefanie Schöneich aus einer genialen Idee ein noch viel genialeres Produkt für alle Strick- und / oder Häkel-Begeisterten: das Buch «Stricken und Häkeln mit Human Design verbinden». Januar bis Juni 2025: Wie geht eigentlich «Verkaufen»? Ich gönne mir erneut ein Business-Coaching. Dieses Mal über sechs Monate mit dem Fokus, ein 1:1-Programm zu entwickeln und zu lernen, dieses auch zu verkaufen. Eine verdammt teure Investition, bei der ich für mich endlich klar bekomme, dass ich absolut keine Lust auf das Tamtam bei der Kundengewinnung für 1:1-Coachings habe. Mein Angebot, das in dieser Zeit entstand, ist grossartig. Und ich weiss ganz genau, dass es das Bedürfnis gibt. Doch um in der Schweiz über die Runden zu kommen, müsste ich pro Jahr mindestens 5 Kunden pro Woche parallel begleiten. Das ist verdammt viel Akquise-Aufwand und ich hab schlichtweg keinen Bock darauf. Juni 2025: Ich will wieder ein geregeltes Einkommen Was ich tue, macht mir grundsätzlich extrem viel Spass. Aber … ja, hier kommt ein fettes «aber». Um davon leben zu können, muss ich so viel Zeugs tun, das weit ausserhalb meiner Zone of Genius liegt, dass mir die Lust auf all das andere Tolle vergeht. Ich beschliesse, dass es an der Zeit ist, wieder (und dieses Mal nebenbei) in ein Angestelltenverhältnis zu gehen. Ich nenne es liebevoll Miet- und Mahlzeiten-Job. September 2025: Ich werde Magazin-Herausgeberin Die Erstausgabe meines Human Design Magazins «selbst bestimmt» erscheint, denn mithilfe von Steffi Schmid und ihrer magazinschmide fröne ich wieder meinem liebsten Hobby im Online-Business: dem Schreiben. Auf meiner Bucket-List steht schon ewig drauf, dass ich mal ein Buch schreiben werde. Warum nicht häppchenweise mit verschiedenen Magazin-Ausgaben starten? Dezember 2025: Runde drei für meinen Human Design Adventskalender Am liebsten habe ich die AHA-Momente, die mir zugeschickt werden. Darum weiss ich, dass ich auch die kommenden Jahre dieses Format wiederholen werde. Dezember 2025: Ausgabe #2 meines Human Design Magazins «selbst bestimmt» erscheint Ganz ursprünglich sollte es in der zweiten Ausgabe um all die Glaubenssätze rund um das Thema Gesundheit gehen. Doch aufgrund der ganzen Adventskalender-Vorbereitungen bot es sich an, dass sich die zweite Ausgabe von «selbst bestimmt» deinen Potenzialen, Gaben, Talenten und Stärken widmet. Dezember 2025 bis Juni 2026: Ich sortiere mich komplett neu und starte durch Heute: Ich bin Autorin und Human Design Coach für ein selbstbestimmtes Leben und für natürliche Gesundheit nach deinem Energietyp Was für ein Weg. Dankbar schaue ich auf diese Zeilen zurück und bin freudig überrascht, welche Wendungen und Abzweigungen mich an diesen heutigen Punkt gebracht haben. Sei ALLES ☀️ ausser gewöhnlich! Denn wirklich jeder von uns wird in seiner Einzigartigkeit gebraucht. Ich werde meinen Beitrag leisten und dich dabei unterstützen, deine Einzigartigkeit für dich herauszuarbeiten. Mit meinen Blog-Artikeln, Workbooks, Magazinen, Reports und Büchern begleite ich dich auf der spannenden Entdeckungsreise zu deinem Human Design Energietyp.
- Das Profil 6/2 im Human Design - die zurückgezogene Visionärin zeigt ihrer Welt, wie es geht
Das Profil 6/2 im Human Design, auch bekannt als Vorbild oder Einsiedler, beschreibt Menschen, die einfach durch ihr Sein andere inspirieren. Sie verkörpern ein Leben, das wirklich gelebt wird. Diese Menschen kennen die Irrwege und gehen trotzdem weiter. Sie ziehen sich zurück, um sich zu finden, und werden dabei weiser. Sie leben ihre Talente und Gaben. Und genau dadurch öffnen sie anderen die Augen dafür, dass es anders möglich ist. Diese Menschen sind Vorbilder. Dabei strengen sie sich gar nicht an, vorbildlich zu sein, sie sind einfach nur authentisch und tun, was ihnen entspricht. Du bist mit dem Profil 6/2 im Human Design genau diese Art von Mensch. Dein Leben verläuft in drei Phasen, in drei klar erkennbaren Lebensabschnitten, die jeweils ihre eigene Qualität haben. Dein ganzes Leben ist darauf ausgerichtet, am Ende das zu verkörpern, was andere nur zu denken wagen. So entsteht das Human Design Profil 6/2 Das Profil in deinem Human Design zeigt dir, welche Rolle du in diesem Leben verkörperst. Wie nimmst du dich selbst wahr und was nehmen andere wahr? Dein Profil wird aus der Linie hinter dem Tor deiner bewussten Sonne und der Linie hinter dem Tor deiner bewussten Erde abgeleitet. Beispiel für das Profil 6/2: die bewusste Sonne ist im Tor 9.6 aktiviert = 6 die bewusste Erde ist im Tor 64.2 aktiviert = 2 daraus ergibt sich das Profil 6/2 Inhaltsverzeichnis 1 - Linie 6 im Profil 6/2: Dein inneres Erleben 2 - Was die Linie 6 dir schenkt 3 - Linie 2 im Profil 6/2: Wie andere dich wahrnehmen 4 - Was die Linie 2 dir schenkt 5 - Das Thema Vertrauen 6 - Die Suche nach der Seelenverbindung 7 - Deine Wirkung auf die Welt 8 - Die Herausforderungen erkennen und schätzen 9 - Das Human Design Profil 6/2 und dein Energietyp 10 - Häufige Fragen zum Human Design Profil 6/2 Linie 6 im Profil 6/2: Dein inneres Erleben Die Linie 6 trägt die Weisheit einer alten Seele. Sie sieht das grosse Bild, denkt in langen Bögen und hat eine innere Kenntnis des Lebens, die den anderen (noch) nicht zugänglich ist. Das kann unheimlich einsam machen, denn was du bereits jetzt siehst, erreicht andere erst viel später. Dein Leben verläuft in triphasisch: Bis etwa 30 lebst du wie eine Linie 3: Du experimentierst, probierst aus, machst gefühlt Fehler um Fehler. Das ist deine Schule. Hier sammelst du gelebte Erfahrung, die sich später in echte Weisheit verwandelt. Dieser Weg formt dich zu dem, der du wirst. Von etwa 30 bis 50 steigst du „aufs Dach“. Du trittst innerlich einen Schritt zurück, beobachtest das Leben aus der Distanz und beginnst zu reflektieren. Du wirst zum Zeugen des Lebens um dich herum. Das kann sich seltsam anfühlen, als würdest du am Rande stehen, während andere mitten im Geschehen sind. Aber du bist aktiv, denn durch das Bezeugen des Lebens sammelst du Informationen aus der Distanz, um deine Weisheit und Klarheit zu vertiefen. Ab etwa 50, mit deinem Chiron Return, bist du bereit, als Vorbild in die Welt zu treten. Jetzt trägst du gelebte Weisheit in dir: Substanz statt Theorie und Erfahrung statt Konzepte. Das, was du wirklich weisst, weil du es durchlebt hast. Das Schöne ist: Du gibst dich jeder Phase hin. Du widersetzt dich nicht den Naturgesetzen deines Lebens. Diese Hingabe ist deine Kraft. Dadurch verkörperst du echte, gelebte Weisheit und nicht nur theoretisches Wissen. Und diese Authentizität inspiriert andere auf eine unglaublich tiefe Weise. Was die Linie 6 dir schenkt Dein grosses Potenzial liegt darin, dass Menschen nicht nur deinen Worten glauben, sie glauben deinem Leben. Durch deine klare Kommunikation und dein authentisches Wesen ziehst du Menschen an, die sich mit deinem Weg identifizieren und Unterstützung suchen. Du wirst zum Vorbild, weil du die Dinge, die du sagst, wirklich lebst. Die Versuchungen, die Irrwege, die Sinnkrisen – all das machst du durch und kommst dabei jedes Mal etwas weiser heraus. Du bist glaubwürdig, weil du die Versuchungen, die Irrwege, die Sinnkrisen wirklich kennst. Du bist angekommen, weil du hindurchgegangen bist. Dein Leben selbst ist deine Botschaft. Dazu kommt: Du siehst das grosse Bild und erkennst Zusammenhänge, die anderen (noch) verborgen sind. Dabei siehst du weit voraus und hast ein Gespür dafür, was auf lange Sicht im Leben wirklich Bestand haben wird. Diese Weitblick-Qualität macht dich zu einem wertvollen Gegenüber für alle, die nach echter Orientierung suchen. Dein Leben selbst ist deine Botschaft. Linie 2 im Profil 6/2: Wie andere dich wahrnehmen Die 2er Linie in dir ist der stille Talentvogel. Menschen sehen deine Gaben, deine Talente und Stärken oft schneller als du selbst. Du selbst bist überzeugt, dass diese Fähigkeiten nichts Besonderes sind. Du hast ein natürliches Gespür dafür, wie die Dinge getan werden sollten, ohne dass du es lernen musstest. Es ist schlichtweg in dir. Für dich kann es daher schwierig sein, deine eigenen Talente überhaupt zu erkennen. Du bist dir unsicher, was dein „Besonderes“ ist. Darum brauchst du Menschen in deinem Umfeld, die das in dir erkennen und dir sagen, was sie sehen. Diese Spiegelung ist für dich superwichtig. Die 2er Linie braucht ausserdem echte Zeit für sich. Als Rückkehr zu sich selbst. In dieser Stille entfalten sich deine Talente. Dein Rückzug ist die Bedingung, unter der du wirklich „du“ sein kannst. Was die Linie 2 dir schenkt Du besitzt ein ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein, das es dir ermöglicht, immer das Beste zu finden. Es umgibt dich gewissermassen ein Filter, der nur das Richtige durchlässt. Du selektierst ganz intuitiv, was zu dir passt und was nicht. Wenn es nicht genau deinen Bedürfnissen entspricht, ist es nicht das Richtige. Menschen kommen zu dir, wenn sie echte Substanz suchen. Dazu trägst du ein natürliches Talent in dir, das sich zeigt, ohne dass du dafür gearbeitet hast. Es ist einfach da. Und genau diese Mühelosigkeit ist das Geschenk für dich und für andere. Rückzug schafft den Raum, in dem dieses Talent wachsen und sich verfeinern kann. Kreativität, ungewöhnliche Perspektiven, Ideen jenseits des Mainstreams entstehen in der Stille, die du dir gönnst. Das ist wertvoll. Das Thema Vertrauen Für dich ist Vertrauen eine Grundvoraussetzung. Erst wenn du jemandem wirklich vertraust, kannst du dich öffnen, dich zeigen, dich einbringen. Wird dieses Vertrauen gebrochen, trifft es dich tiefer als andere. Das ist die Natur deines Profils. Gleichzeitig bedeutet das: Dein Rückzug in Momenten ohne Vertrauen ist eine kluge Reaktion deines Systems. Umso wichtiger ist es, dass du lernst, klar zu kommunizieren, was du brauchst, und dir selbst zu vertrauen, dass deine Grenzen berechtigt sind. Dein inneres Wissen ist zuverlässig. Du siehst Dinge, die andere noch entdecken werden. Hier liegt deine Arbeit: Lerne, deiner eigenen Wahrnehmung zu vertrauen, auch wenn die Welt um dich herum sie noch bestätigen muss. Die Suche nach der Seelenverbindung Viele Menschen mit dem Human Design Profil 6/2 tragen eine tiefe, oft unausgesprochene Sehnsucht in sich: die Suche nach dem Menschen, mit dem sie wirklich ankommen können. Eine Seelenverbindung. Jemanden, der sie wirklich sieht. Dem sie wirklich vertrauen können. Solange diese Verbindung fehlt, bleibt da dieses Gefühl von Unvollständigkeit, auch wenn nach aussen alles stimmt. Das ist Teil deines Designs. Du bist dafür gemacht, in tiefer Verbindung zu leben. Wenn du also spürst, dass etwas fehlt, obwohl eigentlich alles in Ordnung ist: Vielleicht sucht dein Profil 6/2 in dir noch nach dieser Verbindung. Deine Wirkung auf die Welt Du wirkst weit über deinen engsten Kreis hinaus. Du bist hier, um Fremde zu berühren. Menschen, die dir vielleicht nur kurz begegnen, aber etwas von dir mitnehmen, das ihr Leben verändert. Ein Gespräch. Ein Beispiel. Ein Moment, in dem du einfach du warst. Dafür reicht es, authentisch das zu leben, was dir entspricht. Deine Gaben zeigen sich am natürlichsten, wenn du deiner eigenen Neigung folgst. Stell dir vor, du gibst einen kleinen Kurs, arbeitest an deinem Projekt, kochst für Freunde … und genau dabei, ganz nebenbei, öffnest du jemandem die Augen. Das ist das Human Design Profil 6/2 in Aktion. Die Herausforderungen erkennen und schätzen Es ist nicht immer leicht, als Vorbild gesehen zu werden. Dadurch, dass du immer wieder die Sinnhaftigkeit des Lebens hinterfragst und dich über die Handlungen anderer wunderst, kann es dir schwerfallen, dich zugehörig zu fühlen. Das wiederum kann zu einem Gefühl der Isolation führen. Denn wenn du dich zu sehr zurückziehst, riskierst du, arrogant zu wirken und das Lernen aus deinen Erfahrungen zu behindern. Finde Aktivitäten, die dich erfüllen und dir helfen, deinen Platz in der Welt zu finden. Hier hilft es, dir selbst zu vertrauen. Erinnere dich immer wieder daran: Diese Rückzugsphasen sind notwendig. Sie sind die Zeit, in der du dich neu sammelst und dir selbst näher kommst. Dein Wunsch nach Rückzug kann für dein Umfeld manchmal herausfordernd sein, besonders in familiären oder partnerschaftlichen Beziehungen. Es ist entscheidend, offen zu kommunizieren, dass diese Zeit für dich wichtig ist, um deine Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Mit dieser Klarheit können andere verstehen, dass dein Rückzug der Raum ist, in dem du aufblühst. Wenn du dir genügend Me-Time erlaubst, findest du ganz automatisch (d)eine perfekte Balance von Allein-Sein und Zusammen-Sein. Die Tür zu deiner “Höhle” ist geschlossen? Deine Liebsten verstehen nun, dass du nicht gestört werden möchtest. Diese Rückzugsphasen schaffen einen kreativen Raum, um deine Talente in deinem Tempo zu entwickeln und zu verfeinern. Du selektierst genau, wer dich aus deiner Ruhe-Oase herauslocken darf, und wofür. Erst, wenn du wirklich bereit bist, dein Können zu teilen, zeigst du dich im Aussen. Das Human Design Profil 6/2 und dein Energietyp Das Profil 6/2 begegnet dir bei allen fünf Energietypen und doch verändert der Typ die Art, wie du dein Profil lebst, spürbar. Du kannst es dir so vorstellen, dass dein Profil deine Rolle und dein Warum und der Energietyp deine Energie und dein Wie beschreibt. Erst beides zusammen ergibt dein vollständiges Bild. Generatorin 6/2 Als Generatorin im Human Design bringst du eine konstante, ausdauernde Lebensenergie mit. Dein triphasischer Weg verläuft aktiv und geerdet. Du findest deine Vorbildrolle häufig über das, was du mit echter Freude und Begeisterung tust. Dein Umfeld und andere sehen das. Deine Strategie ist das Reagieren: Wenn dein Bauchgefühl Ja sagt, bist du in deinem Element. Manifestierende Generatorin 6/2 Als Manifestierende Generatorin im Human Design verbindest du die Ausdauer des Generators mit der Geschwindigkeit und Initiativkraft des Manifestors. Das macht dich vielseitig und umsetzungsstark. Dein Vorbild-Sein zeigt sich oft darin, dass du Dinge anpackst und andere dadurch inspirierst, es dir gleichzutun. Und zwar auf ihre eigene Art und Weise. Projektorin 6/2 Als Projektorin im Human Design ist deine Energie feiner und subtiler als die der sakralen Energietypen. Das ist deine besondere Qualität. Du führst und leitest, ohne zu drängen. Deine Vorbildwirkung entfaltet sich besonders dann, wenn du auf die richtigen Einladungen wartest und dir ausreichend Rückzug gönnst. Gerade als Projektorin 6/2 ist für dich Energiemanagement ein zentrales Thema. Manifestorin 6/2 Als Manifestorin im Human Design verbindest du die Unabhängigkeit und Pionierqualität des Manifestors mit der ruhigen, besonnen wirkenden Ausstrahlung der 6er-Linie. Das ergibt eine kraftvolle Präsenz, die andere anzieht. Deine Strategie ist das Informieren: Wenn du dein Umfeld mitnimmst, geht sich dein Weg leichter. Reflektorin 6/2 Als Reflektorin im Human Design spiegelst du die Welt um dich herum und nimmst dabei alles tief in dich auf. Die Weitblick-Qualität der 6er-Linie verbindet sich mit deiner offenen, spiegelnden Natur und deiner einzigartigen Fähigkeit, zu spüren, was in einem System oder einer Gemeinschaft wirklich im Argen liegt. Besonders wichtig für dich: Gib dir Zeit und umgib dich mit Menschen, die dir guttun. Was alle 6/2-Menschen gemeinsam haben Unabhängig vom Energietyp tragen alle 6/2-Menschen dieselbe Kernqualität in sich: die triphasische Reise, die Suche nach Tiefe und Vertrauen, die verborgenen Talente der 2er-Linie und die Berufung zum Vorbild. Der Energietyp formt den Weg und das Profil bestimmt die Richtung. Häufige Fragen zum Human Design Profil 6/2 Wie erkenne ich, ob ich das Human Design Profil 6/2 habe? Dein Profil steht in der Regel deinem Human Design Chart direkt neben deinem Energietyp. Es wird aus der Linie hinter dem Tor deiner bewussten Sonne und der Linie hinter dem Tor deiner bewussten Erde abgeleitet. Was bedeutet „triphasisch“ beim Profil 6/2? Triphasisch bedeutet, dass dein Leben in drei klar erkennbare Phasen eingeteilt ist: die Experimentierphase bis etwa 30, die Beobachtungsphase zwischen 30 und 50, und die Vorbildphase ab etwa 50. Jede Phase hat ihre eigene Qualität und ihren eigenen Sinn. Warum brauche ich so viel Zeit für mich allein? Die Linie 2 in dir braucht Rückzug, um ihre Talente zu entfalten. In der Stille entstehen deine besten Ideen und wächst deine Kreativität. Dieser Rückzug ist die Bedingung, unter der du wirklich du sein kannst. Ich bin über 50. Warum fühle ich mich noch nicht wie ein Vorbild? Das Vorbild-Sein entwickelt sich organisch. Es entsteht dadurch, dass du deine gelebten Erfahrungen integrierst und anfängst, sie zu teilen. Das passiert selten von einem Tag auf den anderen. Manchmal braucht es auch Menschen in deinem Umfeld, die deine Gaben benennen und dich einladen, sie zu zeigen. Was ist der Unterschied zwischen dem Profil 6/2 und dem Profil 2/4? Beide Profile tragen die Linie 2 und damit den Wunsch nach Rückzug und die verborgenen Talente in sich. Der Unterschied liegt in der bewussten Linie: Das Profil 6/2 bringt die Weitblick-Qualität der alten Seele und den triphasischen Lebensweg. Das Profil 2/4 hingegen wirkt vor allem über sein persönliches Netzwerk und feste Beziehungen. Welcher Human Design Energietyp kann das Profil 6/2 haben Das Profil 6/2 ist unabhängig vom Energietyp. Es kann bei Generatorinnen, Manifestierenden Generatorinnen, Projektorinnen, Manifestorinnen und Reflektorinnen gleichermassen auftreten. Die Kombination aus Energietyp und Profil ergibt zusammen ein viel vollständigeres Bild deiner Strategie und deines Weges. Möchtest du dein Human Design noch tiefer verstehen? Im Human Design Report Kompakt werden alle Facetten deines einzigartigen Designs beleuchtet.
- Mein Aprilscherz 2026 und die ernste Wahrheit hinter Familienfeiern
Am 1. April habe ich ein neues Produkt vorgestellt, das es gar nicht gibt und welches trotzdem sofort alle haben wollten. Ich habe den Human Design Familienfeier-Sitzplan vorgestellt. Entwickelt habe ich ihn in Zusammenarbeit mit dem fiktiven „Institut für Angewandte Familien-Energetik in Bern“ und untermauert mit Forschungszahlen, die ich mir vollständig ausgedacht habe. Selbst die Erfahrungsberichte waren Fake. Und trotzdem: Fast niemand hat beim Lesen gezweifelt. Das sagt ziemlich viel über uns und unseren aller Alltag mit Familie aus, besser als jede echte Studie es könnte. Ich selbst wohne knapp 1'000 Kilometer von meiner Familie entfernt. Familienfeiern sind für mich schon aus logistischen und finanziellen Gründen selten. Und trotzdem weiss ich genau, wovon ich schreibe. Bea schrieb unter den Artikel: Anja sagt: Dana plädierte direkt für eine Umsetzung: Und dann war da noch Stefanie, die mir per Newsletter geschrieben hat: Was für eine bahnbrechende Idee! Die Erklärung zu mir als Manifestierende Generatorin erklärt, warum ich am liebsten am äussersten Rand sitze, am besten an einer Tischecke. Und tatsächlich, wenn ich ‚mittendrin‘ platziert werde, mich in mir zurückziehe. Ich hätte mir den Plan durchaus bestellt, aber habe dafür keine Verwendung. Unsere letzte Familienfeier fand 2014 statt. Aprilscherze funktionieren immer dann, wenn sie auf einen echten Wunsch treffen. Auf eine Lücke. Auf etwas, das fehlt. Mein Familienfeier-Sitzplan nach Human Design zeigt gleich drei solcher Lücken. 1. Familienfeiern erschöpfen und darüber schweigen wir In meinem Artikel schrieb ich, dass 81 % der Befragten nach einer energetisch passenden Platzierung deutlich weniger erschöpft waren. Die Zahl ist frei erfunden. Das Gefühl dahinter ist es nicht. Ich habe im Laufe meiner Zeit auf Erden von Freunden und in Coachings von Klientinnen immer wieder gehört, dass sie nach Familienfeiern mindestens drei Tage Erholungszeit brauchen. Drei Tage. Für ein Familienessen. Und fast alle haben das mit einem leichten Schulterzucken erzählt, so als wäre das normal. So als müsste man das einfach in Kauf nehmen, wenn man Familie hat. Das ist ein Missstand, über den kaum jemand offen spricht. Weil man doch froh sein soll. Weil Familie doch ein Geschenk ist. Weil man sich doch freut oder zumindest freuen sollte. 2. Wir warten auf eine externe Lösung Der Sitzplan hat deshalb so gut funktioniert, weil er eine verlockende Idee transportiert: Das System übernimmt. Ich muss nichts ändern. Ich werde einfach an den richtigen Platz gesetzt. Das ist zutiefst menschlich. Und ich sage das ohne jeden Vorwurf. Ich kenne diesen Wunsch ja selbst auch von mir. Aber, solange du und ich auf den perfekten Sitzplan warten, vermeiden wir die eigentliche Frage. Nämlich diese: "Wer bin ich, wenn ich mich an diesen Tisch setze?" 3. Du nutzt dein Wissen über dich nicht Human Design gibt dir keinen Sitzplan. Aber es gibt dir etwas, das viel wirksamer ist: Selbstkenntnis. Wenn du weisst, dass du als Projektorin Einladung brauchst, dann weisst du auch, dass du dich nicht ins Gespräch drängen musst, nur weil alle reden. Wenn du weisst, dass dein emotionales Zentrum definiert ist, dann weisst du, dass du dir Zeit lassen darfst, bevor du reagierst. Auch am Familientisch. Wenn du weisst, dass du als Manifestierende Generatorin Bewegungsfreiheit brauchst, dann weisst du, dass der Eckplatz genau richtig für dich ist (danke, Stefanie, für diese wunderbare Bestätigung). Das verändert nichts an Onkel Ernie. Aber es verändert, wie du mit dir selbst durch diesen Abend gehst. Fazit: Du brauchst keinen Sitzplan. Du brauchst dich selbst. Der schönste Moment beim Schreiben dieses Aprilscherzes war die Erkenntnis, dass die Sehnsucht dahinter so real ist. Die Sehnsucht, Familienfeiern entspannter zu erleben. Weniger in alte Rollen zu fallen. Sich selbst nicht zu verlieren, nur weil man am selben Tisch sitzt wie vor 30 Jahren. Diese Sehnsucht ist berechtigt. Und du musst sie nicht mit einem Sitzplan lösen. Du kannst damit anfangen, dich selbst besser kennenzulernen. Dein Human Design Chart zeigt dir, wie du von Natur aus tickst. Es zeigt dir deine Stärken, deine Energiedynamik, deine Entscheidungsweise. Es ist so eine wundervolle Orientierungshilfe. Weisst du, wer du bist, wenn du dich an den Familientisch setzt? Dein Human Design Chart ist ein guter Anfang, um genau das herauszufinden.













