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MUTausbruch

"Vegan"

PUMP MEHR GRÜN IN DEINE ADERN ... oder ...
wie du mit Messer und Gabel deinem Leben eine völlig neue Richtung gibst
Gesundes Gericht

Ich muss ein wenig ausholen....

 

Meine erste (und einzige Schwangerschaft) wurde nach ungefähr vier quälenden Wochen Höhen (juhu wir bekommen ein Kind) und Tiefen (ach du Scheisse, wir bekommen ein Kind) ziemlich abrubt unterbrochen.

Diagnose: Windmohle - eine leere Fruchthöhle ohne Embryo

Writing on Beach_edited.png

Da dieses Kind ziemlich unerwartet in unser Leben kommen wollte, haben wir erstmal beschlossen, das Thema Familie mit Kind und Kegel nach hinten zu schieben und - wenn wir dann soweit sind - zu planen …

Als wir dann in der - nennen wir es "aktive Kinderwunschphase" - waren, passierte natürlich rein gar nichts. Ausser dass ich jeden Monat stärkere Periodenschmerzen zu bekommen schien.

Nach paar ärztlichen Untersuchungen wurde mir bestätigt, dass ich rein mechanisch in Ordnung wäre und ich wahrscheinlich jedesmal einen natürlichen Abort - also einen natürlichen Schwangerschaftsabruch - hätte. Wie nebenbei bot man mir ein paar Tabletten an, die das entsprechende Hormon etwas verstärken, damit sich die befruchtete Eizelle besser halten kann.

Ich war schockiert!

natürlicher Schwangerschaftsabruch? befruchtete Eizelle? Ich war also JEDES MAL schwanger?

Magenverstimmung

Okay… schulmedizinische Tabletten waren noch nie so mein Ding. Selbst bei Kopfschmerzen greif ich lieber zu völliger Dunkelheit und richtig viel Wasser und erst wenn ich fast kotzen muss zu ner Tablette.

Deshalb war für mich klar:

 

Da gibt es einen natürlicheren Weg, meine Gebärmutter zu unterstützen!

Blütenknospen
und plötzlich machte es für mich Sinn auf meine Ernährung zu achten

Dr. Google brachte mich zu verschiedenen YouTubern, die von Rohkost und Veganismus schwärmten. Ich schwamm damals eher auf der LowCarb-Welle mit und glaubte tatsächlich, dass Tier ein Lebensmittel ist und Kohlenhydrate Gift seien.

 

Ich hörte zum ersten Mal, dass es wichtig ist, auf den Nährstoffgehalt eines Lebensmittels zu achten und statt Kalorien lieber Farben zu zählen.

 

In einem der Videos, die ich mir massenhaft reinzog, erzählte jemand von einem kleinen Mädchen, dass auf einer Wiese sass und sich Kirschen in den Mund stopfte und dabei mit einem kuscheligen Kaninchen spielte. Er sagte, dass es völlig natürlich für das Kind sei, mit dem Hasen zuspielen und die Kirschen zu essen - nie und nimmer würde es dem Kind einfallen, es umgekehrt zu tun … das „verbietet“ ihm sein Instinkt.

Das machte irgendwie Sinn und ich fing an, über meine eigenen Essgewohnheiten nachzudenken. Bunt sah anders aus… und der Salat zum Fitnessteller war auch eher Alibi. Nach und nach kamen also vermehrt bunte, rohe oder einfach vegane Sachen auf den Tisch. Von der kompletten Umstellung auf eine pflanzenbasierte Ernährungs- oder gar Lebensweise war ich jedoch Meilen weit entfernt. 

 

Ich hab mir ehrlich gesagt auch lange überhaupt keine Gedanken über den Einfluss, den mein tagtägliches Handeln auf unseren Planeten hat, gemacht. Ich bin da ziemlich egoistisch losgezogen und fand Bio sowieso überteuert - wenn ich da heute drüber nachdenke, könnt ich mir selbst nen Klapf geben…

Warenkorb
Der alles entscheidende Moment kam unerwartet an einem Samstag Nachmittag an der Kühltheke im Supermarkt.

Den Weg zur rein pflanzenbasierten Ernährung fand ich erst ein oder zwei Jahre später. Es war Sommer und wir hatten spontan ein paar Leute zum Grillieren eingeladen. Es war ein Samstag Nachmittag und ich bin nochmal los um was für den Grill zu jagen. So kurz vor Feierabend an einem Wochenende hab ich eher mit NIX gerechnet.

 

Die Erkenntnis traf mich wie ein Schlag.

 

Ich hatte leichte Gesichtsentgleisungen als ich vor dem Kühlregal stand: sie war vollgestopft bis oben hin mit allem, was eine solche Kühltheke meines Erachtens an einem Montag so zu bieten haben kann. Aber an einem Samstag Nachmittag gegen 16 Uhr? Kurz vor Ladenschluss?

Dann wurde mir zusätzlich bewusst, dass ich gerade einmal einordnen konnte, WO am Tier die "Chicken Wings" oder die "Pouletbrust" sassen, als das Huhn noch am Leben war. Beim Rest musste ich mir echt am Kopf kratzen und überlegen. Nierchen? achja, dort. Lende? ähm, ungefähr dort. Schinken? war das der Hintern?

Kühe auf der Weide
Wieviele Tiere mussten sterben, damit diese Kühltheke am Samstag Nachmittag so voll ist? Und was passiert mit dieser Ware bis Montag?

Ich konnte kein Fleisch kaufen... ich hab stattdessen Gemüse-Burger und Tofu gekauft und unseren Gästen erzählt, dass es nichts Gescheites mehr gab und wir jetzt halt versuchen müssten, davon satt zu werden.

 

Der Grundstein war gelegt.

Zuerst kam der Verzicht auf Fleisch, dann auf Fisch und zu guter Letzt auf alles andere tierischen Ursprungs.

7Jahre.png

Zwischen den beiden Bildern liegen ungefähr 7 Jahre. Seit meiner Umstellung auf eine pflanzenbasierte Ernährung fühle ich mich gesünder und fitter als je zuvor.

Mutter bin ich durch die Umstellung meiner Ernährung dennoch nicht geworden... 

 

Wir haben ca. 2 Jahre lang geübt. Ich hab irgendwann einfach beschlossen, dass jetzt gut ist. Es ist okay! Mutter Natur hat etwas anderes mit mir vor.

 

Dieses Loslassen hat mein Leben beflügelt. Heute weiss ich, dass es da draussen ganz viele Konzepte gibt und gewollt oder ungewollt kinderlos zu sein kann trotzdem glücklich machen. Du musst dich einfach nur dazu entscheiden!

Und ich weiss auch, dass so eine Umstellung auf eine vegane Ernährung ganz schön anstrengend sein kann. So viele Meinungen. So viele Menschen, die von einem Tag auf den anderen zum Experten in Sachen Ernährung werden und nachplappern, was die Allgemeinheit aus den Medien weiss.

 

Du selbst weisst ganz genau WARUM du das tust!

 

Dein Umfeld jedoch ist da erstmal so überhaupt gar nicht begeistert!

ZUERST LACHEN SIE ÜBER DICH.
DANN KRITISIEREN SIE DICH.
UND ZUM SCHLUSS BEWUNDERT SIE DICH.

 Also halte durch! ES LOHNT SICH! Für dich und den Planeten! 

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