Logbuch eines Segeltörns: 9 Human Design Learnings zwischen Procida und Ventotene

Ich sah mich schon mit einem Aperol Spritz in der Hand und Zitronenduft in der Luft vom Boot aus auf die Steilküsten rund um Amalfi im Abendlicht blicken. Gesegelt sind wir dann aber statt nach Süden hoch in in den Norden Richtung Ischia und Ventotene.
Für unseren diesjährigen Segelurlaub haben wir uns für eine Flottille entschieden. Wir sind seit vielen Jahren zu zweit unterwegs. Die Inseln Elba und Capraia sowie ein paar Häfen auf Korsika sind uns bestens bekannt. Das Revier rund um den Golf von Neapel war für uns beide neu. In der Gruppe mit einem Leaderboot steuerst du fremde Häfen einfach mit einem sichereren Gefühl an. Acht Boote, davon ein Boot mit erfahrener Crew, und eine Woche Natur pur. Die Ausschreibung für diesen Segeltörn versprach uns Amalfi, Positano, Capri und vielleicht sogar Cetara.
Was ich auf diesem Törn über Entscheidungen gelernt habe, passt verblüffend gut zu meinem Lieblingsthema: Human Design.
Zusammengefasst. |
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Auf einem Flottillen-Törn im Golf von Neapel hat der Wetter-Forecast unsere Route um 180 Grad gedreht: Statt in den Süden nach Amalfi ging es nach Norden zu den Inseln Ischia und Ventotene. Daraus sind 9 Human Design Learnings entstanden. Die Autorität entscheidet über den Kopf-Plan, das Nicht-Selbst zeigt sich als Gegenwind, und das Human Design Chart ist das Datenblatt deines Bootes. Offene Zentren nehmen Unterstützung auf, Generatoren reagieren auf das, was das Leben anbietet, und emotionale Autorität braucht Zeit. Dein eigenes Tempo, Ladezeiten im Hafen und der Blick für kleine Wunder gehören genauso dazu. |
Inhaltsverzeichnis:
Learning 1: Der Wetter-Forecast hat das letzte Wort – die Autorität bzw. Entscheidungsweisheit
Logbuch: Samstag | fest in der Marina di Procida
Wir sind bereits seit Donnerstag auf der Insel und freuen uns nun darauf, endlich auf unserer Segelyacht einzuziehen. Es ist eine Oceanis 38, getauft auf den Namen «Jasmine».
Schon Tage vor dem Start haben wir das Wetter beobachtet. Anfang Oktober ziehen die ersten Herbststürme auf und das kann ungemütlich werden. Unsere Vermutung: Das wird eher Richtung Norden gehen und Capri und Amalfi werde ich dieses Jahr wohl nicht mehr zu Gesicht bekommen. Beim Kennenlernen der anderen Crews und unserer Lead-Skipper am ersten Abend sagte der Skipper vom Leaderboot dann genau das: «Das Wetter lässt den Süden nicht zu, darum geht’s in die andere Richtung, wir steuern über Ischia Ponza und Palmarola an.»
In diesem Moment ist mein Vertrauen in ihn enorm gewachsen. Er hat sich (wie erhofft) am Wetter orientiert und den Plan aus dem Prospekt losgelassen. Genau so funktioniert im Human Design die Autorität: deine innere Instanz für stimmige Entscheidungen. Mein Kopf hatte jede Menge Pläne, Bilder und auch Erwartungen. Ich hatte mich schon so auf Capri gefreut. Die Autorität, oder auch Entscheidungsweisheit, wie ich sie gerne nenne, schaut auf die aktuelle Lage und zeigt mir, was jetzt wahrhaftig passt. Bei mir ist das die emotionale Autorität. Energetisch richtig gute Entscheidungen treffe ich, wenn ich warte, bis meine Gefühlswelle zur Ruhe kommt. Wie ein Skipper, der den Forecast über mehrere Tage beobachtet.
Learning 2: Gegenwind ist ein Signal – das Nicht-Selbst
Logbuch: Sonntag | von Marina di Procida nach Ischia Porto di Sant'Angelo
Es geht los. Jeden Tag um 9 Uhr ist Briefing auf dem Leaderboot. Da dürfen allerdings nur die Skipper hin. Die restlichen Crewmitglieder warten also geduldig auf die Route des Tages. Neben uns und dem Leaderboot gab es noch zwei weitere Boote mit nur zwei Leuten. Dann gab es drei Boote mit jeweils vier Leuten an Bord und das achte Boot im Bunde war eine zehnköpfige Männercrew, die sich seit Ende der 1990er alle fünf Jahre zum Segeln trifft. Wenn da immer alle mit zum Briefing mitkommen würden …
Noch waren wir in der Basisstation fest und die Andeutung vom Kennenlernen am Abend zuvor wurde Realität: Es geht nach Norden zur Insel Ischia. Von Ischia aus sollte es dann weiter nach Ventotene und Ponza und Palmarola gehen und dann gemäss Forecast mit Rückenwind zurück nach Procida. Ich sagte daher innerlich schon mal: «Tschüss Capri, wir lernen uns später kennen.»
Gegen Mittag hiess es dann «Leinen los!» und wir stachen in See. Der Wind kam allerdings direkt von vorn. Hier jetzt die Segel zu setzen, hätte uns nicht nur enorm viel Kraft, sondern auch jede Menge Zeit gekostet. Wir hätten aufkreuzen müssen, also die Segel immer wieder von Steuerbord (rechts) nach Backbord (links) bringen müssen, um in einem Zickzack-Kurs nach vorn zu kommen. Also Motor an und stur geradeaus. Dafür gab es einen Ankerstopp in der Bucht vor dem Hafen Porto di Sant'Angelo auf Ischia. Bei den knapp 28 Grad Aussentemperatur war das Meerwasser herrlich erfrischend.
Was ich daraus mitnehme: Manchmal kommt der Wind von vorn. Wer dann trotzdem hart dagegen ankreuzt, verbrennt Energie. Im Human Design zeigt dir das Nicht-Selbst-Thema, wann du gegen deine Natur segelst. Bei Generatoren wie mir ist es Frust. Sobald ich ihn bemerke, frage ich mich: Wo kämpfe ich gerade gegen den Wind? Und wo wartet meine Ankerbucht?
Learning 3: Lerne dein Segelboot kennen – das Human Design Chart
Logbuch: Montag | von Ischia Porto di Sant'Angelo nach Porto Vecchio von Ventotene
Auch heute wieder fand das Briefing um 9 Uhr statt. Ich war in der Zwischenzeit ein bisschen spazieren und besorgte uns ein paar frische Cornetti Vuoti fürs Frühstück. Der Tag heute versprach, ein richtig guter Tag zu werden. Sonnenschein, auffrischender Wind und wenig Wellengang. Bis nach Ventotene sind es etwas über 20 Seemeilen, also gut 40 Kilometer. Man geht in der Regel davon aus, dass man mit einer Segelyacht wie unserer unter Motor zirka 5 Seemeilen pro Stunde fährt, wir also mindestens 4 Stunden unterwegs sein würden.
Der Wind bläst allerdings wieder aus der für uns falschen Richtung, sodass wir anfangs recht lange unter Motor fahren. Auf diese Weise bringen wir ein gutes Stück des Weges hinter uns und beschliessen dann kurz vor Ventotene, die Segel zu setzen. Ach, herrlich. Wir haben ein paar Wenden ausprobiert und endlich unser Schiff kennengelernt. Der Wendewinkel unserer «Jasmine» war verdammt gross. Ich hatte schon Schiffe mit einem Wendewinkel von 80 Grad Hart-am-Wind, aber diese hier lief nicht einen Am-Wind-Kurs gerne. Halbwind-Kurs war das Einzige, was wir ihr für den Moment entlocken konnten. Das Ergebnis: Wir fuhren erstmal nur ordentlich seitwärts und kamen kaum vorwärts.
Und da war er, mein Aha‑Moment. Jede Yacht hat ihre Bauart mit all ihren Eigenheiten. Keine Oceanis 38 fährt gleich. Du kannst sie dafür verfluchen, oder du lernst sie kennen und segelst mit ihr. Dein Human Design Chart ist so etwas wie das Datenblatt deines Bootes. Es zeigt dir, wie du gebaut bist, welche Kurse dir liegen und wo du ein paar Grad mehr Raum brauchst. Mit diesem Raum läuft das Boot. Und zwar ruhig und richtig geschmeidig.
Learning 4: Unterstützung erweitert meinen Radius – die offenen Zentren
Logbuch: Montag | Porto Vecchio von Ventotene
Nachdem wir die Segel wieder verstaut hatten, ging es in den Porto Vecchio von Ventotene. Ein Hafen, den die Römer vor rund 2'000 Jahren direkt in den Tuffstein gehauen haben. In fast allen Häfen bisher haben wir mit dem Heck zum Hafen gelegen. In diesem Hafen sollten wir mit dem Bug voraus festmachen. Da haben uns beiden ganz schön die Arschbacken gezittert. Allein hätten wir uns dieses Manöver nie zugetraut und diesen ehrwürdigen Hafen nie aus Sicht unserer 38-Fuss-Yacht erlebt, aber mit der tatkräftigen Hilfe der Flottillen-Crew war es ganz leicht.
Mein Lieblingsmensch blieb am Steuer und ich stand mit einem der Flottillen-Crew-Member vorn im Bug, die Klampen rechts und links belegt, um die Leinen den Hafen-Mitarbeitern rüberzuwerfen. Für die Leine im Heck sass ein zweites Flottillen-Crew-Mitglied im Dinghi und diente gleichzeitig als Fender und Stabilisator gegen den Wind von der Seite. Wenn du mit dem Heck voran anlegst, siehst du, wie viel Platz noch zwischen deinem Boot und der Hafenmauer ist. Mit dem Bug voran war mein Liebster vollkommen blind und auf unsere Massangaben angewiesen.
Das ist für mich die schönste Lektion des Törns: Unterstützung erweitert meinen Radius. Im Human Design gibt es offene Zentren, also Bereiche in deinem Chart, die Energie von aussen aufnehmen. Sieh darin bitte niemals eine Schwachstelle. Sieh sie als Segelfläche. Auf deinen offenen Zentren kommt der Wind von anderen an, und mit der richtigen Unterstützung erreichst du Häfen, die bisher ausser Reichweite lagen.
Learning 5: Mein schönster Segeltag war eine Antwort auf den Wind – meine Generatoren-Strategie
Logbuch: Dienstag | von Porto Vecchio von Ventotene zurück nach Ischia diesmal in die Marina die Casamicciola
Der Forecast meldete Sturm und hohe Wellen aus Norden kommend, also von da, wo wir eigentlich hinwollten. Darum stand das Skipper-Briefing bereits um 8 Uhr auf dem Plan und nun war es Gewissheit: Ponza und auch Palmarola fallen aus. Von Palmarola aus hätten wir gut 40 Seemeilen am Stück zurücklegen müssen. Das sind gut 8 Stunden Fahrt mit gutem Wind von achtern oder unter Motor. Also ging es zurück nach Ischia, diesmal in die Marina di Casamicciola. Kurz vor 9 Uhr legten wir ab. Dem schlechten Wetter aus Norden davon und der Hoffnung, dort, wo wir waren, guten Wind zu erhaschen. Und das haben wir! Draussen auf offener See wehte es mit angenehmen 3 bis 4 Beaufort. Den ganzen Tag segelten wir mit vielen Wenden fast direkt bis vor den Hafen.
Der im Nachhinein betrachtet schönste Segeltag der Woche. Und das, obwohl der Plan nun zum zweiten Mal über den Haufen geworfen wurde. Erst kein Amalfi, nun kein Palmarola. Wir haben auch diesen Plan komplett losgelassen. Für Generatoren heisst die Strategie im Human Design warten und auf das Leben reagieren. Du reagierst auf das, was das Leben dir anbietet. Der Wind an diesem Dienstag war ein solches Angebot. Wir haben Ja gesagt.
Learning 6: Klarheit braucht Zeit – meine emotionale Autorität
Logbuch: Mittwoch | von der Marina di Casamicciola zurück nach Procida in die Marina Chiaiolella
So langsam kam das schlechte Wetter bei uns an. Kaum hatten wir am Vortag festgemacht, war es da. Keiner von uns konnte in dieser Nacht ruhig schlafen. Blitz und Donner, starker, nicht enden wollender Regen und immer wieder Windböen hielten uns allesamt wach. Das Briefing wurde daher etwas nach hinten auf 9.30 Uhr verlegt. Dabei stand eine Frage im Raum: Bleiben wir in der Marina di Casamicciola und fahren am Donnerstag direkt zurück in den Heimathafen? Oder laufen wir aus und verbringen eine Nacht in der anderen Marina von Procida, in der Marina di Chiaiolella?
Die Entscheidung reifte über Stunden. Hier haben mein Lieblingsmensch und ich uns ordentlich in Geduld üben müssen. Das Schwierigste bei den vorherrschenden Verhältnissen waren die Hafenmanöver. Sobald eine Böe den Kahn erfassen würde, kann das ganze Ab- oder Anlegen zu einem Desaster werden. Erst gegen 14 Uhr war klar: Wir fahren. Wir nutzen das kurze, stille Windfenster und gehen zurück nach Procida in den anderen Hafen und somit der Basisstation schon ein Stück näher. Raus aus der Marina ging richtig gut. Da wir beide mit der Entscheidung des Leaderboots völlig im Einklang waren, kamen keine Zweifel auf, dass wir das Ablegen hinkriegen.
Das erste Stück zurück nach Procida war ganz schön holprig und der Wind kam in heftigen Böen. Wieder kurz vor dem Hafen wurde es ruhiger. Der Regen hatte aufgehört und der Wind war fantastisch. Wollen wir? Ja klar, wollen wir! Wir sind doch schliesslich zum Segeln hier, oder? Wir setzten also doch noch kurz vor Schluss die Segel.
Das ist die emotionale Autorität in Reinform. Die Klarheit kommt mit der Zeit, Stunde für Stunde. Das Warten hat uns einen traumhaften Nachmittag auf dem Wasser geschenkt.
Learning 7: Meine Richtung ist wichtiger als die Geschwindigkeit – Human Design im eigenen Tempo
Logbuch: Donnerstag | von der Marina Chiaiolella zurück in die Marina di Procida
Wieder eine unruhige Nacht. Doch der Morgen zeigte sich ruhig und unscheinbar. Ganz ehrlich? Wir hätten genau dann starten sollen. Doch dieses Zeitfenster haben wir verpasst. Als um 9 Uhr wieder das Skipper-Briefing war, regnete es bereits wieder und der Wind frischte ordentlich auf. Der Forecast wurde mit jeder Aktualisierung düsterer.
Wir warteten. Am frühen Nachmittag öffnete sich ein knappes Windfenster und unser Leaderboot gab den Startschuss. Alle acht Boote liefen nacheinander aus und bahnten sich unter Motor im Entenmarsch ihren Weg durch die Wellen und den Wind. Unser Motor lief auf 2'800 Touren. Mit knapp 7 Knoten waren wir die Langsamsten. Mehr haben wir uns schlicht nicht getraut. Wenn der Motor ausfällt …
Vor der Marina di Procida wartete Yacht um Yacht auf ihren «Einlass». Es war herrlich anzusehen, wie jeder aufeinander Rücksicht nahm und geduldig blieb. Auch wenn es uns allesamt durch den hohen Wellengang ordentlich durchgeschüttelt hat.
Auch das gehört dazu: Manchmal verpasst du ein Fenster, mit oder ohne Human Design. Dann fährst du in dem Tempo, das zu dir und deinem Boot passt. Da draussen gibt es so viele Menschen, die dir sagen wollen, was das Richtige für dich ist und wie schnell du in irgendwas sein musst. Vergiss darum nie: Deine Richtung ist wichtiger als deine Geschwindigkeit.
Learning 8: Hafentage gehören zur Reise – meinen Generator-Akku aufladen
Logbuch: ab Donnerstagabend bis Samstagmorgen | fest in der Marina di Procida
Eine Nacht voller Sturm, Blitz und Donner. Und wir fest vertäut auf «unserer» Yacht in der Marina di Procida. Noch bis Samstag, unserem Abreisetag. Grundsätzlich hätten wir schon die Möglichkeit gehabt, auch am Freitag einfach nochmal rauszugehen und ein bisschen die Segel zu setzen. Doch entweder war es trocken und windstill oder regnerisch mit böigem Wind. Wir haben das Leben an Bord genossen. Gechillt. Nichts gemacht. Einfach entspannt.
Manchmal ist der Hafen genau der richtige Ort. Leinen doppelt belegen, Tee kochen, dem Regen zuhören. Für mich als Generatorin gehört das zum Rhythmus. Mein Sakralzentrum ist zwar so etwas wie ein Duracell-Häschen, aber wenn du einen Akku immer nur halb auflädst, geht der irgendwann kaputt. Darum: Erst den Akku wieder vollständig laden, dann kommt die nächste Fahrt.
Learning 9: Wer sich hingibt, sieht die schönsten Dinge – Human Design im Alltag leben
Nach dem obligatorischen Ankerbier am Sonntag (nachdem wir fest in der Marina vertäut waren) hat sich mein Süsser zum Duschen ins Innere der Yacht verkrochen und ich sass gemütlich im Cockpit. Gedankenverloren nahm ich in den Felsen auf der anderen Seite im Hafen Rauchschwaden wahr. «Oh nein! Feuer!», war mein erster Gedanke, und um Sicherheit zu haben, nahm ich meine iPhone-Kamera und zoomte heran. Aus den Rauchschwaden kam eine Feuerfontäne. Und dann noch eine. Und noch eine. Ich drückte mehrfach den Auslöser und sah mich dann um. Ich war doch sicher nicht die Einzige, die das mitbekam? Doch die Boote um mich herum waren leer. Wahrscheinlich waren sie genau wie mein Lieblingsmensch damit beschäftigt, sich ausgehfertig zu machen. Ich sah wieder auf den Bildschirm meines Telefons. Jetzt gab es nur noch Rauch und der ebbte ziemlich schnell ab. Bald darauf konnte ich die Stelle nicht mehr ausmachen, an der ich gerade noch die feuerrote Fontäne gesehen hatte. Das Ganze hatte nicht länger als zwei Minuten gedauert. Ich hatte gerade etwas gesehen, das aussah wie ein Mini-Vulkanausbruch.
Was für eine Woche! Was für eine Erfahrung! Die Steilküste von Amalfi habe ich auf diesem Törn nur im Prospekt gesehen. Dafür einen 2'000 Jahre alten Römerhafen, einen Mini-Vulkan und den schönsten Segelnachmittag des Jahres. Weil wir dem Forecast gefolgt sind.
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Häufig gestellte Fragen zum Human Design
Was ist die Autorität im Human Design?
Die Autorität ist deine innere Instanz für stimmige Entscheidungen. Sie zeigt dir, was jetzt passt, unabhängig von den Plänen im Kopf.
Was ist die Strategie eines Generators?
Generatoren warten, um zu reagieren. Ihre beste Energie entsteht als Antwort auf das, was das Leben ihnen anbietet.
Was sind offene Zentren im Human Design?
Offene Zentren sind Bereiche im Chart, die Energie von aussen aufnehmen. Dort wirken andere Menschen auf dich ein, und dort kann Unterstützung ankommen.
Woran erkenne ich mein Nicht-Selbst?
Jeder Energietyp hat ein Signal: Bei Generatoren ist es Frust, bei Projektoren Bitterkeit, bei Manifestoren Ärger, bei Reflektoren Enttäuschung. Es zeigt dir, wann du gegen deine Natur lebst.


















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