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Interview mit Simone Lindovsky: gesund und schmerzfrei mit Yoga

Kennengelernt habe ich Simone Lindovsky Anfang des Jahres, als wir uns beide für das Program SOMBA Kickstart von Sigrun entschieden haben. Wir waren Teil einer kleinen Gruppe Frauen, die mit Unterstützung des Kurses ihr Online-Business auf nächste Level katapultieren wollten. Über meine Erfahrung mit SOMBA habe ich sehr ausführlich in einem anderen Blogartikel berichtet. Da ich selbst als Yoga-Lehrerin ausgebildet bin, war ich total neugierig, was aus Simone und ihrem Business-Traum geworden ist.


Ihr ging es genauso und so haben wir uns einfach gegenseitig interviewt. Sie hat mir 7 Fragen gestellt und ich habe ihr 7 Fragen gestellt. Das hat total Spass gemacht und passiert jetzt wohl öfter. Viel Spass mit dem Interview mit Simone Lindovsky.


Ihre 7 Fragen an mich findest du übrigens hier beantwortet.

Simone Lindovsky im Schneidersitz auf der Yoga-Matte
Lebenseinstellung von Simone: "Gib mir Kaffee, um die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und Yoga, um die Dinge, die ich nicht ändern kann, zu akzeptieren, wie sie sind."

Da es ihr genauso ging, haben wir uns einfach gegenseitig interviewt. Sie hat mir 7 Fragen gestellt und ich habe ihr 7 Fragen gestellt. Das hat total Spass gemacht und passiert jetzt wohl öfter. Ihre 7 Fragen an mich findest du übrigens hier beantwortet.


Meine Fragen an Simone:

1. Wir haben beide Anfang des Jahres das SOMBA-Kickstart-Programm bei Sigrun durchlaufen. Was war dein grösstes Learning daraus?

2. Welchen Kurs hast du damals angeboten und was ist aus dem Kurs geworden?

3. Du sagst, Yoga findet nicht nur auf der Matte statt. Was bedeutet Yoga für dich?

4. Warum bist du Yoga-Lehrerin geworden?

5. Für wen sind deine Kurse besonders geeignet?

6. Was war das witzigste, was dir in einem deiner Kurse bisher passiert ist?

7. Dein Claim “Happy, Healthy, Om” - was bedeutet er für dich?


 

Wir haben beide Anfang des Jahres das SOMBA-Kickstart-Programm bei Sigrun durchlaufen. Was war dein grösstes Learning daraus?


Es gab so viele Learnings, da fällt es mir fast schwer mich auf eines zu beschränken bzw. eines als das grösste zu bewerten. Ich denke, zusammengefasst wurden mir auch in diesem Kurs wieder 2 Dinge klar: 1. Jeder fängt mal klein an. Und 2. Man lernt richtig tolle Leute kennen.


Ich habe in der Zeit bewundernswerte Frauen kennengelernt, so wie dich, die ihre Herzensidee in die Welt tragen wollen und ich wünsche jeder einzelnen, dass es ihr gelingt! Gleichzeitig habe ich in den Sessions gemerkt, dass es gerade am Anfang schwer ist und wir alle ähnliche Struggles haben. Sei es Technik oder Mindset, es gibt so viel zu lernen auf dem Weg zur Onlineunternehmerin. Und jeder Schritt muss gegangen werden. Da gibt es keine Abkürzung, auch nicht mit Anleitung. So ein Kurs kann einem den Weg zeigen, gehen muss man ihn selbst.


 

Welchen Kurs hast du damals angeboten und was ist aus dem Kurs geworden?


Ich habe damals THE BACK ATTACK kreiert und angeboten. Ein 4-wöchiger Online-Yoga-Kurs für einen starken und entspannten Rücken. Der Kurs richtete sich an vielbeschäftigte Powerfrauen, die ihren Alltag meist im Sitzen verbringen und durch ihre vollgepackten Kalender und kilometerlangen To-Do-Listen kaum dazu kommen, sich Zeit zu nehmen, etwas für sich zu tun. Irgendwann macht sich das im Körper bemerkbar, oft durch Rückenschmerzen. Diese vorzubeugen oder zu lindern, war das Ziel von THE BACK ATTACK.


Es war eine grossartige Erfahrung, den Kurs zu kreieren und mit tollen Teilnehmerinnen durchzuführen. Ich habe sehr positives Feedback bekommen und einige von ihnen nutzen heute noch meine Angebote. Ja und der Kurs, der geht im Oktober das nächste Mal an den Start. Die Grundidee ist die gleiche, die einzelnen Module jedoch sind komplett überarbeitet und entsprechend dem Feedback verbessert. Ich freue mich jetzt schon auf die 2. Runde.


Wer jetzt denkt, das wäre vielleicht etwas für mich, der sei herzlich eingeladen, sich unverbindlich auf die Warteliste einzutragen. Dann kommen die wichtigsten Infos direkt ins Postfach und es gibt ausserdem exklusive Wartelisten-Boni.


 

Du sagst, Yoga findet nicht nur auf der Matte statt. Was bedeutet Yoga für dich?


Das stimmt. Yoga ist für mich viel mehr eine Lebenseinstellung und nicht nur ein Workout auf der Matte (was nicht immer so war). Yoga ist für mich ein Weg zur inneren Balance. Es lässt mich Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachten und lehrt mich, nicht zu urteilen oder zu bewerten, sondern Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind. Ich sage immer: "Gib mir Kaffee, um die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und Yoga, um die Dinge, die ich nicht ändern kann, zu akzeptieren, wie sie sind."


Gib mir Kaffee, um die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und Yoga, um die Dinge, die ich nicht ändern kann, zu akzeptieren, wie sie sind. Simone Lindovsky

Es macht mich stressresistenter, ausgeglichener und gesünder. Gerade der letzte Punkt liegt mir besonders am Herzen, wobei alles miteinander zusammenhängt. Ich erlitt 2019 einen Bandscheibenvorfall. Das hat mich ganz schön aus der Bahn geworfen, denn ich hatte ja immer schon Sport gemacht und das waren richtig fiese, unerträgliche Schmerzen. Zum Glück hatte ich zu dem Zeitpunkt schon die Erfahrung gemacht, wie heilsam Yoga sein kann, denn so konnte ich ohne OP (zu der mir nicht nur einmal geraten wurde) meine Beschwerden wieder in den Griff bekommen.


Im Nachhinein wurde mir bewusst, dass es soweit kam, weil ich zu sehr in meinem stressigen Managerinnen-Alltag gefesselt war. Ich habe es nicht geschafft, Druck und Stress ausreichend auszugleichen und so hat sich mein Körper seinen eigenen Weg gesucht, zur Ruhe zu kommen. Denn dann ging es nicht mehr anders.


Seitdem faszinieren mich die Selbstheilungskräfte des Körpers und wie Yoga seinen Beitrag dazu leistet. Und ich glaube hier sind wir beide dann mit Human Design und Yoga auf der gleichen Mission. Wir unterstützen Menschen dabei, ganzheitlich und natürlich gesund zu sein, zu bleiben und zu werden.


Simone Lindovsky in der Kuhkopf-Asana

 

Warum bist du Yoga-Lehrerin geworden?


Das war eigentlich eher Zufall 😅 Ich habe 2017 meinen Job gekündigt, um ein Sabbatical zu machen. Für 4 Monate bin ich mit einer Freundin durch Australien und Neuseeland gereist. Das war eine mega coole Zeit. Vor der Reise, als ich Leuten erzählt habe, was ich vor habe, hat dann aber ein schlauer Mann zu mir gesagt: "Na, wegen 4 Monaten kündigen lohnt sich ja mal gar nicht!”. Das hat mich zum Nachdenken gebracht und ich musste ihm recht geben. Während der Reisevorbereitungen bin ich dann in diversen Blogs immer wieder über Yogalehrerausbildungen in Indien gestolpert. Da war die Idee gepflanzt.


Ich war zuvor schon seit 12 Jahren Groupfitnesstrainerin und habe Yoga zu dem Zeitpunkt immer doof gefunden. Dann dachte ich mir, was solls. Es wäre eine schöne Ergänzung zu meinen Trainerscheinen, die ich schon hatte und ich wollte wissen, was am Yoga alle so toll finden. Also ist die Idee weiter gereift und ich hab sie umgesetzt. Schliesslich hatte ich nun die Zeit und die Möglichkeit Yoga dort zu lernen, wo es herkommt - in Indien. So so kam es, dass ich Yogalehrerin wurde.


Wer hätte gedacht, dass ich dort meine persönliche Mini-Erleuchtung haben und es mein zukünftiges Leben derart beeinflussen würde…


 

Für wen sind deine Kurse besonders geeignet?


Grundsätzlich ist mir wichtig zu betonen, dass Yoga für jeden geeignet ist. Es gibt immer Möglichkeiten, die Praxis an die Person mit ihren jeweiligen Bedürfnissen anzupassen.


Ich lege in meinen Kursen einen grossen Fokus auf die therapeutischen Aspekte des Yoga, besonders - wie soll es anders sein - für den Rücken. Ich gestalte den Grossteil meiner Kurse so, dass sie besonders für Vielsitzer vorteilhaft sind. Ich weiss wie es ist, wenn man den ganzen Tag im Büro am Schreibtisch sitzt und man oftmals nicht weiss, wo einem der Kopf steht. Für diese Menschen sind meine Kurse. Ich will ihnen undogmatisch und mit Leichtigkeit beibringen, dass es einfach sein kann, weniger gestresst zu sein und sich wohl zu fühlen. Wir haben es selbst in der Hand.


Es muss nicht immer die 90-Minuten-Yogaklasse sein. Oft reichen schon kurze Sequenzen von 10-20 Minuten, dafür kontinuierlich und ein paar Kleinigkeiten, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen, um einen Unterschied zu machen - für das Wohlbefinden meiner Teilnehmer und in der Konsequenz auch im Zusammenleben mit den Menschen in ihrem Umfeld.


Wer gerne einmal unverbindlich ausprobieren möchte, eine Arbeitswoche lang mit 10 Minuten Yoga am Morgen in den Tag zu starten, für den ist die kostenlose “from STRESSED to BLESSED”-Challenge das Richtige. 5 Tage, 5 kurze Yogasequenzen, 5 Impulse für einen gesunden, stressfreien Tag.


 

Was war das witzigste, was dir in einem deiner Kurse bisher passiert ist?


Wer immer für ein Schmunzeln sorgt, ist mein Zen-Dog Bindy. Sie ist immer mit von der Partie. Es sei denn, der Kurs findet online morgens statt, den verpennt sie schonmal gerne auf ihrer Flocke. Ansonsten beschäftigt sie sich liebend gerne mit ihrem Kauartikel auf meiner Yogamatte genau dort, wo ich gerade die Kobra machen will oder meinen Fuss für Krieger 1 absetzen möchte oder sie will kuscheln und legt sich auf mich drauf.


In Vor-Ort-Kursen kann das auch schon mal den Teilnehmern passieren. Da werden fremde Matten und Beine belagert oder auch mal gerne die Wollsocken geklaut. Natürlich kümmere ich mich darum und verhindere das so gut und freundlich es geht, wenn ich weiss, dass das jemand nicht mag. Es lässt sich aber nicht immer 100% vermeiden. Das gehört für mich dann auch zum Yoga. Ich kann mich darüber aufregen und mich davon aus der Ruhe bringen lassen oder ich übe mich in heiterer Gelassenheit und tue, was ich kann.


Simone Lindovsky mit Bulldoge Bindy auf der Yogamatte in Baum-Asana

Bindy ist nämlich eine französische Bulldogge mit einer Besonderheit, sie ist gehörlos. Das macht manche Dinge einfacher (Silvester, Bellen anderer Hunde, …) und manche Dinge schwerer (Rückruf, Alleine bleiben, …). Aber vor allem macht es sie zu einem Hund mit besonderen Bedürfnissen und nicht weniger liebenswert.


Ich nenne sie liebevoll Zen-Dog, denn sie lehrt mich sehr, mich in Geduld zu üben, neue Wege zu finden und zu gehen und auch mit Meinungen und (gut gemeinten, aber ungefragten) Ratschlägen aus meinem Umfeld umzugehen. Aufgrund des fehlenden Sinnes sieht unser Training und Umgang einfach anders aus. Dabei kann man sich von ihr eine dicke Scheibe abschneiden: sie zieht ihr Ding durch und macht ihre Bedürfnisse zur Priorität. Das sollten wir Frauen auch öfter tun.


 

Dein Claim “Happy, Healthy, Om” - was bedeutet er für dich?


Diese drei Worte bringen auf den Punkt, was ich mit meinem Business bewirken will.


HAPPY: Ich möchte Frauen im Dauerstress, die nur noch hastig von To Do zu To Do laufen, wieder mehr Me-Time, Leichtigkeit und Freude in ihr Leben bringen.


HEALTHY: Chronischer Stress, Zeitmangel und ein mangelndes Selbstwertgefühl haben auf Dauer negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Das kann sich in Rückenschmerzen (wie bei mir), Kopfschmerzen, Schlafstörungen und vielen weiteren körperlichen Symptomen zeigen. Dabei ist doch unsere Gesundheit das Wichtigste, damit wir unser tägliches Leistungspensum schaffen und dabei eben nicht unsere Gesundheit leidet und wir aufgrund von negativen Gedankenspiralen nicht schlafen können.


OM: Om ist die heilige Silbe, der vollendete, allumfassende Klang, aus dem nach dem Verständnis der Hindus das gesamte Universum entstanden ist. OM erzeugt eine harmonische Schwingung. Für mich repräsentiert das OM in meinem Business den Yoga und die Lebenseinstellung, die ich damit verbinde. Auch wenn ich nur selten das OM in meinen Klassen singe, ist es für mich doch untrennbar mit Yoga und meinen Angeboten verbunden.


 

Simone Lindovsky in Namaste

Ich sag von Herzen: "Danke, liebe Simone für diesen spannenden Einblick in deine Welt!"


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